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Multiprojektmanagement. Das Kompetenzprofil eines Multiprojektmanagers

Titel: Multiprojektmanagement. Das Kompetenzprofil eines Multiprojektmanagers

Hausarbeit , 2021 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Projektmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Dynamik der globalen Märkte und die fortwährenden Veränderungen in der Weltwirtschaft stellen Unternehmen vor stetig wachsende Herausforderungen. Im Zuge einer zunehmenden Vernetzung und der Notwendigkeit, eine Vielzahl differenzierter Projekte zu bewältigen, sind traditionelle Ansätze des Einzel-Projektmanagements nicht mehr ausreichend. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und sicherzustellen, dass die Unternehmensleitung den Überblick behält, wird die Implementierung eines systematischen Multiprojektmanagements (MPM) immer dringlicher.

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik des Multiprojektmanagements und stellt die Bedeutung eines qualifizierten Multiprojektmanagers für den Unternehmenserfolg heraus. Die Erkenntnis, dass sich Unternehmensentwicklungen zunehmend differenzieren und beschleunigen, erfordert Maßnahmen auf strategischer, Portfolio- und Geschäftsebene. Insbesondere in Situationen, in denen mehrere Projekte gleichzeitig durchgeführt werden, wird die Bedeutung eines effektiven Multiprojektmanagements evident.

Die Problemstellung liegt somit in der Herausforderung, Projekte unterschiedlicher Komplexität und Dynamik effektiv zu koordinieren und zu steuern, um die strategischen Ziele des Unternehmens zu erreichen. Dabei kommt es darauf an, den Multiprojektmanager mit den notwendigen Aufgaben, klaren Verantwortlichkeiten und wesentlichen Kompetenzen auszustatten.

Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Kompetenzen eines Multiprojektmanagers im Vergleich zu einem Einzelprojektleiter zu definieren und zu erläutern. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf das Kommunikations- und Wissensmanagement gelegt. Ein exemplarisches Qualifikationsprofil wird vorgestellt, um die Anforderungen an einen Multiprojektmanager zu verdeutlichen.

Der Aufbau der Arbeit gliedert sich in grundlegende Kapitel zu Projektmanagement sowie Multiprojektmanagement, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Aufgaben von Einzelprojektleitern und Multiprojektmanagern. Abschließend wird ein Qualifikationsprofil für Multiprojektmanager präsentiert, gefolgt von einer kritischen Reflexion und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in diesem Bereich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen

2.1 Projekt und Projektmanagement

2.2 Programm und Projektportfolio

3. Multiprojektmanagement

3.1 Historische Entwicklungen

3.2 Kommunikations- und Wissensmanagement im Multiprojektmanagement

4. Aufgabenbeschreibungen

4.1 Einzelprojektleiter

4.2 Multiprojektmanager

4.3 Aufgabenabgrenzung

5. Qualifikationsprofil eines Multiprojektmanagers

6. Fazit

6.1 Reflektion

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die spezifischen Kompetenzen eines Multiprojektmanagers im Vergleich zu einem Einzelprojektleiter zu definieren und zu erläutern, um daraus ein beispielhaftes Qualifikationsprofil abzuleiten, das insbesondere Aspekte des Kommunikations- und Wissensmanagements berücksichtigt.

  • Abgrenzung der Rollen von Einzelprojektleiter und Multiprojektmanager
  • Anforderungen an ein systematisches Multiprojektmanagement
  • Bedeutung von Kommunikations- und Wissensmanagement in der Projektorganisation
  • Systematische Herleitung eines Qualifikationsprofils für den Multiprojektmanager

Auszug aus dem Buch

4.2 Multiprojektmanager

In der DIN 69909-4 werden die „Rollen im Multiprojektmanagement“ definiert. Neben den teilweise übergeordneten Rollen wie „Sponsor“, „Experte“, „Realisierungsverantwortlicher“ findet sich die Definition für den „(MPM)-Prozessverantwortlichen“. Dazu heißt es: „Der Prozessverantwortliche steuert den Multiprojektmanagement-Prozess (z.B. jährliche Durchführung Projektportfoliomanagement) auf der jeweiligen Ebene sowie die Weiterentwicklung des Prozesses und berichtet über die Prozessqualität. Er bereitet notwendige Prozessschritte […] vor und nach […] und stellt Entscheidungsbedarf fest“.

