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Ausführlicher Bericht zu einer ersten schulpraktischen Übung mit Hospitation und Planung und Reflexion der ersten Unterrichtserfahrungen

Titel: Ausführlicher Bericht zu einer ersten schulpraktischen Übung mit Hospitation und Planung und Reflexion der ersten Unterrichtserfahrungen

Unterrichtsentwurf , 2007 , 65 Seiten , Note: 13 Punkte

Autor:in: Anika Weller (Autor:in)

Pädagogik - Unterrichtsvorbereitung allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mir ist bewusst geworden, dass der Lehrerberuf eine hohe Verantwortung gegenüber den Lernenden und hohe Anforderungen mit sich bringt. Ich werde vor allem am Anfang sehr viel Zeit in die Stundenplanung investieren müssen und weiß, dass ich den ein oder anderen Tag nach 6 oder vielleicht sogar acht Stunden Schule einfach nur völlig geschafft zu Hause auf mein Bett fallen werde. Dies nehme ich jedoch gerne in Kauf, da mir das Praktikum gezeigt hat, dass ich nicht als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni bleiben, sondern den Lehrerberuf an einer Schule ausüben möchte. So anstrengend es manchmal auch war, der Umgang mit den Jugendlichen hat mir enormen Spaß gemacht und ich muss zugeben, dass ich nach den Osterferien nur äußerst ungern wieder zurück an die Uni gehe, um Seminare und Vorlesungen zu besuchen und mich selbst unterrichten zu lassen. Viel lieber möchte ich weiter an der Schule bleiben, um selbst Stunden zu gestalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Die Schule

1.1 Allgemeine Informationen zur Schule

1.2 Besonderheiten der Schule

1.2.1 Lehrerteams

1.2.2 Freies Lernen

1.3 Ziele der Schule

2 Beobachtung von Unterricht

2.1 Unterrichtsbeobachtungen

2.1.1 Unterrichtsbeobachtung I

2.1.2 Unterrichtsbeobachtung II

2.1.3 Unterrichtsbeobachtung III

2.2 Stundendenplan

3 Planen und Reflexion von Unterricht

3.1 Unterrichtsentwurf im Fach Deutsch

3.1.1 Bedingungen des Unterrichts

3.1.2 Sachanalyse

3.1.3 Didaktische Überlegungen

3.1.4 Methodische Überlegungen

3.1.5 Lernziele

3.1.6 Verlaufsplan

3.1.7 Reflexion

3.2 Unterrichtsentwurf für den Unterrichtsbesuch im Fach Deutsch

3.2.1 Bedingungen des Unterrichts

3.2.2 Sachanalyse

3.2.3 Didaktische Überlegungen

3.2.4 Methodische Überlegungen

3.2.5 Lernziele

3.2.6 Verlaufsplan

3.2.7 Reflexion

3.3 Literaturverzeichnis und Anhang

3.3.1 Literaturverzeichnis

3.3.2 Aufgaben zur Gruppenarbeit im Unterrichtsentwurf I

3.3.3 Lückentext zur Kontrolle der Lernergebnisse für den Unterrichtsentwurf I

4 Pädagogische Schwerpunktaufgabe

4.1 Lerngruppenanalyse

4.1.1 Allgemeine Informationen zur Gruppe

4.1.2 Auftreten und körperlicher Entwicklungsstand

4.1.3 Kognitive Fähigkeiten, allgemeine Kompetenzen und Motivation

4.1.4 Gruppenbildung

4.2 Kind-Umfeld-Analyse

4.2.1 Sozial-kommunikative Ebene

4.2.2 Emotionale Ebene

4.2.3 Psychomotorische Ebene

Kognitive Ebene

5 Persönliche Reflexion

5.1 Praktikumsverlauf

5.2 Erwartungen und Ängste

5.3 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit dokumentiert die Erfahrungen, Beobachtungen und didaktischen Reflexionen einer Praktikantin an der W-Schule. Das zentrale Ziel ist die Analyse der schulinternen Konzepte, die praktische Erprobung methodischer Unterrichtsformen im Fach Deutsch sowie die intensive Auseinandersetzung mit der Lerngruppenstruktur zur individuellen Förderung der Schüler.

  • Reformpädagogische Konzepte und ganztägige Schulstrukturen
  • Methoden der Unterrichtsbeobachtung und Reflexion
  • Didaktische Planung und Durchführung von Unterrichtseinheiten im Fach Deutsch (Sturm und Drang / Klassik)
  • Lerngruppenanalyse und individuelle Schülerförderung
  • Berufliche Reflexion und Entwicklungsprozess der Lehrkraft

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Sachanalyse

Nachdem die Schüler einen kurzen Einblick in Goethes Leben bekommen und zwei Versionen eines Gedichtes von ihm gelesen haben (Willkommen und Abschied), sollen sie nun eine Epoche kennen lernen, die Goethe maßgeblich geprägt hat: den Sturm und Drang.

In Gruppen, die nach Leistungsstärke der Schüler eingeteilt sind, sollen sie anhand von Leitfragen im Internet zu verschiedenen Themen recherchieren und ihre Ergebnisse anschließend verständlich und anschaulich der Klasse präsentieren.

