Mit dieser schriftlichen Arbeit, die im Rahmen des Bachelorseminars während des 6. Semesters des Studiums Raumplanung und Raumordnung verfasst wurde, soll die Wichtigkeit einer durchdachten Stadtplanung ermittelt und dies am Beispiel des 10. Wiener Gemeindebezirks näher veranschaulicht werden.
Hierzu will zuallererst aufgezeigt werden wie gute Stadtplanung überhaupt definiert werden kann und welche Auswirkungen diese planerische Disziplin auf das Stadt- und Ortsbild haben kann. Anschließend sollen die Vor- und Nachteile einer umfassenden Gestaltungsfreiheit definiert werden und aufgezeigt werden, was für Konsequenzen Diese haben kann.
Dann wird genauer auf die Gegend des 10. Bezirks und detailliert auf charakteristische Merkmale dieses Stadtteils eingegangen.
Der Hauptteil der Arbeit wird sich damit befassen, was ein gutes Orts- und Stadtbild überhaupt ausmacht. Ebenfalls soll erläutert werden, wie Nachteilige Ortsbilder zustande kommen und welche Auswirkungen das auf die Umgebung/den Menschen haben kann.
Als letztes werden noch die größten Bausünden des 10. Wiener Gemeindebezirks aufzählen und an ihnen verdeutlicht, welchen Einfluss sie auf das Ortsbild haben und wie sie Dieses negativ beeinflussen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kurzfassung
- Abstract (English)
- Problemstellung
- Zielformulierung
- Ist „gute“ Stadtplanung für ein stimmiges Ortsbild wichtig? Was sind die Auswirkungen von unbedachter/schlechter Planung auf das Ortsbild?
- Vorteile/Nachteile einer umfassenden Gestaltungsfreiheit
- Auswirkungen der Stadtplanung auf die Psyche des Menschen
- Grundlegendes zur Gegend des 10. Wiener Gemeindebezirks
- Charakteristische Merkmale des Ortsbildes
- Was macht ein stimmiges Ortsbild aus? Wodurch wird das Ortsbild gestört/zerstört?
- Beispiele für stimmige und unstimmige Ortsbilder (Wien allgemein)
- Beispiele für gelungene und nicht gelungene Stadtgestaltung im 10. Wiener Gemeindebezirk
- Die größten Bausünden des 10. Wiener Gemeindebezirks – einzelne Bauwerke, die das Gesamtbild eines Stadtteils (zer)stören
- Fazit
- Begriffsglossar
- Quellen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Bedeutung einer durchdachten Stadtplanung für den Schutz des Ortsbildes. Sie verwendet den 10. Wiener Gemeindebezirk als Beispiel, um die Auswirkungen von unbedachter Planung auf das Stadtbild und die Psyche der Bewohner zu analysieren. Die Arbeit untersucht die Vorteile und Nachteile von Gestaltungsfreiheit in der Architektur und Raumplanung und beleuchtet, wie eine ausgewogene Planung zu einem attraktiven und lebenswerten Stadtbild beitragen kann.
- Die Bedeutung einer durchdachten Stadtplanung für ein stimmiges Ortsbild
- Die Auswirkungen von unbedachter/schlechter Planung auf das Ortsbild und die Psyche der Bewohner
- Die Vorteile und Nachteile von Gestaltungsfreiheit in der Architektur und Raumplanung
- Die Charakteristika des Ortsbildes im 10. Wiener Gemeindebezirk
- Beispiele für gelungene und nicht gelungene Stadtgestaltung im 10. Wiener Gemeindebezirk
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Stadtplanung und deren Bedeutung für das Ortsbild ein. Sie stellt die Problemstellung dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit. Das zweite Kapitel diskutiert die Wichtigkeit von "guter" Stadtplanung für ein stimmiges Ortsbild und beleuchtet die negativen Auswirkungen von unbedachter Planung. Es werden die Vor- und Nachteile von uneingeschränkter Gestaltungsfreiheit in der Architektur und Raumplanung analysiert.
Das dritte Kapitel stellt den 10. Wiener Gemeindebezirk vor und beschreibt die charakteristischen Merkmale des Ortsbildes. Das vierte Kapitel befasst sich mit den Kriterien für ein stimmiges Ortsbild und erläutert, wie das Ortsbild gestört oder zerstört werden kann. Es werden Beispiele für gelungene und nicht gelungene Stadtgestaltung in Wien und im 10. Bezirk vorgestellt.
Schlüsselwörter
Stadtplanung, Ortsbildschutz, architektonische Gestaltung, Raumplanung, Gestaltungsfreiheit, 10. Wiener Gemeindebezirk, Ortsbild, Stadtbild, Lebensqualität, Psyche, Bewohner, Bausünden.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des Ortsbildschutzes?
Ziel ist es, den charakteristischen Charakter eines Stadtteils zu bewahren und durch durchdachte Stadtplanung ein harmonisches und lebenswertes Gesamtbild zu sichern.
Warum wird der 10. Wiener Gemeindebezirk als Beispiel herangezogen?
Der 10. Bezirk (Favoriten) bietet eine Vielzahl an charakteristischen Merkmalen, zeigt aber auch deutliche „Bausünden“, an denen die negativen Auswirkungen unbedachter Planung sichtbar werden.
Wie beeinflusst schlechte Stadtplanung die Psyche der Menschen?
Unstimmige Ortsbilder, mangelnde Ästhetik oder fehlende Grünflächen können das Wohlbefinden mindern und Stress bei den Bewohnern fördern.
Was sind die Vor- und Nachteile von Gestaltungsfreiheit in der Architektur?
Gestaltungsfreiheit ermöglicht Innovation und Vielfalt, kann aber ohne planerische Leitplanken zu einem chaotischen Stadtbild führen, das den historischen Kontext ignoriert.
Wodurch wird ein Ortsbild gestört oder zerstört?
Störungen entstehen oft durch Bauwerke, die in Maßstab, Material oder Stil massiv von der Umgebung abweichen und gewachsene Strukturen unterbrechen.
- Quote paper
- Dolores Stuttner (Author), 2009, Die Notwendigkeit einer durchdachten Stadtplanung zum Ortsbildschutz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144646