Im Folgenden soll Verschiedenes aus dem Praktikum in einer Didaktischen Akte ausgearbeitet und zusammengestellt werden, um die eigenen Erfahrungen im Schulpraktikum zu reflektieren.
Als erstes soll ein Überblick über die Praktikumsschule und das soziale Umfeld der Schüler gegeben werden. Außerdem wird der Klassenraum beschrieben werden.
Im Weiteren folgen drei Unterrichtsprotokolle. Die Stunden wurden von unserer Mentorin beziehungsweise der Referendarin der Schule in der ersten Woche unseres Praktikums gehalten.
Hinzu kommen zwei ausführliche Unterrichtsplanungen. Diese beziehen sich auf die „Vorführstunde“ zu der Unterrichtsreihe Märchen und eine willkürlich ausgewählte Stunde zum Thema „Die Sinne und Sinnesorgane der Katze“.
Den letzten großen Teil umfasst ein Wahlpflichtthema. Dieser wird über ein Projekt zur Prävention von Gewaltverhalten bei Kindern handeln, welches in der Grundschule Z durchgeführt wird.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Darstellung der Praktikumsschule
2.1. Die Schule
2.2. Schülerzahlen
2.3. Personalsituation
2.4. Pädagogische Schwerpunktsetzung der Schule- Leitlinien
3. Beschreibung der Praktikumsklasse
3.1. Klassenraum
3.2 Sozioökonomische Verhältnisse
3.2. Zusammensetzung und soziales Klima der Klasse
3.3. Arbeitsverhalten und Leistungstand der Klasse
4. Unterrichtsprotokoll
4.1. Mathematikstunde am 24.02.2009 von 08.50 – 09.45 Uhr, in der Klasse 1a
4.2. Englischstunden am 24.02, ,2009 von 08.00- 08.45 Uhr, in der Klasse 4a
4.3 Mathestunde am 25.02.2009 1. Stunde von 08.00-0845 Uhr
5. Ausführliche Unterrichtsplanung
5.1. Unterrichtsstunden, am 12.03.2009
5.1.1 Analyse der individuellen und soziokulturellen Voraussetzungen
5.1.2 Sachanalyse
5.1.3 Didaktische Analyse
5.1.4 Kompetenzen
5.1.5 Methodische Überlegungen
5.1.6 Kurzvorbereitung für die Unterrichtsstunde am 12.03.2009
5.1.7 Analyse und Reflexion des Stundenverlaufs
5.2. Unterrichtsstunden am 17.03.2009
5.2.1 Analyse der individuellen und soziokulturellen Vorraussetzungen
5.2.2 Sachanalyse
5.2.3 Didaktische Analyse
5.2.4 Methodische Überlegungen
5.2.5 Kurzvorbereitung für die Unterrichtsstunde am 17.03.09
5.2.6 Analyse und Reflexion des Stundenverlaufs
6. Kurzvorbereitung der Unterrichtsstunden
6.1. Kurzvorbereitung für die Unterrichtsstunde am 27.02.09
6.2. Kurzvorbereitung für die Unterrichtsstunde am 02.03.2009
6.3. Kurzvorbereitung für die Unterrichtsstunde am 04.03.2009
7. Wahlpflichtthema: FAUSTLOS
7.1 Einleitung
7.2. Wozu dient FAUSTLOS?
7.3. Was ist FAUSTLOS?
7.4. Wie ist FAUSTLOS aufgebaut?
7.5 FAUSTLOS- Materialien
7.5.1 Materialien für die Grundschule
7.5.2 Materialien für den Kindergarten
7.6 FAUSTLOS in der XY Grundschule Z
7.6.1 FAUSTLOS in der Klasse 3b
7.7 Schlussbemerkung
7.8 Literatur
8. Gesamtreflektion
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit dient der Reflexion der Erfahrungen im Rahmen des Allgemeinen Schulpraktikums, wobei der Fokus auf der pädagogischen Arbeit in der Grundschule sowie der Implementierung des Gewaltpräventionsprojekts FAUSTLOS liegt.
- Darstellung der Praktikumsschule und des sozialen Umfelds
- Dokumentation und Reflexion von Unterrichtseinheiten (Mathematik, Englisch, Sachunterricht)
- Analyse des Projekts FAUSTLOS zur Förderung sozialer Kompetenzen
- Reflexion über das Lehrer-Lehrerinnen-Profil und die eigene Berufsentscheidung
Auszug aus dem Buch
3.1. Klassenraum
Der Klassenraum der Klasse 3b befindet sich im ersten Stock. Nebenan befindet sich der Klassenraum der 1a, der Partnerklasse. Beide Klassen teilen sich eine gemeinsame Garderobe.
Im Klassenraum sitzen die Schüler/innen mit einer festen Sitzordnung an ihren Tischen. Der Lehrertisch steht vorne an der Fensterfront mit der Front zu der Klasse. Neben diesem Befindet sich die Tafel und ein Waschbecken mit den darunter stehenden Mülleimern. Zwischen Tafel und Waschbecken befindet sich eine Tür, die in den Gruppenraum der Klasse führt. In ihm befinden sich Sitzteppiche, zwei Tische mit Stühlen und Unterrichtsmaterialien.
