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Transgender in Soziologie und Sozialer Arbeit. Behandlung in soziologischen Theorien und Umgang in der Gesellschaft

Titel: Transgender in Soziologie und Sozialer Arbeit. Behandlung in soziologischen Theorien und Umgang in der Gesellschaft

Hausarbeit , 2021 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Monique Hansen (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es ist wichtig, sich mit Theorien zu Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit sowie dem Umgang von Transgender in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen, um zu reflektieren, welchen Einfluss das Konzept der Heteronormativität auf das alltägliche Leben von Transpersonen hat und wie die Soziale Arbeit darauf reagieren muss. Das Ziel der Arbeit ist es, herauszustellen, welchen Einfluss Heteronormativität auf den Umgang der Gesellschaft mit Transgender hat und was sich daraus für die Soziale Arbeit ergibt. Daraus resultiert die Forschungsfrage: Inwiefern beziehen sich soziologische Theorien auf Gender und Transgender und welche Bedeutung haben diese für die Soziale Arbeit?

Zunächst wird es in dieser Arbeit eine Begriffsklärung geben, bei der ‚Sex‛ und ‚Gender‛, Geschlechtsidentität sowie Outing und Coming-out definiert werden. Danach werden soziologische Theorien zu Gender und Transgender vorgestellt. Als erstes Heteronormativität, dann verschiedene Standpunkte der Genderforschung zur Kritik an Zweigeschlechtlichkeit, die sozialisationstheoretische Perspektive und die Perspektive des ethnomethodologischen Konstruktivismus, sowie als drittes Intersektionalität von ‚Gender‛. Das nächste Kapitel untersucht Transgender in der Gesellschaft. Hier wird es um das private Umfeld und die Familie, das Berufsleben und Bildung, also Arbeitsplatz, Schule sowie Ausbildung und Studium, den öffentlichen Raum sowie Gesetze, Verwaltung und Gesundheitsversorgung gehen. Als Letztes wird es um Transgender und Soziale Arbeit gehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Thema und Ziel der Arbeit

1.2 Formaler Rahmen

2. Begriffsklärung

2.1 ,Sex' und ,Gender'

2.2 Geschlechtsidentität: Cis- Gender und Transgender

2.3 Outing/Coming-out

3. Soziologische Theorien

3.1 Heteronormativität

3.2 Genderforschung zur Kritik an Zweigeschlechtlichkeit

3.2.1 Sozialisationstheoretische Perspektive

3.2.2 Perspektive des ethnomethodologischen Konstruktivismus

3.3 Intersektionalität von ,Gender'

4. Transgender in der Gesellschaft

4.1 Privates Umfeld und Familie

4.2 Berufsleben und Bildung

4.2.1 Arbeitsplatz

4.2.2 Schule

4.2.3 Ausbildung und Studium

4.3 Öffentlicher Raum

4.4 Gesetze, Verwaltung und Gesundheitsversorgung

5. Transgender und Soziale Arbeit

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss heteronormativer Strukturen auf das Leben von Transpersonen und analysiert, welche Bedeutung soziologische Theorien zum Thema Geschlecht für die Soziale Arbeit haben. Dabei wird reflektiert, wie die Soziale Arbeit auf die gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren muss, mit denen Transpersonen konfrontiert sind.

  • Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit als soziologische Ordnungsmechanismen
  • Diskriminierungserfahrungen von Transpersonen in Privatsphäre, Arbeitswelt und Bildung
  • Die Rolle soziologischer Theorien bei der Analyse von Geschlechtsidentität
  • Ansätze zur Unterstützung durch die Soziale Arbeit

Auszug aus dem Buch

2.2 Geschlechtsidentität: Cis- Gender und Transgender

Bei der Geschlechtsidentität geht es um das Erleben der Geschlechtszugehörigkeit (Rauchfleisch, 2019). Stimmt die Geschlechtsidentität eines Menschen, also ,Sex', überein, spricht man von Cis-Identität oder Cis-Gender (Rauchfleisch, 2019; Wagner & Oldemeier, S. 6). Weichen ,Gender' und ,Sex' voneinander ab, wird dies Transidentität oder Transgender genannt (Rauchfleisch, 2019; Wagner & Oldemeier, S. 6). Transfrauen sind Personen, die mit männlichen biologischen Geschlechtsmerkmalen geboren wurden, sich aber dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen (Meyer et al., 2020, S. 725; Wagner & Oldemeier, S. 6). Transmänner haben entsprechend biologisch weibliche Geschlechtsmerkmale, aber eine männliche Geschlechtsidentität (Meyer et al., 2020, S. 725; Wagner & Oldemeier, S. 6).

