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Impression-Management-Techniken. Erfolgreiche Selbstdarstellung in virtuellen Vorstellungsgesprächen

Titel: Impression-Management-Techniken. Erfolgreiche Selbstdarstellung in virtuellen Vorstellungsgesprächen

Hausarbeit , 2021 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Michelle Scherer (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit untersucht die folgenden Fragen: Welche Impression-Management-Techniken können Bewerber in Einstellungsgesprächen anwenden? Und welche Besonderheiten ergeben sich bei virtuellen Vorstellungsgesprächen?

In der heutigen Gesellschaft sind Selbstdarstellung und Eindrucksmanagement von entscheidender Bedeutung, insbesondere in Situationen der sozialen Interaktion. Dies reicht von informellen Begegnungen bis hin zu formellen Anlässen wie Vorstellungsgesprächen. Im Kontext von Bewerbungsgesprächen ist das Ziel klar: Die Bewerber streben danach, einen positiven Eindruck zu hinterlassen, um die gewünschte Stelle zu erhalten. Die COVID-19-Pandemie hat dazu geführt, dass Vorstellungsgespräche fast ausschließlich online stattfinden. Dies bringt neue Herausforderungen für Bewerber und Unternehmen mit sich, einschließlich technischer Probleme und einer verstärkten Wahrnehmung nonverbaler Signale.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu verstehen, welche Impression-Management-Techniken in der Forschung anerkannt sind und wie sie auf (virtuelle) Vorstellungsgespräche angewendet werden können. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, einen Überblick über den Forschungsstand zur Impression-Management-Theorie zu geben. Dies umfasst die theoretische Grundlage des Selbstkonzepts und der Impression-Management-Strategien sowie deren praktische Anwendbarkeit in Vorstellungsgesprächen.

Die Gliederung der Arbeit umfasst die Bereiche Selbst und Selbstkonzept, die Psychologie der Selbstdarstellung, die Impression-Management-Theorie, die Vorstellung verschiedener Impression-Management-Techniken und deren Anwendung in Vorstellungsgesprächen. Schließlich bietet das abschließende Kapitel ein Fazit und einen Ausblick auf weitere Forschung in diesem Bereich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Selbst und Selbstkonzept

3 Psychologie der Selbstdarstellung

3.1 Hans Dieter Mummendey – Leben und Werke

3.2 Impression-Management-Theorie

3.3 Impression-Management-Techniken

4 Praxistransfer – Impression Management am Beispiel von Vorstellungsgesprächen

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über den Forschungsstand zur Impression-Management-Theorie zu geben. Im Fokus steht dabei die theoretische Auseinandersetzung mit dem Selbstkonzept und verschiedenen Impression-Management-Strategien, deren praktische Anwendbarkeit im Kontext von virtuellen Vorstellungsgesprächen kritisch geprüft wird.

  • Grundlagen zur Psychologie des Selbst und Selbstkonzepts
  • Wissenschaftliche Impression-Management-Theorie nach Mummendey
  • Analyse assertiver und defensiver Impression-Management-Techniken
  • Besonderheiten und Herausforderungen bei virtuellen Vorstellungsgesprächen
  • Einfluss von Impression Management auf Interviewerbewertung und Personalauswahl

Auszug aus dem Buch

Eigenwerbung betreiben (self-promotion)

Die Technik der self-promotion ist die am meisten angewendete Impression-Management-Technik und beschreibt das Verhalten von Individuen, sich positiv darzustellen und die eigenen Vorteile zu betonen. Hierbei werden insbesondere persönliche Fähigkeiten und Leistungen dargestellt (Mummendey, 1995, S. 141 f.). Tedeschi, Lindskold und Rosenfeld (1985) beschreiben dies wie folgt: „Self-promotion tactics are particularly important for gaining of an immediate objective, such as admission to law or medical school“ (S. 75). Im Vergleich zur Strategie des Sich-Einschmeichelns zielt self-promotion nicht darauf ab, sich bei anderen beliebt zu machen. Vielmehr geht es darum, sich durch die eigenen Leistungen Respekt zu verschaffen. Durchaus kann die Anwendung dieser Technik auch dazu führen, sich bei anderen Menschen unbeliebt zu machen. Andererseits kann Eigenwerbung durch die Kommunikation der eigenen Intelligenz, Kompetenz oder Expertise, beeindruckend auf andere Mitmenschen wirken. Es sollte beachtet werden, dass die tatsächlichen Fähigkeiten und Leistungen leicht durch andere objektiv geprüft werden können. Auch bewirkt das Betreiben von Eigenwerbung eine Reziprozität zu anderen Individuen. Wendet eine Person demnach in der Kommunikation mit einer anderen Person die Technik der Selbstanpreisung an, fördert dies die Übernahme der Technik beim Gegenüber (Mummendey, 1995, S. 142 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Selbstdarstellung bei Vorstellungsgesprächen ein und begründet die Relevanz der Untersuchung aufgrund der aktuellen Zunahme virtueller Formate.

