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Schülerfeedback - auch in der Grundschule. Chancen und Grenzen

Titel: Schülerfeedback - auch in der Grundschule. Chancen und Grenzen

Referat (Ausarbeitung) , 2021 , 10 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Aline Stark (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Was Lehrkräfte tun, wie sie sich den SuS gegenüber verhalten und ihre Lehr- /Lern- Prozesse organisieren. Das Handeln der Lehrkräfte ist es nämlich, welches Lernen befördert, oder eben behindert. Was außerdem nicht außer Acht gelassen werden darf, ist eine offene Haltung der Lehrkraft gegenüber Rückmeldungen. „Es gilt, Schülerfeedback als Entwicklungsinstrument für den eigenen Unterricht zu betrachten und nicht als Beurteilungsinstrument für die eigene Person.“ (Granzer &Waack, 2013)
Die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Schülerfeedback sind zum Einen gegeben, wenn Lehrkräfte ein echtes Interesse an den Rückmeldungen der SuS zeigen. Zum Anderen sollten die LK überzeugt davon sein, gemeinsam mit den SuS den Unterricht positiv weiterentwickeln zu können.
Buhren und dem Schülerforum zufolge, geht es beim Schülerfeedback vor allem darum, den SuS die Möglichkeit zu geben, mit eigenen Ideen ihre Schule weiter zu entwickeln und nicht darum, den Lehrkräften Noten zu geben, was schnell zu einer Umkehrung schulischer Beurteilungspraxis führen könnte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Grundbedingungen- „Frag doch mal die Schüler“

2. Feedbackmethoden in der Grundschule

2.1. Allgemeine Rückmeldung

2.2. Fokussierte Rückmeldung

2.3. Onlinegestützte Rückmeldung

2.4. Spontane Rückmeldung

3. Grenzen des Schülerfeedbacks

3.1. Allgemeine Grenzen von Schülerfeedback:

3.2. Grenzen von Schülerfeedback in der Grundschule gegenüber Sek

4. Chancen von Schülerfeedback

4.1. Allgemeine Chancen von Schülerfeedback:

4.2. Sowohl Grenze als auch Chance

4.3. Chancen in der Grundschule gegenüber Sek

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Limitierungen von Schülerfeedback im Grundschulkontext. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, unter welchen Bedingungen Feedbackprozesse in der Primarstufe sinnvoll implementiert werden können, um die Unterrichtsqualität zu verbessern, ohne die kognitiven und emotionalen Entwicklungsvoraussetzungen der Grundschulkinder zu überfordern.

  • Grundlagen und Definition von Schülerfeedback in der Grundschule.
  • Differenzierung verschiedener Feedbackmethoden (allgemein, fokussiert, onlinegestützt, spontan).
  • Analyse psychologischer und struktureller Grenzen bei Grundschulkindern.
  • Herausarbeitung der Chancen für die Unterrichtsentwicklung und Schüler-Lehrer-Beziehung.

Auszug aus dem Buch

1. Grundbedingungen- „Frag doch mal die Schüler“

Von entscheidender Bedeutung ist Granzer und Waack zufolge: Was Lehrkräfte tun, wie sie sich den SuS gegenüber verhalten und ihre Lehr- /Lern- Prozesse organisieren. Das Handeln der Lehrkräfte ist es nämlich, welches Lernen befördert, oder eben behindert (Granzer & Waack, 2013, S.32). Was außerdem nicht außer Acht gelassen werden darf, ist eine offene Haltung der Lehrkraft gegenüber Rückmeldungen. „Es gilt, Schülerfeedback als Entwicklungsinstrument für den eigenen Unterricht zu betrachten und nicht als Beurteilungsinstrument für die eigene Person.“ (Granzer & Waack, 2013, S.33)

Die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Schülerfeedback sind zum Einen gegeben, wenn Lehrkräfte ein echtes Interesse an den Rückmeldungen der SuS zeigen. Zum Anderen sollten die LK überzeugt davon sein, gemeinsam mit den SuS den Unterricht positiv weiterentwickeln zu können (Granzer & Waack, 2013, S.32-33).

