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Soziale Netzwerke und Heranwachsende. Funktion und Bedeutung

Titel: Soziale Netzwerke und Heranwachsende. Funktion und Bedeutung

Masterarbeit , 2017 , 85 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit soll die Bedeutung und Funktion sozialer Netzwerke für Heranwachsende beleuchtet werden. Dabei soll einerseits die Eigenpräsentation Jugendlicher im Netzwerk Facebook genauer untersucht werden, andererseits soll der Fragestellung nachgegangen werden, welchen Beitrag Facebook zur Identitätsarbeit Jugendlicher und den damit einhergehenden Herausforderungen an die Heranwachsenden leisten kann. Hierbei wird angenommen, dass Identitätsarbeit heutzutage in der Altersspanne der Adoleszenz nicht nur im realen Leben stattfindet, sondern auch im Social Web verankert ist. Da Facebook die mit Abstand größten Nutzerzahlen verzeichnen kann und einen steten Zulauf an Nutzern auch über den gesamten Zeitraum seit seiner Entstehung weiterhin aufrecht erhält, steht dieses Netzwerk im Fokus meiner Untersuchungen. Die Festlegung auf die Altersspanne der Adoleszenz ist naheliegend, da insbesondere das Jugendalter den größten Einfluss auf die Identitätsentwicklung eines jeden Menschen ausübt.

Beinahe 100% aller Jugendlichen in Deutschland nutzen das Internet zumindest gelegentlich, für den Großteil der Heranwachsenden ist es aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Tagtäglich werden mehrere Stunden im Social Web verbracht. Dies ergab die ARD/ZDF-Onlinestudie 2016. Kommunikation auf der einen Seite, Persönlichkeitsentwicklung auf der anderen Seite haben sich durch den gesellschaftlichen Strukturwandel, der mit der Digitalisierung einherging, maßgeblich verändert. Frühere Traditionen werden im Prozess der Individualisierung durch eine Vielzahl an Wahlmöglichkeiten ersetzt. Diese Individualisierung bestimmt, ebenso wie Prozesse der Fragmentierung, die gesellschaftliche Entwicklung, die heutzutage insbesondere im Raum des Internet untersucht werden muss.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Erläuterungen

2.1 Entwicklung: Jugend, Pubertät, Adoleszenz

2.2 Identität

2.3 Historische Entwicklung des Identitätsbegriffes

2.4 Identität nach Erikson

2.5 Identität nach Mead

2.6 Identität nach Habermas

2.7 Identität nach Keupp

2.8 Strukturwandel in der Gesellschaft

2.9 Die Entwicklung der Kommunikation

3. Die Entwicklung des World Wide Web und seine Anwendungen

3.1 Das Web 2.0

3.2 Das Social Web

3.3 Soziale Netzwerke

3.4 Historische Entwicklung des Social Networks

4. Die Entwicklung von Facebook

4.1 Funktionen von Facebook

4.2 Bedeutung von Facebook für Jugendliche

4.3 Identitätsarbeit in sozialen Netzwerken

4.4 Identitätsarbeit und Beziehungsmanagement

4.5 Chancen und Risiken von Facebook

4.5.1 Sucht

4.5.2 Realitätsentfremdung

4.5.3 Ablenkung

4.5.4 Internetkriminalität

5. Fazit

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Funktion und Bedeutung sozialer Netzwerke, insbesondere von Facebook, für die Identitätsarbeit Heranwachsender in der Lebensphase Adoleszenz. Dabei wird analysiert, inwiefern virtuelle Identitätskonstruktionen die Entwicklung Jugendlicher in einer digitalisierten Gesellschaft beeinflussen und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.

  • Grundlagen der Identitätsentwicklung und Adoleszenz
  • Entwicklung des Web 2.0 und soziale Netzwerke
  • Selbstdarstellung und Beziehungsmanagement auf Facebook
  • Risiken wie Cyber-Mobbing, Sucht und Realitätsentfremdung

Auszug aus dem Buch

4.5.1 Sucht

Im Zusammenhang mit den Theorien FOMO und FOBM wurde bereits erwähnt, dass die Nutzung sozialer Medien zu Abhängigkeit und Suchtverhalten führen kann. Übergeordnet lässt sich die Thematik Sucht in drei Teile gliedern, die jeweils auf die vorherige Stufe aufbauen. Diese sind Gewohnheit, Abhängigkeit und die Sucht selbst. Gewohnheit ist ein Verhaltensmuster, das häufig wiederholt wird. Sie ist leicht veränderbar, indem sie nicht mehr häufig oder gar nicht durchgeführt wird und kann somit verhältnismäßig leicht vom Subjekt abgelegt werden. Der Gewohnheit folgt die Abhängigkeit, die ein zwanghaftes Verhalten beschreibt. Auf dieses Verhalten kann nicht mehr verzichtet werden, da ihm eine überlebenswichtige Bedeutung beigemessen wird. Bestimmt diese Abhängigkeit dann das ganze Leben, so ist von Sucht die Rede (vgl. LaRose et al. 2003: 224ff.).

