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Kann Suchtprävention in der Grundschule schon etwas bewirken?

Title: Kann Suchtprävention in der Grundschule schon etwas bewirken?

Term Paper , 2010 , 13 Pages

Autor:in: Stephanie Engel (Author)

Social Work
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Die folgende Arbeit befasst sich damit, ob es sinnvoll ist mit Suchtprävention schon in der Grundschule zu beginnen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

2.1 Genuss, Missbrauch und Abhängigkeit

2.2 Suchtprävention

3. Klassifikationssysteme suchtpräventiver Maßnahmen

3.1 Primäre, sekundäre und tertiäre Prävention

3.2 Universelle, selektive und indizierte Prävention

4. Arbeitsauftrag der Suchtprävention

4.1 Ziele

4.2 Zielgruppen

4.3 Aktionsfelder

5. Suchtprävention in der Grundschule

5.1 Kompetenzen fördern

5.1.1 Förderung der Selbstkompetenz

5.1.2 Förderung der Sozialkompetenz

5.1.3 Förderung der Sachkompetenz

5.2 Hinweise zur Elternarbeit

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob suchtpräventive Maßnahmen bereits im Grundschulalter effektiv und adäquat sind, um Kinder gegen Suchtmittelkonsum zu stärken und ihr Handlungsrepertoire zu erweitern. Sie analysiert theoretische Konzepte der Prävention und überträgt diese auf den schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrag.

  • Grundlagen der Suchtprävention und Begriffsdefinitionen
  • Klassifikationssysteme präventiver Maßnahmen
  • Förderung von Lebenskompetenzen in der Grundschule
  • Bedeutung der Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz
  • Einbindung der Elternarbeit in Präventionskonzepte

Auszug aus dem Buch

5. Suchtprävention in der Grundschule

Kinder im Grundschulalter reagieren auf ihre Umwelt sehr sensibel und sind ständig bereit, neue Erfahrungen zu machen, um ihr eigenes Handlungsrepertoire auszuweiten (vgl. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 2008, S.8). Kinder die bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben durch schwierige und risikoreiche Lebensumstände (beispielsweise Arbeitslosigkeit der Eltern, Vernachlässigungen/ Misshandlungen der Eltern, Suchtprobleme der Familie, beengte Wohnverhältnisse, Armut, etc.) oder kritische Lebensereignisse (beispielsweise Trennung der Eltern, Tod eines Elternteils, chronische Erkrankungen, Orts- und Schulwechsel, etc.) weitgehend auf sich allein gestellt sind, zeigen oftmals ihre Überforderungen und Verletzungen in ausweichenden oder abweichenden Verhaltensweisen, wie Aggressivität, Depressivität, Suizidversuche, Rückzug aus der sozialen Gruppe und Lernprobleme.

Oftmals lernen Kinder dabei in ihren Lebenswelten Möglichkeiten kennen, wie man sich das Leben durch verschiedene Mittel oder Stoffe in schwierigen Situationen erleichtern kann. Dabei spielen zunächst einmal Alltags-Drogen wie Zigaretten oder Alkohol noch keine wesentliche Rolle. Eher sind es alltägliche „Mittel der Lebensbewältigung“ wie Waren- und Medienangebote, Markenkleidung, Spielzeug, Fernsehen, Musikmedien und Computerspiele. Solche Angebote animieren Kinder dazu sich in konfliktreichen und belastenden Situationen, aber auch Zeiten des Alleinseins und der Langeweile durch Konsum und „Alltagsfluchten“ zu entziehen. Wenn sich solche Handlungen für Kinder zu bestimmenden Selbstverständlichkeiten ihres Alltags routinieren, werden von ihnen womöglich schon die ersten Handlungsmuster für süchtiges Verhalten internalisiert (vgl. ebd., S.9f.).

Daher ist es primär die Aufgabe der Grundschule als „Schule für alle Kinder“, die seelische, soziale und körperliche Gesundheit von Kindern so zu fördern, dass sie befähigt werden sich mit schwierigen Lebenssituationen handelnd auseinander zu setzten. Dazu sollten Kinder in ihrer Schule immer wieder erfahren, dass die Welt durchschaubar ist, dass Probleme und Aufgaben lösbar sind und dass sie von anderen geschätzt und geachtet werden (vgl. ebd., S.10).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die erschreckenden Zahlen zum Suchtmittelkonsum bei jungen Menschen und begründet die Notwendigkeit frühzeitiger präventiver Maßnahmen.

2. Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert die Übergänge von Konsum zu Sucht und erläutert die theoretischen Grundlagen der Suchtprävention.

3. Klassifikationssysteme suchtpräventiver Maßnahmen: Es werden die verschiedenen Einteilungen in primäre/sekundäre/tertiäre sowie universelle/selektive/indizierte Prävention vorgestellt und voneinander abgegrenzt.

4. Arbeitsauftrag der Suchtprävention: Der Fokus liegt hier auf den Zielen, Zielgruppen und den verschiedenen Handlungsfeldern der Suchtprävention im gesellschaftlichen Kontext.

5. Suchtprävention in der Grundschule: Das Hauptkapitel untersucht die Rolle der Grundschule bei der Förderung von Lebenskompetenzen und der Stärkung von Kindern gegen Suchtgefahren.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Notwendigkeit suchtpräventiver Arbeit im Grundschulalter.

Schlüsselwörter

Suchtprävention, Grundschule, Lebenskompetenz, Gesundheitsförderung, Suchtmittelkonsum, Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, Sachkompetenz, Präventionsmaßnahmen, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Elternarbeit, Jugendliche, Adoleszenz, Erziehungswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit suchtpräventive Maßnahmen bereits in der Grundschule sinnvoll und effektiv eingesetzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Klassifizierung von Suchtprävention, die Bedeutung von Lebenskompetenzen und die pädagogischen Möglichkeiten der Grundschule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Notwendigkeit der Förderung von Schutzfaktoren bereits im frühen Schulalter aufzuzeigen, um Kinder widerstandsfähiger gegen Suchtmittelkonsum zu machen.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Die Arbeit nutzt erziehungswissenschaftliche Grundlagen und aktuelle Konzepte der Suchtprävention, um die Rolle der Schule als Schutzraum zu definieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Suchtprävention, die Darstellung von Klassifikationsmodellen und eine vertiefte Analyse der Förderung von Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz in der Grundschule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Suchtprävention, Lebenskompetenz, Grundschule und Gesundheitsförderung erschließen.

Warum wird die Elternarbeit in der Grundschule so betont?

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist entscheidend, damit die Handlungsziele von Schule und Elternhaus bei gesundheitsrelevanten Themen harmonieren.

Welche Rolle spielen "Alltags-Drogen" in der Argumentation?

Sie dienen als Beispiele für den Einstieg in Konsummuster, da sie legal und leicht verfügbar sind und oft als erste "Mittel der Lebensbewältigung" dienen.

Wie unterscheidet sich die selektive von der universellen Prävention?

Während die universelle Prävention an die Allgemeinbevölkerung gerichtet ist, zielt die selektive Prävention gezielt auf spezifische Risikoträger ab.

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Details

Title
Kann Suchtprävention in der Grundschule schon etwas bewirken?
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Erziehungswissenschaften)
Course
Interventionen der Sozialpädagogik
Author
Stephanie Engel (Author)
Publication Year
2010
Pages
13
Catalog Number
V144454
ISBN (eBook)
9783640555703
ISBN (Book)
9783640555550
Language
German
Tags
Kann Suchtprävention Grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Engel (Author), 2010, Kann Suchtprävention in der Grundschule schon etwas bewirken?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144454
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