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Emotionen, kognitive Dissonanz und implizite Motive

Titel: Emotionen, kognitive Dissonanz und implizite Motive

Einsendeaufgabe , 2023 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Wirtschaftspsychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Einsendeaufgabe umfasst 3 Aufgaben.
In der ersten Aufgabe wird darauf eingegangen, was Emotionen sind und wie diese entstehen. Des Weiteren wird sich mit dem
Begriff der „Emotionsarbeit“ befasst. In diesem Zusammenhang wird auf die Bedeutung des Umgangs mit Emotionen und die Bedeutung der Regulation von Emotionen näher eingegangen. Dieses wird anhand eines Beispiels in der Pflege näher erörtert.

Die zweite Aufgabe bezieht sich auf das Phänomen der kognitiven Dissonanz aus der Sozialpsychologie. Zuerst wird auf die Theorie der kognitiven Dissonanz und dessen Auswirkungen eingegangen. Desweitern wird aufgezeigt, wie sich diese Theorie auf das Verhalten der Kunden im direkten Kundenkontakt anwenden lässt. Dies geschieht am Beispiel von Herr S., welcher als Optiker arbeitet.

Die dritte Aufgabe behandelt das Thema der impliziten Motive. Zuerst wird darauf eingegangen, was implizite Motive sind und was diese von den expliziten Motiven unterscheidet. Danach wird die Messung und die dazugehörigen Methoden impliziter Motive näher erläutert. Zuletzt wird darauf eingegangen, wie sinnvoll es ist implizite Motive im Rahmen einer Eigendiagnostik zu messen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabe A1

1.1 Definition, Merkmale und Abgrenzung von Emotionen

1.2 Entstehung von Emotionen

1.3 Umgang mit Emotionsregulation im beruflichen Kontext und Emotionsarbeit anhand eines Beispiels in der Pflege

2. Aufgabe A2

2.1 Definition der Theorie der kognitiven Dissonanz

2.2 Anwendung der Theorie der kognitiven Dissonanz im direkten Kundenkontakt

3. Aufgabe A3

3.1 Implizite Motive und ihre Unterschiede zu den expliziten Motiven

3.2 Messung von impliziten Motiven

3.3 Einsatz der Messmethoden von impliziten Methoden in der Eignungsdiagnostik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit zentralen Themen der Allgemeinen Psychologie II auseinander, um ein tieferes Verständnis für menschliches Erleben, Verhalten und Motivationsstrukturen zu entwickeln. Besonderer Fokus liegt dabei auf der psychologischen Analyse von emotionalen Prozessen, der kognitiven Dissonanz als motivationalem Zustand sowie der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit impliziten Motiven, insbesondere deren Relevanz für die Eignungsdiagnostik.

  • Grundlagen, Entstehung und Regulation von Emotionen im beruflichen Kontext am Beispiel der Pflege.
  • Theorie der kognitiven Dissonanz und deren Anwendung in Entscheidungssituationen bei Kunden.
  • Abgrenzung zwischen expliziten und impliziten Motiven.
  • Methoden zur Erfassung impliziter Motive und deren Herausforderungen.
  • Nutzung und Grenzen eignungsdiagnostischer Messverfahren in der modernen Arbeitswelt.

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition, Merkmale und Abgrenzung von Emotionen

Das Wort Emotion stammt von dem lateinischen Wort „emovere“ und wird mit „vertreiben“, „unterbrechen“ oder „herausreißen“ übersetzt.1 In Bezug auf die Psyche ist dabei eine Störung des Gleichgewichts gemeint.2 Der Begriff Emotion wird seit ca. 20 Jahren in wissenschaftlichen Texten vermehrt verwendet. Bis heute kommen Emotionspsychologen3 nicht zu einer einheitlichen Definition von Emotionen.4 Die Psychologen Fehr und Russell sagten 1984: „Everyone knows what an emotion is until one is asked to give a definition. Then, is seems, no one knows.“5

