Im Rahmen dieser Arbeit wird ein Trainingsplan für eine Testperson entwickelt, der sich auf die Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination konzentriert. Basierend auf den biometrischen Daten und den sportlichen Hintergründen der Testperson werden spezifische Trainingsmethoden ausgearbeitet, um ihre individuellen Ziele zu erreichen.
Die Personendaten der Testperson bilden die Grundlage für die Trainingsplanung, da sie Einblicke in den aktuellen Gesundheitszustand, die sportliche Vorgeschichte und die persönlichen Ziele liefern. Mit einem Alter von 35 Jahren, männlichem Geschlecht, einer Körpergröße von 1,81m und einem Gewicht von 83 kg zeigt die Testperson ein Interesse an der Verbesserung ihrer koordinativen Fähigkeiten sowie der Beweglichkeit. Ihre früheren sportlichen Aktivitäten, einschließlich Handball und Kraftsport, bieten einen soliden Hintergrund für das geplante Training, obwohl sie in den letzten sechs Jahren keine sportlichen Aktivitäten mehr ausgeführt hat.
Der Trainingsplan ist darauf ausgerichtet, die Beweglichkeit durch gezielte Dehnübungen zu verbessern und gleichzeitig die Koordination durch spezifische Übungen zu schulen. Dabei werden die individuellen Bedürfnisse und das Leistungsniveau der Testperson berücksichtigt, um ein effektives und sicheres Training zu gewährleisten.
Im ersten Teil der Arbeit werden die Personendaten detailliert analysiert, um ein umfassendes Verständnis für die Trainingsbedürfnisse der Testperson zu entwickeln. Anschließend werden im zweiten und dritten Teil Trainingspläne für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining erstellt, wobei die Auswahl der Übungen, das Belastungsgefüge und die Trainingsfrequenz berücksichtigt werden.
Inhaltsverzeichnis
1 TEILAUFGAUBE 1 - PERSONENDATEN
2 TEILAUFGAUBE 2 – TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden Beweglichkeitstraining
2.2 Belastungsgefüge Beweglichkeitstraining
2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
3 TEILAUFGAUBE 3 – TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
3.1 Übungsauswahl Koordinationstraining
3.2 Belastungsgefüge Koordinationstraining
3.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Koordinationstraining
4 TEILAUFGAUBE 4 – LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit erstellt individuelle Trainingspläne für ein Beweglichkeits- und ein Koordinationstraining (Gleichgewichtstraining), die speziell auf die biometrischen Daten, den Gesundheitszustand und die Bedürfnisse eines Wiedereinsteigers nach einer längeren Sportpause zugeschnitten sind.
- Erfassung und Analyse biometrischer Personendaten zur optimalen Trainingssteuerung.
- Konzeption und Detaillierung eines Beweglichkeitstrainings inklusive verschiedener Dehnmethoden.
- Entwicklung eines Koordinationstrainings mit Fokus auf Gleichgewichtsfähigkeit.
- Wissenschaftliche Begründung der Trainingsparameter und Belastungsgefüge.
- Literaturrecherche zu den Effekten von Gleichgewichtstraining in der Sturzprophylaxe.
Auszug aus dem Buch
2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden Beweglichkeitstraining
Begonnen wird mit der Erstellung eines Trainingsplan, welcher im Folgenden zu sehen ist. In diesem werden die Dehnmethoden, die beanspruchte Zielmuskulatur, sowie die korrekte Ausführung der Übung aufgezählt und erläutert. Genauere Informationen zum Belastungsgefüge, sowie zur Dauer der Anwendungen befinden sich im nächsten Gliederungspunkt.
Die Ausgangsposition für die erste Dehnform ist ein aufrechter Stand. Die Hände werden hierbei in einem 90° Winkel, zwischen Ober- und Unterarm, seitlich seines Kopfes nach hinten geführt. Durch diese Bewegung wird eine Retraktion des Schultergürtels ausgeübt. Dabei ist der Brustkorb aufgerichtet und der Ellenbogen wird langsam und kontrolliert, seitlich nach hinten und wieder nach vorne geführt. Dadurch wird die beanspruchte Muskulatur bilateral aktiv gedehnt.
Anfangsposition für diese Übung, ist ein aufrechter Stand, von welchem aus man leicht in die Knie geht. Dadurch wird ein sicherer Stand eingenommen. Anschließend wird der Kopf langsam von rechts nach links, Richtung Schulter gezogen. Durch eine Hinzunahme der linken Hand, welche oberhalb des rechten Ohres aufliegt wird der Zug noch leicht verstärkt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 TEILAUFGAUBE 1 - PERSONENDATEN: Dieses Kapitel erfasst die biometrischen Daten, das Trainingsmotiv sowie die sportliche Vorgeschichte der Testperson zur Erstellung einer fundierten Ausgangslage.
2 TEILAUFGAUBE 2 – TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Hier wird ein spezifischer Trainingsplan für die Beweglichkeit erstellt, der Übungen, Dehnmethoden und deren korrekte Ausführung detailliert darlegt.
3 TEILAUFGAUBE 3 – TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: In diesem Abschnitt wird ein auf die Bedürfnisse des Probanden ausgerichtetes Gleichgewichtstraining konzipiert, das Übungen zur Förderung der Bewegungssicherheit umfasst.
4 TEILAUFGAUBE 4 – LITERATURRECHERCHE: Dieses Kapitel vergleicht wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von Trainingsprogrammen im Hinblick auf Sturzprävention und physiologische Verbesserungen bei älteren Erwachsenen.
Schlüsselwörter
Trainingsplanung, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Gleichgewichtsfähigkeit, Dehnmethoden, Wiedereinsteiger, Sturzprophylaxe, Kraftsport, Propriozeption, Muskulatur, Belastungsgefüge, Leistungsniveau.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung von bedarfsgerechten Trainingsplänen für eine Person, die als Widereinsteiger nach einer längeren Sportpause wieder mit dem Training beginnen möchte.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination (speziell Gleichgewichtsschulung) sowie der wissenschaftlichen Literaturrecherche zur Sturzprävention.
Was ist das primäre Ziel der Trainingsplanung?
Das Ziel ist ein optimal auf die biometrischen Daten und den bisherigen körperlichen Zustand der Testperson abgestimmtes Training, das ihre Leistungsfähigkeit steigern soll, ohne sie zu überfordern.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Es werden verschiedene Dehnmethoden (statisch, dynamisch, postisometrisch) und ein systematischer Aufbau von Koordinationsübungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad sowie Hilfsmitteln angewandt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Übungen für Beweglichkeit und Gleichgewicht inklusive deren Ausführung sowie die theoretische Begründung der gewählten Belastungsparameter.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, Dehnmethoden, Sturzprophylaxe und Propriozeption.
Warum wird beim Koordinationstraining auch der Untergrund variiert?
Durch den Einsatz von instabilen Untergründen wie Therapiekreiseln oder Balance Pads werden die muskulären Anforderungen und die notwendige Ausgleichsbewegung erhöht, was die Bewegungssicherheit verbessert.
Welche Rolle spielt die postisometrische Dehnmethode?
Sie dient als effektive Form der Dehnung, bei der die Muskulatur zunächst isometrisch kontrahiert und anschließend entspannt wird, um eine höhere Bewegungsamplitude zu erreichen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2023, Individuelle Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449409