Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Gleichnis „Vom verlorenen Schaf aus dem Lukasevangelium. Genauer gesagt handelt es sich um die Stelle Lk 15,1-7.
Die Perikope handelt von einem Hirten, der sein verlorenes Schaf wiederfindet und darüber so glücklich ist, dass er es sich freudig auf die Schultern legt und in sein Dorf trägt. Dort ruft er seine Freunde und Nachbarn, um mit ihnen zu feiern, dass er sein verlorenes Schaf wiedergefunden hat.
Diese Bibelstelle bildet mit den Gleichnissen „vom verlorenen Groschen“ und „der verlorene Sohn“ einen Zusammenschluss, da sie alle das Verlorene und seine Wiederfindung als Thematik behandeln.
Die Exegese wurde von mir nach den heutigen Methodenschritten angefertigt, die für eine historisch-kritische Exegese üblich sind. Daher teilt sich die Hauptanalyse in zwei Hauptpunkte, die sich wiederum in diverse Unterpunkte aufgliedern.
Da mein Studium auf das Lehramt an einem Berufskolleg ausgerichtet ist, folgt am Ende dieser Hausarbeit eine Ausarbeitung für eine Unterrichtsreihe, die sich mit der bereits oben genannten Stelle beschäftigt. Um die Stunden passend für die Schüler planen zu können, versuche ich einen fiktiven Rahmen zu schaffen, in den ich anschließend die Aufarbeitung des Themas plane.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Textgrundlage
2.1 Übersetzungsvergleich
3. Synchrone Analyse
3.1 Kontextanalyse
3.2 Verssegmentierung & Gliederung
3.3 Sprachlich-syntaktische Analyse
3.4 Semantische Analyse
3.5 Spannungsdiagramm
3.6 Narrative Analyse
3.7 Pragmatische Analyse
4. Diachrone Analyse
4.1 Synoptischer Vergleich
4.2 Formgeschichte
4.3 Motiv- und Begriffsgeschichte
4.4 Redaktionsgeschichte
5. Überlegungen zur Konzeption einer Unterrichtseinheit
6. Fazit
7. Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das Gleichnis vom verlorenen Schaf (Lk 15,1-7) durch eine historisch-kritische Exegese sowie eine didaktische Aufbereitung für den Berufsschulunterricht umfassend zu erschließen.
- Synchrone Analyse der Perikope (Kontext und narrative Struktur)
- Diachroner Vergleich mit der Parallelstelle Matthäus 18,12-14
- Semantische und sprachlich-syntaktische Untersuchung des Textes
- Konzeption einer Unterrichtsreihe für das Berufskolleg
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Gleichnis „Vom verlorenen Schaf“ aus dem Lukasevangelium. Genauer gesagt handelt es sich um die Stelle Lk 15,1-7.
Die Perikope handelt von einem Hirten, der sein verlorenes Schaf wiederfindet und darüber so glücklich ist, dass er es sich freudig auf die Schultern legt und in sein Dorf trägt. Dort ruft er seine Freunde und Nachbarn, um mit ihnen zu feiern, dass er sein verlorenes Schaf wiedergefunden hat.
Diese Bibelstelle bildet mit den Gleichnissen „vom verlorenen Groschen“ und „der verlorene Sohn“ einen Zusammenschluss, da sie alle das Verlorene und seine Wiederfindung als Thematik behandeln.
Die Exegese wurde von mir nach den heutigen Methodenschritten angefertigt, die für eine historisch-kritische Exegese üblich sind. Daher teilt sich die Hauptanalyse in zwei Hauptpunkte, die sich wiederum in diverse Unterpunkte aufgliedern.
Da mein Studium auf das Lehramt an einem Berufskolleg ausgerichtet ist, folgt am Ende dieser Hausarbeit eine Ausarbeitung für eine Unterrichtsreihe, die sich mit der bereits oben genannten Stelle beschäftigt. Um die Stunden passend für die Schüler planen zu können, versuche ich einen fiktiven Rahmen zu schaffen, in den ich anschließend die Aufarbeitung des Themas plane.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung des Gleichnisses vom verlorenen Schaf sowie Skizzierung der methodischen Vorgehensweise und des didaktischen Ziels.
2. Textgrundlage: Präsentation des Bibeltexts und ein vergleichender Blick auf verschiedene Übersetzungen (Luther, Einheitsübersetzung, Gute Nachricht).
3. Synchrone Analyse: Untersuchung des Textes anhand verschiedener exegetischer Methoden, darunter Kontext, Syntax, Semantik und narrative Analyse.
4. Diachrone Analyse: Gegenüberstellung des lukanischen Textes mit dem Matthäusevangelium, um Unterschiede und redaktionelle Tendenzen aufzuzeigen.
5. Überlegungen zur Konzeption einer Unterrichtseinheit: Didaktische Planung einer Unterrichtsreihe für Schüler an Berufsschulen unter Einbeziehung des biblischen Menschenbildes.
6. Fazit: Zusammenfassende Reflexion über die Bedeutung der Vergebung im Kontext des christlichen Glaubens und für die persönliche Entwicklung.
7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.
Schlüsselwörter
Lukas 15,1-7, Gleichnis, verlorenes Schaf, historisch-kritische Exegese, synchrone Analyse, diachrone Analyse, Berufsschuldidaktik, Vergebung, biblisches Menschenbild, Gleichnisauslegung, Hirtenmetaphorik, Lukasevangelium, Synoptikervergleich, Unterrichtskonzeption.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Exegese des Gleichnisses vom verlorenen Schaf, wie es im Lukasevangelium (15,1-7) überliefert ist.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Neben einer tiefgehenden textimmanenten Analyse (synchron) werden auch vergleichende Studien zur Überlieferungsgeschichte (diachron) sowie ein pädagogisches Konzept für den Unterricht entwickelt.
Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist die ganzheitliche Auslegung des Textes sowie die Brücke zwischen der exegetischen Deutung und der schulpraktischen Anwendung am Berufskolleg zu schlagen.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Es werden klassische Methoden der historisch-kritischen Exegese angewandt, wie etwa die Kontext-, Sprach- und Redaktionsanalyse.
Welche inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem lukanischen Text, den Vergleich mit Matthäus und die Entwicklung einer spezifischen Unterrichtseinheit zum biblischen Menschenbild.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Exegese, Perikope, Vergebung, Didaktik, Hirtenmotiv und interdisziplinäre Reflexion zwischen Theologie und Schule.
Wie unterscheidet sich die lukanische Fassung von der matthäischen?
Während bei Lukas die soziale Situation und die Freude des Hirten im Vordergrund stehen, betont Matthäus eher die göttliche Wille im Hinblick auf die „Kleinen“ und nutzt eine rein motivische Ähnlichkeit.
Wie wird das biblische Material für Schüler aufbereitet?
Es wird eine Unterrichtsreihe geplant, die zwei Doppelstunden umfasst, soziale Aspekte wie Fehlverhalten thematisiert und durch Gruppenarbeit sowie Mindmaps eine Auseinandersetzung mit der Relevanz für den Alltag fördert.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2016, Exegese Lk 15,1-7. Das Gleichnis "Vom verlorenen Schaf" aus dem Lukasevangelium, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1420423