Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Developmental Psychology

Gesundheitsriskantes Verhalten und "Sensation Seeking" im Jugendalter

Title: Gesundheitsriskantes Verhalten  und "Sensation Seeking" im Jugendalter

Term Paper , 2008 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kevser Ekin (Author)

Psychology - Developmental Psychology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Jugendliche sind im Vergleich zu Erwachsenen oder Kindern stärker mit Mortalität konfrontiert. Sie leiden oft unter den unterschiedlichsten Erkrankungen und Belastungen, wie z.B. Kopfschmerzen oder Schlafstörungen (vgl. Silbereisen, Hasselhorn 2008, S. 664f). Auf ihren Gesundheitszustand wirken sich Faktoren, wie z.B. der Konsum von Alkohol oder Drogen, die Ernährung, Vernachlässigung der Hygiene und ähnliches negativ aus. Riskantes Sportverhalten kann ebenfalls gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Die Gefahr, sich bei der Ausübung von sogenannten Extremsportarten Verletzungen zuzufügen, ist besonders hoch. Folgen können Verletzungen, Krankheiten und in extremen Fällen sogar der Tod sein (vgl. Raithel 2001, S. 15ff). Dieses gesundheitsgefährdende Risikoverhalten und das Sensation Seeking, sind Thema dieser Seminararbeit. Riskantes Verhalten beschränkt sich allerdings nicht auf den gesundheitlichen Bereich, die Folgen können auf verschiedenen Bereichen zum Vorschein treten, welche im ersten Inhaltspunkt genannt werden. In diesem Punkt wird der Begriff „Risikoverhalten“ ausführlicher definiert. Was ist der Zweck der Risikosuche? Erfüllt sie bestimmte Funktionen? Was verleitet Jugendliche dazu, sich riskant zu verhalten? Ausgewählte Erklärungsansätze sollen hierzu Antworten liefern. Weiterhin wäre interessant zu klären, ob riskantes Verhalten durch spezifische Bedingungen begünstigt wird und ob es bestimmte Faktoren gibt, die das riskante Verhalten reduzieren können. Im nächsten Inhaltspunkt „Risiko – und Schutzfaktoren“ soll verdeutlicht werden, wie Risikoverhalten vermieden bzw. verringert werden kann. Bekanntlich haben Gleichaltrige großen Einfluss im Jugendalter, um herauszufinden, welche Rolle sie bezüglich Risikoverhaltensweisen spielen, wird auf deren Bedeutung als Risiko – und Schutzfaktor näher eingegangen. Im Anschluss daran wird das Phänomen „Sensation Seeking“ genauer unter die Lupe genommen. Beim SS sind individuelle Unterschiede zu beachten. Manchen Jugendlichen sind die Konsequenzen egal, andere wiederum verhalten sich vorsichtig. Interessant wäre nun zu erfahren inwieweit und weshalb sich Jugendliche voneinander unterscheiden. Zum Schluss wird die Studie „Sensation Seeking, gesundheitsbezogene Kognitionen und Partizipation am Risikosport“ vorgestellt. Es wird näher auf die Ergebnisse eingegangen und über die wichtigsten Aspekte diskutiert und spekuliert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.EINLEITUNG

2. WAS VERSTEHT MAN UNTER RISIKOVERHALTEN? - ALLGEMEINES ZUM RISIKOVERHALTEN

3. ERKLÄRUNGSANSÄTZE

3.1 SOZIALE ERKLÄRUNG

3.1.1 DAS BELASTUNGS – BEWÄLTIGUNGS - PARADIGMA

3.1.2 WEITERE GRÜNDE

4. SCHUTZ – UND RISIKOFAKTOREN

4.1 GLEICHALTRIGE ALS RISIKOFAKTOR

4.2 BEDEUTUNG DER GLEICHALTRIGEN ALS SCHUTZFAKTOR

5. SENSATION SEEKING (SS)

5.1 DEFINITION

5.3 SS BEDEUTET NICHT IMMER RISIKO

5.2 UNTERSCHIEDE BEIM SS

5.3 MESSVERFAHREN DES SS

6. STUDIE

6.1 ERGEBNISSE UND DISKUSSION

7. SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen und Hintergründe gesundheitsriskanten Verhaltens im Jugendalter sowie dessen Zusammenhang mit dem Persönlichkeitsmerkmal „Sensation Seeking“.

  • Definition und theoretische Einordnung von Risikoverhalten bei Jugendlichen
  • Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren im sozialen Umfeld
  • Untersuchung des Phänomens Sensation Seeking (SS) und seiner Messverfahren
  • Zusammenhang zwischen Sensation Seeking, Risikowahrnehmung und Partizipation am Risikosport
  • Diskussion präventiver Ansätze zur Stärkung der individuellen Ressourcen

Auszug aus dem Buch

5.1 Definition

“Sensation Seeking is a trait defined by the seeking of varied, novel, complex, and intense sensations and experiences & the willingness to take physical, social, legal, and financial risks for the sake of such experience” (vgl. Ruch, Zimmermann 2001, S. 98).

