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Vergleichende Betrachtung unterschiedlicher Bewertungskonzeptionen für Aktien

Titel: Vergleichende Betrachtung unterschiedlicher Bewertungskonzeptionen für Aktien

Bachelorarbeit , 2019 , 73 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Unternehmensbewertungsverfahren bezüglich Aufbaus sowie Anwendungsaufwands und was sind ihre Vor- und Nachteile? Welches Verfahren eignet sich besonders für Privatanleger?

Die Arbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Verfahren der Aktienbewertung. Darunter sind u.a. das DCF-Verfahren in verschiedenen Ausgestaltungen sowie das Ertragswertverfahren und das Multiplikatorenverfahren. Neben Grundlagen der Unternehmensbewertung werden die genannten Verfahren genauer erläutert und anschließend einem Vergleich hinsichtlich Unterschiede in der Anwendung und Eignung für Privatanleger unterzogen.

Die Thesis gibt einen vergleichenden Überblick über die verschiedenen Konzeptionen zur Bewertung von börsennotierten Unternehmen bzw. Aktien. Zunächst wird eine umfangreiche Literaturrecherche betrieben. Die Informationen werden vorwiegend aus Büchern zu der Thematik gewonnen, aber auch im Internet frei verfügbare Literatur sowie die Hochschule werden genutzt.

Nach der Einleitung, welche die Problemstellung, die Ziele und das methodische Vorgehen der Arbeit erläutert, werden in Kapitel 2 die Grundlagen der Unternehmensbewertung erklärt. Dazu zählen insbesondere die Funktionen und Beweggründe zur Durchführung einer solchen Bewertung sowie Grundlagen der Finanz- und Investitionswirtschaft. Im Fokus der Theorie steht die Erklärung bestimmter Kennzahlen, die bei der Durchführung von Unternehmensbewertungen häufig genutzt werden und essenzielle Bestandteile der vorzustellenden Verfahren darstellen. Auch ein erster Überblick über die verschiedenen Bewertungsmethoden und den -prozess wird gegeben, wobei die Verfahrensgruppen und alternative Bewertungsmethoden vorgestellt werden. Es wird der gesamte Bewertungsprozess von Anfang bis Ende beschrieben.

In Kapitel 3 werden die zu vertiefenden Bewertungsverfahren beschrieben. Dabei werden die verschiedenen Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF-Verfahren), das Ertragswert- und das Multiplikatorenverfahren vorgestellt. Im Fokus stehen insbesondere die Anwendung und der Arbeitsaufwand der Bewertungsmethode. Wie in Kapitel 1.2. beschrieben bezieht sich dies auf den Ablauf des Bewertungsprozesses sowie die benötigten Kennzahlen. Der Arbeitsaufwand wiederum bezeichnet den Umfang und die Komplexität des Verfahrens. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung und Abgrenzung

1.3. Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen der Unternehmensbewertung

2.1. Anlässe einer Unternehmensbewertung

2.2. Grundbegriffe der Finanz- und Investitionswirtschaft

2.3. Überblick über Bewertungsmethoden

2.3.1. Einzelbewertungsverfahren

2.3.2. Gesamtbewertungsverfahren

2.3.3. Mischverfahren

2.4. Ablauf des Bewertungsprozesses

3. Discounted-Cashflow-, Ertragswert- und Multiplikatorenverfahren – Vertiefung

3.1. Discounted-Cashflow-Verfahren

3.1.1. Nettoverfahren (Equity-Approach)

3.1.2. Bruttoverfahren (Entity-Approach)

3.2. Ertragswertverfahren

3.3. Multiplikatorenverfahren

3.3.1. Nettomultiplikatoren (Equity-Approach)

3.3.2. Bruttomultiplikatoren (Entity-Approach)

4. Vergleich der Bewertungsverfahren

4.1. Unterschiede in der Anwendung

4.2. Eignung für Privatanleger

4.3. Zusammenfassung

5. Kritische Würdigung

6. Fazit

Anlagen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelor-Thesis hat zum Ziel, verschiedene Konzepte zur Unternehmensbewertung zu vergleichen, um deren praktische Anwendbarkeit und Eignung für Privatanleger zu analysieren. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie sich Discounted-Cashflow-, Ertragswert- und Multiplikatorenverfahren unterscheiden, welche Vor- und Nachteile sie bieten und welche Methode sich für die private Anlageentscheidung am besten eignet.

  • Grundlagen und Anlässe der Unternehmensbewertung
  • Vertiefende Analyse der Discounted-Cashflow-Verfahren (Netto- und Bruttoansatz)
  • Untersuchung des Ertragswertverfahrens und der Multiplikatorenmethode
  • Vergleich der Anwendbarkeit, Komplexität und Eignung für Privatanleger

Auszug aus dem Buch

1.1. Problemstellung

Die Intention von Menschen, ihr Geld an der Börse zu investieren, ist in der Regel, es zu vermehren. Doch die Frage nach vielversprechenden Kaufkursen stellt Anleger häufig vor eine herausfordernde Aufgabe. Daher folgen sie oftmals den Ratschlägen von Freunden oder Finanzexperten in der Hoffnung auf schnelle Erfolge, statt sich tiefer mit den Fundamentaldaten einer Aktie auseinanderzusetzen. Dagegen werden beispielsweise Preise und Inhalte von Lebensmitteln intensiv sowie kritisch miteinander verglichen. So werden Milliarden von Euro in Wertpapiere investiert, obgleich den Anlegern unklar ist, wie es um das jeweilige Unternehmen steht. Am Aktienmarkt führt dieses Verhalten in regelmäßigen Abständen zu großen Über- oder Unterbewertungen.

