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Tiergestützte Intervention. Chancen einer Hundegestützten Intervention für die menschliche Physis und Psyche

Título: Tiergestützte Intervention. Chancen einer Hundegestützten Intervention für die menschliche Physis und Psyche

Tesis (Bachelor) , 2023 , 113 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Janka Stonawski (Autor)

Salud - Fisioterapia, terapia ocupacional
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Wirkungen einer Hundegestützten Therapie mit Fokus auf die Physis und Psyche von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie behandelt die Forschungsfrage: Wie wirkt sich die Hundegestützte Therapie auf die Physis und Psyche von Kindern und Jugendlichen aus?

Es werden die Beziehung zwischen Mensch und Tier und zwischen Mensch und Hund thematisiert. Die Grundlagen dieser Beziehungen spielen eine wesentliche Rolle. Grundlegend in diesem Zusammenhang ist die Tiergestützte Intervention, welche mit ihren Teilbereichen abgebildet wird. Im Anschluss wird die Therapie mit Hund vorgestellt. Da der wesentliche Bestandteil der Thesis die Wirkungen einer solchen Therapie ist, werden auch die bereits bekannten Wirkungsweisen auf den Menschen im Allgemeinen dargelegt. Um daran anzuknüpfen, behandelt daraufhin der empirische Teil der Arbeit mithilfe von Interviews und schriftlichen Befragungen die Beantwortung und Ergänzung der Forschungsfrage. Es werden die Ergebnisse von Experteninterviews mit Therapeuten:innen und Befragungen von Klient:innen offengelegt und im Anschluss diskutiert.

Es wurde deutlich, dass ein Hund durchaus einen großen Mehrwert für die beteiligten Klienten:innen darstellt. Die Steigerung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins, die visuelle Stärkung und der erleichterte Beziehungsaufbau sind nur ein Bruchteil der positiven Wirkungen, welche der Hund auslösen kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Mensch–Tier–Beziehung

1.2. Grundlagen der Mensch–Hund–Beziehung

1.2.1. Biophilie

1.2.2. Du–Evidenz

1.2.3. Spiegelneuronen

1.2.4. Bindungstheorie

2. Tiergestützte Intervention

2.1. Tiergestützte Aktivität (TGA)

2.2. Tiergestützte Therapie (TGT)

2.3. Tiergestützte Pädagogik (TGP)

2.4. Tiergestützte Förderung (TGF)

2.5. Abgrenzung der vier Bereiche

3. Tiergestützte Therapie mit Hund

3.1. Der Therapie- bzw. Therapiebegleithund

3.2. Interaktionsformen der Hundegestützten Therapie

3.2.1. Interaktionen in der Triade

3.2.2. Nähe und Distanz

3.2.3. Aktiv und Passiv

3.2.4. Freie, gelenkte und ritualisierte Interaktionen

3.3. Therapiesettings von Tiergestützter Therapie mit Hund

3.3.1. Ergotherapie

3.3.2. Physiotherapie

3.3.3. Psychotherapie

3.3.4. Logopädie

4. Wirkungsweisen einer hundegestützten Therapie

4.1. Physischer Aspekt

4.2. Mentaler und psychologischer Aspekt

4.3. Sozialer Aspekt

4.4. Forschungsfragen

5. Empirischer Teil

5.1. Methodisches Vorgehen

5.1.1. Ziele der Forschung

5.1.2. Forschungsmethode

5.2. Erhebung der Daten

5.2.1. Erhebungsinstrumente

5.2.1.1. Interview

5.2.1.2. Schriftliche Befragung

5.2.2. Auswahl der Teilnehmer*innen

5.2.3. Durchführung der Erhebungen

5.3. Auswertung der Daten

6. Ergebnisdarstellung

6.1. Auswertung der Interviews der Therapeut*innen

6.1.1. Persönliche Angaben

6.1.2. Therapiesettings

6.1.3. Auswirkungen auf die Physis der Kinder und Jugendlichen

6.1.4. Auswirkungen auf die Psyche der Kinder und Jugendlichen

6.1.5. Therapieergebnisse in den verschiedenen Altersgruppen

6.1.6. Risiken einer Hundegestützten Therapie

6.2. Auswertung der Fragebögen der Klient*innen

6.2.1. Persönliche Angaben

6.2.2. Therapeutische Maßnahmen mit dem Therapiehund

6.2.3. Auswirkungen auf die Physis und Psyche der Kinder und Jugendlichen

7. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wirkungen der hundegestützten Therapie auf die Physis und Psyche von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Ziel, wissenschaftliche Grundlagen für deren therapeutische Anwendung zu schaffen und Chancen sowie Risiken zu evaluieren.

  • Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung
  • Differenzierung der Tiergestützten Intervention
  • Interaktionsformen in der hundegestützten Therapie
  • Therapeutische Settings (Ergo-, Physio-, Psychotherapie, Logopädie)
  • Empirische Analyse mittels Experteninterviews und Klientenbefragungen

Auszug aus dem Buch

1.2.2. Du–Evidenz

„Mit Du–Evidenz bezeichnet man die Tatsache, dass zwischen Mensch und höheren Tieren Beziehungen möglich sind, die denen entsprechen, die Menschen unter sich bzw. Tiere unter sich kennen.“ (Vernooij & Schneider, 2018, S. 7)

Die Du–Evidenz basiert darauf, dass die Menschen über eine Fähigkeit verfügen, andere Individuen als ähnliche Subjekte mit Empfindungsvermögen zu erkennen und sie als Partner bzw. Du gegenüber dem Ich zu identifizieren. Das Du–Evidenz–Konzept versucht zu erklären, wie Menschen annehmen können, wie andere Lebewesen fühlen, handeln oder denken. Die Zuwendung und Zuneigung, welche zu den Tieren entsteht, ist für eine funktionierende Tiergestützte Therapie (TGT) Grundlage (Germann-Tillmann, 2019, c2014, S. 30–31).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Mensch-Tier-Beziehung ein und begründet das Ziel der Arbeit, die Chancen und Risiken der hundegestützten Therapie bei Kindern und Jugendlichen anhand einer Forschungsfrage zu beleuchten.

2. Tiergestützte Intervention: Das Kapitel strukturiert die theoretischen Grundlagen des Fachbereichs und grenzt Aktivitäten, Therapie, Pädagogik und Förderung voneinander ab.

3. Tiergestützte Therapie mit Hund: Hier wird der Therapiehund als aktiver Partner definiert und dessen Interaktionsformen sowie Anwendungsmöglichkeiten in spezifischen Therapiefachbereichen vorgestellt.

4. Wirkungsweisen einer hundegestützten Therapie: Dieser Abschnitt beschreibt die physischen, mentalen und sozialen Effekte, die durch den Einsatz von Therapiehunden bei Klienten wissenschaftlich (vorläufig) belegt sind.

5. Empirischer Teil: Die Methodik der eigenen qualitativen Forschung wird erläutert, welche auf Experteninterviews mit Therapeuten und schriftlichen Befragungen von Klienten basiert.

6. Ergebnisdarstellung: In diesem Kapitel werden die aus der empirischen Untersuchung gewonnenen Daten ausgewertet, aufbereitet und nach Kategorien strukturiert dargestellt.

7. Diskussion: Abschließend wird die Arbeit kritisch reflektiert, die Ergebnisse werden mit der bestehenden Literatur in Beziehung gesetzt und es wird ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf gegeben.

Schlüsselwörter

Hundegestützte Therapie, Tiergestützte Intervention, Mensch-Hund-Beziehung, Therapiehund, Psychotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Kindesentwicklung, Qualitative Forschung, Du-Evidenz, Biophilie, Spiegelneuronen, Bindungstheorie, Selbstwertgefühl, Interaktionsformen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Wirkungen einer hundegestützten Therapie, insbesondere mit dem Fokus auf die physische und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung, die Definition verschiedener tiergestützter Konzepte sowie spezifische Interaktionsformen und Therapiesettings ab.

Was ist das zentrale Forschungsziel?

Das primäre Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die Auswirkungen des Hunde-Einsatzes in der Therapie zu gewinnen und zu prüfen, ob die positiven Effekte bei Kindern und Jugendlichen wissenschaftlich belegbar sind.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Es wurde eine empirisch-qualitative Untersuchung durchgeführt, die sich auf Experteninterviews mit Therapeuten verschiedener Fachrichtungen und eine begleitende schriftliche Befragung der jungen Klienten stützt.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Fachbegriffe und Konzepte sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der erhobenen Daten aus der Praxis.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Zentrale Begriffe sind Hundegestützte Therapie, Mensch-Hund-Beziehung, Therapiehund, soziale Kompetenz, Selbstwirksamkeit und qualitative Inhaltsanalyse.

Welche Rolle spielt die Bindungstheorie für die Arbeit?

Die Bindungstheorie dient als fundamentale neurobiologische und psychologische Basis, um zu erklären, wie die Beziehung zwischen Mensch und Hund erfolgreich in den therapeutischen Prozess integriert werden kann.

Welche Rolle nimmt der Therapiehund in der Logopädie ein?

In der Logopädie fungiert der Hund insbesondere als Motivator und „Türöffner“, der die verbale Kommunikation erleichtert, indem er als lebendiges Medium Ängste abbaut und den Druck in der Therapiesituation mindert.

Warum sind Kinder mit autistischen Zügen eine spezifische Zielgruppe?

Die Arbeit hebt hervor, dass der Hund als neutraler und nicht wertender Partner bei Autismus-Spektrum-Störungen helfen kann, soziale Hemmschwellen zu senken und eine stabilere Interaktionsbasis zu schaffen.

Final del extracto de 113 páginas  - subir

Detalles

Título
Tiergestützte Intervention. Chancen einer Hundegestützten Intervention für die menschliche Physis und Psyche
Universidad
Technical University of Munich  (Sport - und Gesundheitswissenschaften)
Calificación
1,3
Autor
Janka Stonawski (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
113
No. de catálogo
V1461312
ISBN (PDF)
9783389010846
ISBN (Libro)
9783389010853
Idioma
Alemán
Etiqueta
Tiergestützte Intervention Hundegestützte Therapie Tiergestützte Therapie Kinder und Jugendliche
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Janka Stonawski (Autor), 2023, Tiergestützte Intervention. Chancen einer Hundegestützten Intervention für die menschliche Physis und Psyche, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1461312
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