SS kann kurz mit „Suche nach Nervenkitzel bzw. Abenteuer“ übersetzt werden. Man möchte neue intensive Erfahrungen machen und nimmt hierfür Risiken, die auf verschiedenen Ebenen sein können, in Kauf. Die Differenzierung zwischen körperlichen, sozialen, juristischen und finanziellen Risiken in dieser Definition ist notwendig, weil viele Situationen mehrere Risiken zur Folge haben können, wie bereits zu Beginn dieser Arbeit erwähnt wurde. Beispielsweise kann eine Geschwindigkeitsüberschreitung beim Autofahren, Konsequenzen auf allen vier Bereichen mit sich bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Problematik der Mortalität und Belastungen Jugendlicher ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. WAS VERSTEHT MAN UNTER RISIKOVERHALTEN? - ALLGEMEINES ZUM RISIKOVERHALTEN: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Risikoverhaltens, grenzt ihn von Gefahr ab und beleuchtet die bewusste Inkaufnahme gesundheitlicher oder rechtlicher Folgen.

3. ERKLÄRUNGSANSÄTZE: Hier werden theoretische Modelle wie das Belastungs-Bewältigungs-Paradigma genutzt, um zu erklären, warum Jugendliche zu riskantem Verhalten neigen.

4. SCHUTZ – UND RISIKOFAKTOREN: Das Kapitel analysiert den Einfluss des sozialen Umfelds, insbesondere von Gleichaltrigen, als potenzielle Risikofaktoren oder Schutzfaktoren.

5. SENSATION SEEKING (SS): Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem psychologischen Konstrukt des Sensation Seeking, dessen Definition, Ausprägungen und Messmethoden.

6. STUDIE: Dieses Kapitel stellt eine spezifische Untersuchung zum Zusammenhang zwischen Sensation Seeking, gesundheitsbezogenen Kognitionen und der Beteiligung an Risikosportarten vor.

7. SCHLUSSWORT: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert Implikationen für präventive Maßnahmen und die Förderung der Selbstkompetenz von Jugendlichen.

Schlüsselwörter

Jugendalter, Risikoverhalten, Sensation Seeking, Risikosport, Prävention, Belastungs-Bewältigungs-Paradigma, Schutzfaktoren, Selbstwirksamkeit, Risikowahrnehmung, Geschlechterunterschiede, Persönlichkeitsentwicklung, Sozialisation, Psychologie, Jugend, Gesundheitsrisiko

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Hintergründen und Auslösern von gesundheitsriskantem Verhalten bei Jugendlichen und beleuchtet dabei wissenschaftliche Erklärungsansätze sowie das Konzept des Sensation Seeking.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernbereichen zählen die theoretische Definition von Risikoverhalten, der Einfluss von sozialen Faktoren wie Gleichaltrigengruppen sowie die psychologische Analyse von Persönlichkeitsmerkmalen bei Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, warum Jugendliche Risiken eingehen, wie sich individuelle Unterschiede erklären lassen und welche Möglichkeiten der Prävention bestehen.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Es werden insbesondere das Belastungs-Bewältigungs-Paradigma sowie die Sensation-Seeking-Theorie nach Zuckermann herangezogen, um das Verhalten psychologisch zu begründen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren und die Vorstellung einer Studie zur Partizipation am Risikosport.

Was zeichnet die Arbeit in Bezug auf die Schlagworte aus?

Sie verknüpft Begriffe wie Risikowahrnehmung, Selbstwirksamkeit und psychologische Sozialisationsfaktoren, um ein ganzheitliches Bild jugendlicher Verhaltensweisen zu zeichnen.

Welche Rolle spielt die Selbstwirksamkeit bei Risikosportlern?

Die Studie zeigt, dass eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung bei sogenannten „High Sensation Seekern“ oft mit einer geringeren Risikowahrnehmung einhergeht, was die Teilnahme an Risikosportarten begünstigt.

Warum wird die Unterscheidung zwischen „High“ und „Low Sensation Seekern“ getroffen?

Diese Differenzierung hilft zu erklären, warum Jugendliche unterschiedlich stark auf neue Reize reagieren und warum einige Personen eher zu riskanten Verhaltensweisen neigen als andere.

Welche Bedeutung haben Freunde in diesem Kontext?

Freunde können laut Arbeit sowohl als Verstärker für risikoreiches Verhalten dienen als auch einen wichtigen Schutzfaktor durch emotionale Stabilisierung darstellen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Prävention?

Präventive Maßnahmen sollten nicht nur beim Individuum ansetzen, um die Selbstkompetenz zu stärken, sondern das gesamte soziale Umfeld miteinbeziehen, um Jugendlichen alternatives, vernünftiges Denken zu vermitteln.

Excerpt out of 13 pages  - scroll top

Details

Title
Gesundheitsriskantes Verhalten und "Sensation Seeking" im Jugendalter
College
University of Augsburg
Course
Entwicklungspsychologie des Jugendalters
Grade
1,0
Author
Kevser Ekin (Author)
Publication Year
2008
Pages
13
Catalog Number
V139401
ISBN (eBook)
9783640492725
ISBN (Book)
9783640492510
Language
German
Tags
Gesundheitsriskantes Verhalten Sensation Seeking Jugendalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kevser Ekin (Author), 2008, Gesundheitsriskantes Verhalten und "Sensation Seeking" im Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139401
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  13  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint