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Retail Clinics im Gesundheitswesen. Konzepte, Leistungs- und Kundenmanagement, Finanzaspekte und Übertragung auf Deutschland

Title: Retail Clinics im Gesundheitswesen. Konzepte, Leistungs- und Kundenmanagement, Finanzaspekte und Übertragung auf Deutschland

Term Paper , 25 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Mona Sendelbach (Author)

Health - Health system
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Diese Arbeit widmet sich dem Thema "Retail Clinics im Gesundheitswesen" und beleuchtet verschiedene Aspekte, um ein umfassendes Verständnis dafür zu schaffen. Der konzeptionelle Bezugsrahmen bezieht sich auf den Geschäftsmodellansatz und die Sachfunktion im niedergelassenen Bereich. Die Grundlagen von Retail Clinics werden erläutert, einschließlich Definitionen und ihrer Entwicklung in der Marktsituation. Das Leistungsmanagement von Retail Clinics wird durch die Strukturqualität nach Donabedian und die angebotenen Leistungen analysiert. Das Kundenmanagement wird anhand der Zielgruppenansprache und Wettbewerbsvorteilsstrategien untersucht. Das Finanzmanagement deckt die Erlössystematik und die Kostenstruktur von Retail Clinics ab. Schließlich wird die Übertragung des Konzepts "Retail Clinic" in das deutsche Gesundheitssystem unter Berücksichtigung von Chancen, Schwierigkeiten und potenziellen Akteuren behandelt.

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Inhaltsverzeichnis

1 KONZEPTIONELLER BEZUGSRAHMEN

1.1 Geschäftsmodellansatz

1.2 Sachfunktion im niedergelassenen Bereich

2 GRUNDLEGENDE ASPEKTE VON „RETAIL CLINICS“

2.1 Definiton „retail clinics“

2.2 Entwicklung und Marktsituation der „retails clinics“

3 LEISTUNGSMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“

3.1 Strukturqualität anhand des Modells von Donabedian

3.2 Leistungen von „retail clinics“

4 KUNDENMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“

4.1 Zielgruppe der „retail clinics“

4.2 Kundenansprache auf einem Hinweisschild

4.3 Die drei Dimensionen der Wettbewerbsvorteilsstrategien

5 FINANZMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“

5.1 Gestaltung der Erlössystematik

5.2 Kostenstruktur der „retail clinics“

6 ÜBERTRAGUNG DES KONZEPTS „RETAIL CLINIC“ IN DAS DEUTSCHE GESUNDHEITSSYSTEM

6.1 Chancen und Schwierigkeiten des Konzepts „retail clinics“

6.2 Akteure, das Interesse an einem solchen Konzept haben könnten

6.3 Vergleichbare Konzepte in Deutschland

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Geschäftsmodell der sogenannten "retail clinics", welche in den USA als niederschwellige medizinische Versorgungseinrichtungen in Einzelhandelsumgebungen etabliert sind. Ziel ist es, die Funktionsweise, das Leistungs- sowie Finanzmanagement dieser Einrichtungen zu analysieren und deren potenzielle Übertragbarkeit und Integrationschancen in das deutsche Gesundheitssystem kritisch zu evaluieren.

  • Grundlagen des Geschäftsmodellansatzes im Gesundheitswesen
  • Strukturelle Merkmale und Leistungsangebot von "retail clinics"
  • Wettbewerbsstrategien und Kundenansprache im Einzelhandelssektor
  • Finanzielle Struktur und Rentabilitätsfaktoren
  • Diskussion der Kompatibilität mit dem deutschen Sozialversicherungssystem

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition „retail clinics“

„Retail clinics“ sind ambulanzähnliche Einrichtungen, die in den USA innerhalb von Einkaufzentren, Warenhäusern, Großdrogerien oder Apotheken aufzufinden sind und medizinische Dienstleistungen schnell und preiswert anbieten (Gerste, 2007). Sie funktionieren nach dem Prinzip der US-amerikanischen Fast-Food-Ketten, indem schnell und günstig eine Bedürfnisbefriedigung („Behebung des Gesundheitsproblems“) erfolgt. Typische Merkmale der „retail clinics“ sind Wochenend- und Abendstunden, Walk-In-Verfügbarkeit, kurze Wartezeiten, niedrige Preise und eine solide Qualität (RAND Corporation, 2016, S.1). Einen gastronomieähnlichen Charakter hat auch die Präsentation der angebotenen Leistungen. Die Dienstleistungen bzw. Indikationen (z.B. Halsschmerzen, Insektenstiche, Durchfall etc.) werden als „Menu“, auf einer Tafel aufgelistet (Gerste, 2007).

Es wird eine begrenzte Zahl an Gesundheitsproblemen wie kleinere Infektionen und Verletzungen behandelt oder präventiv medizinische Maßnahmen (z.B. Impfungen) durchgeführt. Die Behandlung erfolgt durch eine ausgebildete Pflegekraft („registered nurse“). Durch eine spezielle Software, die als Checkliste für die zu behandelnden Symptome dient und medizinische Diagnosen und deren Behandlung gespeichert hat, kann das Personal die Beschwerden schnell identifizieren und behandeln (Scott, 2006, S.11). Ein Arzt ist vor Ort nicht anwesend. Nur bei extremen Notfällen gibt es einen telefonischen Hintergrunddienst, den ein Arzt leitet. Platziert sind die „retail clinics“ häufig in der Ecke eines riesigen Einkaufskomplexes, gekennzeichnet durch Wartezonen, die meist leer sind. Dieses Prinzip ermöglicht es, neben Besorgungen des täglichen Bedarfs, schnelle und günstige Abhilfe (40$ -70$) bei leichten gesundheitlichen Beschwerden zu erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 KONZEPTIONELLER BEZUGSRAHMEN: Dieses Kapitel führt in den Geschäftsmodellansatz ein und beleuchtet die regulatorischen Rahmenbedingungen sowie Freiheitsgrade für niedergelassene Ärzte im deutschen Gesundheitssystem.

2 GRUNDLEGENDE ASPEKTE VON „RETAIL CLINICS“: Hier erfolgt die Definition der "retail clinics" als US-amerikanische Einrichtung und ein Überblick über deren historische Entwicklung sowie die Marktdynamik.

3 LEISTUNGSMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“: Dieses Kapitel analysiert anhand des Donabedian-Modells die Strukturqualität der Kliniken und vergleicht das Leistungsspektrum mit deutschen Arztpraxen.

4 KUNDENMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“: Der Fokus liegt hier auf der identifizierten Zielgruppe, der spezifischen Kundenansprache und den strategischen Dimensionen des Wettbewerbsvorteils.

5 FINANZMANAGEMENT VON „RETAIL CLINICS“: Hier werden die Erlössystematik, die Kooperationen mit Kostenträgern sowie die spezifische Kostenstruktur der Standorte erläutert.

6 ÜBERTRAGUNG DES KONZEPTS „RETAIL CLINIC“ IN DAS DEUTSCHE GESUNDHEITSSYSTEM: Dieses Kapitel diskutiert die Chancen und Hemmnisse einer Implementierung in Deutschland im Hinblick auf Finanzierung, Personalpolitik und bestehende Versorgungsstrukturen.

Schlüsselwörter

Retail Clinics, Gesundheitsmanagement, Geschäftsmodell, US-Gesundheitsmarkt, Ambulante Versorgung, Patientenorientierung, Einzelhandel, Wettbewerbsvorteil, Finanzmanagement, Prozesskosten, Primärversorgung, Versorgungsstruktur, Kostenträger, Fachkräftemangel, Patientenbindung

Häufig gestellte Fragen

Was sind "retail clinics" und wie funktionieren sie?

Es handelt sich um ambulante medizinische Einrichtungen in den USA, die meist in Supermärkten oder Apotheken integriert sind. Sie bieten durch standardisierte Prozesse ("Menu") schnelle und günstige Behandlungen bei leichten Gesundheitsproblemen an.

Welche Themenfelder deckt diese Arbeit ab?

Die Arbeit behandelt die konzeptionellen Grundlagen der Leistungserstellung, das Kunden- und Finanzmanagement sowie die kritische Analyse der Übertragbarkeit dieses Modells auf das deutsche Gesundheitssystem.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Untersuchung des Erfolgsfaktors "retail clinics" und die Beantwortung der Frage, ob ein solches Konzept dazu beitragen könnte, die ambulante Versorgung in Deutschland, insbesondere bei leicht akuten Fällen, zu entlasten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer Literatur- und Strukturanalyse, bei der bewährte Management-Modelle (z.B. Donabedian-Modell, Geschäftsmodellansatz) zur Bewertung der US-Kliniken und zum Vergleich mit deutschen Strukturen genutzt werden.

Welche zentralen Aspekte werden im Hauptteil diskutiert?

Im Hauptteil werden das Leistungs-, Kunden- und Finanzmanagement detailliert analysiert, wobei besonders die Differenzierung zwischen den US-Marktbedingungen und den deutschen gesetzlichen Regulierungen (SGB V) hervorgehoben wird.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Retail Clinics, ambulante Versorgung, Effizienz im Gesundheitswesen, Geschäftsmodellinnovation und Versorgungsmanagement zusammenfassen.

Warum ist das Kundenmanagement bei Retail Clinics so relevant?

Da Retail Clinics wirtschaftlich agieren und kostendeckend arbeiten müssen, ist die gezielte Ansprache der Zielgruppe – meist preis- und gesundheitsbewusste junge Erwachsene – entscheidend für die benötigte hohe Kundenfrequenz.

Wie unterscheidet sich das Finanzmodell der Retail Clinics vom deutschen System?

Während Retail Clinics in den USA unter Bedingungen der freien Marktwirtschaft und durch Direktzahlungen oder private Versicherungsverträge agieren, unterliegt das deutsche System einem starren, regulierten Kollektivvertragssystem mit festen Honorargrenzen.

Welche Rolle spielt das Personal bei der Übertragbarkeit des Konzepts nach Deutschland?

Das größte Hemmnis ist die aktuelle Rechtslage in Deutschland, die eine eigenständige medizinische Behandlung primär Ärzten vorbehält, während Retail Clinics in den USA massiv auf Nurse Practitioners (NPs) setzen.

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Details

Title
Retail Clinics im Gesundheitswesen. Konzepte, Leistungs- und Kundenmanagement, Finanzaspekte und Übertragung auf Deutschland
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Course
Modul 2: Gesundheitsmanagement
Grade
1.0
Author
Mona Sendelbach (Author)
Pages
25
Catalog Number
V1402584
ISBN (PDF)
9783346953094
ISBN (Book)
9783346953100
Language
German
Tags
retail clinics gesundheitswesen konzepte leistungs- kundenmanagement finanzaspekte übertragung deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mona Sendelbach (Author), Retail Clinics im Gesundheitswesen. Konzepte, Leistungs- und Kundenmanagement, Finanzaspekte und Übertragung auf Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1402584
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