2 Selbst und Selbstkonzept: Es werden grundlegende psychologische Begriffe zur Erfassung des Selbstkonzepts sowie verschiedene Theorien zur Selbstwahrnehmung und Selbstregulation erläutert.

3 Psychologie der Selbstdarstellung: Dieses Kapitel stellt das Wirken von Hans Dieter Mummendey vor und detailliert die Impression-Management-Theorie sowie verschiedene Techniken der Selbstdarstellung.

4 Praxistransfer – Impression Management am Beispiel von Vorstellungsgesprächen: Die theoretischen Erkenntnisse werden auf den Anwendungsfall von Vorstellungsgesprächen übertragen und hinsichtlich ihrer Wirkung auf Interviewer und Personalauswahlprozesse diskutiert.

5 Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert über zukünftigen Forschungsbedarf insbesondere im Kontext digitaler Bewerbungssituationen.

Schlüsselwörter

Impression Management, Selbstdarstellung, Selbstkonzept, Vorstellungsgespräche, Einstellungsinterviews, self-promotion, ingratiation, soziale Erwünschtheit, virtuelle Vorstellungsgespräche, soziale Interaktion, Psychologie, Machtressourcen, berufliche Eignung, nonverbale Kommunikation, Selbstwertgefühl

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Impression-Management-Theorie und ihren Anwendungsmöglichkeiten in beruflichen Bewerbungsverfahren, insbesondere unter Berücksichtigung der durch die Corona-Pandemie zunehmenden virtuellen Möglichkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die sozialpsychologischen Grundlagen des Selbstkonzepts, die Impression-Management-Theorie nach Hans Dieter Mummendey sowie die praktische Umsetzung dieser Techniken in Einstellungsinterviews.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist ein Überblick über den Forschungsstand sowie die kritische Prüfung der Anwendbarkeit verschiedener Impression-Management-Techniken bei Bewerbern in (virtuellen) Vorstellungsgesprächen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse unter Einbeziehung relevanter sozialpsychologischer Studien und publizierter Forschungsergebnisse der Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung des Selbst und der Selbstdarstellung als auch die detaillierte Klassifikation assertiver und defensiver Impression-Management-Techniken und deren spezifische Anwendung in Auswahlgesprächen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe hierfür sind Impression Management, Selbstdarstellung, self-promotion, ingratiation und die Besonderheiten in virtuellen Einstellungsinterviews.

Warum haben nonverbale Signale bei Online-Interviews einen höheren Stellenwert?

Da in virtuellen Formaten die visuelle Wahrnehmung auf Ausschnitte wie Gesicht und Hintergrund beschränkt ist, gewinnen Mimik, Gestik und die professionelle Gestaltung der Umgebung als nonverbale Kriterien an Gewicht im Vergleich zu persönlichen Treffen.

Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf die Art der gewählten Impression-Management-Techniken?

Studien deuten darauf hin, dass Männer häufiger zu assertiven und dominanten Taktiken wie Selbstwerbung neigen, während Frauen eher assertive Techniken wie Ingratiation oder defensive Taktiken bevorzugen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Impression-Management-Techniken. Erfolgreiche Selbstdarstellung in virtuellen Vorstellungsgesprächen
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule  (Wirtschaftspsychologie)
Veranstaltung
Sozialpsychologie
Note
1,0
Autor
Michelle Scherer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1405105
ISBN (PDF)
9783346954657
ISBN (Buch)
9783346954664
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Impression Management Hans Mummendey Vorstellungsgespräche Personalauswahl Impression-Management-Techniken Virtuelle Vorstellungsgespräche Selbstkonzept Bewerbungsstrategien Nonverbale Kommunikation in Interviews
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michelle Scherer (Autor:in), 2021, Impression-Management-Techniken. Erfolgreiche Selbstdarstellung in virtuellen Vorstellungsgesprächen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1405105
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Leseprobe aus  21  Seiten
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