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Präventionsveranstaltungen für Jugendliche am Beispiel von Essstörungen. Chancen und Möglichkeiten

Titel: Präventionsveranstaltungen für Jugendliche am Beispiel von Essstörungen. Chancen und Möglichkeiten

Masterarbeit , 2023 , 139 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Tansila Raja (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird ein Blick auf die Aufklärungsarbeit im Bezug auf Esssstörungen gelegt. Welche Faktoren begünstigen eine Entstehung, wie anfällig sind Jugendliche dafür und was für Chancen hat die Präventionsarbeit dabei?

Essstörungen sind nach wie vor stark negativ stigmatisiert und eher einem Zwang oder einem Streben nach Aufmerksamkeit zugeordnet. Wenigen ist bewusst, dass derartig viele Menschen von der Erkrankung betroffen sind. Noch weniger werden Präventionsveranstaltungen eingefordert, die Aufklärungsarbeit leisten können. Der Ursprung vieler Essstörungen findet sich in der Adoleszenz wieder.

Das Ziel der Arbeit ist, die Notwendigkeit von Präventionsveranstaltungen vor allem in Abschlussklassen hervorzuheben. Hierfür sollen Zusammenhänge zwischen dem Alter, dem Geschlecht, der Pubertät, dem Selbstwert und den Essstörungen abgeleitet sowie theoretisch fundiert und empirisch untersucht werden. Damit soll ein höheres Angebotsverständnis von Suchtpräventionen erreicht werden. Besonders im Nordkreis von Stormarn stellt die Suchtberatung fest, dass eher Gewalt- oder Sexualpräventionen präferiert werden.

Die Umfragebögen für zwei 10. Klassen wurden eigenständig ohne Vorlagen gestaltet und orientieren sich an der theoretischen Ausarbeitung. Sie beinhalten Fragen zum Essverhalten, dem Körperempfinden, der sportliche Fitness, dem Selbstwert und der eigenen Meinung zu Suchtpräventionen. Gleichzeitig wurden auch Gewicht und Größe sowie Geschlecht abgefragt. Durchgeführt wurde die Paper-Pencil-Befragung mit zwei Fragebögen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

