Diese Hausarbeit stellt den idealtypischen Produktlebenszyklus dar und geht dabei von produktpolitischen Gestaltungsmaßnahmen weiter zum Beispiel Apple IPod, BCG-Matrix und McKinsey-Matrix.
Alles, was einmal geboren wird, muss irgendwann auch wieder sterben – es ist nur eine Frage der Zeit. Diese Erkenntnis trifft auch auf die Wirtschaft zu, denn auch Organisationen, Branchen, Technologien und Produkte unterliegen einem Lebenszyklus. Durch unterschiedliche vorgegebene Entwicklungen ist eine zukünftige Entfaltung gewissermaßen vorgegeben und unausweichlich. Dabei kann das Ganze analog zu den biologischen Systemen als ein Konzept der Betriebswirtschaftslehre für Produkte mit begrenzter Lebensdauer gesehen werden. Der Produktlebenszyklus (PLZ) ist ein Modell des strategischen Controllings.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Idealtypischer Produktlebenszyklus
2.1 Einführung
2.2 Wachstum
2.3 Reife
2.4 Sättigung
2.5 Degeneration
2.6 Einflussfaktoren auf die Phasen
2.7 Erweiterung
3 Produktpolitische Gestaltungsmaßnahmen
4 Beispiel Apple iPod
5 BCG-Matrix
6 McKinsey-Matrix
7 Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Produktlebenszyklus (PLZ) als strategisches Steuerungsinstrument für Unternehmen, um die Entwicklung von Produkten von der Markteinführung bis zum Ausscheiden systematisch zu analysieren und entsprechende Maßnahmen abzuleiten.
- Phasen des idealtypischen Produktlebenszyklus
- Einflussfaktoren und Erweiterung zum „Integrierten PLZ“
- Portfolioanalysen mittels BCG-Matrix und McKinsey-Matrix
- Produktpolitische Gestaltungsmaßnahmen zur Ertragsoptimierung
- Anwendungsbeispiel der Produktentwicklung am Apple iPod
Auszug aus dem Buch
2.1 Einführung
Bei der ersten Phase handelt sich um die Markteinführungsphase. Ab diesem Zeitpunkt ist das Produkt auf dem Markt erhältlich. Ziel ist es, das Produkt durch Werbe- und PR-Maßnahmen möglichst schnell bekannt zu machen. Diese Maßnahmen sind sehr kostenintensiv. Da zunächst mehr Geld investiert werden muss, als eingenommen werden kann, wirkt sich das entsprechend negativ auf die Gewinnkurve aus. Um Kosten zu minimieren, wird eine klare Zielgruppe definiert, welche den idealen Verbraucher des Produktes darstellt. Die Einführungsphase ist beendet, wenn der Break-Even-Point überschritten wird. Der Break-Even-Point bezeichnet die Schwelle, an dem die Kosten und der Erlös gleich hoch sind, es wird weder ein Verlust noch ein Gewinn erwirtschaftet.
Durchaus besteht auch die Möglichkeit, dass ein neues Produkt bereits in dieser Phase ausscheidet und nicht in die Nächste übergehen kann. Die Gewinnschwelle wird nie erreicht. Somit gibt es in dieser Phase das größte Risiko.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in das Konzept des Produktlebenszyklus als Modell des strategischen Controllings und Definition grundlegender Begrifflichkeiten.
2 Idealtypischer Produktlebenszyklus: Detaillierte Betrachtung der fünf Phasen des PLZ, deren Einflussfaktoren sowie der Erweiterung zum ganzheitlichen „Integrierten PLZ“.
3 Produktpolitische Gestaltungsmaßnahmen: Vorstellung von fünf Strategieoptionen für Unternehmen, um aktiv auf Marktveränderungen innerhalb der einzelnen Lebenszyklusphasen zu reagieren.
4 Beispiel Apple iPod: Veranschaulichung der theoretischen PLZ-Modelle anhand der praktischen Entwicklung, Wachstums- und Verfallsgeschichte des Apple iPod.
5 BCG-Matrix: Erläuterung der Boston Consulting Group Matrix als Instrument zur Analyse von Geschäftsfeldern basierend auf relativem Marktanteil und Marktwachstum.
6 McKinsey-Matrix: Beschreibung der erweiterten Portfolio-Analyse von McKinsey, die qualitative Faktoren in die strategische Bewertung von Marktattraktivität und Wettbewerbsposition einbezieht.
7 Fazit: Kritische Würdigung des Nutzen und der Grenzen der behandelten PLZ- und Portfolio-Modelle in der unternehmerischen Praxis.
Schlüsselwörter
Produktlebenszyklus, PLZ, Marketing, Markteinführung, Wachstumsphase, Reifephase, Sättigung, Degeneration, BCG-Matrix, McKinsey-Matrix, Portfolioanalyse, Produktpolitik, Break-Even-Point, Marktanteil, Marktattraktivität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Der Fokus liegt auf dem Modell des Produktlebenszyklus als Mittel zur Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung und strategischen Steuerung von Produkten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Arbeit behandelt die klassischen Phasen des PLZ, produktpolitische Strategien sowie zwei bedeutende Portfolio-Analysetools.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, ein Verständnis für die Phasenabhängigkeit von Produkten zu vermitteln und Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen den Ertrag über den Lebenszyklus hinweg optimieren können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Anwendung theoretischer Modelle (PLZ, BCG, McKinsey) auf Praxisbeispiele basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden die einzelnen Phasen des PLZ, konkrete Gestaltungsmaßnahmen der Produktpolitik, die Fallstudie zum Apple iPod sowie die Portfolio-Matrizen detailliert erläutert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Kernbegriffe sind Produktlebenszyklus (PLZ), Portfolioanalyse, Marktanteil, Marktattraktivität und Produktpolitik.
Wie unterscheidet sich die McKinsey-Matrix von der BCG-Matrix?
Während die BCG-Matrix primär auf zwei quantitativen Achsen basiert, ist die McKinsey-Matrix komplexer und bezieht ein breites Spektrum an qualitativen Einflussfaktoren mit ein.
Warum wurde der Apple iPod als Beispiel gewählt?
Der iPod dient als ideales Fallbeispiel, da sein Lebensweg – von der Markteinführung über den massiven Markterfolg bis hin zum durch technologische Innovation verursachten Verfall – die verschiedenen Phasen des PLZ-Modells sehr deutlich illustriert.
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- Anonym (Author), 2023, Der Produktlebenszyklus als ein Modell des strategischen Controllings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1413818