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Kreativangebote zur Förderung der Ich-Kompetenz in der Kita

Titel: Kreativangebote zur Förderung der Ich-Kompetenz in der Kita

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2023 , 58 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Selbstständigkeit bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, eigenständig und verantwortlich zu handeln. Genauso, das eigene und das Handeln anderer zu reflektieren. Sozialkompetenz bezeichnet hingegen die Fähigkeit und Bereitschaft, mit anderen Menschen zielorientiert zusammenzuarbeiten.

Hier ist die soziale Interaktion gemeint. Es werden die eigenen Ziele und Bedürfnisse verfolgt und befriedigt. Gleichzeitig ist zu erwähnen, dass die Ziele und Bedürfnisse von anderen Menschen ebenso berücksichtigt und befriedigt werden müssen. Es ist von Bedeutung, die Kinder in ihrer Ich-Kompetenz zu fördern; denn die Kinder werden in ihrer Kindheit vielfältige Übergänge, wie z.B. den Übergang vom Kindergarten in die Schule sowie den Übergang von der Schule in die weiterführende Schule erleben. Es wird von einer gut entwickelten Ich-Kompetenz gesprochen, wenn das Kind Eigeninitiative ergreifen kann. Das heißt, dass das Kind in der Lage ist, eigenständig zu handeln und das eigene Handeln zu reflektieren vermag.

Ebenso kann es sich an die Umwelt anpassen, wenn es notwendig ist. Zudem entwickelt sich die sogenannte, „Grundsicherheit“ beim Kind. Dies bezeichnet das Gefühl von Selbstvertrauen sowie das Vertrauen in die Umwelt, das sich durch eine sichere Bindung zu einer Bezugsperson entwickeln. Durch die entwickelte Grundsicherheit traut sich das Kind nun mehr seine Umwelt zu entdecken und sie zu erforschen. Es fängt an, neugierig Fragen zu stellen und Dinge zu hinterfragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklungsmodell nach Erikson von Kindern im Alter von 4-5 Jahren

2.1 Initiative vs. Schuldgefühl

3 Erklärung des Fachbegriffs „Kompetenzentwicklung“ nach dem Berliner Bildungsprogramm

3.1 Definition der Ich-Kompetenz

3.2 Unteraspekte: Konzentration, Durchhaltevermögen und Kreativität

3.2.1 Konzentration

3.2.2 Durchhaltevermögen

3.2.3 Kreativität

3.3 Erzieherrolle zur Stärkung der Ich-Kompetenz nach dem BBP

4 Kreativität in der Kindergruppe

4.1 Ziele von Kreativangeboten

4.2 Kreativität - Bedeutung für Kinder

4.3 Unterstützungsmöglichkeiten zur Förderung der Kreativität

4.3.1 Zeit

4.3.2 Raum

4.3.3 Material

5 Wichtigkeit von Beobachtung und Dokumentation für die kindliche Entwicklung

6 Situationsanalyse

6.1 Konzept der Kindergärten

6.2 Analyse der Zielgruppe

6.3 Konsequenzen aus der Situationsanalyse

7 Praktische Umsetzung zur Förderung der Ich-Kompetenz

7.1 Zielsetzungen

7.2 Methodisches Vorgehen

7.3 Reflexion der Angebotsreihe

8 Fazit

9 Reflexion der Facharbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Facharbeit untersucht, wie kreative-künstlerische Angebote gezielt genutzt werden können, um die Ich-Kompetenz von Kindern im Alter von vier bis fünf Jahren in der Kindertagesstätte zu stärken. Den Schwerpunkt bildet dabei die Förderung der Konzentration, des Durchhaltevermögens und der kindlichen Kreativität, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, inwieweit diese Kompetenzen durch entsprechende Methodik aktiv unterstützt werden können.

  • Analyse des Entwicklungsmodells nach Erik Erikson für die Zielgruppe (4-5 Jahre).
  • Definition und Bedeutung der Ich-Kompetenz innerhalb des Konzepts der "offenen Arbeit".
  • Darstellung der Rolle pädagogischer Fachkräfte bei der Stärkung kindlicher Selbstwirksamkeit.
  • Theoretische Fundierung der Kreativitätsförderung und deren Bedeutung für die Schulfähigkeit.
  • Praktische Umsetzung einer Angebotsreihe (u.a. Kratzbilder, Tiermasken) und deren Reflexion.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Das Zitat „Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben“ von Pablo Picasso hat mich besonders zum Nachdenken gebracht. Mit diesem Zitat möchte er ausdrücken, dass in jedem Kind ein Künstler steckt. Dies bedeutet, dass jedes Kind die Anlage dafür besitzt künstlerisch Dinge zu erschaffen. Die Kinder setzen sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander, indem sie malen, zeichnen, collagieren sowie mit Knete, Ton, Wasser und Papier experimentieren. Der kindlichen Welt sind keine Grenzen gesetzt, so könnte die Wolke, statt oben am Rande des Bildes in den zentralen Mittelpunkt geraten oder die Katze mit fünf statt mit vier Beinen ausgestattet sein. Hingegen orientieren sich die Erwachsenen eher an der Realität entsprechenden Maßstäben. Hierbei entsteht manchmal das Problem, dass sie aktiv in die Entfaltung der Vorstellungskraft des Kindes eingreifen.

