Olympia und Elis

Beziehungen zwischen Stadt und Heiligtum


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004

28 Seiten, Note: 1,2


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

I. Topographie

II. Historischer Verlauf
a) Die Frühzeit
b) Elis und Olympia in archaischer Zeit
c) Blüte in der klassischen Zeit und die ersten Zeichen des Niedergangs

III: Die Bedeutung Olympias für Elis
a) Innenpolitische und administrative Bedeutung
b) Festfriede, Strafen und Tempelschatz
c) Ökonomische Bedeutung Olympias
d) Außenpolitische Bedeutung

Fazit

Quellenverzeichnis

Literarische Quellen

Epigraphische Quellen

Numismatische Quellen

Literaturverzeichnis

Bildnachweis

Einleitung

Hört man den Namen Olympia, denkt man automatisch zunächst an Sport und Spiele, und vielleicht auch noch an das dortige Zeusheiligtum. Auch bei den meisten Abhandlungen stehen Sport und Kult im Vordergrund, die Stadt Elis, die das Heiligtum die längste Zeit verwaltete, wird dagegen kaum betrachtet. Das geringe Interesse kommt schon darin zum Ausdruck, dass der Artikel in Paulys Realencyclopädie von Heinrich Swoboda aus dem Jahre 1905 immer noch die maßgebende und umfassendste Gesamtdarstellung zur elischen Geschichte und der Geschichte des Verhältnisses zwischen Elis und Olympia ist. Erst in jüngerer Zeit rückt auch die Stadt Elis mehr in den Fokus der Forschung. In dieser Arbeit wird das Verhältnis zwischen den Eleiern und Olympia betrachtet. Die zentrale Frage ist dabei: Welche Bedeutung hatte das Heiligtum für die Eleier? Um diese Frage zu beantworten werden die politische, gesellschaftliche und ökonomische Bedeutung Olympias betrachtet. Wegen der fehlenden Gesamtdarstellung ist es angebracht, der eleischen Geschichte einen angemessenen Platz einzuräumen.

Für die historische Darstellung sind vor allem die literarischen Quellen von Bedeutung. Es sind wiedereinmal die großen Historiker, Thukydides und Xenophon die uns die meisten Informationen liefern sowie der Geograph Strabon und natürlich Pausanias. Neben diesen gibt es noch vereinzelt Hinweise, die für das Thema relevant sind und aufschlussreiche Hinweise geben. Für die historische Darstellung nur von ergänzender, für politische und Rechtsfragen aber von bedeutender Natur sind die, in Olympia so zahlreich gefundenen Inschriften. Um die Bedeutung Olympias für Elis zu erschließen sind vielfach aber auch die archäologischen Zeugnisse, vor allem die der jüngeren Zeit von großer Bedeutung. Zwar ist das Heiligtum selbst recht gut ergraben, doch wurden in Elis bisher meist nur Probegrabungen unternommen. Umfassende Ausgrabungen sind hier erst im Gange, so dass in den nächsten Jahren noch mit neuen Informationen zu rechnen ist.[1]

I. Topographie

Die Landschaft Elis bezeichnete ursprünglich die große Küstenebene im Westen der Peloponnes. In späterer Zeit, als sich die Macht der Eleier ausgedehnt hatte, wurde der Begriff auf das ganze Gebiet ausgedehnt und das ursprüngliche Stammland als ‚Hohles Elis’ bezeichnet. Im Norden wurde das Gebiet durch Achaia begrenzt, im Westen durch Arkadien und im Süden durch Messenien. Zwei Flüsse durchqueren das Land, der Peneios im Norden und der Alpheios im Süden. <Abb. 1> Das Gebiet rechts des Alpheios wurde Pisatis genannt, das Gebiet links Triphylien. Abgesehen von einigen höher gelegenen Gebieten bestand Elis zum Großteil aus Ebenen und sanften Hügelländern. Wegen des verhältnismäßig feuchten und gleichmäßigen Klimas verfügte Elis über den fruchtbarsten Boden in Südgriechenland.[2] Deswegen war das Gebiet von je her für Ackerbau und Viehzucht besonders geeignet und es entwickelte sich zur am dichtesten besiedelten und wohlhabendsten Region in ganz Griechenland.[3]

