Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Tourismus - Sonstiges

Entwicklung der Stadt Essen zu einer Kulturdestination. Das EU-Programm der europäischen Kulturhauptstädte

Titel: Entwicklung der Stadt Essen zu einer Kulturdestination. Das EU-Programm der europäischen Kulturhauptstädte

Hausarbeit , 2022 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Tourismus - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit stellt sich die Frage, wie nachhaltig die Entwicklungen und Veränderungen der Städte durch das EU-Programm der europäischen Kulturhauptstädte sind und in welcher Weise dieses eine Stadt auf dem Weg zur Kulturdestination fördert. Um diese Forschungsfrage zu beantworten, soll deshalb nachfolgend die Thematik "Kulturhauptstadt Europas" am Beispiel des Ruhrgebiets mit seinem Stellvertreter Essen betrachtet werden.

Dafür soll zunächst das EU-Programm selbst und dessen Ziele erläutert werden. Es sollen die Anforderungen und Kriterien für die Bewerber sowie das Auswahlverfahren aufgezeigt werden. Anschließend wird Essen für das Ruhrgebiet als Beispiel angeführt und sowohl die Stadt als auch die gesamte Region betrachtet. Die Maßnahmen, die getroffen wurden, um sich zu Bewerben und den Titel zu gewinnen sollen untersucht werden, ebenso wie das Kulturhauptstadt-Jahr selbst. Auch das Veranstaltungsprogramm wird hierbei betrachtet.

Wie nachhaltig die Veränderungen durch die vorangegangenen Maßnahmen und durch das Kulturhauptstadt-Jahr sind, soll im Anschluss untersucht werden. Es soll so geklärt werden, wie sich der Tourismus dieser Destination entwickelt hat und welchen Anteil das EU-Programm hierbei hat. Abgeschlossen wird die Hausarbeit durch ein Fazit. Als methodisches Vorgehen wurde zunächst eine Desktoprecherche zu der Thematik Kulturhauptstädte Europas sowie zu dem Ruhrgebiet gewählt. Des Weiteren wurden die Themen in einer zentralen Wirtschaftsbibliothek recherchiert. Die Ergebnisse wurden verdichtet und kritisch miteinander verglichen, um so zu einem Fazit zu gelangen.

Wandel und große Entwicklungen fanden in den letzten Jahrzehnten auch in dem drittgrößten Ballungsraum Europas, dem Ruhrgebiet statt, in dem mehr als fünf Millionen Einwohner in 53 Städten und Gemeinden leben. Die Region, die einst für ihre Industrie bekannt war, unterzog sich einem starken Strukturwandel.

Schließlich wurde der Entschluss gefasst, sich um den Titel der Kulturhauptstadt Europas zu bemühen. Da das Ruhrgebiet sich als solches jedoch nicht für den Titel Kulturhauptstadt Europas bewerben durfte, wurde die Stadt Essen als Stellvertreter für die gesamte Region ausgewählt. Das Programm verhalf dem gesamten Gebiet zu mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung sowohl
national als auch international und sollte ihre Entwicklung zu einer Kulturmetropole unterstützen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Europäische Kulturhauptstädte

2.1 Ziele des EU-Programms

2.2 Auswahlprozess und Kriterien

3 Kulturhauptstadt: Essen für das Ruhrgebiet

3.1 Bewerbung und Maßnahmen

3.2 Kulturhauptstadt-Jahr

3.3 Nachhaltige Veränderungen

4 Zusammenfassung und Fazit

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die nachhaltigen Auswirkungen des EU-Programms "Kulturhauptstadt Europas" auf die Stadtentwicklung, dargestellt am Beispiel von Essen als Stellvertreter für das Ruhrgebiet. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwiefern der Titel als Katalysator fungiert, um eine ehemalige Industrieregion erfolgreich in eine dauerhafte Kulturdestination zu transformieren.

  • Analyse der Ziele und Auswahlkriterien des Kulturhauptstadt-Programms.
  • Untersuchung des Bewerbungsprozesses und der Strategiewahl für das Ruhrgebiet.
  • Evaluierung der Maßnahmen und des Veranstaltungsprogramms im Kulturhauptstadt-Jahr 2010.
  • Bewertung der langfristigen ökonomischen und strukturellen Auswirkungen auf den Kulturtourismus.
  • Kritische Reflexion der Rolle von Essen als Metropolvertreter im Strukturwandel.

