Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Mediation und Online-Mediation in Deutschland

Ergebnisse einer Umfrage

Title: Mediation und Online-Mediation in Deutschland

Research Paper (undergraduate) , 2009 , 50 Pages , Grade: n/a

Autor:in: Dr. Anette Kübler (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Das Thema Mediation gewinnt in Deutschland an Intensität, zunächst im familiären Umfeld beispielsweise als Familien- oder Scheidungsmediation. Vermehrt wird das lösungsorientierte Verfahren auch im unternehmerischen Kontext eingesetzt bei Konflikten in Unternehmen, aber auch zwischen Unternehmen.
Dazu kommt, dass sich parallel zu dieser Tendenz neue Medien zur Kommunikation entwickeln. Diese können ihrerseits in der Mediation eingesetzt werden, andererseits jedoch selbst Ursache für Konflikte sein.
Gerade neue Medien, die die Grundlage für eine ganz neue Art von Geschäftsmöglichkeiten darstellen, bieten vielfältige Möglichkeiten der Konfliktentstehung. Neue Medien in diesem Zusammenhang sind nicht nur E-Shopping, die Kommentierung von Blogeinträgen und Teilnahme an Diskussionen in Onlineforen. Durch Web 2.0 Anwendungen können Urheberrechte – unbewusst und ungewollt – verletzt werden. Ebenso können Fragen nach Haftung und Garantie rasch in eine rechtliche Grauzone abgleiten, wenn man an Crowd-Sourcing-Projekte oder Open-Source-Innovation denkt, deren Ergebnisse in reale Produkte umgesetzt werden sollen.
Hier stellt sich die Frage, ob Online-Mediation in diesen Fällen zwischen Unternehmen oder zwischen Kunden und Unternehmen im Web 2.0-Umfeld genutzt werden kann. Zumal auch in der Tool-Landschaft in Bezug auf Zusammenarbeit über große Distanzen viel Bewegung herrscht.
Gerade in international aktiven Unternehmen spielen – in der momentanen wirtschaftlichen Situation besonders – Faktoren zur Kostenreduzierung eine große Rolle: Reisekosten und Spesen machen einen großen Posten aus. Online-Mediation kann dazu beitragen, diesen Kostenfaktor zumindest zu reduzieren.
Die vorliegenden Ergebnisse entstanden aus einem selbst entwickelten Fragebogen im Zusammenhang mit der Abschlussarbeit meiner Ausbildung zum Wirtschaftsmediator unter Beteiligung von Personen mit unterschiedlichstem Bildungsstand, Alter und Wissensstand hinsichtlich des Verfahrens Mediation bzw. Online-Mediation.
Ziel der Umfrage war es, eine Einschätzung bezüglich Bekanntheit von Mediation sowie Online-Mediation und deren Akzeptanz zur Konfliktlösung zu erhalten.
Versandt wurde der Fragebogen an 87 Personen aus dem persönlichen Geschäftsnetzwerk und dem Bekanntenkreis. Davon haben 49 Befragte den Bogen ausgefüllt zurückgesandt.
Wenn im Folgenden die Begriffe „Befragte“ und „Teilnehmer“ verwendet werden, sind damit die Personen gemeint, die den Fragebogen beantwortet zurückgesandt haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Allgemeine Angaben

Teil 1: Mediation – das Verfahren ist bekannt

Online-Mediation

Fazit:

Teil 2: Mediation – das Verfahren ist bisher nicht bekannt

Online-Mediation

Fazit

Abschließende Bemerkungen

Anhang

Fragebogen Konfliktlösung – Mediation

Wenn Ihnen die Methode Mediation bekannt ist, bitte hier starten:

Wenn Ihnen die Methode Mediation nicht bekannt ist, bitte hier starten:

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, den Bekanntheitsgrad sowie die Akzeptanz von Mediation und Online-Mediation zur Konfliktlösung in einem beruflichen und privaten Umfeld zu evaluieren. Auf Basis eines Fragebogens wird untersucht, inwiefern verschiedene Zielgruppen mit diesen Verfahren vertraut sind und welche Chancen sowie Bedenken hinsichtlich der digitalen Durchführung von Mediationsprozessen bestehen.

  • Analyse der Bekanntheit von Mediation und Online-Mediation
  • Untersuchung von Erfolgsfaktoren für digitale Mediationsprozesse
  • Identifikation von Vorbehalten gegenüber Online-Methoden (z.B. mangelnde Non-verbalität)
  • Vergleich von Sichtweisen zwischen Mediatoren und Klienten
  • Einschätzung der Eignung der Online-Mediation für verschiedene Konfliktsituationen

Auszug aus dem Buch

Nachteile des Mediationsverfahrens

Nachhaltigkeit und Vertrauen:

Eventuell entstehen faule Kompromisse (Selbstständiger)

Mediations-Prozess wird für die gerichtliche Auseinandersetzung „benutzt“ (Selbstständiger, Mediator)

Informationen können für eventuelle spätere Gerichtsverhandlung genutzt werden (Selbstständiger)

Missbrauch vertraulicher Informationen (Selbstständiger, Mediator)

Frage nach Einhaltung der Verschwiegenheit über erworbene Informationen im Rahmen eines späteren Geschäftsprozesses

Geringe Verbindlichkeit, damit möglicherweise keine nachhaltige Konfliktlösung (Selbstständiger)

Die Verbindlichkeit einer gerichtlichen Vereinbarung ist schwerer zu erreichen

Methode und Rahmenbedingungen

Druck und Intransparenz bei schlechtem Mediator (Selbstständiger, Mediator).

