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Analyse zu den Romanen des Realismus

Stendhal: "La Chartreuse de Parme", Balzac: "Le Père Goriot", Flaubert: "Madame Bovary"

Titel: Analyse zu den Romanen des Realismus

Rezension / Literaturbericht , 2009 , 13 Seiten

Autor:in: Hendrik Keilhauer (Autor:in)

Didaktik für das Fach Französisch - Literatur, Werke
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Teilaufgabe 1: Vergleichen Sie mittels Textbelegen aus den Werken
die drei verschiedenen héros! Inwiefern sind sie
romantisch? Wie gestaltet sich bei den drei Werken
das Verhältnis des héros zur Realität? Welche
Charakterzüge vertreten bzw. symbolisieren die drei
héros? Belegen Sie Ihre Aussagen durch
Sekundärliteratur!

Aufgabe 2: Stellen Sie anhand von Textbeispielen die Gemeinsamkeiten
und die Unterschiede der Darstellung der drei héros durch
die verschiedenen Autoren dar! Beziehen Sie in Ihre
Betrachtungen zudem auch die Verwendung von moyens
stylistiques in den drei Werken mit ein. Welche Wirkung
erzielen Sie dort jeweils? Ziehen Sie für Ihre Aussagen an
geeigneter Stelle Sekundärliteratur zur Hilfe!

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Teilaufgabe 1: Vergleichen Sie mittels Textbelegen aus den Werken die drei verschiedenen héros!

1.1 Der Vergleich der héros und ihrer Charakterzüge:

1.2 Das Verhältnis der Protagonisten zur Realität:

2. Aufgabe 2: Stellen Sie anhand von Textbeispielen die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede der Darstellung der drei héros durch die verschiedenen Autoren dar!

Zielsetzung & Themen der Analyse

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Darstellung der Protagonisten in den Romanen "La Chartreuse de Parme", "Le Père Goriot" und "Madame Bovary" zu vergleichen, ihre jeweilige Beziehung zur Realität zu analysieren und die stilistischen Mittel der Autoren zur Charakterisierung der Helden herauszuarbeiten.

  • Vergleich der Heldenfiguren hinsichtlich ihrer Charakteristika und ihrer romantischen Züge.
  • Analyse des Verhältnisses der Protagonisten zur umgebenden Realität.
  • Untersuchung der Erzähltechnik und der eingesetzten stilistischen Mittel (moyens stylistiques).
  • Betrachtung der Entwicklung der realistischen Heldendarstellung über die drei Autoren hinweg.

Auszug aus dem Buch

Der Vergleich der héros und ihrer Charakterzüge:

Der Roman STENDHALs La Chartreuse de Parme hat keinen zentralen Helden, vielmehr windet sich die Handlung des Buches in einem ständigen Perspektivenwechsel zwischen Fabrice del Dongo, Clélia Conti und dem Grafen Mosca hin und her. Nimmt man jedoch Fabrice als die dennoch wichtigste handlungstragende Person an, so lassen sich für ihn natürlich einige Charakteristika ausmachen. Fabrice distanziert sich von seiner reaktionären und österreichtreuen Mailänder Familie und wendet sich in tiefer Bewunderung für Napoléon seiner gleichgesinnten Tante Gina zu, mit der ihn eine lebenslange zärtlich-melancholische Bindung verbindet. Er ist eine leichtfertige, charmante und launenhafte Persönlichkeit, aber vor allem ist er naiv.