Gruppe 1 befasst sich mit dem geschichtlichen Hintergrund während der Zeit des Sturm und Drang und soll dabei Bezug auf vier Unterthemen nehmen:

a) Deutschland war im 18. Jahrhundert durch den Partikularismus geprägt, also in viele kleine Fürstentümer zerteilt, deren höchste Instanz der jeweilige Landsherr darstellte, der über alles entscheiden konnten. So etwas wie ein Nationalgefühl gab es nicht.

b) Das Hauptinteresse der Fürsten lag im Erhalt ihrer Dynastien. Dies bedeutet, dass sie die Macht über einen längeren Zeitraum durch Wirtschafts- und Heiratspolitik, Diplomatie und Intrigen in ihrer Familie zu behalten versuchen.

Auffallend zu jener Zeit ist das wachsende Interesse an Dichtkunst und Literatur.

c) Die Zeit vor dem Sturm und Drang ist geprägt durch Kant, den Begriff der Aufklärung und folglich durch den Glauben an die Vernunft. Diese Vernunft soll bei jedem Menschen entwickelt werden und jedes Handeln auf diesen Zweck ausgerichtet werden.

d) Das 18. Jahrhundert war eine Zeit des Umbruchs. Früher wollte man eine feste Hierarchie, Disziplin, eine gesicherte Ordnung und Dogmen zur Regelung des Lebens. In der Zeit des Sturm und Drangs rebellierte man gegen diese Prinzipien und propagierte Freiheit und Gleichheit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Schule: Vorstellung des reformpädagogischen Konzepts und der Ganztagsschulstruktur der W-Schule unter besonderer Berücksichtigung der Klassenlehrerteams und des "Freien Lernens".

2 Beobachtung von Unterricht: Bericht über Hospitationen in verschiedenen Fächern und die Auswertung konkreter Unterrichtsbeobachtungen sowie der Stundeneinteilung.

3 Planen und Reflexion von Unterricht: Detaillierte Darstellung von zwei Unterrichtsentwürfen im Fach Deutsch, inklusive Lernzielen, Verlaufsplänen und kritischer Selbstreflexion der durchgeführten Stunden.

4 Pädagogische Schwerpunktaufgabe: Umfassende Analyse der Lerngruppe 9c hinsichtlich sozialer, emotionaler, psychomotorischer und kognitiver Ebenen sowie Betrachtung der Dynamik in der Gruppenbildung.

5 Persönliche Reflexion: Kritische Aufarbeitung des eigenen Praktikumsverlaufs, der Erwartungen und Ängste sowie ein abschließendes Fazit zur Professionalisierung im Lehrerberuf.

Schlüsselwörter

Reformschule, Ganztagsschule, Unterrichtsplanung, Sturm und Drang, Goethe, Klassik, Lerngruppenanalyse, Gruppenarbeit, Lehrerrolle, Didaktik, Schulpraktikum, Individualförderung, Reflexion, Unterrichtsmethodik, Bildungsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit reflektiert ein mehrwöchiges Schulpraktikum an einer Reformschule und dokumentiert die Planung und Durchführung von Deutschunterricht sowie die systematische Analyse der Lerngruppe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von Unterrichtsentwürfen, dem Vergleich literarischer Epochen (Sturm und Drang vs. Klassik) und der schülerzentrierten Pädagogik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den eigenen Lernprozess als werdende Lehrkraft zu reflektieren und zu zeigen, wie theoretische Planung und praktische Unterrichtsführung in einem heterogenen Klassenverband ineinandergreifen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der teilnehmenden Beobachtung und der handlungsorientierten Unterrichtsplanung, ergänzt durch reflexive Selbstevaluation nach den gehaltenen Unterrichtsstunden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Planung von Deutschstunden zu Goethe, die anschließende Reflexion dieser Entwürfe sowie eine pädagogische Fallanalyse zur Lerngruppe und einem ausgewählten Schüler.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Reformpädagogik, Unterrichtsreflexion, Lerngruppenanalyse, Sturm und Drang, Lehrerprofessionalisierung und schülerzentrierter Unterricht.

Wie unterscheidet sich der Ansatz der W-Schule von Regelschulen?

Die W-Schule setzt auf jahrgangsübergreifende Strukturen, feste Lehrerteams, die Schüler über sechs Jahre begleiten, und spezifische Konzepte wie das "Freie Lernen" zur Förderung der Selbstständigkeit.

Welche Erkenntnis gewinnt die Autorin in Bezug auf Theorie und Praxis?

Die Autorin stellt kritisch fest, dass die praktische Erfahrung im Klassenzimmer (125 Stunden Praxis) für ihre Lehrerbildung einen deutlich höheren Erkenntnisgewinn bot als der theoretische Umfang ihres Studiums (1400 Stunden Theorie).

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ausführlicher Bericht zu einer ersten schulpraktischen Übung mit Hospitation und Planung und Reflexion der ersten Unterrichtserfahrungen
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Blockpraktikum
Note
13 Punkte
Autor
Anika Weller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
65
Katalognummer
V146923
ISBN (eBook)
9783640869718
ISBN (Buch)
9783640869855
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Blockpraktikum Unterrichtsplanung Reflexion von Unterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anika Weller (Autor:in), 2007, Ausführlicher Bericht zu einer ersten schulpraktischen Übung mit Hospitation und Planung und Reflexion der ersten Unterrichtserfahrungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/146923
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