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Elektronische Signaturverfahren. Prinzipien, Anwendungen, Massensignaturen sowie Anwendung in anderen Ländern

Titel: Elektronische Signaturverfahren. Prinzipien, Anwendungen, Massensignaturen sowie Anwendung in anderen Ländern

Hausarbeit , 2008 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Johannes Werner (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

500 Millionen Euro jährlich
Ein Einsparpotential in dieser Höhe bei den Verwaltungsausgaben prognostiziert das Fraunhofer Institut als Effekt der Einführung der JobCard [WELT07], Kostensenkungseffekte in gleicher Höhe beständen einer Studie des E-Finance Labs zufolge bei den 1000 größten deutschen Unternehmen, würden bestehende Rechnungsprozesse
im Geschäftskundenverkehr durch rein elektronische ersetzt [ITSE05].
Mit dem zunehmenden Integrationsgrad elektronischer Geschäftsabwicklung sind besonders aus Sicht der Unternehmen, der Verwaltung aber auch der Endkunden robuste, kostengünstige und möglichst einfache Lösungen für die rechtssichere Ablösung
papiergebundener Verfahren erforderlich.
Ein Aspekt ist dabei das elektronische Äquivalent zu Urkunde und Unterschrift im Sinne der deutschen und europäischen Gesetzgebung, welches zudem auch Formerfordernissen
und Beweismittelansprüchen genügen muss.
Anhand ausgewählter Bereiche und beispielhafter Darstellungen wird in dieser Arbeit ein Überblick zur Erfüllung dieser Zielsetzung mittels elektronischer Signaturverfahren
gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 500 Millionen Euro jährlich

2 Prinzipien elektronischer Signaturverfahren

2.1 Elektronische Signatur und rechtliche Regelungen

2.2 Fortgeschrittene elektronische Signatur und Ziele der Signaturanwendung

2.3 Qualifizierte elektronische Signatur und organisatorischer Rahmen

3 Anwendung elektronischer Signaturverfahren

3.1 Anwendungsbeispiele

3.2 Anwendungsprobleme

4 Spezielle Anwendung: Massensignatur

4.1 Aufbau

4.2 Möglichkeiten der Durchführung

5 Signaturverfahren in anderen Ländern

6 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten elektronischer Signaturverfahren im modernen Geschäftsverkehr. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch den Einsatz rechtskonformer Signaturverfahren Medienbrüche vermieden, Kosten gesenkt und die Sicherheit im elektronischen Datenaustausch sowie bei Massensignaturprozessen gewährleistet werden kann.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Definitionen elektronischer Signaturen (einfach, fortgeschritten, qualifiziert).
  • Technische Anforderungen an Integrität, Authentizität und Nichtabstreitbarkeit.
  • Herausforderungen bei der Massensignatur und deren organisatorische Durchführung.
  • Vergleich der Signaturumsetzung in verschiedenen europäischen Rechtsordnungen.
  • Potenziale zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion in Unternehmen und Verwaltung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Elektronische Signatur und rechtliche Regelungen

Die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen in Deutschland zur Definition der elektronischen Signatur sowie deren organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen sind das Signaturgesetz (SigG) [BUND07a] und die Signaturverordnung (SigV) [BUND07b]. Die Rechtsfolgen der Verwendung der elektronischen Signatur sind davon getrennt im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), der Zivilprozessordung (ZPO), dem Verwaltungs- und Verfahrensrecht sowie 30 weiteren Gesetzen und Verordnungen geregelt, die Anwendung und Stellung der elektronischen Signatur im Rechtsverkehr bestimmen [WEND03, S. 151; KOMN07, S. 103].

Die Darstellung zeigt gemäß SigG § 2 Art.1 die einfachste Form der elektronischen Signatur. Diese ist mit dem elektronischen Dokument verknüpft und ermöglicht eine Zuordnung zu einem Absender [GRUN07, S. 7].

Elektronische Dokumente sind nicht nur Textinformationen, sondern können sowohl Bild- und Audioinformationen als auch sonstige mediale Inhalte in einer oder mehreren zusammenhängenden Dateien umfassen. Ferner muss eine Ausgabe dieser in einer für den Menschen wahrnehmbaren und interpretierbaren Form durch ein Programm möglich sein [FISC06, S. 57].