THEORIE TEIL A

1. Einleitung

2. Essen

2.1 Essen als Grundbedürfnis

2.1 Essen in der Gesellschaft

3. Gesundheit und Krankheit

4. Essstörungen

4.1 Erkennungsmerkmale

4.2 Warnsignale

4.3 BMI

4.4 Formen der Essstörung

4.4.1 Anorexia Nervosa

4.4.1.1 Symptome

4.4.1.2 Verlauf

4.4.1.3 Folgen

4.4.1.4 Behandlung

4.4.2 Bulimia Nervosa

4.4.2.1 Symptome

4.4.2.2 Verlauf

4.4.2.3 Folgen

4.4.2.4 Behandlung

4.4.3 Binge-Eating und Adipositas

4.4.3.1 Symptome

4.4.3.2 Verlauf

4.4.3.3 Folgen

4.4.3.4 Behandlung

4.5 Angehörige

4.6 Ursachen

4.6.1 Umweltfaktoren (Soziokulturelle Faktoren)

4.6.2 Individuelle und personenzentrierte Faktoren

4.6.3 Biologische und psychische Faktoren

4.6.4 Familiäre Faktoren

4.6.5 Essstörung und Persönlichkeit

4.6.6 Veranlagung und Erziehung

4.7 Erklärungsansätze

4.7.1 Feministischer Erklärungsansatz

4.7.2 Psychoanalytischer Erklärungsansatz

4.7.3 Behavioristischer Erklärungsansatz

4.7.4 Systemischer Erklärungsansatz

4.8 Risikogruppen

4.9 Essstörung bei Männern

4.10 Essstörungen in Medien

4.11 Aktueller Forschungsstand

THEORIETEIL B

5. Sucht

5.1 Suchtentstehung

5.2 Gründe, weshalb eine Essstörung keine Sucht ist

5.3 Gründe, weshalb eine Essstörung eine Sucht ist

6. Suchtprävention in der Schule

6.1 Präventionsgesetz

6.2 Schulische Maßnahmen

6.3 Programme

6.3.1 PriMa

6.3.2 TOPP

6.3.3 Torera

EMPIRIETEIL A

7. Durchführung der eigenen Präventionsveranstaltungen

7.1 Rahmenbedingungen

7.2 Zielgruppe

7.3 Zielsetzung

7.4 Aufbau und Ablauf

8. Beschreibung des methodischen Vorgehens (Methodik)

8.1 Fragestellung und Untersuchungsdesign

8.2 Erhebungsinstrumente

8.3 Datensammlung und -aufbereitung

8.4 Gütekriterien

8.5 Feldzugang

8.6 Art der Kontrolle der unabhängigen Variablen

8.7 Auswahlkriterien

EMPIRIETEIL B

9. Analyse der deskriptiven und forensischen Testung der Ergebnisse

9.1 Demografische Ergebnisse

9.2 Ergebnisse zu den Essgewohnheiten

9.3 Ergebnisse zum Selbstwert

9.4 Ergebnisse zur Suchtprävention

10. Diskussion

10.1 Zusammenfassung Ergebnisse

10.2 Interpretation der Ergebnisse

10.3 Beschränkung der Forschung: Methodische Limitationen und Schwächen

10.4 Empfehlung für zukünftige Forschung

11. Fazit

12. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Wirksamkeit von Präventionsveranstaltungen zu Essstörungen an Schulen, insbesondere in Abschlussklassen, um Schülerinnen und Schüler aufzuklären und für das Thema zu sensibilisieren.

  • Zusammenhänge zwischen Pubertät, Selbstwert und Essstörungen
  • Differenzierung von Essstörungen im Kontext von Suchtprävention
  • Vorstellung und Bewertung von schulischen Präventionsprogrammen
  • Empirische quantitative Studie zu Essgewohnheiten und Selbstwahrnehmung
  • Ableitung von Empfehlungen für eine praxisnahe Aufklärungsarbeit

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Anorexia Nervosa

Anorexie ist eine Essstörung, welche überwiegend in westlichen Teilen der Welt verbreitet ist. Es ist zu vermuten, dass der Grund hierfür den Schönheitsidealen zuzuschreiben ist, welche dünnere Menschen als attraktiver betiteln. Die ersten wissenschaftlichen Aufzeichnungen verfasste Richard Morton 1689 in seiner Forschung über die Schwindsucht, welche er ,,Phtisis Nervosa‘‘ nannte (vgl. Gerlinghoff & Backmund 2000a, zitiert nach Dennhardt,2008: 25). Der Name Anorexia Nervosa hat seinen Ursprung im Griechischen und heißt übersetzt ,,wegen den Nerven bewirkter Appetitmangel‘‘. Ganz übereinstimmend sind der Begriff und die Bedeutung nicht, da betroffene Personen

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Relevanz von Essstörungen bei Jugendlichen in der Adoleszenz und legt das Ziel der Arbeit dar, den Bedarf an Präventionsmaßnahmen wissenschaftlich zu begründen und praktisch zu prüfen.

2. Essen: Dieses Kapitel definiert das Essen als lebensnotwendiges Grundbedürfnis und analysiert dessen soziokulturelle Bedeutung sowie ernährungsphysiologische Aspekte in der heutigen Gesellschaft.

3. Gesundheit und Krankheit: Hier werden unterschiedliche theoretische Konzepte von Gesundheit und Krankheit erörtert, um eine wissenschaftliche Einordnung von Essstörungen in den medizinischen Kontext zu ermöglichen.

4. Essstörungen: Dieses ausführliche Kapitel behandelt Symptome, Verläufe, Folgen und Ursachen der Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa sowie Binge-Eating-Störungen und betrachtet dabei auch die Perspektive von Angehörigen.

