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Die Darstellung von Krankheit im Film. Eine tiefgehende Analyse von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und Implikationen für den Bildungskontext

Titel: Die Darstellung von Krankheit im Film. Eine tiefgehende Analyse von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und Implikationen für den Bildungskontext

Hausarbeit , 2022 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Zeynep Kaya (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit wirft ein Schlaglicht auf die facettenreiche Darstellung von Krankheit in der bewegenden Romanverfilmung "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Basierend auf dem gleichnamigen, gefeierten Roman von John Green analysiert die Arbeit tiefgehend, wie die Protagonisten Hazel und Augustus mit den Herausforderungen ihrer Krankheiten konfrontiert sind und wie diese Kämpfe filmisch umgesetzt werden. Die Einleitung setzt den Rahmen durch eine Definition der Filmanalyse und eine Vorstellung ihrer wichtigsten Vertreter und deren Ansätze. Die Untersuchung vertieft sich in den Umgang der Charaktere mit ihrer Krankheit, erforscht die Reaktionen ihres sozialen Umfelds und bietet einen Vergleich ihrer jeweiligen Lebenswege.

Der Hauptteil der Arbeit ist einer detaillierten Filmanalyse gewidmet, wobei insbesondere vier ausgewählte Sequenzen unter die Lupe genommen werden. Die Analyse orientiert sich an filmtechnischen und didaktischen Kriterien, um zu verstehen, wie filmische Mittel wie Kameraführung, Schnitttechnik, Musik und Licht eingesetzt werden, um die Thematik der Krankheit emotional und visuell zu vermitteln.

Abschließend reflektiert die Arbeit über die Bedeutung von Filmen im Bildungskontext und plädiert für eine stärkere Anerkennung der Medienkompetenz im Lehrplan, um Filme nicht nur als Lückenbüßer, sondern als wichtige Bildungselemente zu betrachten. Dieser Ansatz wird genutzt, um die Kernfrage zu beantworten, wie Krankheit im Film "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" dargestellt wird und welche Bedeutung dies für die Zuschauer haben kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff Filmanalyse

3. Inhaltsangabe zu Das Schicksal ist ein mieser Verräter

4. Die Rolle der Krankheit in diesem Film

4.1 Der Umgang von Hazel mit der Krankheit

4.2 Der Umgang von Augustus mit der Krankheit

4.3 Vergleich der beiden Protagonisten

5. Filmanalyse in Bezug auf die Darstellung der Krankheit

5.1 Inhaltliche Analyse einzelner Sequenzen

5.2 Filmanalyse einzelner Sequenzen

6. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit widmet sich der systematischen Filmanalyse der Romanverfilmung "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Das Ziel besteht darin, durch die Anwendung filmdidaktischer Analysekriterien zu untersuchen, mit welchen filmischen Mitteln das zentrale Thema der Krankheit der beiden jugendlichen Protagonisten Hazel und Augustus inszeniert wird und wie sich ihre jeweiligen Umgangsweisen im Film widerspiegeln.

  • Filmanalyse nach Staiger und Anders
  • Darstellung lebensbedrohlicher Erkrankungen im Spielfilm
  • Vergleich der Identitätsentwicklung der Protagonisten
  • Einsatz filmischer Stilmittel (Einstellungsgröße, Kamera, Montage, Ton)
  • Didaktisches Potenzial von Literaturverfilmungen im Deutschunterricht

Auszug aus dem Buch

4.2 Der Umgang von Augustus mit der Krankheit

Augustus Waters, kurz Gus genannt, ist ein siebzehnjähriger Junge. Er hatte eine Beinamputation aufgrund des Knochenkrebs und ist seitdem von der Krankheit geheilt. Er hat eine recht positive Einstellung gegenüber der Krankheit und vergleicht sie mit einer Achterbahnfahrt (vgl. Green 2012, S. 18). Das zeigt deutlich, dass er die Höhen, als auch die Tiefen wahrnimmt und beide Seiten akzeptiert. Augustus geht recht albern mit seiner Krankheitsgeschichte um und bezeichnet sein abgenommenes Bein als „Kollege“ (vgl. Boone 2014, 00:31:34). Er lebt nicht auf die Krankheit fokussiert und ist sehr humorvoll. Augustus beschreibt sich mit seinen Hobbys und den Büchern, die er gerne liest, und nicht mit seiner Krebsgeschichte (ebd., 00:15:55). Dennoch hat er Ängste, die die Krankheit mit sich gebracht hat. Er hat beispielsweise große Angst vor dem Vergessenwerden (vgl. Green 2012, S. 18). Augustus möchte der Welt etwas Großes hinterlassen, um nicht vergessen zu werden, wenn er stirbt. Darüber hinaus möchte er sich nichts mehr verkneifen und spricht somit Hazel in der Selbsthilfegruppe direkt an. Der Grund dafür ist die Bewusstheit darüber, dass alle bald sterben werden, und er somit nichts aufschieben sollte (ebd., S.24). Gus verwendet oft Metaphern, die seine Beziehung zu der Krankheit aufweisen. Er nimmt eine Zigarette in den Mund, aber zündet sie nicht an (vgl. Boone 2014, 12:10:00). Dieses Verhalten erklärt er Hazel als eine Metapher. Er nimmt die Zigarette zwar in den Mund, gibt ihr aber nicht die Macht, ihn zu töten. Das ist vergleichbar mit der Krankheit. Krebs kann sich zwar im Körper befinden, aber er gibt ihm nicht die Macht, ihn aufgrund dessen runterziehen und sein Leben nicht genießen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Krankheit in der Jugendliteratur ein und definiert den Fokus auf die Filmanalyse der Romanverfilmung.

