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Digitalisierung im Controlling. Der Wandel des Berufsbildes im Zuge der digitalen Transformation

Eine literaturbasierte Analyse

Title: Digitalisierung im Controlling. Der Wandel des Berufsbildes im Zuge der digitalen Transformation

Bachelor Thesis , 2022 , 51 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen der digitalen Transformation auf das Rollenverständnis sowie Anforderungsprofil des Controllers herauszuarbeiten und aufzuzeigen. Die Forschungsfrage der Arbeit resultiert aus der oben genannten Problemstellung und lautete folgendermaßen: Wie verändern sich das Rollenverständnis und das Anforderungsprofil des Controllers im Hinblick auf die digitale Transformation?

Für die Beantwortung dieser Forschungsfrage wird mithilfe der systematischen Literaturrecherche untersucht und herauskristallisiert, wie sich das Kompetenzprofil des Controllers weiterentwickeln muss, damit ein Controller in der heutigen Zeit die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen kann.
Dementsprechend wird der Kompetenzkatalog nach Heyse/Erpenbeck, welcher die bisherigen Kompetenzanforderungen an einen Controller beinhaltet, näher erläutert.
Im Rahmen dieser Arbeit fungiert dieser Kompetenzkatalog somit als Grundlage, um einen neuen Kompetenzkatalog zu entwickeln, der an das aktuelle Umfeld des Controllers angepasst wird.

Aufbau der Arbeit
Diese Arbeit besteht einschließlich der Einleitung und des Fazits aus sechs Kapiteln.
Zu Beginn des ersten Kapitels wird nach einer kurzen Einleitung ein Überblick über die Ausgangssituation und die Problemstellung verschafft. In dessen Ableitung bildet die Forschungsfrage die Grundlage dieser Arbeit und liefert Aufschluss über die zu erarbeitenden Ziele.
Anschließend befasst sich das zweite Kapitel mit den theoretischen Grundsätzen und dem Bezugsrahmen für das Controlling und die Digitalisierung.
Im Fokus des dritten Kapitels steht die methodische Vorgehensweise, die mithilfe einer systematischen Literaturrecherche realisiert wird. Des Weiteren werden die Ein- und Ausschlusskriterien thematisiert, um systematisch den größtmöglichen Nutzen für die Arbeit ableiten zu können.
Das folgende vierte Kapitel beschäftigt sich mit den Ergebnissen zum Anforderungsprofil des Controllers.
Im weiteren Verlauf der Arbeit, dem fünften Kapitel, werden die Ergebnisse hinsichtlich des Anforderungsprofils des Controllers diskutiert sowie interpretiert.
Abschließend dient das sechste und letzte Kapitel der Wiedergabe eines zusammenfassenden Überblicks dieser Arbeit. Anschließend folgen ein resümierendes Fazit und ein kurzer Ausblick auf die Zukunft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen und Bezugsrahmen zu Controlling und Digitalisierung

2.1 Rollentheorie

2.2 Kompetenzkatalog nach Heyse/Erpenbeck

2.3 Grundlagen des Controllings

2.3.1 Definition Controlling und Controller

2.3.2 Strategisches und operatives Controlling

2.4 Bedeutsame digitale Verfahren im Kontext des Controllings

2.4.1 Die Digitalisierung

2.4.2 Big Data

2.4.3 Business Analytics

2.4.4 Data Mining

2.4.5 Data Scientist

2.4.6 Internet of Things (IoT)

3 Methodisches Vorgehen

3.1 Systematische Literaturanalyse

3.2 Vorgehensweise

3.3 Schlagwörter und Suchmaschinen

3.4 Einschluss- und Ausschlusskriterien für die Betrachtung eines Artikels

4 Ergebnisse der Recherche für die Rolle und Kompetenzen des Controllers

4.1 Vorstellung der deskriptiven Ergebnisse

4.2 Zeitlicher Verlauf der Kompetenzen und Rolle des Controllers

4.2.1 Die traditionellen Kompetenzanforderungen eines Controllers

4.2.2 Die veränderten Kompetenzanforderungen eines Controllers

4.2.3 Die traditionelle Rolle eines Controllers

4.2.4 Veränderung der Rolle eines Controllers

5 Diskussion der Ergebnisse

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelor-Thesis analysiert, wie sich das Rollenverständnis und das Anforderungsprofil von Controllern im Kontext der digitalen Transformation durch neue Technologien und veränderte Geschäftsumfelder gewandelt haben.

  • Grundlagen von Controlling und Digitalisierung
  • Methodische Vorgehensweise systematischer Literaturanalysen
  • Veränderung der Rollenbilder (Analyst, Change Agent, Business Partner)
  • Anpassung von Kompetenzprofilen im digitalen Zeitalter

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Die veränderten Kompetenzanforderungen eines Controllers

Die notwendigen Kompetenzen im Controlling unterliegen weiterhin einem grundlegenden Wandel, der sich immer schneller entwickelt. Insbesondere der Einfluss der digitalen Transformation wirkt sich fundamental auf die Kompetenzanforderungen an Controller aus (vgl. Schöning/Mendel 2021, 87). Im Folgenden wird der Bezug zwischen dem theoretischen Rahmen dieser Arbeit und dem Kompetenzkatalog nach Heyse/Erpenbeck beschreiben. Demnach werden die Änderungen, ausgerichtet auf die (fachlichen, methodischen, persönlichen, sozialkommunikativen sowie aktivitäts- und umsetzungsorientierten) Kompetenzen eines Controllers, erläutert.

