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Portfolioarbeit und kriteriale Leistungsbeurteilung. Ein Widerspruch?

Titel: Portfolioarbeit und kriteriale Leistungsbeurteilung. Ein Widerspruch?

Examensarbeit , 2021 , 80 Seiten , Note: 15

Autor:in: Hannah Berg (Autor:in)

Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit widmet sich eingehend der Thematik der Portfolioarbeit in Verbindung mit der Leistungsbeurteilung im Kontext der Lehramtsausbildung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Portfolioarbeit als effektives Instrument zur Dokumentation und Bewertung von Leistungen im Lehramtsstudium genutzt werden kann. Die Struktur der Untersuchung gliedert sich in mehrere Kapitel, die einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Aspekte dieses Themas gewähren.

Im ersten Kapitel werden die Ursprünge des Portfoliobegriffs erörtert und verschiedene Arten von Portfolios vorgestellt. Ziel ist es, ein solides Verständnis für die Portfolioarbeit zu schaffen, das die Grundlage für die weiteren Analysen bildet. Im Anschluss verknüpft das zweite Kapitel die Prinzipien der Portfolioarbeit mit den Merkmalen eines qualitativ hochwertigen Unterrichts, sowohl in der Schule als auch in der Lehramtsausbildung.

Das dritte Kapitel fokussiert sich auf die didaktischen Ziele der Portfolioarbeit, wobei insbesondere die Phasen des Portfolioprozesses beleuchtet werden. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Frage, inwieweit didaktische Prinzipien durch die Portfolioarbeit in der Lehramtsausbildung umgesetzt werden können. Das vierte Kapitel widmet sich der Leistungsbeurteilung, einschließlich der Funktionen von Bewertungen, den zugrunde liegenden Bezugsnormen und den Anforderungen an eine zeitgemäße Leistungsbeurteilung. Hierbei wird auch die Problematik der klassischen Leistungsrückmeldung durch Noten diskutiert.

Im fünften Kapitel erfolgt die Zusammenführung von Portfolioarbeit und Leistungsbeurteilung. Dabei wird analysiert, wie die Portfolioarbeit als Alternative zu standardisierten Tests genutzt werden kann und welche Möglichkeiten für eine differenzierte Leistungsrückmeldung bestehen. Das sechste Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der vorangegangenen Kapitel zusammen.

Das siebte Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer Weiterentwicklung von Bewertungskriterien für eine kriterienorientierte Portfoliobewertung in der Lehramtsausbildung. Dabei werden vorhandene Kriterien genutzt und notwendige Anpassungen für den Einsatz im Lehramtsstudium vorgenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Konzept der Portfolioarbeit

2.1. Herkunft des Portfoliobegriffs

2.2. Portfolioarbeit – Begriffserklärung

3. Didaktische Ziele der Portfolioarbeit

3.1. Phasen des Portfolioprozesses

3.2. Umsetzung didaktischer Prinzipien mittels Portfolioarbeit

3.3. Aufgaben der Portfolioarbeit in der Lehramtsausbildung

3.4. Portfolio gegenüber der klassischen Leistungserhebung – ein Vergleich

4. Leistungsbeurteilung

4.1. Funktionen von Leistungsbeurteilungen

4.2. Bezugsnormen der Leistungsbeurteilungen

4.3. Anforderungen an Leistungsbeurteilungen

5. Portfoliobewertung in dem Lehramtsstudium

5.1. Problematik der klassischen Leistungsrückmeldung durch Noten

5.2. Alternative Formen der Leistungsrückmeldung

6. Zusammenfassung

7. Kriterienorientierte Portfoliobewertung in der Lehramtsausbildung - Weiterentwicklung von Bewertungskriterien

7.1. Aktuelle Kriterien und Bewertung

7.2. Notwendigkeit der Weiterentwicklung

7.3. Weiterentwicklung der Bewertungsraster

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen portfoliobasierter Lernarbeit und klassischen Leistungserhebungen im Kontext der Lehramtsausbildung. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Portfolioarbeit als reflexives und prozessorientiertes Instrument zur kompetenzorientierten Leistungsbeurteilung genutzt werden kann, um traditionelle, summative Notenbewertungen zu ergänzen oder zu ersetzen.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Portfolioarbeit.
  • Didaktische Prinzipien und Phasen des Portfolioprozesses.
  • Funktionen und Anforderungen an moderne Leistungsbeurteilungen.
  • Kritische Analyse klassischer Notenrückmeldungen.
  • Entwicklung und Optimierung von kriterienorientierten Bewertungsrastern.

Auszug aus dem Buch

Portfolio als Brücke und Verbindung

Die Besonderheit des Portfolios für die Lehre liegt in ihrer Doppelfunktion. Portfolios können demnach gleichzeitig Lehr- und Beurteilungsinstrument sein und schlagen laut Häcker (2006) dadurch eine Brücke zwischen den oftmals fälschlicherweise isoliert betrachteten Säulen des Unterrichtens: Lehren, Lernen und Beurteilen.