2. Der Begriff Filmanalyse: Hier wird der theoretische Rahmen der Filmanalyse abgesteckt sowie wichtige Akteure wie Michael Staiger und Petra Anders vorgestellt.

3. Inhaltsangabe zu Das Schicksal ist ein mieser Verräter: Das Kapitel bietet eine prägnante Zusammenfassung der Handlung des Films und führt die Hauptcharaktere ein.

4. Die Rolle der Krankheit in diesem Film: Dieses Kapitel untersucht die unterschiedlichen Bewältigungsstrategien von Hazel und Augustus in Bezug auf ihre Krebserkrankung.

5. Filmanalyse in Bezug auf die Darstellung der Krankheit: Hier werden ausgewählte Sequenzen inhaltlich beschrieben und mittels filmdidaktischer Kategorien analysiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert das Potenzial von Filmanalyse als Medium im schulischen Deutschunterricht.

Schlüsselwörter

Filmanalyse, Krankheit, Das Schicksal ist ein mieser Verräter, John Green, Filmtechnik, Einstellungsgröße, Didaktik, Jugendliteratur, Romanverfilmung, Medienkompetenz, Schicksal, Identitätsentwicklung, Sterben, Kameraführung, Deutschunterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die filmischen Mittel, mit denen die Krankheit der beiden Protagonisten Hazel und Augustus in der Romanverfilmung "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" dargestellt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit thematisiert den Umgang mit Krankheit, Tod und der Identitätsfindung Jugendlicher sowie die didaktische Einbettung von Film im Literaturunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch spezifische filmische Stilmittel die unterschiedlichen Persönlichkeiten und Einstellungen der Protagonisten in Bezug auf ihre Lebenszeit und Krankheit visualisiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine systematische Filmanalyse basierend auf den Kriterien von Michael Staiger und Petra Anders durchgeführt, inklusive einer Sequenzanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Betrachtung der Sequenzen und eine detaillierte technische Analyse der filmischen Ebenen (visuell und auditiv).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Filmanalyse, Krankheitsdarstellung, Medienkompetenz, filmische Stilmittel und didaktische Anwendung.

Warum fungiert Hazel laut eigener Aussage als "Zeitbombe"?

Hazel bezeichnet sich selbst als Zeitbombe, da sie befürchtet, durch ihren nahenden Tod ihren Mitmenschen – insbesondere ihren Eltern – unnötiges Leid zuzufügen.

Welche Funktion hat die Zigaretten-Metapher bei Augustus?

Die Zigarette dient als Metapher für seine Kontrolle über die Krankheit: Er gibt dem Krebs zwar Raum, aber nicht die Macht, sein Leben vollständig zu bestimmen.

Wie unterscheidet sich das Elternhaus von Hazel und Augustus?

Hazels Eltern sind stark durch die Pflege und die finanzielle Last der Krankheit geprägt, während Augustus’ Eltern versuchen, durch positive Sprüche und eine normale Behandlung eine optimistische Umgebung zu schaffen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Darstellung von Krankheit im Film. Eine tiefgehende Analyse von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und Implikationen für den Bildungskontext
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg  (Deutsch)
Veranstaltung
Einführung in Filmanalyse und Filmdidaktik
Note
1,7
Autor
Zeynep Kaya (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
25
Katalognummer
V1455548
ISBN (PDF)
9783389002810
ISBN (Buch)
9783389002827
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Filmanalyse Filmdidaktik Das Schicksal ist ein mieser Verräter Krankheit KJL Kinder und Jugendliteratur Darstellung der Krankheit Sequenzanalyse moderne Filmkunst Medienkompetenz gesellschaftliche Themen Filmwissenschaften Lehramt Lehrkräfte Filmeinsatz im Unterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Zeynep Kaya (Autor:in), 2022, Die Darstellung von Krankheit im Film. Eine tiefgehende Analyse von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und Implikationen für den Bildungskontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1455548
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Leseprobe aus  25  Seiten
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