Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Sportwissenschaft auf ihre Interdisziplinarität hin zu untersuchen und aufzuzeigen, inwiefern und weshalb in der Sportwissenschaft interdisziplinär gearbeitet wird. Es werden einige ausgewählte Theoriefelder der Sportwissenschaft einzeln vorgestellt und kurz analysiert. Dadurch wird die Arbeit zum einen übersichtlicher, zum anderen lassen sich für die zusammenfassende Bewertung Parallelen einfacher aufzeigen und auch wissenschaftlich belegen.
Als literarische Grundlage werden vor allem die Werke von Herbert Haag "Einführung in das Studium der Sportwissenschaft" (1991) sowie "Theoriefelder der Sportwissenschaft" (2003) herangezogen.
In der Zusammenfassung wird abschließend ein Fazit gezogen und Erkenntnisse wiedergegeben, die durch die Bearbeitung der einzelnen Theoriefelder im Hinblick auf das Ziel der Arbeit gewonnen werden konnten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Ziel der Arbeit
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Ausgewählte Theoriefelder der Sportwissenschaft
2.1. Sportmedizin
2.2. Sportbiomechanik
2.3. Bewegungswissenschaft
2.4. Trainingswissenschaft
2.5. Sportinformatik
2.6. Sportpsychologie
2.7. Sportpädagogik
2.8. Sportsoziologie
2.9. Sportpolitik
2.10. Sportrecht
2.11. Weitere Theoriefelder der Sportwissenschaft
3. Zusammenfassung
4. Literaturverzeichnis
4.1. Internetverzeichnis
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Sportwissenschaft auf ihre inhärente Interdisziplinarität. Es wird analysiert, inwiefern und aus welchen Gründen die sportwissenschaftliche Forschung und Praxis auf ein interdisziplinäres Zusammenspiel verschiedener Theoriefelder angewiesen sind.
- Grundlagen und historische Entwicklung der Sportwissenschaft
- Analyse der Interdisziplinarität anhand ausgewählter Teilbereiche (z.B. Sportmedizin, Sportpädagogik, Sportinformatik)
- Wechselwirkungen zwischen Sportwissenschaft und ihren Bezugsdisziplinen
- Vernetzung innerhalb der Sportwissenschaft zur Optimierung von Praxis und Theorie
Auszug aus dem Buch
2.5. Sportinformatik
„Die Sportinformatik ist eine interdisziplinäre Teildisziplin der Sportwissenschaft. Ihre Aufgabe ist es, Konzepte, Methoden, Techniken und Werkzeuge der Informationsverarbeitung auf Probleme der Sportwissenschaft und der Sportpraxis anzuwenden bzw. anwendbar zu machen und gegebenenfalls auch gemäß spezifischer Anforderungen zu entwickeln.“ Perls Begriffsbestimmung verdeutlicht, dass die neuen Medien eine sehr wichtige und vielschichtige Rolle in der Sportwissenschaft übernehmen. Die Kernaufgaben bzw. Gegenstandsbereiche der Sportinformatik werden in folgender Tabelle vorgestellt.
Interdisziplinäres Arbeiten in und mit der Sportinformatik lässt sich durch zwei Beispiele aus den oben erwähnten Gegenstandsbereichen verdeutlichen: Datenbanken und Datenverwaltung: Die Trainingswissenschaft (siehe Abschnitt 2.4) bedient sich zur Erfolgskontrolle der Leistungsdiagnostik. Diese wiederum greift auf Inhalte von Datenbanken zurück und ist somit auf den Einsatz von modernen Medien angewiesen. Modellbildung: Durch den Einsatz von Computersimulationen, Animationen und der Auswertung von Videos (aus Training und Wettkampf) können direkte Erkenntnisse für die Bewegungswissenschaft und die Sportbiomechanik gewonnen werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Interdisziplinarität innerhalb der Sportwissenschaft ein und definiert die grundlegenden Begriffe sowie das Ziel der Arbeit.
2. Ausgewählte Theoriefelder der Sportwissenschaft: Dieses Kapitel analysiert systematisch verschiedene Teilbereiche der Sportwissenschaft und zeigt deren interdisziplinäre Verknüpfung untereinander sowie mit anderen Mutterwissenschaften auf.
3. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Interdisziplinarität als zentrales Merkmal der Sportwissenschaft.
4. Literaturverzeichnis: Hier werden die in der Hausarbeit verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Werke aufgelistet.
Schlüsselwörter
Sportwissenschaft, Interdisziplinarität, Sportmedizin, Sportbiomechanik, Bewegungswissenschaft, Trainingswissenschaft, Sportinformatik, Sportpsychologie, Sportpädagogik, Sportsoziologie, Sportpolitik, Sportrecht, Leistungsdiagnostik, Theorie-Praxis-Transfer.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Fragestellung, wie interdisziplinär die Sportwissenschaft strukturiert ist und wie die verschiedenen Disziplinen innerhalb dieses Fachbereichs zusammenwirken.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Im Zentrum stehen ausgewählte Theoriefelder wie Sportmedizin, Biomechanik, Trainingswissenschaft, Informatik, Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Politik und Recht.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es aufzuzeigen, inwiefern die Sportwissenschaft auf das Wissen ihrer Bezugsdisziplinen angewiesen ist und wie ein interdisziplinäres Arbeiten in der Praxis konkret erfolgt.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse etablierter wissenschaftlicher Standardwerke der Sportwissenschaft, um die theoretischen Verflechtungen der Disziplinen darzulegen.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der einzelnen Theoriefelder, wobei jeweils deren Bedeutung und interdisziplinäre Vernetzung beleuchtet werden.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Werk?
Wesentliche Begriffe sind Interdisziplinarität, Querschnittswissenschaft, wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung und die spezifische Ausrichtung der verschiedenen sportwissenschaftlichen Teildisziplinen.
Wie trägt die Sportinformatik zur Interdisziplinarität bei?
Die Sportinformatik dient als technische Schnittstelle, die durch Datenbanken und Modellbildungen datengestützte Erkenntnisse für Bereiche wie die Trainingswissenschaft oder Bewegungswissenschaft liefert.
Warum wird Sportpolitik in diesem Zusammenhang analysiert?
Die Analyse verdeutlicht, dass der Sport kein politikfreier Raum ist, sondern durch politische Entscheidungen gestaltet wird und dabei wiederum Erkenntnisse aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen benötigt.
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- Philipp Habermann (Author), 2009, Interdisziplinäre Sportwissenschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145207