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Soziale Medien als Katalysator des Burnout-Syndroms in der modernen Arbeitswelt?

Title: Soziale Medien als Katalysator des Burnout-Syndroms in der modernen Arbeitswelt?

Bachelor Thesis , 2023 , 50 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Alina Pries (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit untersucht den potenziellen Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und dem Auftreten des Burnout-Syndroms in der heutigen Arbeitsumgebung. Ziel ist es, herauszufinden, ob die Intensität der Nutzung sozialer Medien Einfluss auf das Burnout-Niveau von Arbeitnehmenden hat.

Um eine solide Grundlage für die Untersuchung zu schaffen, werden zuerst Schlüsselbegriffe wie "Burnout", "moderne Arbeitswelt" und "soziale Medien" gründlich definiert. Nachdem der Kontext etabliert wurde, präsentiert die Arbeit den aktuellen Stand der Forschung zu diesem Thema, aus dem die Hypothesen für die Studie abgeleitet werden. Der Hauptteil der Arbeit konzentriert sich auf die Methodik, wobei ein Fragebogen als Hauptinstrument für die Datensammlung verwendet wird. Dieser wurde mit Hilfe des Tools EvaSys erstellt und in Form einer Online-Umfrage durchgeführt. Es folgt eine detaillierte Diskussion über den Fragebogen, seine Bestandteile und die anschließenden Ergebnisse. Diese Ergebnisse werden kritisch betrachtet, um deren Implikationen für die Arbeitswelt zu verstehen. Die Arbeit schließt mit einem Abschnitt über die Bedeutung des Burnout-Syndroms für Unternehmen und Vorschlägen für Präventionsmaßnahmen, die sowohl von Unternehmen als auch von Einzelpersonen angewendet werden können.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1 Burnout

2.1.1 Christina Maslach und das MBI

2.1.2 Ayala Pines und das TM

2.1.3 Diagnostik vom Burnout-Syndrom

2.1.4 Verlauf des Burnout-Syndroms

2.2 Die moderne Arbeitswelt

2.2.1 Globalisierung

2.2.2 Die Digitalisierung

2.3 die sozialen Medien

3. Forschungsstand

4. Hypothesen

5. Methode

5.1 Durchführung

5.2 Stichprobe

5.3 Ergebnisse

5.3.1 Soziale Medien- Gesamt

5.3.2 Burnout-Ausprägung - Gesamt

5.3.3 Unterschiede der beruflichen und privaten Nutzung der sozialen Medien

5.3.4 Unterschiede beim Geschlecht

5.4 Reflexion der Ergebnisse

6. Relevanz des Burnout-Syndroms für die moderne Arbeitswelt

6.1 Burnout-Prävention

6.1.1 Burnout-Prävention der Unternehmen

6.1.2 Individuelle Burnout-Prävention

6.1.3 Social-Media-Prävention

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

9. Anhang

9.1 Screenshots des Fragebogens

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht eingehend, ob soziale Medien in der heutigen, durch Globalisierung und Digitalisierung geprägten Arbeitswelt als zeitgemäßes Hilfsmittel fungieren oder als Katalysator für das Burnout-Syndrom wirken können.

  • Wandel der modernen Arbeitswelt durch Digitalisierung und Globalisierung.
  • Theoretische Fundierung des Burnout-Syndroms und seiner Diagnostik.
  • Analyse des Einflusses sozialer Medien auf psychische und physische Belastungen im Arbeitskontext.
  • Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede bei Burnout-Symptomen und Mediennutzung.
  • Erforschung präventiver Maßnahmen auf individueller und betrieblicher Ebene.

Auszug aus dem Buch

2.1 Burnout

Um den Begriff Burnout zu erläutern, muss zunächst erwähnt werden, woher der Begriff stammt. Im Jahr 1974 erwähnte der Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger einen Zustand des „ausgebrannt seins“ (vgl. Elsässer, Sauer 2013: 3). Aufgrund seines hohen Arbeitsaufkommens, mit anschließender ehrenamtlicher Arbeit, war Freudenberger häufig von morgens bis spät in die Nacht mit seiner Arbeit beschäftigt (ebd.). Aus diesem Grund kam auch sein Familienleben zu kurz (ebd.). Aus dieser Situation heraus beschrieb Freudenberger ein Gefühl von physischer und psychischer Erschöpfung (ebd.). Dazu berichtete er, dass er sich auf der einen Seite müde und ausgelaugt fühlte, aber gleichzeitig auch Unruhezustände, wie zum Beispiel Gereiztheit, erlebte (ebd.). Seine Symptome führte er auf einen Prozess des Energieverlustes zurück, ausgelöst durch Überarbeitung und zu hohe Beanspruchung der eigenen Kräfte und Ressourcen (vgl. Elsässer, Sauer 2013: 3). Zu seinen Beschwerden zählte er unter anderem ein ständiges Müdigkeitsgefühl, welches ihm auch tagsüber zu schaffen machte (vgl. Koch et al. 2015: 5). Außerdem litt er häufig unter Kopf- oder Magenschmerzen und wurde anfälliger für Krankheiten und Infekte wie zum Beispiel Grippe (ebd.). Freudenberger erwähnte, dass er auch bei seinen Kolleg*innen ähnliche Veränderungen beobachtete (ebd.). Er wurde seinen Kolleg*innen gegenüber zunehmend reizbar (vgl. Hillert, Marwitz 2006: 42). Dazu wurde es für ihn immer schwerer, seine eigenen Gefühle zu kontrollieren (ebd.). Emotionsausbrüche und Überforderung traten immer häufiger auf (ebd.). Das führte dazu, dass ein effizientes Arbeiten kaum noch möglich war und bei Problemen kaum eine Lösung gefunden werden konnte, da er immer mehr in seiner Überforderung gefangen war (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das zentrale Thema der Burnout-Problematik im Kontext einer sich wandelnden, digitalisierten Arbeitswelt ein und formuliert die Forschungsfrage.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen zum Burnout-Syndrom, den Veränderungen der modernen Arbeitswelt sowie der Rolle der sozialen Medien dargelegt.