Auszug aus dem Buch

3.2 Kulturhauptstadt-Jahr

Die RUHR.2010 GmbH ist verantwortlich gewesen für die Realisierung des Kulturhauptstadt-Jahres und die Marketing- und Tourismusarbeit in diesem Zusammenhang. Gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren entwickelte sie Strategien, um die geplanten Besucherströme während des Kulturhauptstadt-Jahres zu lenken und das Ruhrgebiet als attraktives Reiseziel zu präsentieren. Hierfür wurden ab Ende 2009 in fünf Städten (Essen, Bochum, Dortmund, Duisburg und Oberhausen) Besucherzentren eingerichtet. Diese befanden sich jeweils an touristischen Orten wie dem Zollverein in Essen und sollten den Besuchern wichtige Informationen zum Kulturhauptstadtprogramm und im Speziellen dem Programm der jeweiligen Region des Zentrums geben. Das Veranstaltungsprogramm, das ausgearbeitet wurde, stand unter dem Leitmotto „Kultur durch Wandel“ und sollte die Industriekultur als Alleinstellungsmerkmal präsentieren.

Die drei Hauptthemen der Programmatik waren „Mythos Ruhrgebiet erleben, Metropole gestalten, Europa bewegen“. Diese sollten basierend auf der Vergangenheit des Ruhrgebiets den Wandel von dem Mythos Ruhr zu einer Metropole zeigen, die Europa bewegt. Außerdem wurde das Programm auf sechs verschiedenen Felder ausgerichtet. Diese waren Theater, Musik, Bilder, Sprache, Feste feiern und Kreativwirtschaft. Insgesamt gab es circa 300 Projekte und über 2.500 Veranstaltungen. Es gab diverse Programmformate, bei denen das Besondere war, dass die unterschiedlichen Städte und Gemeinden des Ruhrgebiets die Details eigenständig ausarbeiten durften.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Kulturhauptstädte Europas und Darlegung der forschungsleitenden Frage zur nachhaltigen Wirkung des Programms am Beispiel des Ruhrgebiets.

2 Europäische Kulturhauptstädte: Erläuterung der historischen Entwicklung, der Ziele sowie der formalen Auswahlkriterien und des Bewertungsverfahrens durch das europäische Panel.

3 Kulturhauptstadt: Essen für das Ruhrgebiet: Detailanalyse der Bewerbungsstrategie, der Planung durch die RUHR.2010 GmbH, der Umsetzung des Veranstaltungsprogramms und der langfristigen Folgen für Infrastruktur und Tourismus.

4 Zusammenfassung und Fazit: Synthese der gewonnenen Erkenntnisse und Beantwortung der Ausgangsfrage zur Effektivität des Titels als Instrument des regionalen Strukturwandels.

5 Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und Referenzen, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Ruhrgebiet, Essen, Kulturhauptstadt Europas, RUHR.2010, Strukturwandel, Industriekultur, Kulturtourismus, Metropolregion, Stadtentwicklung, Kulturmanagement, Veranstaltungsprogramm, Mythos Ruhr, Nachhaltigkeit, Kulturlandschaft, Tourismusförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Wirksamkeit des EU-Programms „Kulturhauptstadt Europas“ bei der Unterstützung des Strukturwandels von einer Industrieregion hin zu einer nachhaltigen Kulturdestination.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Ruhrgebiets, den Auswahlprozessen der EU, der strategischen Planung von Kultur-Großevents und der langfristigen kulturellen Identitätsstiftung.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Es wird untersucht, wie nachhaltig die durch das Kulturhauptstadt-Jahr ausgelösten Veränderungen sind und in welcher Form das Programm eine Stadt effektiv zur Kulturdestination fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die wissenschaftliche Vorgehensweise basiert auf einer umfangreichen Desktoprecherche sowie der Auswertung und kritischen Gegenüberstellung von Fachpublikationen in Wirtschaftsbibliotheken.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung explizit behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Rolle von Essen als Stellvertreterstadt, das Konzept der RUHR.2010 GmbH, die verschiedenen Veranstaltungskategorien sowie die ökonomische und strukturelle Bilanz nach dem Eventjahr.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Kulturhauptstadt, Ruhrgebiet, Strukturwandel, Nachhaltigkeit und Industriekultur.

Warum wurde ausgerechnet die Stadt Essen als Beispiel gewählt?

Essen fungierte 2010 als offizielle Bewerberstadt und Stellvertreter für das gesamte Ruhrgebiet, da die Region als solche nach den EU-Regularien nicht eigenständig kandidieren durfte.

Welches Fazit zieht die Autorin hinsichtlich der Nachhaltigkeit?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass ein Kulturhauptstadt-Jahr zwar als Katalysator für den Wandel dienen kann, der langfristige Erfolg jedoch stark von der strategischen Anschlussplanung der jeweiligen Akteure vor Ort abhängig bleibt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklung der Stadt Essen zu einer Kulturdestination. Das EU-Programm der europäischen Kulturhauptstädte
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1393534
ISBN (PDF)
9783346942142
ISBN (Buch)
9783346942159
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung stadt essen kulturdestination eu-programm kulturhauptstädte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Entwicklung der Stadt Essen zu einer Kulturdestination. Das EU-Programm der europäischen Kulturhauptstädte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1393534
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  16  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum