Laut Experten wird der Zeitraum, in dem sich das menschliche Wissen verdoppelt, immer kürzer. Während es 1950 noch ganze 50 Jahre andauerte, schätzen die Forscher die Wissensverdoppelung der Menschheit im Jahr 2020 lediglich mehr auf 73 Tage. Somit wurde der Wandel von arbeitsintensiven zu wissensintensiven Geschäftsfeldern eingeläutet. Aufgrund der raschen Weiterentwicklung und der damit verbundenen voranschreitenden Digitalisierung, erlebten sowohl die Wirtschaft, als auch sämtliche Unternehmen einen fundamentalen Wandel. Um dem enormen Druck standhalten zu können und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es unabdingbar unternehmensinterne Prozesse dem Wissensmanagement anzupassen und stets zu optimieren. Dies ist letztlich nicht darin begründet, dass derjenige, der eine Information zuerst nutzbar machen kann, auch der Erste am Markt sein wird. Das Management des Wissens ist jedoch keine Neuerfindung. Die Umsetzung und Ausarbeitung dieses Managementansatzes durchlebte allerdings in den letzten Jahren einen Umschwung, dem es sich anzupassen gilt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Ziel und Aufbau des Assignments
- Begriffsdefinition des „Wissensmanagements“
- Bausteine des Wissensmanagements
- Bewertung des Wissensmanagements der Bächer KG
- Verbesserungsvorschlag zur Wissensnutzung
- Verbesserungsvorschlag zur Wissensbewahrung
- Verbesserungsvorschlag zur Wissensbewertung
- Zusammenfassung der Ergebnisse
- Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Assignment hat zum Ziel, ein Konzept zur Verbesserung des Wissensmanagements am Beispiel der Bächer KG zu entwickeln. Es befasst sich mit den theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements und beleuchtet die Bausteine des Wissensmanagements nach Probst / Raub / Romhardt. Der Schwerpunkt liegt auf der Bewertung des Wissensmanagements der Bächer KG und der Entwicklung von Verbesserungsvorschlägen für die Wissensnutzung, Wissensbewahrung und Wissensbewertung.
- Begriffsdefinition und theoretische Grundlagen des Wissensmanagements
- Bausteine des Wissensmanagements nach Probst / Raub / Romhardt
- Bewertung des Wissensmanagements der Bächer KG
- Verbesserungsvorschläge zur Wissensnutzung, Wissensbewahrung und Wissensbewertung
- Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Wissensmanagements im Kontext der rasanten Wissensentwicklung und der Digitalisierung. Kapitel 3 befasst sich mit der Begriffsdefinition des Wissensmanagements und erklärt die Bedeutung von Wissen und Management. Kapitel 4 stellt die Bausteine des Wissensmanagements nach Probst / Raub / Romhardt vor, die in einem inneren und äußeren Kreislauf dargestellt werden. Die Kapitel 5.1 bis 5.3 analysieren das Wissensmanagement der Bächer KG und entwickeln Verbesserungsvorschläge für die Wissensnutzung, Wissensbewahrung und Wissensbewertung.
Schlüsselwörter
Wissensmanagement, Bächer KG, Begriffsdefinition, Bausteine, Bewertung, Wissensnutzung, Wissensbewahrung, Wissensbewertung, Verbesserungsvorschläge, Digitalisierung, Wissensentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Wissensmanagement heute für Unternehmen so wichtig?
Das menschliche Wissen verdoppelt sich in immer kürzeren Zeiträumen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen Informationen schnell nutzbar machen und interne Prozesse an die Digitalisierung anpassen.
Was sind die Bausteine des Wissensmanagements nach Probst?
Das Modell umfasst acht Bausteine: Wissensziele, Wissensidentifikation, Wissenserwerb, Wissensentwicklung, Wissensverteilung, Wissensnutzung, Wissensbewahrung und Wissensbewertung.
Wie kann die Wissensbewahrung in einem Unternehmen verbessert werden?
Durch den Einsatz digitaler Datenbanken, strukturierter Dokumentationsprozesse und die gezielte Übergabe von Erfahrungswissen beim Ausscheiden von Mitarbeitern kann wertvolles Wissen langfristig gesichert werden.
Was bedeutet "Wissensbewertung" im Management-Kontext?
Wissensbewertung misst den Erfolg von Wissensmanagement-Maßnahmen. Es wird geprüft, ob die gesetzten Wissensziele erreicht wurden und welchen Beitrag das Wissen zum Unternehmenserfolg leistet.
Wie beeinflusst die Digitalisierung das Wissensmanagement?
Die Digitalisierung beschleunigt den Informationsfluss und bietet neue Werkzeuge für die Speicherung und Verteilung von Wissen, erfordert aber auch eine ständige Optimierung der IT-gestützten Prozesse.
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- Anonym (Author), 2022, Konzept zur Verbesserung des Wissensmanagements. Am Beispiel der Bächer KG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1389626