Gleichzeitig veränderte sich mit dem Einsatz von Portfolios, so Winter (2002), die Aufgaben der Lehrenden, die nun nicht mehr allein in der Rolle der Wissensvermittler*innen fungiert, sondern auch als Lernbegleiter*in und -berater*in. Portfolios stellen zwar eine alternative Leistungserfassung und Grundlage zur Beurteilung von Leistungen dar, dennoch können auch Klausuren und Tests in ihnen gesammelt und präsentiert werden (Bohl, 2009). Des Weiteren betont Häcker (2006) die nicht zu unterschätzende Relevanz von Portfolioeinsätzen für Lehrende. Diese können durch den Einsatz von Portfolios indirektes Feedback über ihre Lehrmethoden erhalten, da Portfolios einen vielschichtigeren und umfangreicheren Rückblick auf den Lernprozess von Lernenden zulassen dies Klausuren dies ermöglichen. Auch im späteren Berufsleben können sie Grundlage für Auswahlverfahren und Laufbahnentscheidungen treffen (Häcker, 2006).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik klassischer Leistungsbewertung durch Noten und motiviert die Untersuchung von Portfolioarbeit im Zuge hochschuldidaktischer Reformen.

2. Das Konzept der Portfolioarbeit: Dieses Kapitel erörtert die historische Herkunft des Begriffs und definiert Portfolioarbeit als pädagogisches Instrument im Bildungskontext.

3. Didaktische Ziele der Portfolioarbeit: Es werden die Phasen des Portfolioprozesses sowie die lernförderlichen Potenziale der Portfolioarbeit gegenüber traditionellen Testformaten dargestellt.

4. Leistungsbeurteilung: Das Kapitel analysiert die Funktionen von Leistungsbeurteilung sowie die unterschiedlichen Bezugsnormen, die der Bewertung von Lernleistungen zugrunde liegen können.

5. Portfoliobewertung in dem Lehramtsstudium: Hier wird die Problematik der klassischen Notenvergabe kritisch diskutiert und alternative Formen der Leistungsrückmeldung werden eingeführt.

6. Zusammenfassung: Eine kurze Zusammenstellung der wesentlichen Erkenntnisse aus den vorangegangenen Kapiteln zur Verknüpfung von Portfolioarbeit und Leistungsbewertung.

7. Kriterienorientierte Portfoliobewertung in der Lehramtsausbildung - Weiterentwicklung von Bewertungskriterien: Dieses Kapitel widmet sich der konkreten Entwicklung und Optimierung von Bewertungsrastern zur Erfassung komplexer Lernprozesse.

8. Fazit: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit, Portfolios als reflexives Instrument in der Lehramtsausbildung zu etablieren, um eine kompetenzorientierte Lernkultur zu fördern.

Schlüsselwörter

Portfolioarbeit, Leistungsbeurteilung, Lehramtsausbildung, Prozessorientierung, Kompetenzentwicklung, Selbstbeurteilung, Fremdbeurteilung, Bewertungsraster, Lernreflexion, Notenkritik, Kriterienorientierung, Lehr-Lern-Prozess, Bologna-Prozess, Professionalisierung, Lehrende.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der Frage, inwiefern Portfolioarbeit als alternative Methode der Leistungsbewertung in der Lehramtsausbildung dienen kann, um den Lernprozess ganzheitlicher zu erfassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Konzept der Portfolioarbeit, der Kritik an der traditionellen Notengebung sowie der Entwicklung kriteriengeleiteter Bewertungsraster für studentische Leistungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Portfolioarbeit und Leistungsbewertung konstruktiv zusammenzuführen und Kriterien zu entwickeln, die über die eindimensionale Notenvergabe hinausgehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit fachdidaktischer Literatur sowie auf die praktische Entwicklung und Erprobung von Bewertungskriterien im Rahmen eines universitären Seminars.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Portfoliokonzepts, die Analyse von Leistungsbeurteilungsfunktionen und die konkrete Ausarbeitung von Bewertungsrastern für die Portfolioarbeit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Portfolioarbeit, prozessorientierte Leistungsbeurteilung, Kompetenzraster und Selbstreflexion in der Lehrerbildung.

Wie unterscheidet sich die Portfoliobewertung von klassischen Klausuren?

Während Klausuren meist punktuelle Lernergebnisse abfragen, ermöglicht die Portfolioarbeit eine Dokumentation und Reflexion des gesamten Lernverlaufes sowie die Einbeziehung individueller Entwicklungsschritte.

Warum ist die Selbstbeurteilung in diesem Konzept so wichtig?

Die Selbstbeurteilung fördert laut Autorin die Metakognition und Eigenverantwortung der Studierenden für ihren Lernprozess, was für die spätere Rolle als Lehrkraft essenziell ist.

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Details

Titel
Portfolioarbeit und kriteriale Leistungsbeurteilung. Ein Widerspruch?
Hochschule
Universität Kassel
Note
15
Autor
Hannah Berg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
80
Katalognummer
V1416893
ISBN (PDF)
9783346987273
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Portfolio Leistungsbewertung alternative Leistungsbewertung Bewertungsraster Funktion der Leistungsbewertung Bezugsnormen der Leistungsbewertung Portfoliobegriff Ziele der Portfolioarbeit Problematik klassischer Leistungsbewertung Portfolio im Lehramtsstudium
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hannah Berg (Autor:in), 2021, Portfolioarbeit und kriteriale Leistungsbeurteilung. Ein Widerspruch?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1416893
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