Buhren und dem Schülerforum zufolge, geht es beim Schülerfeedback vor allem darum, den SuS die Möglichkeit zu geben, mit eigenen Ideen ihre Schule weiter zu entwickeln und nicht darum, den Lehrkräften Noten zu geben, was schnell zu einer Umkehrung schulischer Beurteilungspraxis führen könnte (2015, S.2012; Schülerforum).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundbedingungen- „Frag doch mal die Schüler“: Dieses Kapitel erläutert die notwendige pädagogische Grundhaltung der Lehrkraft, die Feedback als Werkzeug zur Weiterentwicklung der Lehre statt als Leistungskontrolle verstehen sollte.

2. Feedbackmethoden in der Grundschule: Hier werden praxisnahe Methoden vorgestellt, wie Rückmeldungen in verschiedenen Intensitätsstufen und Formaten (von spontan bis onlinegestützt) im Unterricht erhoben werden können.

3. Grenzen des Schülerfeedbacks: Das Kapitel beleuchtet kritisch, warum Schülerfeedback an soziale Erwünschtheit, fehlende kognitive Reife oder entwicklungspsychologische Hürden im Grundschulalter stoßen kann.

4. Chancen von Schülerfeedback: Hier wird dargelegt, wie Schülerfeedback die Motivation steigern, die Selbstwirksamkeit fördern und Einblicke in die subjektive Wahrnehmung der Schüler geben kann, sofern bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind.

Schlüsselwörter

Schülerfeedback, Grundschule, Unterrichtsentwicklung, Lernprozesse, Lehrer-Schüler-Beziehung, Feedbackmethoden, Selbstwirksamkeit, Partizipation, Reflexion, Kognitive Entwicklung, Pädagogische Qualität, Schülerurteil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Feedbackinstrumenten in der Grundschule und hinterfragt deren Nutzen sowie die Eignung für diese Altersgruppe.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die Methodenvielfalt, die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen von Grundschulkindern sowie die Abwägung von Chancen und Grenzen bei der Anwendung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schülerfeedback professionell genutzt werden kann, ohne dass die Ergebnisse durch kognitive Limitationen oder soziale Wunschdenken der Kinder verfälscht werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Herleitung genutzt?

Es werden aktuelle Expertisen und Fachliteratur (wie z.B. Buhren, Granzer & Waack) herangezogen, um theoretische Konzepte mit notwendigen schulischen Rahmenbedingungen zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung konkreter Feedback-Methoden, eine Analyse der Hemmnisse (z.B. Urteilsfehler wie Halo-Effekt) sowie eine Diskussion der pädagogischen Vorteile.

Welche Schlüsselbegriffe sind für die Arbeit prägend?

Wesentlich sind Begriffe wie Partizipation, metakognitive Lernprozesse, Lehrerprofessionalität und die kindgerechte Gestaltung von Rückmeldeverfahren.

Warum ist das Feedback von Grundschülern oft weniger valide als das von älteren Schülern?

Grundschüler befinden sich in einer Entwicklungsphase, in der ihnen oft noch die notwendige Abstraktionsfähigkeit und das Verständnis für metakognitive Lernprozesse fehlen, was zur Vermischung von Sympathie und fachlicher Beurteilung führt.

Welche Rolle spielt die „soziale Erwünschtheit“ konkret bei Kindern?

Kinder möchten in der Regel bei einer geschätzten Lehrkraft beliebt sein, weshalb sie dazu neigen, den Unterricht positiver zu bewerten, als er tatsächlich empfunden wird, um Anerkennung zu erlangen.

Was ist die „Drei Fragen Methode“ im Kontext der spontanen Rückmeldung?

Dies ist eine leicht umzusetzende Methode, um am Ende einer Stunde kurz und direkt Feedback zu erhalten, ohne die Kinder mit komplexen Fragebögen zu überfordern.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schülerfeedback - auch in der Grundschule. Chancen und Grenzen
Hochschule
Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau
Veranstaltung
Feedback als Instrument der Schul- und Unterrichtsentwicklung
Note
1,7
Autor
Aline Stark (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
10
Katalognummer
V1391354
ISBN (PDF)
9783346936752
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schülerfeedback Feedback Grundschule Rückmeldung Feedbackmethoden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Aline Stark (Autor:in), 2021, Schülerfeedback - auch in der Grundschule. Chancen und Grenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1391354
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Leseprobe aus  10  Seiten
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