Durch die Gebirge im Osten und Süden, sowie die fast hafenlose Küste im Westen wurde der Verkehr der Eleier nach Außen stark erschwert. Die Lage fernab von den großen Verkehrswegen in Griechenland und der Ägäis sorgte für eine Abgeschlossenheit, die eine Entwicklung von Handelswesen und somit auch von ‚Industrie’ in größerem Stil verhinderte. So blieb die Bevölkerung fast durchweg bäuerlich und für griechische Verhältnisse politisch rückständig. Die alten Adelsstrukturen konnten sich hier viel länger halten als anderswo im griechischen Mutterland. In vielerlei Hinsicht von enormer Bedeutung war für die Eleier das Heiligtum von Olympia, das im Zuge der Ausdehnung an sie fiel.

Olympia ist der Name für eine kleine Ebene im Tal des unteren Alpheios ca. 60 km von der Hauptstadt Elis entfernt. Sie ist im Norden und Nordosten von den Ausläufern des Pholoegebirges begrenzt, im Süden vom Alpheios.

II. Historischer Verlauf

a) Die Frühzeit

Im Zuge der Dorischen Wanderung setzte sich ein aitolischer Volksstamm, der von Norden über das Meer eindrang im Hohlen Elis fest[4], wo es zur Vermischung mit Teilen der ansässigen Bevölkerung kam. Die Niederlassung erfolgte in einer größeren Zahl von offenen Dörfern, die zusammen einen lockeren Staat bildeten.[5] Die Hauptstadt Elis entstand erst im Jahre 471/0 durch Synoikismos. Nach der Beseitigung des Königtums wurde der Staat von einer strengen Oligarchie von Grundbesitzern regiert.[6] Die Eleier waren politisch nicht sehr regsam, jedenfalls scheint es in älterer Zeit nicht zu inneren Unruhen gekommen zu sein. Das führte, zusammen mit der guten Nahrungsversorgung, zu einem hohen Bevölkerungswachstum und somit zu einem starken Expansionsdrang. Diesen befriedigten die Eleier indem sie ihre Grenzen nach Osten und Süden erweiterten und die angrenzenden Landschaften unterwarfen.[7] Zuerst wurde die Akroreia unterworfen, ein Gebiet östlich des Hohlen Elis.[8] Nachdem sie so ihre Flanke gesichert hatten, gingen die Eleier gegen die südlichen Gebiete vor. Hier war die Unterwerfung der Pisatis von enormer Bedeutung, nicht nur für die Eleier selbst, sondern für alle Hellenen. Nun fiel ihnen nämlich die Leitung des Heiligtums von Olympia zu, die zuvor die Pisaten innegehabt hatten. Wann genau dies erfolgte, ist allerdings nicht mehr zu bestimmen.[9] Die Eleier gingen sogleich daran die Spiele neu zu ordnen, die sicher schon seit mykenischer Zeit hier stattfanden. Nach einer Überlieferung waren es die beiden Eleier Lykurg und Iphitos gemeinsam mit dem Pisaten Kleosthenes, die die Spiele stifteten.[10] Aus dieser Überlieferung lässt sich auf eine gemeinsame Verwaltung des Heiligtums durch die Eleier und Pisaten, zumindest in der Anfangszeit schließen. Mit der Neugründung der Spiele und Koroibos, dem Sieger der ersten Olympiade, beginnt die geschichtliche Periode Olympias.[11]

b) Elis und Olympia in archaischer Zeit

Mit der ersten Olympiade begann eine längere Zeit der elischen Vorherrschaft. Erst nach gut einem Jahrhundert gelang es den Pisaten noch einmal Olympia zurückzugewinnen. Wann genau sie dieses erreichten, ist nicht sicher, nach Strabon behielten die Eleier bis zur 26. Olympiade (776 bis 672) die Agonothesie und verloren sie danach für eine geraume Zeit an die Pisaten.[12] Nach anderer Überlieferung leiteten die Pisaten die Spiele der 28. Olympiade und dann die ab der 30. folgenden 22, also bis zur 52. Olympiade.[13] Mit Hilfe Spartas gelang es den Eleiern schließlich wieder das Heiligtum und damit die Spiele zurückzugewinnen. Wahrscheinlich geschah das noch am Ende des siebten Jahrhunderts, nach dem zweiten Messenischen Krieg.[14] Im Jahr 580 jedenfalls stellten die Eleier bereits zwei Hellanodiken[15], müssen also zu diesem Zeitpunkt wieder die alleinige Leitung der Spiele innegehabt haben.[16]

