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Requirements Engineering für einen Daten- und Informationsmarktplatz Betreuer

Titel: Requirements Engineering für einen Daten- und Informationsmarktplatz Betreuer

Hausarbeit , 2021 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Arno Wunderlich (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Daten und die aus ihnen gewonnen Informationen werden in unser heutigen Informationsgesellschaft immer wichtiger. Durch Fortschritte in der Informationstechnik, die u.a. zum Mobile Computing und der Ubiquität der Computertechnik geführt haben, fallen immer mehr Daten an. Damit sind Informationen einer der wichtigsten Wettbewerbs- bzw. Produktionsfaktoren geworden. Dies zeigt sich auch im Bedeutungswandel der Wirtschaftssektoren. So entstand mit dem quartären Sektor ein eigener Wirtschaftssektor, der sich mit dem Sammeln, Verarbeiten und Verbreiten von Informationen beschäftigt2. Zudem zählen Unternehmen wie Google oder Facebook, die alle ein datenbasiertes Geschäftsmodell verfolgen, zu den wertvollsten der Welt.3 In der entstandenen Informationsökonomie ist es für Unternehmen wichtig, über Daten und Informationen, mit denen beispielsweise Prozesse optimiert oder Kunden neue Services angeboten werden können oder die an andere verkauft werden können, zu verfügen. Daten sind also ein Wirtschaftsgut. Um diesen Rohstoff, genauso wie andere Güter, austauschen und handeln zu können, sind sogenannte Daten- und Informationsmarktplätze als digitale Austauschplattformen entstanden. Auf diesen können Privatpersonen oder Unternehmen Daten beziehen und damit beispielsweise Algorithmen des maschinellen Lernens trainieren.

Solche Datenmarktplätze müssen jedoch zunächst entworfen und entwickelt werden, bevor auf ihnen das Wirtschaftsgut Daten bzw. Informationen gehandelt werden kann. Ein wichtiger Schritt der Entwicklung solcher Plattformen ist die Analyse der Anforderungen der Nutzer an diese, das Requirements Engineering. Dabei wird zwischen den Hauptbenutzergruppen und ihren Anforderungen differenziert. Es ist daher Zielsetzung dieser Arbeit einige Anforderungen der Hauptakteure an einen Datenmarktplatz zu sammeln und mit Mitteln des Requirements Engineerings darzustellen. Dabei werden nur die Bedürfnisse der Nutzer analysiert und kein Architekturkonzept einer solchen Plattform aufgestellt, da der Systementwurf eine andere Phase ist und erst nach dem Requirements Engineering durchgeführt werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz

1.2 Zielsetzung

2 Grundlagen

2.1 Definition Daten- und Informationsmarktplatz

2.2 Akteure Datenmarktplatz

2.3 Requirements Engineering

3 Anforderungen an Datenmarktplätze

3.1 Methodik

3.2 Anwendungsfalldiagramm für einen Datenmarktplatz

3.3 Funktionale und nichtfunktionale Anforderungen Sprachschablone

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, für die drei Hauptakteure eines Datenmarktplatzes – Betreiber, Datenverkäufer und Datenkäufer – spezifische Anforderungen zu erheben und diese mithilfe von Methoden des Requirements Engineering strukturiert darzustellen.

  • Grundlagen von Daten- und Informationsmarktplätzen
  • Analyse und Stakeholder-Identifikation im Requirements Engineering
  • Modellierung von Interaktionsfällen mittels UML-Anwendungsfalldiagrammen
  • Dokumentation funktionaler und nichtfunktionaler Anforderungen
  • Einsatz von Sprachschablonen zur präzisen Anforderungsformulierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Methodik