Der Terminus „Elektronische Signatur“ selbst ist ein Rechtsbegriff. Mit der Zielsetzung der Anwendung der definierenden Gesetze auch auf zukünftige technische Verfahren ist die Art der Realisierung bewusst offen gehalten (Technologieneutralität). Abzugrenzen ist davon der Begriff „Digitale Signatur“, das nach dem heutigen Stand der Technik aktuelle Verfahren, welches bei der Erstellung der elektronischen Signaturen mittels asymmetrischer Kryptoalgorithmen derzeit zur Anwendung kommt [KOMN07, S. 32 u. 103; LENZ04, S. 16; BUND06, S. 9].

Zusammenfassung der Kapitel

1 500 Millionen Euro jährlich: Einleitung in die wirtschaftliche Relevanz elektronischer Signaturverfahren zur Kostenoptimierung in Unternehmen und Verwaltung.

2 Prinzipien elektronischer Signaturverfahren: Erläuterung der rechtlichen Grundlagen und Abstufungen elektronischer Signaturen von der einfachen bis zur qualifizierten Form.

3 Anwendung elektronischer Signaturverfahren: Analyse praktischer Anwendungsbeispiele sowie Diskussion der Hürden, die einer breiteren gesellschaftlichen Nutzung entgegenstehen.

4 Spezielle Anwendung: Massensignatur: Untersuchung von Prozessen zur automatisierten Signierung großer Dokumentenmengen und deren organisatorische Implementierung.

5 Signaturverfahren in anderen Ländern: Vergleich der rechtlichen Umsetzung und Interoperabilität von Signaturstandards am Beispiel Deutschlands und Griechenlands.

6 Ausblick: Diskussion zukünftiger Entwicklungen, technischer Herausforderungen und notwendiger Standardisierungen.

Schlüsselwörter

Elektronische Signatur, Signaturgesetz, Digitale Signatur, Massensignatur, Integrität, Authentizität, Zertifizierungsdiensteanbieter, Rechtskonformität, Kostenreduktion, Prozessoptimierung, Interoperabilität, Zeitstempel, SigG, SigV, Qualifizierte elektronische Signatur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Prinzipien, rechtlichen Rahmenbedingungen und Anwendungsmöglichkeiten elektronischer Signaturverfahren im heutigen Geschäftsverkehr.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentral sind die rechtliche Klassifizierung von Signaturen, deren technologische Einordnung, die Herausforderungen bei der Massensignatur sowie der internationale Vergleich.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch elektronische Signaturen rechtssichere und kosteneffiziente Prozesse in der elektronischen Kommunikation etabliert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Gesetzesanalyse, um den aktuellen Stand der Technik und die rechtliche Situation fundiert darzustellen und zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Signaturstufen, praktische Beispiele aus Wirtschaft und Verwaltung sowie die spezifische Lösung für Massensignatur-Prozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind elektronische Signatur, Signaturgesetz (SigG), Integrität, Authentizität, Massensignatur und Rechtskonformität.

Welche Rolle spielen Zertifizierungsdiensteanbieter (ZDA) in diesem Zusammenhang?

ZDA übernehmen als vertrauenswürdige Dritte die Identitätsprüfung und stellen qualifizierte Zertifikate aus, was für die Rechtsverbindlichkeit der qualifizierten elektronischen Signatur (QES) essenziell ist.

Wie unterscheidet sich die Massensignatur von anderen Verfahren?

Die Massensignatur fokussiert auf die automatisierte Erzeugung von Signaturen bei großen Dokumentenvolumina unter Einhaltung sicherheitsrelevanter Vorgaben, um Effizienzverluste durch manuelle Prozesse zu vermeiden.

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Details

Titel
Elektronische Signaturverfahren. Prinzipien, Anwendungen, Massensignaturen sowie Anwendung in anderen Ländern
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Wirtschaftsinformatik)
Note
1,0
Autor
Johannes Werner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
10
Katalognummer
V140178
ISBN (eBook)
9783640502219
ISBN (Buch)
9783640501991
Sprache
Deutsch
Schlagworte
elektronische Signatur qualifizierte elektronische Signatur signaturgesetz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Werner (Autor:in), 2008, Elektronische Signaturverfahren. Prinzipien, Anwendungen, Massensignaturen sowie Anwendung in anderen Ländern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140178
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Leseprobe aus  10  Seiten
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