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Welche Relevanz hat der lebensweltorientierte Ansatz für die professionelle Praxis der Sozialen Arbeit?

Titel: Welche Relevanz hat der lebensweltorientierte Ansatz für die professionelle Praxis der Sozialen Arbeit?

Hausarbeit , 2024 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit lautet, welche Relevanz der lebensweltorientierte Ansatz für die professionelle Arbeit in der Sozialen Arbeit hat. Ziel dieser Arbeit ist es, die theoretischen Grundlagen des lebensweltorientierten Ansatzes zu erläutern, seine Umsetzung in der professionellen Praxis zu betrachten und die Auswirkungen auf die professionelle Arbeit zu untersuchen. Und damit die Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit der Lebenswelt der Adressat*innen zu verdeutlichen.

Im zweiten Kapitel wird zunächst das fachwissenschaftliche Selbstverständnis näher betrachtet, um den Rahmen für die anschließende Auseinandersetzung mit dem lebensweltorientierten Ansatz zu schaffen. Das dritte Kapitel widmet sich der theoretischen Grundlage des lebensweltorientierten Ansatzes. Dabei werden seine Definition, Entstehung, Entwicklung sowie die Kernkonzepte und Dimensionen der Lebenswelt näher erläutert. Im vierten Kapitel wird untersucht, wie der lebensweltorientierte Ansatz in der professionellen Praxis der Sozialen Arbeit umgesetzt werden kann und welche Methoden dabei Anwendung finden. Anschließend werden im fünften Kapitel die Auswirkungen des lebensweltorientierten Ansatzes auf die professionelle Praxis näher betrachtet. Im abschließenden Kapitel werden die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und in Bezug gesetzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Erkenntnisinteresse

1.2 Fragestellung und Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 FACHWISSENSCHAFTLICHES SELBSTVERSTÄNDNIS

3 THEORETISCHE GRUNDLAGE

3.1 Definition und Entstehung des lebensweltorientierten Ansatzes

3.2 Entwicklung des Ansatzes

3.3 Kernkonzept

3.4 Dimensionen der Lebenswelt

3.4.1 Die subjektive Dimension der Lebenswelt

3.4.2 Die objektive Dimension der Lebenswelt

3.4.3 Die diskursive Dimension der Lebenswelt

4 UMSETZUNG DES LEBENSWELTORIENTIERTEN ANSATZES IN DER PROFESSIONELLEN PRAXIS

5 AUSWIRKUNGEN DES LEBENSWELTORIENTIERTEN ANSATZES AUF DIE PROFESSIONELLE PRAXIS

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des lebensweltorientierten Ansatzes für die professionelle Praxis der Sozialen Arbeit, um aufzuzeigen, wie ein fachwissenschaftlich fundiertes und reflexives Handeln den Alltag von Adressat*innen nachhaltig verbessern kann.

  • Theoretische Grundlagen und historische Entwicklung der Lebensweltorientierung
  • Dimensionen der Lebenswelt (subjektiv, objektiv, diskursiv)
  • Methodische Gestaltung und Umsetzung in der sozialpädagogischen Praxis
  • Anforderungen an die Haltung und Reflexionskompetenz von Fachkräften

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition und Entstehung des lebensweltorientierten Ansatzes

Das von Thiersch entwickelte Konzept der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit hat sich in den 1960er Jahren in der deutschen Sozialarbeit entwickelt und ist zunehmend zu einem der leitenden Ansätze in theoretischen Diskussionen und in der praktischen Umsetzung geworden. Es prägt die Standards der Sozialen Arbeit bis hin zu den neuesten Entwicklungen (vgl. Thiersch, 2015, S.327). Das Konzept der Lebensweltorientierung entstand im Rahmen des kritischen Neubeginns der Sozialen Arbeit. In dieser Zeit begann die Soziale Arbeit sich von ihren traditionellen und stigmatisierenden Traditionen zu lösen. Die Lebensweltorientierung brachte die Kritik an den Arbeitskonzepten mit der Entwicklung neuer Arbeitsansätze zusammen (vgl. Bettinger, o.D., S.23).