In dieser Arbeit kommen Anwendungsfalldiagramme der Unified Modeling Language (UML) und die Anforderungsschablonen von Rupp und Joppich zur Darstellung von Anforderungen zum Einsatz. Weitere Informationen zu beiden Darstellungen können der angegebenen Literatur entnommen werden. Aus der UML werden ausschließlich Anwendungsfalldiagramme verwendet, da Kunden andere, formalere Notationen der UML oft nicht lesen können. Um ein System zu entwickeln, dass die Anforderungen der Klienten erfüllt, ist es aber wichtig, dass diese die im Pflichtenheft definierten Beschreibungen verstehen. Eine der wichtigsten Quellen zur Erhebung von Anforderungen ist die Befragung der Stakeholder. Denn diese arbeiten später mit dem zu entwickelnden System und können daher nach den von ihnen benötigten Funktionen befragt werden. Die Anwendungsfälle der Nutzer werden nach der Befragung oft mit Hilfe der UML modelliert. Denn durch die grafische Modellierung erhalten alle Beteiligten einen schnellen Überblick über die Interaktionsfälle mit dem System. Zunächst werden daher nun die wichtigsten funktionalen Anforderungen der Hauptakteure, die sich aus Interaktionen mit dem Datenmarktplatz ergeben, in einem UML Anwendungsfalldiagramm dargestellt. Allerdings können solche Diagramme keine nichtfunktionalen Anforderungen aufnehmen. Zudem können nur schwer vom System angestoßene Prozesse modelliert werden. Aufgrund dessen ist eine alleinige Dokumentation aller Anforderungen in UML Anwendungsfalldiagrammen nicht möglich. Daher werden im Anschluss an das Diagramm die Anforderungen der Hauptakteure an einen Datenmarktplatz unter Nutzung der Anforderungsschablonen von Rupp und Joppich schriftlich dokumentiert. Diese sprachliche Darstellung bietet den Vorteil, dass sie ebenfalls für jeden verständlich ist, da keine Notationen beherrscht werden müssen. Durch die Nutzung bestimmter Schlüsselwörter wie „muss“ oder „sollte“ kann zudem die juristische Verbindlichkeit der Anforderung eindeutig festgelegt werden. Nachteilig ist hingegen, dass eine sprachliche Darstellung nie Unklarheiten oder Missverständnisse komplett ausschließen kann, dies können nur mathematische Notationen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz von Daten als Wirtschaftsgut und definiert das Ziel der Anforderungsanalyse für Datenmarktplätze.

2 Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Definition von Daten- und Informationsmarktplätzen, identifiziert die relevanten Akteure und führt in das Konzept des Requirements Engineering ein.

3 Anforderungen an Datenmarktplätze: Hier wird die Methodik zur Erhebung und Modellierung beschrieben, ein UML-Anwendungsfalldiagramm erstellt sowie funktionale und nichtfunktionale Anforderungen detailliert formuliert.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Einsatz von UML-Diagrammen und Sprachschablonen als effektive Methode zur Anforderungserhebung.

Schlüsselwörter

Datenmarktplatz, Informationsmarktplatz, Requirements Engineering, Anforderungsanalyse, UML, Anwendungsfalldiagramm, Softwareentwicklung, Datenhandel, Stakeholder, Sprachschablone, Funktionale Anforderungen, Nichtfunktionale Anforderungen, Systementwurf, Datenqualität, IT-Infrastruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und technischen Anforderungsanalyse für digitale Daten- und Informationsmarktplätze, die als Handelsplattformen fungieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen gehören das Requirements Engineering, die Akteursanalyse in der Datenökonomie sowie die methodische Anforderungsdarstellung mittels UML und Textschablonen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist, die Anforderungen der Hauptakteure (Betreiber, Käufer, Verkäufer) an einen Datenmarktplatz systematisch zu erheben und mittels etablierter Methoden des Requirements Engineering zu formalisieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden UML-Anwendungsfalldiagramme zur grafischen Darstellung der Interaktionen sowie textbasierte Anforderungsschablonen nach Rupp und Joppich für die detaillierte Spezifikation genutzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Marktplatz-Grundlagen, die Anwendungsfallmodellierung der Akteure und die konkrete Formulierung funktionaler sowie nichtfunktionaler Systemanforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Datenmarktplatz, Requirements Engineering, Anforderungsanalyse, UML, Stakeholder und Datenökonomie geprägt.

Warum ist eine Kombination aus UML und Sprachschablonen sinnvoll?

UML ermöglicht einen schnellen grafischen Überblick für alle Stakeholder, während Sprachschablonen für die notwendige juristische Präzision und Verständlichkeit bei der Anforderungsdokumentation sorgen.

Welche nichtfunktionalen Anforderungen werden für das System formuliert?

Das System muss unter anderem hohe Verfügbarkeit (99,99%), Datensicherheit mit DDOS-Resilienz, kurze Reaktionszeiten unter fünf Sekunden und Barrierefreiheit gewährleisten.

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Details

Titel
Requirements Engineering für einen Daten- und Informationsmarktplatz Betreuer
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Arno Wunderlich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
13
Katalognummer
V1388999
ISBN (PDF)
9783346995094
ISBN (Buch)
9783346995100
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Requirements Engineering Datenmarktplatz Informationsmarktplatz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Arno Wunderlich (Autor:in), 2021, Requirements Engineering für einen Daten- und Informationsmarktplatz Betreuer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1388999
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Leseprobe aus  13  Seiten
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