Doch warum gelang es den Pisaten überhaupt Olympia wider zu übernehmen? Die Eleier könnten zu dieser Zeit durch einen Krieg an der Nordgrenze stark geschwächt gewesen sein.[17] Es scheint als wäre das siebte Jahrhundert eine Zeit des Verfalls für Elis gewesen und ihre Herrschaft „durch die Erfolge der Pisaten, die ihrerseits wieder an den Arkadern und Messeniern einen Rückhalt hatten, ins Wanken geriet, bis es ihnen zu Ende dieses Abschnittes gelang, sich aufzuraffen.“[18] Mit der Niederlage der Messenier ging auch die Pisatische Macht zurück, entweder verloren sie die Agonothesie sofort, oder die Machtverhältnisse schwankten noch eine Weile. Zu dieser Zeit könnte der Zug Pheidons gefallen sein, den die Pisaten zu Hilfe gerufen haben sollen. Er bemächtigte sich des Heiligtums und feierte selbst, oder gemeinsam mit den Pisaten das Fest.[19] Wie genau letztendlich der Übergang vor sich ging ist unklar, sicher ist jedoch, dass es um die 48. Olympiade unter dem Pisatenkönig Damophon zu kriegerischen Auseinandersetzungen kam. Dieser Konflikt scheint am Ende durch eine Übereinkunft beigelegt worden zu sein.[20] Ein solcher Vertag wäre sicher nicht zustande gekommen, hätten die Eleier die Pisaten militärisch besiegt. Viel eher haben sie sich eine Niederlage geholt, die Pausanias, der sich an der elischen Tradition orientierte, zu verschleiern suchte.[21] Dass es tatsächlich einen Vertrag gegeben hat, ist nicht unwahrscheinlich. Jedenfalls wird im Jahre 580 ein zweiter Hellanodike eingeführt, was auf einen Kompromiss hindeutet. Der eine wäre demnach Eleier gewesen und der zweite ein Pisate.[22]

Doch die Übereinkunft war letztlich nur von kurzer Dauer, denn schon kurz nach Damophons Tod versuchte sein Bruder Pyrrhos das Heiligtum wieder gänzlich zurückzugewinnen.[23] Der Versuch schlug fehl: Pisa wurde komplett aus der Verwaltung Olympias herausgedrängt und die Pisatis selbst unterworfen. Doch wie konnte es den Eleiern gelingen in solch einer relativ kurzen Zeit ihre Macht wiederherzustellen? Zum einen scheint um die Wende zum sechsten Jahrhundert eine Reorganisation des elischen Staates durchgeführt worden zu sein. Die strenge Oligarchie wurde abgemildert und das Volk erhielt mehr Anteil an der Regierungsgewalt.[24] Daraus lässt sich schließen, dass die militärische Bedeutung des ‚Volkes’ gestiegen, die Heeresmacht der Eleier also größer war als in früheren Zeiten. Zum anderen bemühte sich Elis um Bündnisse mit anderen Staaten. Hier könnte vor allem das Bündnis mit Heraia von Bedeutung gewesen sein, durch das die Pisaten von ihren arkadischen Stammesverwandten getrennt waren, die ihnen noch im zweiten Messenischen Krieg beigestanden hatten.[25] Noch wichtiger dürfte allerdings die Hilfe Spartas gewesen sein, deren sich die Eleier versicherten.[26] Die Pisaten waren nun fast völlig auf sich gestellt, nur die Triphylier waren als Verbündeter übriggeblieben.[27] Auch die Erhebung der Perioikenstadt Dyspontion konnte den entgültigen Sieg der Eleier, um das Jahr 570, nicht verhindern. Die Pisatis wurde unterworfen und alle Städte zerstört. Der größte Teil des Landes wurde eingezogen und unter den elischen Demen verteilt.[28] Von nun an lebten die Pisaten in unbefestigten Ortschaften als Untertanen der Eleier und Olympia blieb, abgesehen von einer kurzen Ausnahme, bis zu seinem Ende in elischem Besitz. Die nun folgende Zeit war die der Blüte Olympias, das langsam zu panhellenischer Bedeutung gelangte. Ohne das Bündnis mit Sparta, das für Elis immer einen festen militärischen Rückhalt bedeutete, wäre diese Entwicklung vielleicht nicht möglich gewesen.