Passend zu dem Zitat habe ich in der Kita folgende Situation beobachten können: Eine Erzieherin setzte sich mit den Kindern: Sarah, Fatima, Felix und Anas zusammen, die daran interessiert waren, zur Weihnachtszeit einen Tannenbaum zu gestalten. Generell zeigen die erwähnten Kinder großes Interesse an Künstlerischen Aktivitäten. Hierbei ist mir aufgefallen, dass die Erzieherin die Materialien, wie das Tonpapier (grün und braun) entsprechend dem realen Tannenbaum auf dem Tisch vorbereitet hat. Daraufhin hat sie die Rechtecke mit einem Filzstift in verschiedenen Größen vorgezeichnet, welche die Kinder ausschneiden sollten. Nachdem sie hiermit fertig wurden, zeigte sie ihnen die stigmatische Zuordnung eines Tannenbaums. Das Kind (Felix), wurde z.B. davon abgehalten, das kleinere Rechteck unten am Tannenbaum anzubringen und korrigierte seine Zuordnung. Dementsprechend nahm sie ihnen auch hier die Möglichkeit, die ausgeschnittenen Rechtecke selbstständig zu proportionieren. Anhand dieser Situation wird deutlich, dass die Kinder oft keine freie Entfaltungsmöglichkeit zum Ausleben ihrer Fantasien haben. Dies war meine Motivation mit den Kindern kreative-künstlerische Angebote durchzuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Motivation der Autorin sowie die Forschungsfrage bezüglich der Förderung der Ich-Kompetenz durch kreative Angebote.

2 Entwicklungsmodell nach Erikson von Kindern im Alter von 4-5 Jahren: Erläutert das psychosoziale Entwicklungsmodell, insbesondere die Stufe der Initiative gegenüber Schuldgefühlen.

3 Erklärung des Fachbegriffs „Kompetenzentwicklung“ nach dem Berliner Bildungsprogramm: Definiert die verschiedenen Kompetenzbereiche und die Rolle der Pädagogen bei deren Förderung.

4 Kreativität in der Kindergruppe: Untersucht die Bedeutung von Kreativität für Kinder und notwendige Rahmenbedingungen wie Zeit, Raum und Material.

5 Wichtigkeit von Beobachtung und Dokumentation für die kindliche Entwicklung: Erläutert Methoden der Beobachtung als Grundlage für pädagogische Handlungskonzepte.

6 Situationsanalyse: Stellt die konkrete KiTa-Einrichtung und die individuellen Entwicklungsprofile der beobachteten Zielgruppen-Kinder vor.

7 Praktische Umsetzung zur Förderung der Ich-Kompetenz: Beschreibt die geplante Angebotsreihe, die methodische Durchführung und deren reflektierte Ergebnisse.

8 Fazit: Reflektiert die Erreichung der gesetzten Ziele und die Wirksamkeit der kreativ-künstlerischen Angebote auf die Entwicklung der Kinder.

9 Reflexion der Facharbeit: Zieht ein persönliches Fazit über den Prozess der Facharbeit und den eigenen Wissenszuwachs.

Schlüsselwörter

Ich-Kompetenz, Kreativangebote, Berliner Bildungsprogramm, Erik Erikson, Konzentrationsförderung, Durchhaltevermögen, Kreativität, Beobachtung, Dokumentation, Kindertagesstätte, Selbstwirksamkeit, Schulfähigkeit, Partizipation, Sozialkompetenz, Feinmotorik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Facharbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der gezielten Förderung der sogenannten Ich-Kompetenz bei Kindern im Alter von vier bis fünf Jahren durch den Einsatz kreativer und künstlerischer Angebote in der Kita.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentrale Themen sind die frühkindliche Persönlichkeitsentwicklung, die Theorie der Kreativitätsförderung, die Beobachtung und Dokumentation von Lernprozessen sowie die praktische Umsetzung pädagogischer Konzepte wie der "offenen Arbeit".

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu zeigen, wie durch gezielte, aufbauende Kreativangebote die Konzentration, das Durchhaltevermögen und die Problemlösefähigkeiten von Kindern gestärkt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt qualitative Beobachtungsmethoden (teilnehmende Beobachtung, strukturierte Dokumentation), um den Ist-Zustand der Kinder zu erfassen und die Wirkung ihrer Angebotsreihe zu evaluieren.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil besonders im Fokus?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Erikson, Berliner Bildungsprogramm) als auch die detaillierte Beschreibung der Einrichtung, die Analyse der Zielgruppe (Fatima, Sarah, Felix, Anas) und die Reflexion der praktischen Angebote behandelt.

Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von entwicklungspsychologischer Theorie mit einer konkreten, reflektierten Praxis, gestützt durch Beobachtungsbögen und anschauliche Beispiele aus dem Kita-Alltag.

Wie unterscheidet sich die Beobachtung der Kinder im Projekt?

Die Autorin dokumentiert individuelle Fortschritte und Hindernisse bei jedem der vier Kinder (z.B. Fatimas Konzentrationsschwäche oder Anas Schwierigkeiten bei der Eigeninitiative) und passt ihre pädagogische Unterstützung entsprechend an.

Welchen Stellenwert nimmt die "offene Arbeit" in dieser Untersuchung ein?

Die offene Arbeit bildet den Rahmen, in dem die Kinder durch Partizipation und freie Materialwahl lernen, selbstbestimmt und verantwortlich zu handeln, was zentral für die Ich-Kompetenz ist.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kreativangebote zur Förderung der Ich-Kompetenz in der Kita
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
58
Katalognummer
V1421967
ISBN (PDF)
9783346978868
ISBN (Buch)
9783346978875
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ich-Kompetenz Entwicklungsphasen Entwicklungsphasen nach Erik Erikson Berliner Bildungsprogramm Kreativität Entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Kreativangebote zur Förderung der Ich-Kompetenz in der Kita, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1421967
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Leseprobe aus  58  Seiten
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