Fachlich-methodische Kompetenz

Im Hinblick auf die digitale Transformation haben sich die Kompetenzanforderungen an einen Controller nachhaltig verändert. Ein wichtiger Faktor ist die Erweiterung der IT-Fähigkeiten eines Controllers (vgl. Gärtner/Slacik, 2015, 311). Allerdings ist zu beachten, dass der Controller nicht in jedem IT-Bereich ein Experte sein muss und auch nicht sein kann (vgl. Gärtner/Slacik, 2015, 318).

Ein wesentlicher Kerngedanke des Controllings besteht darin, dass das Controlling nicht zum Selbstzweck dient, sondern stetig kritisch zu hinterfragen ist, um den Kundennutzen in den Vordergrund zu rücken. (vgl. Henningsen, 2015, 94).

Die Kompetenzen und Anforderungen an den Controller lassen sich zum Teil anhand der aktuellen Stellenausschreibungen für Controller verdeutlichen. Erkennbar ist, dass in den Stellenanzeigen ein Universitäts- oder Fachhochschulabschluss vorausgesetzt wird. Des Weiteren ist in der Branche in der Regel fundierte Praxiserfahrung erwünscht. Die Anforderungen an die Kompetenzen des Controllers sind vielfältiger Natur. Hierbei sind die wichtigen Kompetenzen das analytische Verständnis, die Kommunikationsfähigkeit sowie die Durchsetzungsfähigkeit. Darüber hinaus steht die Kooperationsbereitschaft mit den Kollegen für den Controller im Fokus. Die Kenntnis der technischen Grundlagen des Controllers, das heißt die Beherrschung der Instrumente, wird grundsätzlich vorausgesetzt. Der Controller muss dementsprechend dazu in der Lage sein, in allen Bereichen des Unternehmens zu kooperieren sowie zu kommunizieren. Dazu gehört es, Widerstände zu überwinden und eine gewisse Überzeugungsarbeit zu leisten. (vgl. Krings, 2015, 12ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der digitalen Transformation für das Controlling dar, definiert das Ziel der Arbeit und die Forschungsfrage zur Rollenentwicklung des Controllers.

2 Theoretische Grundlagen und Bezugsrahmen zu Controlling und Digitalisierung: Erläutert zentrale Begriffe wie Rollentheorie, Kompetenzkatalog nach Heyse/Erpenbeck sowie technologische Konzepte wie Big Data und IoT.

3 Methodisches Vorgehen: Beschreibt die Durchführung der systematischen Literaturanalyse, inklusive Suchstrategien, Datenbankwahl sowie Ein- und Ausschlusskriterien für die Quellenrecherche.

4 Ergebnisse der Recherche für die Rolle und Kompetenzen des Controllers: Präsentiert die empirischen Ergebnisse der Literaturrecherche und analysiert den zeitlichen Verlauf der Anforderungen sowie spezifische Rollenänderungen.

5 Diskussion der Ergebnisse: Führt eine vertiefende Interpretation der Rechercheergebnisse durch und diskutiert die notwendige Weiterentwicklung spezifischer Kompetenzen im digitalen Umfeld.

6 Schlussbetrachtung: Resümiert die Erkenntnisse zur Relevanz zukünftiger Controller-Rollen und formuliert einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Controlling, Digitalisierung, digitale Transformation, Controller, Kompetenzprofil, Rollenverständnis, Big Data, Business Analytics, Data Scientist, Change Agent, Business Partner, IT-Fähigkeiten, Finanzsysteme, Literaturanalyse, Managementunterstützung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der digitalen Transformation auf das Berufsbild und die Anforderungsprofile von Controllern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Kerngebiete umfassen Controlling-Theorien, die Rollentheorie, den Wandel von Kompetenzen sowie technologische Trends wie Big Data und Business Analytics.

Was ist das Ziel der Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu ermitteln, wie sich das Rollenverständnis und das Anforderungsprofil von Controllern durch die digitale Transformation konkret verändern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, die den aktuellen Forschungsstand anhand von einschlägigen Fachzeitschriften und Praktikerbeiträgen aus Datenbanken wie Scopus aufbereitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodisches Vorgehen und die detaillierte Darstellung und Diskussion der Rollen- und Kompetenzentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Controlling, Digitalisierung, Rollenverständnis, Kompetenzprofil und Business Partner.

Welche Rolle spielt der „Business Partner“ laut der Arbeit?

Der Business Partner fungiert als zukunftsorientierter Berater des Managements, der strategische Impulse gibt, anstatt nur Daten der Vergangenheit aufzubereiten.

Welchen Einfluss hat die Automatisierung der Routineaufgaben?

Automatisierte Systeme (z.B. ERP-Systeme) entlasten den Controller von manuellen Buchhaltungsroutinen, was Kapazitäten für analytische Aufgaben und strategische Entscheidungsunterstützung freisetzt.

Warum wird der Rollenübergang zum Analysten diskutiert?

Die Rolle wandelt sich durch Big Data und Data Mining hin zu komplexeren Analyseaufgaben, wobei eine klare Abgrenzung zum Data Scientist empfohlen wird.

Gibt es einen Einfluss der Digitalisierung auf die Sozialkommunikative Kompetenz?

Ja, laut der Analyse gewinnen Empathie, Kooperationsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit für den Controller als Change Agent und Business Partner massiv an Bedeutung.

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Details

Title
Digitalisierung im Controlling. Der Wandel des Berufsbildes im Zuge der digitalen Transformation
Subtitle
Eine literaturbasierte Analyse
College
University of Applied Sciences Bremen
Grade
1,8
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
51
Catalog Number
V1445427
ISBN (PDF)
9783964879752
ISBN (Book)
9783964879769
Language
German
Tags
Digitaliserung controlling Controller Anforderungen Big Data Business Analytics Strategisches und operatives Controlling Rolle des Controllers
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Digitalisierung im Controlling. Der Wandel des Berufsbildes im Zuge der digitalen Transformation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1445427
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