Intergeschlechtliche Menschen, deren biologische Körpermerkmale von Geburt an nicht eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet werden können, besitzen zum Teil eine uneindeutige Geschlechtsidentität (Rauchfleisch, 2019).

Beim nicht übereinstimmen von sozialem und biologischem Geschlecht wird auch von Geschlechtsinkongruenz gesprochen (Kürbitz & Nieder, 2020b; Meyer et al., 2020, S. 725). Die Psychologen Laura I. Kürbitz und Dr. Timo O. Nieder (2020b) kritisieren aber an diesem Begriff, dass er die Kongruenz zwischen ,Sex' und ,Gender' als Ziel voraussetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt das Thema der Arbeit als Untersuchung von Transgender im Kontext soziologischer Theorien und deren Relevanz für die Soziale Arbeit.

2. Begriffsklärung: Definiert die zentralen Begriffe wie ,Sex', ,Gender', Geschlechtsidentität, Transgender sowie Outing und Coming-out.

3. Soziologische Theorien: Analysiert heteronormative Ordnungsmechanismen, Genderforschung zur Kritik an Zweigeschlechtlichkeit und intersektionale Perspektiven auf Geschlecht.

4. Transgender in der Gesellschaft: Untersucht konkrete Lebensbereiche von Transpersonen, darunter Familie, Beruf, Bildung, öffentlicher Raum sowie rechtliche und gesundheitliche Aspekte.

5. Transgender und Soziale Arbeit: Erläutert die Anforderungen an die Soziale Arbeit im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt und die Bedeutung von Wissensvermittlung und Beratungskompetenz.

6. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit für die Soziale Arbeit, heteronormative Strukturen kritisch zu hinterfragen.

Schlüsselwörter

Transgender, Transidentität, Heteronormativität, Zweigeschlechtlichkeit, Sozialisation, Genderforschung, Intersektionalität, Soziale Arbeit, Diskriminierung, Coming-out, Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsidentität, Doing Gender.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Transpersonen in einer Gesellschaft, die von heteronormativen Standards und Zweigeschlechtlichkeit geprägt ist.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die theoretische soziologische Einordnung von Geschlecht, die Analyse gesellschaftlicher Diskriminierungsformen und die praktische Rolle der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu reflektieren, welchen Einfluss Heteronormativität auf den Alltag von Transpersonen hat und wie die Soziale Arbeit darauf professionell und unterstützen reagieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es handelt sich um eine Literatur- und Übersichtsarbeit, die theoretische Ansätze mit aktuellen Studienergebnissen zur Lebenssituation von Transpersonen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung, eine Auseinandersetzung mit soziologischen Theorien (wie Heteronormativität und Intersektionalität) und eine umfassende Darstellung der Diskriminierung in Lebensbereichen wie Schule, Beruf und Behörden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich besonders durch Begriffe wie Heteronormativität, Transgender, Intersektionalität und Soziale Arbeit charakterisieren.

Wie bewerten die Autoren des zitierten "Transsexuellengesetzes" (TSG) die aktuelle Gesetzgebung?

Die Arbeit führt auf, dass viele Betroffene die langwierigen und kostspieligen Verfahren zur Personenstandsänderung sowie die Notwendigkeit von Gutachten als diskriminierend und zeitaufwendig empfinden.

Welche Rolle spielt nach der Arbeit das Konzept "doing gender" für Transpersonen?

Das Konzept "doing gender" macht deutlich, dass Geschlecht keine angeborene Eigenschaft ist, sondern in sozialen Interaktionen ständig hergestellt wird, was für Transpersonen in einer heteronormativen Gesellschaft oft mit einem erhöhten Rechtfertigungsdruck verbunden ist.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Transgender in Soziologie und Sozialer Arbeit. Behandlung in soziologischen Theorien und Umgang in der Gesellschaft
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,3
Autor
Monique Hansen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
26
Katalognummer
V1392592
ISBN (PDF)
9783346940803
ISBN (Buch)
9783346940810
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Transgender Soziologie Soziale Arbeit Geschlechtertheorien Gesellschaft Heteronormativität Sex Gender biologisches Geschlecht soziales Geschlecht Geschlechtsidentität Outing Genderforschung Intersektionalität Diskriminierung aktuelle Forschungslage
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Monique Hansen (Autor:in), 2021, Transgender in Soziologie und Sozialer Arbeit. Behandlung in soziologischen Theorien und Umgang in der Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1392592
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Leseprobe aus  26  Seiten
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