Unerfahrene Konfliktpartei stellt sich eventuell schlechter auf, wenn der Streit weiter eskaliert und es doch zu einem Gerichtsverfahren kommen sollte

Unsicherheit bei den Konfliktparteien, weil der Mediationsvorgang weniger formell ist als eine gerichtliche Verhandlung

Aufhebung der Hierarchie (Vorgesetzter-Mitarbeiter) kann zukünftige Beziehung beeinträchtigen (Mediator)

Mediation aus taktischen Gründen als Prozessverzögerung missbrauchen (Mediator)

Teilnahme ist für Beteiligten freiwillig; sollte keine Vereinbarung zustande kommen, könnten die Kosten höher ausfallen als ohne Mediation

Möglicherweise wird keine Einigung erzielt und doch noch eine Gerichtsverhandlung notwendig (Mehraufwand).

Mediation sollte eine Fall-zu-Fall Entscheidung und nicht als genereller Ersatz für Gerichtliche / Legale Auseinandersetzungen angesehen werden

Heutige unklare Rechtslage hinsichtlich Mediation in Deutschland (Selbstständiger, Mediator)

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Beschreibt die zunehmende Bedeutung der Mediation im unternehmerischen Kontext und die Herausforderung, die neue Medien für die Konfliktentstehung und -lösung darstellen.

Einleitung: Erläutert die methodische Vorgehensweise der Umfrage unter 49 Teilnehmern zur Erhebung der Bekanntheit und Akzeptanz von (Online-)Mediation.

Allgemeine Angaben: Präsentiert die demografische Struktur der Umfrageteilnehmer sowie deren beruflichen Hintergrund und Nutzungsgewohnheiten von Kommunikationstechnologien.

Teil 1: Mediation – das Verfahren ist bekannt: Analysiert die Erfahrungen, Vorteile und Bedenken derjenigen Teilnehmer, die das Verfahren bereits kennen.

Online-Mediation: Untersucht spezifisch die Einstellungen zur Online-Variante der Mediation, einschließlich der wahrgenommenen Chancen und Risiken.

Fazit: Fasst zusammen, dass die Mediation allgemein geschätzt wird, während die Online-Mediation vor allem in spezifischen Fällen (z.B. international) als sinnvoll erachtet wird.

Teil 2: Mediation – das Verfahren ist bisher nicht bekannt: Beleuchtet die Sichtweise derjenigen, für die Mediation noch Neuland ist, und welche intuitiven Assoziationen diese mit dem Begriff verbinden.

Abschließende Bemerkungen: Betont die Bedeutung von Vertrauen und Diskretion als universelle Faktoren und gibt einen Ausblick auf die Rolle der Technik in der Konfliktlösung.

Anhang: Dokumentiert den verwendeten Fragebogen sowie das Abbildungsverzeichnis der Studie.

Schlüsselwörter

Mediation, Online-Mediation, Konfliktlösung, Wirtschaftsmediation, Kommunikation, Web 2.0, Vertrauen, Diskretion, Konfliktmanagement, Virtuelle Zusammenarbeit, Coaching, Prozessstabilität, Konfliktparteien, Online-Tools, Umfrageergebnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bekanntheit und Akzeptanz des Mediationsverfahrens sowie dessen digitale Form, die Online-Mediation, innerhalb einer Zielgruppe aus dem Geschäfts- und Bekanntenkreis der Autorin.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Anwendbarkeit von Mediation in Unternehmen, der Einfluss von modernen Kommunikationsmitteln auf Konfliktverläufe sowie die Vor- und Nachteile virtueller Mediationsprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einzuschätzen, inwieweit Mediation und Online-Mediation als Instrumente zur Konfliktlösung bekannt sind und welche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Durchführung als notwendig erachtet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer quantitativen Befragung mittels eines selbst entwickelten Fragebogens, der an 87 Personen versendet und von 49 Personen ausgefüllt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Antworten von bereits informierten Personen und solchen, für die das Verfahren neu ist. Dabei werden jeweils Potenziale und kritische Bedenken detailliert ausgewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind Mediation, Online-Mediation, Konfliktlösung, Vertrauen und Kommunikation.

Warum wird die Online-Mediation von vielen Teilnehmern skeptisch gesehen?

Die Skepsis rührt primär aus dem befürchteten Verlust non-verbaler Kommunikation, wie Körpersprache und Mimik, sowie aus dem schwierigeren Aufbau einer Vertrauensbasis in einem virtuellen Raum.

In welchen Fällen wird die Online-Mediation dennoch als sinnvoll erachtet?

Besonders bei Konflikten zwischen international verteilten Parteien oder bei Streitfällen, die ihren Ursprung direkt im Internet (z.B. Web 2.0, Online-Auktionen) haben, wird die Methode als effiziente Lösungsmöglichkeit angesehen.

Welche Rolle spielt die Kompetenz des Mediators?

Die Kompetenz des Mediators wird als essenzieller Schlüsselfaktor angesehen, da dieser das Verfahren steuern und bei mangelnder Erfahrung die Gefahr von Missverständnissen oder Vertrauensverlust bei den Parteien vergrößern kann.

Excerpt out of 50 pages  - scroll top

Details

Title
Mediation und Online-Mediation in Deutschland
Subtitle
Ergebnisse einer Umfrage
Grade
n/a
Author
Dr. Anette Kübler (Author)
Publication Year
2009
Pages
50
Catalog Number
V140164
ISBN (eBook)
9783640491995
ISBN (Book)
9783640491889
Language
German
Tags
Mediation Online-Mediation Umfrage Studie Wirtschaftsmediation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Anette Kübler (Author), 2009, Mediation und Online-Mediation in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140164
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  50  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint