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Die Bedeutung von Technologie- und Innovationsmanagement in sich dynamisch wandelnden Umfeldern

Titel: Die Bedeutung von Technologie- und Innovationsmanagement in sich dynamisch wandelnden Umfeldern

Seminararbeit , 2004 , 20 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sönke Thiedemann (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Technischer Fortschritt und stetige wirtschaftliche Weiterentwicklung drängen insbesondere industrielle Unternehmen zu ständiger Erweiterung und Erneuerung ihrer Technologien und Innovationen. Um in dem sich rasch ändernden wirtschaftlichen Umfeld und unter dem Druck der Konkurrenz langfristig bestehen zu können, müssen Unternehmen ihre Produkte, Serviceleistungen und Prozesse fortwährend den Anforderungen des Wettbewerbs anpassen. Die Fähigkeit zur Wandlung trägt entscheidend zum Erfolg und dem Fortbestand der Unternehmen bei. Diese Relevanz ist unter anderem ein Grund dafür, dass Technologie- und Innovationsmanagement seit Jahrzehnten in der strategischen Unternehmensführung immer mehr an Bedeutung zunehmen.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Beitrag zum Verständnis von heutigem Technologie- und Innovationsmanagement zu leisten und deren Bedeutung in industriellen Unternehmen zu erläutern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Technologie

2.2 Innovation

3 Technologie- und Innovationsmanagement am Beispiel der Firma Henkel

3.1 Ausgestaltung des Technologie- und Innovationsmanagements

3.2 Entwicklung des Innovationsmanagements bei Henkel

3.3 Portfoliomanagement bei Henkel

4 Weiterentwicklungstendenzen im dynamischen Markt- und Wettbewerbsumfeld

5 Schnittstellenmanagement

5.1 Gestaltung der Schnittstellen zu anderen Funktionsbereichen

5.2 Gestaltung der Schnittstellen zu anderen Wertschöpfungspartnern

6 Resumée und Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, das Verständnis für modernes Technologie- und Innovationsmanagement in der industriellen Praxis zu vertiefen und dessen strategische Relevanz für den Unternehmenserfolg in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld aufzuzeigen.

  • Grundlegende Begriffsbestimmungen von Technologie und Innovation.
  • Analyse des Innovationsmanagements am Praxisbeispiel der Henkel KGaA.
  • Untersuchung von Marktveränderungen und deren Auswirkungen auf Produktlebenszyklen.
  • Bedeutung des Schnittstellenmanagements zwischen Forschung & Entwicklung, Marketing und externen Partnern.

Auszug aus dem Buch

3.3 Portfoliomanagement bei Henkel

Henkel setzt im Zuge seines Technologie- und Innovationsmanagements verstärkt auf F & E – Portfolioanalysen. Diese längst etablierten „Werkzeuge“ des Managements eignen sich zur Umsetzung der Folgenden Entscheidungsfindungen im Vorfeld der Forschung.

Generell wird die F & E – Portfolioanalyse zur Unterstützung in der Entscheidungsphase zum Start oder Abbruch eines Forschungsprojektes eingesetzt. Begrenzte Forschungsbudgets und eine meist hohe Anzahl an potentiellen Projekten machen eine gezielte Auswahl notwendig, um die Ressourcen optimal zuzuteilen. So können z.B. mittels Portfolios hinsichtlich des Risikos und der Attraktivität jene Projekte aussortiert werden, die viele Ressourcen verschlingen und erwartungsgemäß wenig Nutzen erzeugen werden. Im Gegenzug können gezielt diejenigen Projekte gefördert werden, die bei hoher Attraktivität wenig Risiko verursachen. Damit Fehleinschätzungen vermieden werden, sollten bei dieser Auswahl immer mehrere Portfolios in die Bewertung mit einfließen.

Ebenfalls nach einem Attraktivität/Risiko – Portfolio erfolgt bei Henkel die Entscheidung für die Bearbeitungsreihenfolge der Forschungsprojekte. Begrenzte Kapazitäten im Rahmen der Forschung lassen eine gleichzeitige Bearbeitung der Forschungsprojekte oft nicht zu und erfordern eine Prioritätensetzung der zuvor als förderungswürdig eingestuften Projekte.

Die F & E – Portfolioanalyse wird auch zur Unterstützung bei der F & E – Planung eingesetzt, um Prioritäten und Budgets festzulegen. Die Portfolioanalyse ist mit dem Verfahren bei der Priorisierungsentscheidung vergleichbar. Ihr kommt in diesem Falle eine planerische Funktion zu.

Henkel nutzt Portfolios ferner als Kommunikationsinstrument zur Zusammenführung übergreifender Entwicklungen durch internationale Workshops. Sie ermöglichen auf übersichtliche Weise, einen Gesamtüberblick über die Forschungsaktivitäten zu geben, um somit Überschneidungen der Forschungstätigkeiten zu vermeiden und die Implementierung der Geschäftsstrategien zu unterstützen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Technologie- und Innovationsmanagement für den Unternehmenserfolg und definiert den methodischen Rahmen der Arbeit.

2 Begriffliche Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe „Technik“, „Technologie“ und „Innovation“ definiert, um eine theoretische Basis für die weitere Untersuchung zu schaffen.

3 Technologie- und Innovationsmanagement am Beispiel der Firma Henkel: Anhand des Praxisbeispiels Henkel wird aufgezeigt, wie Innovationsprozesse strukturiert, dezentralisiert und mittels Portfoliomanagement gesteuert werden.

4 Weiterentwicklungstendenzen im dynamischen Markt- und Wettbewerbsumfeld: Das Kapitel beleuchtet den Einfluss verkürzter Produktlebenszyklen und den Zwang zur schnellen Imitationsabwehr durch Wettbewerbsbarrieren.

5 Schnittstellenmanagement: Es wird analysiert, wie durch die Abstimmung zwischen internen Funktionsbereichen sowie die Zusammenarbeit mit externen Wertschöpfungspartnern der Innovationserfolg gesichert wird.

6 Resumée und Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Notwendigkeit eines aktiven und marktorientierten Innovationsmanagements zusammen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Schlüsselwörter

Technologie, Innovation, Innovationsmanagement, F&E, Henkel KGaA, Produktlebenszyklus, Portfoliomanagement, Schnittstellenmanagement, Wettbewerbsumfeld, Marktorientierung, Forschung und Entwicklung, Innovationskooperation, Wettbewerbsvorteile, Unternehmensführung, Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung des Technologie- und Innovationsmanagements für produzierende Unternehmen in einem sich dynamisch wandelnden wirtschaftlichen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernbereichen gehören die Definition technischer Innovationsbegriffe, die praktische Umsetzung des Innovationsmanagements in Großunternehmen, die Auswirkungen des Wettbewerbs auf Produktlebenszyklen sowie die Optimierung von Schnittstellen für den Innovationserfolg.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Beitrag zum Verständnis für modernes Technologie- und Innovationsmanagement zu leisten und dessen entscheidende Rolle für den langfristigen Fortbestand von Industrieunternehmen zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse kombiniert mit einer Fallstudienanalyse, wobei die Firma Henkel KGaA als Beispiel für die Anwendung von Innovationsmanagement und Portfolioanalysen dient.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die praktische Analyse bei Henkel, die Untersuchung von Markttrends (Produktlebenszyklen) und die Gestaltung des Schnittstellenmanagements zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen und Partnern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Innovationsmanagement, F&E, Portfoliomanagement, Wettbewerbsvorteile, Produktlebenszyklus und Schnittstellenmanagement.

Wie setzt Henkel das Portfoliomanagement konkret ein?

Henkel verwendet Portfolioanalysen als „Werkzeug“, um Forschungsprojekte basierend auf Risiko und Attraktivität zu bewerten, Budgets effizient zuzuteilen und Prioritäten bei der Projektabarbeitung zu setzen.

Warum ist das Schnittstellenmanagement für Innovationen so wichtig?

Eine gute Abstimmung zwischen Forschung & Entwicklung und anderen Bereichen wie Marketing ist entscheidend, um den Innovationserfolg sicherzustellen, Konflikte zu minimieren und eine marktorientierte Produktentwicklung zu gewährleisten.

Welche Herausforderung stellen verkürzte Produktlebenszyklen dar?

Unternehmen stehen unter Druck, da Konkurrenten Innovationen schneller imitieren können, was es notwendig macht, Wettbewerbsbarrieren wie Patente zu nutzen und die Forschungszeiten zu verkürzen.

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Details

Titel
Die Bedeutung von Technologie- und Innovationsmanagement in sich dynamisch wandelnden Umfeldern
Hochschule
European Business School - Internationale Universität Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel  (Allgemeine BWL)
Veranstaltung
Seminararbeit
Note
2,3
Autor
Sönke Thiedemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
20
Katalognummer
V140504
ISBN (eBook)
9783640507344
ISBN (Buch)
9783640507504
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innovation Innovationsmanagement Technologiemanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sönke Thiedemann (Autor:in), 2004, Die Bedeutung von Technologie- und Innovationsmanagement in sich dynamisch wandelnden Umfeldern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140504
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Leseprobe aus  20  Seiten
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