Thiersch selber fasst sein Konzept als allgemeinen Rahmen auf, der in gesellschaftlichen und sozialpolitischen Kontext begründet werden muss (vgl. Füssenhäuser, 2007, S. 128 f.). Lebensweltorientierung steht für eine Soziale Arbeit, die die Lebenserfahrungen, und Handlungsmuster der Adressat*innen versteht, im Kontext der Gesellschaft berücksichtigt und als Grundlage für ihr Handeln interpretiert. Die Lebenswelt wird von gesellschaftlichen Strukturen geformt, die darüber entscheiden, wie das individuelle Leben subjektiv erfahren und gelebt wird (vgl. Bettinger, 2013, S.2ff.). Die Lebensweltorientierung stellt institutionelle und professionelle Handlungsmuster für den Alltag der Adressat*innen Sozialer Arbeit, indem sie gegebene institutionelle und gesellschaftliche Rahmen kritisiert. Eine lebensweltorientierte Soziale Arbeit bezieht sich immer auf die Alltagserfahrungen, Deutungen, Ressourcen sowie Schwierigkeiten der Adressat*innen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die Relevanz des lebensweltorientierten Ansatzes ein, nennt das Erkenntnisinteresse sowie die zentrale Fragestellung und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2 FACHWISSENSCHAFTLICHES SELBSTVERSTÄNDNIS: Es wird die Notwendigkeit einer theoretischen Fundierung der Sozialen Arbeit dargelegt, um über alltagstheoretische Annahmen hinauszugehen und eine kritisch-reflexive Haltung zu ermöglichen.

3 THEORETISCHE GRUNDLAGE: Die theoretischen Ursprünge, die historische Entwicklung, das Kernkonzept sowie die drei Dimensionen der Lebenswelt werden detailliert aufgearbeitet.

4 UMSETZUNG DES LEBENSWELTORIENTIERTEN ANSATZES IN DER PROFESSIONELLEN PRAXIS: Dieses Kapitel verknüpft die Theorie mit dem sozialpädagogischen Handeln, wobei Struktur- und Handlungsmaxime wie Prävention, Partizipation und Alltagsorientierung im Fokus stehen.

5 AUSWIRKUNGEN DES LEBENSWELTORIENTIERTEN ANSATZES AUF DIE PROFESSIONELLE PRAXIS: Es wird analysiert, wie der Ansatz das Berufsprofil verändert und welche besonderen Kompetenzen, wie die „strukturierte Offenheit“, für Fachkräfte essenziell sind.

6 FAZIT: Die zentralen Ergebnisse werden zusammengeführt und die Bedeutung einer politisch wachen, reflexiven Haltung für die Soziale Arbeit als Fazit unterstrichen.

Schlüsselwörter

Lebensweltorientierung, Soziale Arbeit, Fachwissenschaftliches Selbstverständnis, Alltagsorientierung, Kritische Soziale Arbeit, Reflexivität, Sozialraumorientierung, Partizipation, Prävention, Adressat*innen, Handlungsmuster, Professionelles Handeln, Sozialpädagogik, Lebenslage, Gesellschaftsstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem theoretischen Konzept der Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit und dessen praktischer Relevanz für das professionelle Handeln von Sozialarbeiter*innen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das fachwissenschaftliche Selbstverständnis, die theoretischen Kernkonzepte der Lebensweltorientierung, die methodische Umsetzung in der Praxis sowie die Anforderungen an eine kritisch-reflexive Haltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Relevanz des Ansatzes für die tägliche Praxis zu erläutern und aufzuzeigen, wie durch eine stärkere Berücksichtigung der Adressaten-Lebenswelten soziale Gerechtigkeit gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung auf Basis relevanter Fachliteratur, um die Konzepte der Lebensweltorientierung systematisch zu analysieren und für die professionelle Praxis nutzbar zu machen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung (Entstehungsgeschichte, Dimensionen) und die Übertragung in die Praxis (Maxime, Auswirkungen auf Professionalität, Handlungsfelder).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Lebensweltorientierung, Sozialraumorientierung, Reflexivität, Partizipation und das fachwissenschaftliche Selbstverständnis.

Was bedeutet der Begriff „strukturierte Offenheit“ in diesem Kontext?

Er beschreibt das ausbalancierte Verhältnis zwischen der notwendigen methodischen Strukturierung des sozialpädagogischen Handelns und der nötigen Offenheit gegenüber den individuellen Lebensgeschichten der Adressat*innen.

Warum wird die diskursive Dimension der Lebenswelt als essenziell erachtet?

Weil Diskurse soziale Wirklichkeiten und Wissensbestände formen, die Machtverhältnisse sowie Normvorstellungen (wie „normal“ vs. „unnormal“) bestimmen, welche die Soziale Arbeit aktiv hinterfragen muss.

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Details

Titel
Welche Relevanz hat der lebensweltorientierte Ansatz für die professionelle Praxis der Sozialen Arbeit?
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
15
Katalognummer
V1471906
ISBN (PDF)
9783389020821
ISBN (Buch)
9783389020838
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit Lebensweltorientiert Theorien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Welche Relevanz hat der lebensweltorientierte Ansatz für die professionelle Praxis der Sozialen Arbeit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1471906
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Leseprobe aus  15  Seiten
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