Der Investor Warren Buffett sagte im Jahr 2008 „Price is what you pay, value is what you get“ und verdeutlichte damit, dass es einen Unterschied zwischen dem Preis sowie dem Wert eines Unternehmens gibt. Dass diese Aussage zutrifft, spürten Anleger während der letzten großen Finanzmarktkrise, als selbst breitgestreute und daher als sicher geltende Portfolien zweistellige Kursverluste verzeichneten. Diese Tatsache gibt Anlass dazu, sich vor Investitionsentscheidungen intensiv mit dem Unternehmen, in das investiert werden soll, zu beschäftigen.

Die Bestimmung des ,fairen Wertes‘ eines Unternehmens hat aus diesem Grund besonders an Bedeutung gewonnen, denn Preise sind objektiv und konkret. Sie drücken an der Börse zwar Angebot und Nachfrage aus, aber nicht unbedingt den zweckbezogenen Wert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Unternehmensbewertung bei Investitionsentscheidungen ein und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Thesis.

2. Grundlagen der Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel erläutert die Anlässe für eine Unternehmensbewertung sowie grundlegende Finanzbegriffe und gibt einen Überblick über verschiedene Verfahrensgruppen.

3. Discounted-Cashflow-, Ertragswert- und Multiplikatorenverfahren – Vertiefung: Hier werden die Hauptverfahren im Detail behandelt, wobei der Fokus auf dem Ablauf der Bewertung und den benötigten Daten liegt.

4. Vergleich der Bewertungsverfahren: Die verschiedenen Konzepte werden gegenübergestellt, ihre Unterschiede in der Anwendung herausgearbeitet und abschließend hinsichtlich ihrer Eignung für Privatanleger bewertet.

5. Kritische Würdigung: Eine kritische Reflexion der Methoden und ihrer Grenzen hinsichtlich der Qualität von Prognosen und Annahmen.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Bewertungsmethodik.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Discounted-Cashflow-Verfahren, Ertragswertverfahren, Multiplikatorenverfahren, Privatanleger, Börse, Aktien, Kapitalmarkt, Finanzanalyse, Unternehmenswert, Fairer Wert, Equity-Approach, Entity-Approach, Investition, Unternehmensperformance.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der vergleichenden Betrachtung verschiedener Methoden zur Unternehmensbewertung im Kontext von Aktieninvestitionen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den Discounted-Cashflow-Methoden, dem Ertragswertverfahren und dem Einsatz von Multiplikatoren zur Wertermittlung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist es, Privatanlegern eine Orientierungshilfe zu geben, welche Bewertungsmethoden für eine unabhängige Urteilsbildung über Unternehmen besonders geeignet sind.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Thesis wendet eine Literaturanalyse an, um die theoretischen Konzepte aufzuarbeiten, und verknüpft diese durch einen methodischen Vergleich für die praktische Anwendung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil vertieft die Funktionsweisen von Netto- und Bruttoverfahren sowie die Unterschiede zwischen Equity- und Entity-Ansätzen bei der Bewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die wissenschaftliche Publikation?

Die zentralen Begriffe sind Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Ertragswert, Multiplikatoren, Aktienanalyse und Investitionsentscheidungen.

Warum ist das Zirkularitätsproblem bei einigen Verfahren relevant?

Es tritt insbesondere bei Verfahren wie dem APV-Ansatz oder beim WACC auf, da die Kapitalkostenabhängigkeit eine konsistente Bestimmung des Unternehmenswertes erschwert.

Welche Rolle spielen subjektive Annahmen in der Bewertung?

Da Bewertungsmethoden zukunftsorientiert sind, basieren sie zwangsläufig auf Prognosen und Annahmen (z.B. über Wachstumsraten), was Schätzfehler durch den Bewerter ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 73 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleichende Betrachtung unterschiedlicher Bewertungskonzeptionen für Aktien
Hochschule
SRH Fernhochschule
Veranstaltung
Bachelorarbeit
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
73
Katalognummer
V1431793
ISBN (PDF)
9783346985699
ISBN (Buch)
9783346985705
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmensbewertung Aktien Aktienbewertung DCF-Analyse Multiple Börse Ertragswert Multiplikatoren Bewertungsmethoden Einzelbewertungsverfahren Gesamtbewertungsverfahren Discounted-Cashflow Investments Investieren Bewerten Aktien bewerten Aktien analysieren Bewertungskennzahlen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Vergleichende Betrachtung unterschiedlicher Bewertungskonzeptionen für Aktien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1431793
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Leseprobe aus  73  Seiten
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