Im hinteren Teil des Klassenraums befinden sich verschiedene Arbeitsmaterialienecken. Rechts stehen im Regal Spiele und andere Beschäftigungsmöglichkeiten für die Regenpause. Die Leseecke wird durch ein Regal vom Klassenraum abgrenzt in ihr können die Schüler/innen aber auch bei der Kleingruppenarbeit arbeiten. Das Leseangebot ist sehr groß und wird von der Lehrerin passend zu den Unterrichtsinhalten mit Büchern bestückt. Die hintere Wand des Klassenraums wird für die zahlreichen Bilder der Kinder benötigt, aber auch „Merkplakate“ für den Deutschunterricht hängen dort. An der linken Wand befinden sich Regale mit Fächern, in denen die Schüler/innen ihre Sachen aufbewahren. Außerdem stehen auf dem Regal die Becher und Wasserflaschen, die zur Wasserversorgung der ganzen Klasse dienen. Die Klassenregeln sowie die unterschiedlichen Klassendienste hängen neben der Tür auf der linken Seite.
Ein Nachteil des Klassenraumes ist, dass seine Fenster zum Schulhof zeigen und es somit nicht möglich ist, diese zu öffnen, wenn der Betreuungsunterricht der Klassen eins und zwei auf dem Schulhof stattfindet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Rahmen des Allgemeinen Schulpraktikums und die Struktur der didaktischen Akte zur Reflexion der eigenen Praxiserfahrungen.
2. Darstellung der Praktikumsschule: Dieses Kapitel erläutert die räumlichen Bedingungen, die Personalsituation sowie die pädagogischen Leitlinien der Grundschule.
3. Beschreibung der Praktikumsklasse: Hier werden der Klassenraum, die sozioökonomischen Bedingungen sowie das Arbeitsverhalten und die soziale Struktur der Klasse 3b detailliert analysiert.
4. Unterrichtsprotokoll: In diesem Teil werden verschiedene Unterrichtsstunden, darunter Mathematik und Englisch, protokolliert und ihre Verläufe dokumentiert.
5. Ausführliche Unterrichtsplanung: Dieses Kapitel bietet eine tiefgehende didaktische und methodische Planung sowie Reflexion für spezifische Unterrichtsstunden im Sachunterricht.
6. Kurzvorbereitung der Unterrichtsstunden: Hier werden kompakte Planungen für weitere Unterrichtsstunden im Deutsch- und Mathematikunterricht mitsamt Reflexionen aufgeführt.
7. Wahlpflichtthema: FAUSTLOS: Dieses Kapitel behandelt das Präventionsprojekt FAUSTLOS, dessen Aufbau, Materialien und die spezifische Durchführung in der Klasse 3b.
8. Gesamtreflektion: Die abschließende Reflexion bewertet das Praktikum insgesamt und beleuchtet die Auswirkungen auf die persönliche Berufsentscheidung.
Schlüsselwörter
Schulpraktikum, Grundschule, Unterrichtsplanung, Reflexion, Gewaltprävention, FAUSTLOS, Soziale Kompetenz, Didaktik, Sachunterricht, Klassenführung, Inklusion, Lernprozesse, Lehrerrolle, Erziehung, Schulentwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Erfahrungen der Autorin während des Allgemeinen Schulpraktikums und reflektiert dabei sowohl den Schulalltag als auch gezielte Unterrichtsplanungen und ein Gewaltpräventionsprojekt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören die Gestaltung von Unterricht, die Analyse von Lernvoraussetzungen, die Förderung sozialer Kompetenzen durch das FAUSTLOS-Programm sowie die professionelle Selbstreflexion.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit eigenen praktischen Erfahrungen im Lehrberuf sowie die theoretische Fundierung und Evaluation der durchgeführten Unterrichtssequenzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Methode der didaktischen Akte, bestehend aus Sach-, Didaktik- und Methodikanalysen sowie begleitenden Reflexionen des Unterrichtsgeschehens.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung der Praktikumsumgebung, die Protokollierung und Planung von Unterrichtsstunden in verschiedenen Fächern und die intensive Auseinandersetzung mit dem Wahlpflichtthema FAUSTLOS.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind u.a. Schulpraktikum, Gewaltprävention, FAUSTLOS, didaktische Reflexion, Grundschule und soziale Kompetenz.
Wie reagiert die Klasse 3b auf das FAUSTLOS-Programm?
Die Schüler der Klasse 3b zeigen sich sehr aufgeschlossen und motiviert gegenüber dem Projekt, was laut Autorin maßgeblich durch das gute Klassenklima und die Struktur des Curriculums begünstigt wird.
Warum wird im Sachunterricht das „Lernen an Stationen“ eingesetzt?
Das Lernen an Stationen wurde gewählt, um den Schülern eine intensive und selbstständige Erforschung der Katze als Thema zu ermöglichen und unterschiedliche Lernaspekte durch Experimente und Sachtexte zu vertiefen.
- Quote paper
- Ina Vredenborg (Author), 2009, Bericht über das Allgemeine Schulpraktikum an einer Grundschule. Protokollierung und Planung von Unterrichtseinheiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143834