Als er beispielsweise der napoléonischen Armee beigetreten ist und erstmals in die Kampfhandlungen bei Waterloo verwickelt wird, zeigt sich dies ganz besonders: Ohne auf die Befehle der Vorgesetzen zu achten, prescht er im Glauben, ein vorbildlicher, ehrenhaft-todesmutiger Soldat zu sein (I: S. 63: „J’ai vu le feu ! […] Me voici un vrai militaire“.) auf die offene Ebene hinaus, und wundert sich plötzlich über das laute Gefecht, als hätte er derartiges im Krieg gar nicht erwartet. Allein, dass er im Anschluss in der Nähe des berühmten Maréchal Ney sein darf, erfüllt ihn mit Hochgefühlen über Ruhm und Ehre. Er passt in keinster Weise in den brutalen Schlachtalltag.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Teilaufgabe 1: Vergleichen Sie mittels Textbelegen aus den Werken die drei verschiedenen héros!: In diesem Kapitel werden die Charaktereigenschaften von Fabrice, den Helden aus Balzacs Werk sowie Emma Bovary analysiert und ihr unterschiedliches Verhältnis zur Realität gegenübergestellt.

2. Aufgabe 2: Stellen Sie anhand von Textbeispielen die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede der Darstellung der drei héros durch die verschiedenen Autoren dar!: Dieser Abschnitt untersucht die stilistischen Mittel der Autoren und zeigt die Entwicklung der Heldendarstellung vom romantischen Idealismus hin zum realistischen, psychologisch präzisen Erzählstil auf.

Schlüsselwörter

Realismus, Stendhal, Balzac, Flaubert, Fabrice del Dongo, Vater Goriot, Emma Bovary, Romananalyse, Charakterisierung, Erzähltechnik, Héros, Madame Bovary, La Chartreuse de Parme, Le Père Goriot, Literaturwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist eine literaturwissenschaftliche Analyse, die sich mit der Darstellung von Heldenfiguren in drei bedeutenden französischen Romanen des 19. Jahrhunderts befasst.

Welche Romane stehen im Zentrum der Untersuchung?

Die Analyse betrachtet "La Chartreuse de Parme" von Stendhal, "Le Père Goriot" von Honoré de Balzac und "Madame Bovary" von Gustave Flaubert.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist der Vergleich der Helden hinsichtlich ihrer Charakteristika, ihres Verhältnisses zur Realität und der Erzählmethodik, die von den Autoren angewandt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Analyse verwendet?

Der Autor nutzt eine textnahe Analyse unter Einbeziehung von Sekundärliteratur, um die Entwicklung der realistischen Heldendarstellung über die drei Werke hinweg nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Charakterzüge der Helden, ihre Distanz oder Bindung an die Realität sowie die Analyse der eingesetzten stilistischen Mittel wie den "style indirect libre".

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt Themen wie den Idealismus versus Realismus, die psychologische Tiefe von Romanfiguren und die Entwicklung der modernen Erzähltradition im 19. Jahrhundert.

Wie unterscheidet sich Emma Bovary von den männlichen Protagonisten bei Stendhal und Balzac?

Während die Helden bei Stendhal und Balzac noch in einer Weise agieren, die für den Leser nachvollziehbarer oder "abenteuerlicher" wirkt, ist Emma Bovary eine unheroische Figur, deren Wirklichkeitsverlust und narzisstische Inaktivität sie als moderne, tragische Protagonistin kennzeichnen.

Warum wird Flauberts Schreibstil im Kontext der "Entheroisierung" diskutiert?

Flaubert nutzt eine personale Erzählweise und eine präzise, fast wissenschaftliche Darstellung, um die Illusionen seiner Protagonistin zu dekonstruieren und den "Triumph der opportunistischen Anpassung" in einer banalen Welt aufzuzeigen.

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Details

Titel
Analyse zu den Romanen des Realismus
Untertitel
Stendhal: "La Chartreuse de Parme", Balzac: "Le Père Goriot", Flaubert: "Madame Bovary"
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Romanisches Seminar)
Veranstaltung
Literaturwissenschaftliche Übung: Les courants du roman du XIXe siècle
Autor
Hendrik Keilhauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
13
Katalognummer
V143966
ISBN (eBook)
9783640542383
ISBN (Buch)
9783640542659
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stendhal Balzac Flaubert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hendrik Keilhauer (Autor:in), 2009, Analyse zu den Romanen des Realismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143966
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Leseprobe aus  13  Seiten
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