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Soziale Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen

Titel: Soziale Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit geht den Fragen nach, wie rechtsextreme Einstellungen im Jugendalter entstehen können und welche Handlungsmöglichkeiten die Soziale Arbeit als Profession und Disziplin hat, um auf diese Entwicklungen zu reagieren. Zunächst findet dafür eine Annäherung an den Begriff des Rechtsextremismus statt, bevor die Jugend als besondere Lebensphase charakterisiert wird. Im Hauptteil der Arbeit werden die Entstehung von Rechtsextremismus auf Basis des Bielefelder Desintegrationsansatzes sowie die Handlungsmöglichkeiten Sozialer Arbeit auf Basis der Akzeptierenden Jugendarbeit diskutiert. Die Arbeit endet mit einer Ergebniszusammenfassung sowie einem abschließenden Transfer der Ergebnisse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Methodik

3 Vorüberlegungen

3.1 Verständnisse von Rechtsextremismus

3.2 Jugend als Lebensphase

4 Der Bielefelder Desintegrationsansatz

4.1 Grundlagen und Gesellschaftsbild

4.2 Integrationsebenen/-dimensionen und Anerkennung

4.3 Wirkung von Anerkennungsdefiziten

4.4 Einordnung in den Theoriebestand

5 Die Akzeptierende Jugendarbeit

5.1 Konzeptionelle Grundlagen

5.2 Handlungsebenen

5.3 Zugänge zu den Jugendlichen

5.4 Kritik an der Akzeptierenden Jugendarbeit

6 Ergebnisverdichtung

7 Ergebnistransfer

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, unter welchen Bedingungen jugendlicher Rechtsextremismus entstehen kann und wie Soziale Arbeit professionell auf rechtsextreme Orientierungen bei Jugendlichen reagieren kann. Dabei wird der Fokus besonders auf die Balance zwischen den Prinzipien der Menschenrechte und dem interaktionellen Handeln im Feld der Jugendarbeit gelegt.

  • Analyse der Entstehungsbedingungen von rechtsextremen Orientierungen bei Jugendlichen
  • Erläuterung des Bielefelder Desintegrationsansatzes als theoretischer Erklärungszugang
  • Evaluierung der Akzeptierenden Jugendarbeit als Interventionsmöglichkeit
  • Darstellung spezifischer Handlungsebenen und Zugänge zur professionellen Praxis
  • Kritische Reflexion der Wirksamkeit pädagogischer Ansätze gegenüber rechten Jugendcliquen

Auszug aus dem Buch

3.1 Verständnisse von Rechtsextremismus

Rechtsextremismus kann zunächst als schwer definierbarer, kontroverser und vielverwendeter Begriff gesehen werden, welcher – je nach Verwendung in Wissenschaft, Politik, Alltag oder Praxis – mit diversen Bedeutungen versehen ist. Dadurch ist auch der Bezugsrahmen weit gespannt: Rechtsextremismus kann sich sowohl auf Staatsformen, organisierte Gruppierungen, Wahlentscheidungen als auch individuelle Handlungen beziehen (vgl. Rieker 2009, S. 11 f.).

Um dem Rechtsextremismus-Begriff tiefer auf den Grund zu gehen, lohnt sich ein geschichtlicher Blick auf den allgemeinen Extremismus-Begriff: Seit Mitte der 1970er-Jahre wird dieser in staatlichen Ordnungssystematiken verwendet, um zwischen verfassungskonformem Verhalten und Formen von Extremismus zu unterscheiden. Extremismus steht in allen seinen Formen dabei für die Ablehnung demokratischer Prinzipien des Grundgesetzes. Untermauert wird diese Erklärung u.a. von Uwe Backes und der Hufeisen-Theorie. Diese Theorie besagt, dass sich Rechts- und Linksextremismus wie zwei Enden eines Hufeisens gegenüberstehen, nur abgetrennt durch eine gemäßigte Mitte der Gesellschaft (vgl. Virchow 2016, S. 14 f.; s. Abbildung I).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel verortet das Thema in der Sozialen Arbeit und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Entstehung und pädagogischen Bearbeitung von Rechtsextremismus.

2 Methodik: Hier wird der Prozess der Literaturrecherche und -analyse in sechs Phasen detailliert beschrieben sowie die verwendeten Datenbanken aufgeführt.

3 Vorüberlegungen: Die Grundlagen werden durch eine begriffliche Klärung von Rechtsextremismus sowie die Einordnung der Jugend als sensible Lebensphase geschaffen.

4 Der Bielefelder Desintegrationsansatz: Dieser zentrale theoretische Teil erläutert, wie Desintegrationsprozesse und Anerkennungsdefizite als Erklärungen für rechtsextreme Einstellungen dienen können.

5 Die Akzeptierende Jugendarbeit: Das Kapitel stellt das Interventionskonzept von Franz Josef Krafeld vor, inklusive seiner Handlungsebenen, Zugangswege und der fachlichen Kritik.

6 Ergebnisverdichtung: Hier erfolgt die Zusammenführung der Theorieerkenntnisse, um die in der Einleitung aufgeworfenen Fragestellungen fundiert zu beantworten.

7 Ergebnistransfer: Abschließend werden Konsequenzen für die Wissenschaft, die Ausbildung und die professionelle Praxis der Sozialen Arbeit abgeleitet.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Soziale Arbeit, Jugendarbeit, Desintegrationsansatz, Akzeptierende Jugendarbeit, Anerkennungsdefizite, Radikalisierung, Jugendforschung, Gewaltakzeptanz, Ideologien der Ungleichheit, Pädagogische Intervention, Sozialisation, Extremismusprävention, Identitätsentwicklung, Professionelles Handeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Sozialen Arbeit in der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Tendenzen bei Jugendlichen, wobei der Fokus auf dem professionellen Handeln in der Jugendarbeit liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die theoretische Erforschung von Rechtsextremismus, das Konzept der Akzeptierenden Jugendarbeit und die Bedingungen für erfolgreiche Interventionen.

Welche Forschungsfragen stehen im Mittelpunkt?

Die Arbeit fragt nach den Entstehungsbedingungen von jugendlichem Rechtsextremismus und danach, wie die Soziale Arbeit auf rechtsextreme Orientierungen professionell reagieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurde eine systematische Literaturrecherche und -analyse durchgeführt, um den aktuellen Forschungsstand zu theoretischen Konzepten und praktischen Erfahrungen zu kondensieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte (Desintegrationsansatz) und praktische Interventionsmöglichkeiten (Akzeptierende Jugendarbeit), die kritisch hinterfragt und verknüpft werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rechtsextremismus, Desintegration, Anerkennung, Akzeptierende Jugendarbeit und Sozialpädagogik.

Was besagt die Hufeisen-Theorie im Kontext der Einleitung?

Die Hufeisen-Theorie erklärt vereinfacht, dass sich Links- und Rechtsextremismus als zwei Ränder gegenüberstehen, die sich in ihrer Ablehnung der demokratischen Mitte vereinen, was jedoch kritisiert wird.

Warum hält der Autor die "Beziehungsarbeit" für so wichtig?

Die Beziehungsarbeit ist laut Krafeld das zentrale Element, um eine Vertrauensbasis zu schaffen, die es erst ermöglicht, Jugendlichen mit anderen Werten und Haltungen zu begegnen und Veränderungsprozesse anzustoßen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen
Hochschule
Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH)
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1397523
ISBN (eBook)
9783346943392
ISBN (Buch)
9783346943408
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit Sozialarbeit Sozialpädagogik Jugend Rechtsextremismus Desintegration Desintegrationsansatz Akzeptierende Jugendarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Soziale Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1397523
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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