c) Blüte in der klassischen Zeit und die ersten Zeichen des Niedergangs

Nicht nur für die Eleier war das Bündnis von Nutzen, auch die Spartaner profitierten in starkem Maße davon. Wegen der intensiven Landwirtschaft war Elis ein wohlhabendes Land und konnte zudem auch über die Tempelschätze in Olympia verfügen. Gleichzeitig war die militärische Bedeutung aber recht gering. Bei diesen Vorraussetzungen ist es nicht verwunderlich, wenn Elis schon von Anfang an Mitglied im Peloponnesischen Bund ist. Sparta konnte als Schutzmacht auch eine gewisse ‚Kontrolle’ über Olympia ausüben und so auch von der Entwicklung der Spiele profitieren.

Für Elis war die Zeit bis zu den Perserkriegen eine Zeit des Friedens, aus der kaum etwas bekannt ist. Und auch die Kriege selbst hatten kaum Auswirkungen auf den Staat. Man stellte Kontingente für den Hellenenbund, war aber an entscheidenden Schlachten wie Salamis und Plataiai nicht vertreten[29] und hatte auch keine Verwüstungen im eigenen Land zu ertragen. Nach den Perserkriegen kam es in Elis zu demokratischen Reformen. 472 wurde die Zahl der Hellanodiken auf zehn erhöht, nachdem sie erst acht Jahre zuvor auf neun festgesetzt worden war. Jeder von diesen wurde fortan aus einer Phyle gewählt, die möglicherweise zu diesem Zeitpunkt zum ersten mal eingerichtet wurden.[30] Im folgenden Jahr wurde durch einen Synoikismos die Hauptstadt gegründet, die ebenso wie die Landschaft den Namen Elis erhielt. Viele Bewohner aus dem Umland siedelten um[31], befestigt wurde die Stadt allerdings nicht. An die Stelle des lockeren Zusammenhangs der elischen Gemeinden trat nun eine „... straffe, den demokratischen Tendenzen entsprechende Zentralisation des Staates ...“[32]. Diese Neuorganisation scheint auch die militärische Macht der Eleier gestärkt zu haben, denn man versuchte nun wieder zu expandieren. Nach Süden wurde Triphylien unterworfen und das eleische Gebiet bis an die Grenze Messeniens ausgedehnt.[33] Dies geschah am ehesten nach 457.[34] Einzig die Stadt Lepreon blieb von der Unterwerfung ausgenommen und fiel erst später in elische Abhängigkeit, was uns noch beschäftigen wird. Die Beute aus dem Krieg wurde scheinbar zum Bau des Zeustempels in Olympia genutzt, mit dem nun auch kultisch ein Höhepunkt erreicht wurde.[35] Im Laufe der folgenden Zeit kühlte sich das Verhältnis zu Sparta zunehmend ab. Man hielt jedoch am Peloponnesischen Bund fest, weil man glaubte die unterworfenen Gebiete nur in Anlehnung an Sparta halten zu können. Die Eleier griffen schon früh in die Geschehnisse des Peloponnesischen Krieges ein, und stellten auch Truppen. Doch entzündete sich bald an Lepreon der Streit mit Sparta, das in der Folge Truppen zur Unterstützung Lepreons gegen die Eleier entsandte.[36] Für Elis fiel nun das Bündnis mit Sparta weg, und das hatte entscheidende Auswirkungen auf die Politik der folgenden Zeit. Von nun an stand die Wahrung des eigenen Territoriums immer im Zentrum der elischen Interessen, um ihretwillen wurden Allianzen geschlossen und um ihretwillen wurde zu allgemeinen Fragen Stellung bezogen.

[...]


[1] Alle Jahreszahlen beziehen sich, soweit nicht anders angegeben, auf die Zeit vor Christi Geburt.

[2] Strab. VIII 343 und 358.

[3] Strab. VIII 356. ; Xen. hell. III 2, 26.

[4] Ephor. frg. 15 bei Strab. VIII 357; frg. 29 bei Strab. X 463 und 464.

[5] Vgl. Meyer, Geschichte des Altertums, S. 295 und 327.

[6] Vgl. Busolt, Lakedaimonier, S. 172 ff.