5. Sucht: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Suchtbegriff hinsichtlich der Frage, ob Essstörungen als Suchterkrankungen klassifiziert werden können.

6. Suchtprävention in der Schule: Das Kapitel bietet einen Überblick über den rechtlichen Rahmen und spezifische Programme der schulischen Suchtprävention, um alternative Präventionsansätze zu vergleichen.

7. Durchführung der eigenen Präventionsveranstaltungen: Dieser Abschnitt beschreibt praxisnah die Rahmenbedingungen, die Auswahl der Zielgruppe sowie Aufbau und Ablauf der durchgeführten quantitativen Studie.

8. Beschreibung des methodischen Vorgehens (Methodik): Hier wird das methodische Design der Umfrage, inklusive der Fragestellung, der verwendeten Instrumente und der Gütekriterien wissenschaftlich fundiert dargelegt.

9. Analyse der deskriptiven und forensischen Testung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Auswertung der demografischen Daten sowie der Befragungsergebnisse zu Essgewohnheiten, Selbstwert und der Wirksamkeit der Präventionsmaßnahme.

10. Diskussion: Hier erfolgt eine kritische Reflexion und Interpretation der empirischen Ergebnisse im Kontext der Forschungsfragen, ergänzt um Limitationen und zukünftige Forschungsansätze.

11. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Wirksamkeit der durchgeführten Präventionsveranstaltungen hinsichtlich der Sensibilisierung der Schülerschaft.

Schlüsselwörter

Essstörungen, Suchtprävention, Adoleszenz, Aufklärungsarbeit, Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa, Binge-Eating, Selbstwert, Körperbild, Präventionsprogramme, Schule, quantitative Studie, Gesundheitsförderung, Pubertät, Adipositas.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Chancen und Möglichkeiten von Präventionsveranstaltungen am Beispiel von Essstörungen, mit dem Ziel, die Dringlichkeit von Aufklärungsarbeit in Schulen zu unterstreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die theoretische Fundierung verschiedener Essstörungen, deren Einordnung in Suchtkrankheitsraster sowie deren spezifische Auswirkungen auf Jugendliche.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Notwendigkeit von Suchtpräventionsveranstaltungen vor allem in Abschlussklassen hervorzuheben und durch eine empirische Studie zu belegen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Studie verwendet?

Die Autorin führte eine quantitative Studie in Form einer Paper-Pencil-Befragung (Vorher-Nachher-Design) mit zwei zehnten Klassen durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden Theorieteil, der Essstörungen und Sucht definiert, und einen Empirieteil, der die Fragestellung und die Ergebnisse der eigenen Präventionsveranstaltungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Masterarbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Essstörungen, Prävention, Adoleszenz, Selbstwertgefühl, Körperbild und suchtbezogene Aufklärungsarbeit an Schulen.

Wie unterscheidet sich der Ansatz bei Jungen und Mädchen laut der Studie?

Die Studie zeigt, dass sich die Einstellung zu Essstörungen bei Jungen durch die Prävention deutlicher zum Positiven verändern ließ als bei den Mädchen, die das Thema schon vorher als wichtiger erachteten.

Welche Rolle spielen soziale Medien für die Zielgruppe?

Soziale Medien werden als signifikanter Risikofaktor identifiziert, da sie durch idealisierte Körperbilder und Vergleiche den Druck auf Jugendliche erhöhen und das Entstehen von Essstörungen begünstigen können.

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Details

Titel
Präventionsveranstaltungen für Jugendliche am Beispiel von Essstörungen. Chancen und Möglichkeiten
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Note
1,7
Autor
Tansila Raja (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
139
Katalognummer
V1416805
ISBN (PDF)
9783963552038
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Essstörungen Prävention empirische Studie Jugendliche Pubertät Soziale Arbeit Bulimie Anorexie Binge-Eating Adonis-Komplex
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tansila Raja (Autor:in), 2023, Präventionsveranstaltungen für Jugendliche am Beispiel von Essstörungen. Chancen und Möglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1416805
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