Für jeden Lehramtsstudenten kommt einmal im Studium der Moment, in dem er "ins kalte Wasser" geworfen wird. Meist ist das das zweite Parktikum, Blockpraktikum B, währenddessen man ca. 4 Wochen an einer Schule unterrichten muss, mit allem was dazu gehört. Dieser Beleg ist die Auswertung meines Praktikums in Englisch aus dem Jahre 2009. Der Beleg enthält viele praktische Hinweise und Erfahrungsberichte.
Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte der Schule
2 Kurzinformationen über die Englischklassen
3 Grobe Planung aller gehaltenen Stunden
3.1. Klasse 6
3.2. Klasse 8
4 Detaillierte Darstellung und Auswertung von zwei Unterrichtsstunden
4.1. Klasse 6 (Stunde vom 16.03.2009)
4.2. Klasse 8 (Stunde vom 13.03.2009)
4 Einschätzung der Hospitationen
5 Gesamteinschätzung der im Praktikum geleisteten Arbeit und gewonnenen Erfahrungen
Zielsetzung & Themen
Der vorliegende Praktikumsbeleg dokumentiert die Erfahrungen einer Lehramtsstudierenden während des Blockpraktikums B. Das Hauptziel ist die methodische Reflexion der eigenen Unterrichtsgestaltung in den Klassen 6 und 8 sowie die Auswertung von Hospitationen, um den Lernprozess und die professionelle Identitätsentwicklung angehender Lehrkräfte zu beleuchten.
- Strukturierung und Planung von Englischunterrichtsstunden
- Methoden der Vokabelvermittlung und Lesekompetenzförderung
- Klassenmanagement in verschiedenen Jahrgangsstufen
- Umgang mit Leistungsgefällen und Motivation
- Reflexion des Lehrerberufs und der eigenen pädagogischen Praxis
Auszug aus dem Buch
4.1. Klasse 6 (Stunde vom 16.03.2009)
In der gehaltenen Stunde ging es um den zentralen Lesetext der Unit 4 „All in a day’s work“. Da es sich hier um ein sehr umfangreiches Thema vor allem bezüglich der Vokabeln handelte, empfahl es sich in der zuvor gehenden Unterrichtsstunde ein eher leichtes Thema zu behandeln. Ich entschied mich dazu, das Thema „Billy’s Body“ zu behandeln, bei dem es um die unterschiedlichen Körperteile ging. Es war hier möglich die Stunde etwas lockerer zu gestalten und den Schülern viel Freiraum zu geben, damit sie ihre Kreativität ausleben konnten. Ziel der Stunde war es also, dass die Schüler die unterschiedlichen Körperteile kennen und sie mit englischen Vokabeln beschreiben können.
Dafür wählte ich die Kopiervorlage „Billy’s body“ aus den Handreichungen für Lehrer des Cornelsen Verlags. Ich verteilte diese KV als Worksheet und gab einer besonders schnellen und guten Schülerin der Klasse die Folie für den OHP. Zunächst beschrieb ich die neuen Vokabeln, zeigte die Körperteile an mir selbst und schrieb die neuen Vokabeln an die Tafel, damit die Schüler sich die Schreibweise auch einprägen konnten. Diese Phase verlief sehr schnell, da die Schüler sehr motiviert waren. Im Anschluss daran erteilte ich ihnen den Auftrag, die neuen Vokabeln in ihr Arbeitsblatt einzutragen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Geschichte der Schule: Ein Überblick über die Entstehungsgeschichte und die heutige Ausrichtung des Berthold-Bracht Gymnasiums.
2 Kurzinformationen über die Englischklassen: Beschreibung der sozialen Struktur und der Lernvoraussetzungen der unterrichteten sechsten und achten Klassen.
3 Grobe Planung aller gehaltenen Stunden: Tabellarische Auflistung der Unterrichtsentwürfe inklusive Zeitplanung, Lernzielen und methodischem Vorgehen.
4 Detaillierte Darstellung und Auswertung von zwei Unterrichtsstunden: Analyse der eigenen Unterrichtspraxis mit Fokus auf Vokabelarbeit und der Umsetzung von Leseübungen.
4 Einschätzung der Hospitationen: Reflexion über beobachtete Unterrichtsstunden bei der Praktikumsbetreuerin zur Vertiefung methodischer Kenntnisse.
5 Gesamteinschätzung der im Praktikum geleisteten Arbeit und gewonnenen Erfahrungen: Fazit über die Herausforderungen des Lehrerberufs und die persönliche Motivation durch das positive Feedback der Schüler.
Schlüsselwörter
Schulpraktikum, Englischunterricht, Unterrichtsplanung, Fachdidaktik, Klassenmanagement, Vokabelvermittlung, Lesekompetenz, Hospitation, Lehrerrolle, Unterrichtsreflexion, Unterrichtsgestaltung, Sprachlehre, Schülermotivation, Pubertät, Unterrichtsmethodik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert die Praxiserfahrungen einer Lehramtsstudierenden an einem Gymnasium während des Blockpraktikums B im Englischunterricht.
Welche Klassenstufen wurden unterrichtet?
Die Autorin unterrichtete sowohl eine sechste als auch eine achte Klasse, wobei jeweils unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Themenbereiche im Vordergrund standen.
Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Unterrichtsstunden?
Die Schwerpunkte lagen auf der Vermittlung neuer Vokabeln, der Förderung des verstehenden Lesens und der Anwendung spezifischer Zeitformen wie des Present Perfect oder Conditional Sentences.
Welche wissenschaftlichen oder didaktischen Methoden kommen zum Einsatz?
Zum Einsatz kommen verschiedene methodische Ansätze wie Stationenlernen, der Einsatz von Medien wie Tageslichtprojektoren (OHP) und Internetprojekten sowie die gezielte Reflexion der Schülerinteraktion.
Was wird im Hauptteil des Berichts thematisiert?
Neben den groben Planungen aller Stunden findet eine detaillierte Auswertung ausgewählter Unterrichtseinheiten statt, inklusive einer kritischen Reflexion über den Erfolg und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Unterrichtsplanung, Schülermotivation, Klassenmanagement und die professionelle Auseinandersetzung mit der Lehrerrolle aus.
Wie unterscheidet sich die Arbeit in der 6. Klasse von der in der 8. Klasse?
Während die 6. Klasse als wissbegierig und strukturiert beschrieben wird, stellt die 8. Klasse aufgrund der Pubertät und des ausgeprägten Leistungsgefälles höhere Anforderungen an das Klassenmanagement.
Welche Bedeutung spielt die Hospitation für die Praktikantin?
Hospitationen dienen dazu, unterschiedliche Lehrstile bei erfahrenen Lehrkräften zu beobachten, um die eigenen didaktischen Methoden zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
Was ist das zentrale Fazit der Autorin nach Abschluss des Praktikums?
Die Praktikantin betont, dass der Lehrerberuf zwar anstrengend und zeitaufwendig in der Vorbereitung ist, sie sich jedoch durch das positive Feedback der Schüler in ihrem Berufswunsch stark bestärkt fühlt.
- Quote paper
- Elisa Mätzig (Author), 2009, Praktikumsbeleg B Englisch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139015