3. Forschungsstand: Hier wird der aktuelle Stand der Forschung zur Verbreitung und Relevanz des Burnout-Syndroms sowie dessen Zusammenhang mit der Nutzung sozialer Medien aufgezeigt.

4. Hypothesen: Basierend auf dem Forschungsstand werden konkrete Hypothesen über den Einfluss sozialer Medien auf die Burnout-Ausprägung sowie geschlechtsspezifische Unterschiede formuliert.

5. Methode: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen bei der Durchführung der Online-Befragung sowie die Zusammensetzung der Stichprobe und die Auswertung der Ergebnisse.

6. Relevanz des Burnout-Syndroms für die moderne Arbeitswelt: Hier wird die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen für Unternehmen und Individuen zur Bewältigung von Burnout in einem modernen Arbeitsumfeld diskutiert.

7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Forschungsfrage hinsichtlich des Einflusses sozialer Medien auf das Burnout-Syndrom.

Schlüsselwörter

Burnout-Syndrom, moderne Arbeitswelt, soziale Medien, Digitalisierung, Globalisierung, psychische Gesundheit, Arbeitsbelastung, Stressmanagement, Prävention, Resilienz, Online-Befragung, MBI, Leid, Leistungsdruck, Work-Life-Balance

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und dem Burnout-Syndrom in der modernen, digitalisierten Arbeitswelt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung von Burnout, der Wandel der Arbeitswelt, die Auswirkungen digitaler Stressfaktoren und soziale Medien sowohl privat als auch beruflich.

Was ist das primäre Ziel bzw. die Forschungsfrage?

Ziel ist zu untersuchen, ob soziale Medien einen negativen Einfluss auf die Burnout-Ausprägung haben und ob dies durch berufliche Nutzung oder geschlechtsspezifische Faktoren verstärkt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führte eine quantitative Online-Befragung (Stichprobe n=215) durch, um Hypothesen zur Mediennutzung und Arbeitsbelastung zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Burnout, die Analyse des Forschungsstands, die Darstellung der methodischen Vorgehensweise sowie die fundierte Auswertung und Diskussion der empirischen Daten.

Was sind charakteristische Schlüsselwörter dieser Forschungsarbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Burnout-Syndrom, soziale Medien, Digitalisierung, Arbeitsbelastung und Burnout-Prävention.

Wie unterscheidet sich die berufliche von der privaten Nutzung sozialer Medien im Hinblick auf Burnout?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die berufliche Nutzung sozialer Medien tendenziell als stressiger wahrgenommen wird als die private Nutzung, unter anderem durch permanente Erreichbarkeit.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei den untersuchten Symptomen?

Es zeigt sich, dass Frauen im Vergleich zu Männern mehr psychische und physische Beschwerden angeben und sich durch soziale Medien eher unter Druck gesetzt fühlen.

Welche präventiven Ansätze empfiehlt die Arbeit?

Empfohlen werden sowohl unternehmerische Gesundheitsförderung (Primärprävention) als auch individuelle Maßnahmen wie bewusste Medienzeiten, Ruhezeiten und Stressmanagement-Techniken.

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Details

Title
Soziale Medien als Katalysator des Burnout-Syndroms in der modernen Arbeitswelt?
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Sozialwissenschaften)
Course
Bachelor
Grade
1,3
Author
Alina Pries (Author)
Publication Year
2023
Pages
50
Catalog Number
V1399585
ISBN (PDF)
9783346947390
ISBN (Book)
9783346947406
Language
German
Tags
Burnout Arbeitssoziologie Arbeit Arbeitswelt Arbeitszufriedenheit Stress Burnout-Syndrom Freudenberger moderne Arbeitswelt Leistungsgesellschaft soziale Medien psychische Krankheiten Social Media
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alina Pries (Author), 2023, Soziale Medien als Katalysator des Burnout-Syndroms in der modernen Arbeitswelt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1399585
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