[7] Vgl. Swoboda, Elis, Sp. 2381.

[8] Nach Busolt fand die Unterwerfung der Akroreia gleichzeitig mit der Besetzung des Hohlen Elis statt (Lakedaimonier, S. 177 und 133.), Swoboda bestreitet dies, da sich die ursprüngliche Stammesart der Bevölkerung viel unvermischter erhalten habe (Elis, Sp. 2388.).

[9] Wahrscheinlich fällt der Zeitpunkt mit der Einführung der Olympiadenrechnung zusammen, mit der sicher eine Neuordnung der Spiele zusammenhing (Swoboda, Elis, Sp. 2384).

[10] Phlegon, frg. 1.

[11] Das Datum der ersten Olympischen Spiele von 776 ist freilich fiktiv. Es wurde von Hippias von Elis im fünften Jahrhundert berechnet und diente nicht zuletzt der Legitimation der elischen Besitzrechte.

[12] Strab. VIII 355.

[13] Julius Africanus 668 (Euseb. cron. I 198 Sch.). Die Aussagen des Africanus ließen sich mit denen Strabons durch eine andere Lesung allerdings in Einklang bringen (Schwarz, Tyrtaeos S.431). Nach Pausanias (VI 22.) gelang es den Pisaten nur unter ihrem König Pantaleon die Spiele der 34. Olympiade zu feiern, die später von den Eleiern als Anolympias gerechnet wurde.

[14] Vgl. Ziehen, Olympia, Sp. 2531.

[15] Paus. V 9, 5.

[16] I.v.O. 2.

[17] Iulius Africanus 660 (Euseb. cron. I 198 Sch.).

[18] Swoboda, Elis, Sp. 2390.

[19] Hdt. VI 127. Dagegen fand der Zug nach Pausanias (VI 22.) schon in der 8. Olympiade statt, wofür auch Swoboda (Elis, Sp. 2386.) plädiert. Als ältester Zeuge verdient Herodot hier den Vorzug.

[20] Paus. VI 22.

[21] Vgl. Swoboda, Elis, Sp. 2390.

[22] Vgl. Ziehen, Olympia, Sp. 2534.

[23] Paus. VI 22, 4. Ob die Initiative hier wirklich von Pyrrhos ausging ist fraglich, denn zum einen steht Pausanias Aussage im Wiederspruch zu seiner Erklärung über die Entstehung des Kollegiums der 16 Frauen (V 16, 5.), und zum anderen dürften die Kräfteverhältnisse zwischen Elis und Pisa zu diesem Zeitpunkt zu verschieden gewesen sein.

[24] Vgl. Swoboda, Elis, Sp. 2390.

[25] Zur Rückgewinnung Olympias durch die Eleier: Vgl. Swoboda, Elis, Sp. 2391. Bündnis zwischen Elis und Heraia: I.v.O. 9. Roy (Quarrel, S. 367.) und andere datieren die Urkunde und somit das Bündnis erst auf die Zeit um 500.

[26] Strab. VIII 355.

[27] Paus. VI 22, 3 ff.

[28] I.v.O. 11.

[29] Hdt. IX 77.

[30] Zur demokratischen Reform und dem Synoikismos vgl. Swoboda, Elis, Sp. 2393. Er führt die Einrichtung der Phylen auf das Vorbild der kleisthenischen Phylen Athens zurück.

[31] Strab. VIII 336.

[32] Swoboda, Elis, Sp. 2393.

[33] Hdt. IV 148 ; Strab. VIII 355.

[34] Vgl. Busolt, Griechische Geschichte, 378 ff.

[35] Vgl. Ziehen, Olympia, Sp. 2535.

[36] Thuk. V 31, 2 ff. Zur Darstellung des Bruchs und der Kämpfe zwischen Elis und Sparta vgl. Swoboda, Elis, Sp. 2396 ff.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Olympia und Elis
Untertitel
Beziehungen zwischen Stadt und Heiligtum
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Altertumswissenschaften)
Note
1,2
Autor
Jahr
2004
Seiten
28
Katalognummer
V144535
ISBN (eBook)
9783640554522
ISBN (Buch)
9783640554775
Dateigröße
3060 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Olympia, Elis, Beziehungen, Stadt, Heiligtum
Arbeit zitieren
Frank Schleicher (Autor), 2004, Olympia und Elis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144535

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