Lomnitz schildert die Widerstände, die bei der Einführung von Multiprojektmanagement und den beteiligten Personen, sprich Multiprojektmanager, Linienverantwortlichen und Projektleitern auftreten können, wenngleich er feststellt, „immer mehr Unternehmen erkennen die Notwendigkeit, die Projektlandschaft durch Multiprojektmanagement qualifiziert zu planen und zu steuern“. Im weiteren Verlauf seiner Forschung fordert er für die Arbeit des Multiprojektmanagers Akzeptanz und Überzeugungkraft. Der Multiprojektmanager soll Sensibilität mitbringen und negative Strömungen frühzeitig erkennen und Lösungen suchen. Trifft er an seine gestalterischen Grenzen und Überzeugungskraft, wird er den Kontakt zu Unternehmensleitung und Auftraggeber suchen müssen. Die Etablierung von Multiprojektmanagement und „welche Rolle der Multiprojektmanager dabei einnimmt“ formuliert Lomnitz als „Kernaufgaben“:

- Beachtung des Gesamtsystems mit Informationspflicht an Entscheidungsträger

- Statuserstellung der Einzelprojekte zur zeitlichen und inhaltlichen Zielerreichung in Abh. der Ressourcen (personell, finanziell)

- Entscheidungen bei Abweichungen im Projektportfolio herbeiführen

- Einhaltung von Standards, Methoden und Tools sowie Informationseinholung und -weitergabe

- Berater für Projektteam, -leitung und Entscheidungsträger

- Lagebericht und Initiierung von Verbesserungsprozessen

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der globalen Wirtschaft an Unternehmen und begründet die Notwendigkeit eines systematischen Multiprojektmanagements zur Sicherung des Überblicks und effizienter Prozesssteuerung.

2. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Projekt, Projektmanagement, Programm und Projektportfolio definiert sowie deren theoretische Zusammenhänge dargelegt.

3. Multiprojektmanagement: Dieses Kapitel erläutert den organisatorischen Rahmen für das Management mehrerer Projekte und geht dabei auf historische Entwicklungen sowie die essenzielle Rolle von Kommunikations- und Wissensmanagement ein.

4. Aufgabenbeschreibungen: Es erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der Verantwortungsbereiche und Aufgaben von Einzelprojektleitern und Multiprojektmanagern zur klaren Abgrenzung ihrer Rollen.

5. Qualifikationsprofil eines Multiprojektmanagers: Auf Basis der zuvor definierten Aufgaben wird ein Anforderungsprofil hinsichtlich formaler, fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen für den Multiprojektmanager erarbeitet.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflektion über die gewonnene Differenzierung zwischen den Rollen und gibt einen Ausblick auf die steigende Relevanz und zukünftige Entwicklung des Multiprojektmanagements.

Schlüsselwörter

Multiprojektmanagement, Projektmanagement, Einzelprojektleiter, Projektportfolio, Wissensmanagement, Kommunikationsmanagement, Qualifikationsprofil, Projektlandschaft, Strategie, Ressourcenmanagement, Lessons Learned, Systemisches Management, Projektsteuerung, Effektivität, Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Rollen und Aufgaben von Einzelprojektleitern im Vergleich zu Multiprojektmanagern in einer zunehmend komplexer werdenden Projektlandschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Multiprojektmanagement, die Abgrenzung zum Einzelprojektmanagement, Anforderungen an Kommunikation und Wissenstransfer sowie die Ableitung eines Qualifikationsprofils.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die spezifischen Kompetenzen eines Multiprojektmanagers zu definieren und ein Beispiel-Qualifikationsprofil zu entwickeln, das bei der Besetzung oder Ausbildung für diese Rolle Orientierung bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Standards (DIN-Normen) und Fachpublikationen sowie auf die Auswertung von Rollenbeschreibungen aus der Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die historische Entwicklung des Multiprojektmanagements sowie die konkrete Aufgabenabgrenzung und Profilbildung für Projektverantwortliche.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Multiprojektmanagement, Projektportfolio, Wissensmanagement, Rollenkompetenz und Effektivität charakterisiert.

Warum ist eine Trennung zwischen Projektleiter und Multiprojektmanager notwendig?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Einzelprojektleiter operativ fokussiert sind, während Multiprojektmanager eine strategische Steuerung des Gesamtsystems und die Priorisierung zwischen verschiedenen Projekten übernehmen müssen.

Wie spielt Wissensmanagement in diesen Kontext hinein?

Wissensmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil, um Erkenntnisse aus "Lessons Learned" über verschiedene Projekte hinweg für das gesamte Unternehmen nutzbar zu machen und so die Qualität nachhaltig zu verbessern.

Welche Rolle spielt die IT für den Multiprojektmanager?

Die IT wird als Mittel gesehen, um Komplexität durch softwaregestützte Tools und Datenmanagementsysteme zu bewältigen, wobei auch zukünftige Potenziale durch KI-Einsatz thematisiert werden.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Multiprojektmanagement. Das Kompetenzprofil eines Multiprojektmanagers
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
27
Katalognummer
V1457343
ISBN (PDF)
9783389016350
ISBN (Buch)
9783389016367
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Multiprojektmanagement; Kompetenzprofil: Projekt; Projektmanagement; Projektportfolio; Wissensmanagement; Qualifikationsprofil
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Multiprojektmanagement. Das Kompetenzprofil eines Multiprojektmanagers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1457343
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Leseprobe aus  27  Seiten
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