Ob es eine Internetsucht gibt oder nicht ist umstritten. Eine genaue Abgrenzung von einem psychisch kranken Abhängigen zu einem gesunden Nutzer ist bisher schwer möglich (Schrader vgl. 2008: 332). Fachleute sind sich dennoch einig, dass eine Internet-/Mediensucht existiert. Dabei müssen bestimmte Aspekte müssen vorliegen. Im Falle einer Social-Media-Sucht wird der Nutzer launisch, depressiv und reizbar, wenn er keinen Zugang zu sozialen Medien hat. Er dehnt die Internetzeiten mit Absicht aus, ist ständig in Gedanken beim Internet sowie seinen bisherigen Online-Aktivitäten. Gescheiterte Versuche des Nutzers, den eigenen Internetgebrauch einzuschränken, zu kontrollieren oder zu stoppen, weisen auf eine Sucht hin.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die allgegenwärtige Internetnutzung Jugendlicher und deren Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung im Zeitalter des Web 2.0.

2. Begriffliche Erläuterungen: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Jugend, Pubertät und Adoleszenz und beleuchtet Theorien zur Identitätsentwicklung nach Erikson, Mead, Habermas und Keupp.

3. Die Entwicklung des World Wide Web und seine Anwendungen: Hier wird die Evolution des Internets hin zum Social Web beschrieben und die Bedeutung sozialer Räume für die Kommunikation dargelegt.

4. Die Entwicklung von Facebook: Dieses Kapitel erläutert die Geschichte und Funktionen von Facebook und analysiert dessen Rolle bei der Identitätsarbeit und Beziehungsgestaltung unter Berücksichtigung von Risiken wie Mobbing.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz von Facebook für Jugendliche zusammen und betont die Notwendigkeit von Medienkompetenz.

6. Ausblick: Der Ausblick fordert medienpädagogische Ansätze, um Jugendliche bei der kritischen Reflexion ihrer Online-Aktivitäten zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Adoleszenz, Identität, Identitätsarbeit, Facebook, Web 2.0, Soziale Netzwerke, Selbstdarstellung, Kommunikation, Medienpädagogik, Cyber-Mobbing, Beziehungsmanagement, Digitale Welt, Digital Natives, Medienkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Masterarbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle sozialer Netzwerke, primär Facebook, bei der Identitätsentwicklung von Heranwachsenden in der Adoleszenz.

Welche zentralen Themenbereiche werden untersucht?

Neben soziologischen und psychologischen Identitätstheorien stehen die Funktionen des Web 2.0, die Selbstdarstellung im digitalen Raum sowie die daraus resultierenden Chancen und Gefahren im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, welchen Beitrag Facebook zur Identitätsarbeit sowie zur Bewältigung der Herausforderungen des Jugendalters leisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Basis einer Literaturanalyse verschiedene wissenschaftliche Konzepte und aktuelle Studien zum Nutzungsverhalten Jugendlicher verknüpft.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Identitätsbegriffe, die technische Entwicklung des Social Web und eine detaillierte Analyse von Facebook inklusive seiner Auswirkungen auf die Jugendlichen.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Adoleszenz, Identitätsarbeit, Social Web, Facebook und Medienkompetenz essentiell bestimmt.

Wie wirkt sich die Anonymität im Netz auf die Selbstdarstellung aus?

Die Anonymität ermöglicht Jugendlichen laut Autorin, Identitätsprojekte auszuprobieren und sich in einem anderen Licht zu präsentieren, erzeugt jedoch auch Spannungsfelder hinsichtlich der Authentizität.

Warum wird Facebook als "All-in-One-Medium" betrachtet?

Es vereint laut dieser Arbeit verschiedene Funktionen wie Kommunikation, Interaktion und Informationsaustausch auf einer Plattform, wodurch es den gesamten Alltag der Nutzer abdeckt.

Ende der Leseprobe aus 85 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Netzwerke und Heranwachsende. Funktion und Bedeutung
Hochschule
Hochschule Darmstadt
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
85
Katalognummer
V1458323
ISBN (PDF)
9783389000076
ISBN (Buch)
9783389000083
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Netzwerke Soziale Medien Entwicklung: Jugend, Pubertät, Adoleszenz Facebook Instagram Identität Identitätsarbeit in sozialen Netzwerken Historische Entwicklung des sozialen Netzwerke Identitätsarbeit Web 2.0 Entwicklung der Kommunikation Entwicklung von Facebook Beziehungsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Soziale Netzwerke und Heranwachsende. Funktion und Bedeutung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1458323
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Leseprobe aus  85  Seiten
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