Trotz dessen geben Eder und Brosch (2017) eine Arbeitsdefinition, die allgemein formuliert ist und die versucht die meisten Forschungsansätze mit einzubeziehen: „Eine Emotion ist eine auf ein bestimmtes Objekt ausgerichtete affektive Reaktion, die mit zeitlich befristeten Veränderungen des Erlebens und Verhaltens einhergeht.“6 Diese Definition basiert auf Merkmalen von Emotionen. Hierzu zählt die Affektivität (Gefühlscharakter). Durch Gefühle wie Freude, Angst oder Ärger erleben Menschen emotionale Erlebnisse, welche durch Valenz (Angenehmheit oder Unangenehmlichkeit) charakterisiert wird. Weiterhin werden Emotionen durch Intentionalität (Objektgerichtetheit) charakterisiert. Die Emotionen wie Stolz oder Angst richten sich immer auf etwas. Hierbei ist es nicht von Belangen, ob das Bezugsobjekt tatsächlich existiert. Es kann daher auch in der Vorstellungskraft oder in der Zukunft existent sein. Das letzte Merkmal ist die zeitliche Dynamik und die zeitlich begrenzte Dauer. Als gutes Beispiel fungiert hier die Prüfungsangst. Vor und während der Prüfung ist diese vorhanden. Nach der Prüfung ist diese nicht mehr existent. Das bedeutet, dass es eng an das Bezugsobjekt gebunden ist.7

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgabe A1: Dieses Kapitel behandelt die Definition und Entstehung von Emotionen sowie die Bedeutung der Emotionsregulation im Berufsalltag am Beispiel der Pflege.

2. Aufgabe A2: Hier wird die Theorie der kognitiven Dissonanz erläutert und ihre praktische Relevanz mittels eines Fallbeispiels im direkten Kundenkontakt analysiert.

3. Aufgabe A3: Das Kapitel differenziert zwischen expliziten und impliziten Motiven, stellt gängige Messmethoden vor und diskutiert deren Einsatz in der Eignungsdiagnostik.

Schlüsselwörter

Emotionen, Emotionsregulation, Emotionsarbeit, kognitive Dissonanz, Kaufentscheidung, implizite Motive, explizite Motive, Eignungsdiagnostik, Messmethoden, projektive Verfahren, Thematischer Auffassungstest, Operanter Motivtest, Multi-Motiv-Gitter, Testgüterkriterien, Arbeitspsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit drei zentralen Themenfeldern der Allgemeinen Psychologie II: der Natur und Regulation von Emotionen, der Theorie der kognitiven Dissonanz sowie der Erfassung und Bedeutung impliziter Motive.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Emotionspsychologie, die kognitive Dissonanztheorie im Kontext von Entscheidungsprozessen und die Motivationspsychologie mit dem Schwerpunkt auf impliziten Motiven in diagnostischen Verfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, diese psychologischen Konzepte theoretisch einzuordnen und ihre praktische Anwendbarkeit, beispielsweise in der Pflege oder in der Eignungsdiagnostik, aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Literaturanalyse verschiedener psychologischer Theorien und Forschungsansätze, um die jeweiligen Themenstellungen fundiert zu beantworten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Aufgaben: Die Analyse von Emotionen (einschließlich Emotionsarbeit in der Pflege), die Anwendung der Dissonanztheorie auf Kundenentscheidungen und die detaillierte Betrachtung von Messmethoden für implizite Motive.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Emotionen, Emotionsregulation, kognitive Dissonanz, implizite Motive, Eignungsdiagnostik und Testverfahren.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Emotionsregulation und Emotionsarbeit?

Die Emotionsregulation bezeichnet allgemeine Prozesse, mit denen Personen ihre Emotionen beeinflussen, während Emotionsarbeit explizit das kontrollierte Einsetzen von Emotionen im beruflichen Kontext zur Erfüllung beruflicher Anforderungen beschreibt.

Warum ist die Messung impliziter Motive in der Eignungsdiagnostik komplex?

Da implizite Motive dem bewussten Zugriff entzogen sind, können sie nicht direkt abgefragt werden. Dies erfordert indirekte, projektive Verfahren, die jedoch methodisch anspruchsvoll sind und hinsichtlich der Testgütekriterien (Validität/Reliabilität) kritisch diskutiert werden.

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Details

Titel
Emotionen, kognitive Dissonanz und implizite Motive
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
22
Katalognummer
V1438036
ISBN (PDF)
9783346995872
ISBN (Buch)
9783346995889
Sprache
Deutsch
Schlagworte
emotionen dissonanz motive
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Emotionen, kognitive Dissonanz und implizite Motive, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1438036
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Leseprobe aus  22  Seiten
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