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Wirkungsweise des Anti-Thymozyten-Globulins vor allogener Stammzelltransplantation zur Vermeidung einer GvHD

Titel: Wirkungsweise des Anti-Thymozyten-Globulins vor allogener Stammzelltransplantation zur Vermeidung einer GvHD

Hausarbeit , 2022 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Alina Kartuz (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Neben der notwendigen entsprechenden Vorbereitung des Empfängerorganismus auf das Transplantat, die im Laufe dieser Arbeit ausführlich erläutert wird, nimmt die Nachsorge einen nicht weniger wichtigen Stellenwert.

Die Abstoßungsreaktion des Spenderorgans – im Falle der Stammzelltransplantation äußert sich diese als die Graft-versus-Host-Disease (dt.: Transplantat gegen Wirt Reaktion). Diese Komplikation ist im fortgeschrittenen Stadium mit einer niedrigen Lebensqualität und hohen Mortalität verbunden.

Seit dem Jahr 2011 ist Deutschland das vierte Land weltweit, das ein weiteres Medikament in die vorbereitende Therapie – die Konditionierungstherapie – vor einer alloHSZT aufgenommen hat: das Antithymozytenglobulin. Ein Polyklonaler Antikörper, der die akute und chronische GvHD Rate signifikant reduzieren könne. Da dieser Antikörper stark immunsuppressiv wirkt, birgt er eine Reihe an Nebenwirkungen, unter anderem hohe Infektanfälligkeit und Toxizität.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation

2.1 Schwerwiegendste Komplikation: Graft-versus-Host-Disease

3 Antithymozytenglobulin

3.1 Kaninchen vs. Pferd – Die Arten des ATG

3.2 Anwendungsgebiete

3.3 Wirkungsweise und Nebenwirkungen

4 Konditionierung vor alloHSZT

4.1 Stellenwert des ATG im Konditionierungsschema

5 Prophylaxe der GvHD nach der Stammzelltransplantation

5.1 Prophylaxen im Vergleich

5.2 Therapieerfolg und Toxizität

6 Diskussion

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert von Antithymozytenglobulin (ATG) als präventive Maßnahme im Rahmen der Konditionierungstherapie vor einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation, um die Entstehung einer Graft-versus-Host-Disease (GvHD) zu minimieren und das Outcome für Patienten zu verbessern.

  • Grundlagen und Indikationen der allogenen Stammzelltransplantation
  • Klinische Manifestation und Risikofaktoren der GvHD
  • Pharmakologische Eigenschaften und Wirkmechanismen von ATG
  • Einfluss verschiedener Konditionierungsschemata auf das Transplantationsergebnis
  • Vergleichende Analyse gängiger Prophylaxestrategien

Auszug aus dem Buch

3 Antithymozytenglobulin

Das Antithymozytenglobulin (ATG) ist ein polyklonaler Antikörper. Die Herstellung erfolgt aus dem gereinigten Blutserum von Kaninchen und Pferden. Abhängig davon, um welches ATG-Präparat es sich handelt, werden die Tiere im Voraus entweder Thymozyten des Menschen oder Zellen aus bestimmten T-Zelllinien, wie der Jurkat-Zelllinie, immunisiert (Wehner, 2015).

Die Wirkungsweise des ATG ist die selektiv immunsuppressive Wirkung auf T-Lymphozyten mit Beeinflussung der T-Zell-Aktivierungskaskade und der T-Lymphozyten-Depletion (Wehner, 2015).

Eingesetzt wird dieses Arzneimittel zur Prophylaxe und Behandlung von Transplantatabstoßungen, aplastischer Anämie und anderen Situationen, in denen eine immunsuppressive Wirkung angemessen ist (www.orthopaedie-innsbruck.at, 2021).

In Kombination mit anderen Immunsuppressiva hat ATG die Zulassung zur speziellen Prophylaxe gegen die GvHD und wird in der Konditionierungsphase der T-Zell-Depletion eingesetzt. Dadurch lässt sich der negative Faktor bei unvermeidlichem HLA-Mismatch überwinden. Die T-Zell-Depletion von Spender- und Empfänger-abhängigen Zellen ist Bestandteil des Konditionierungsschemas. Diese wird bei unverwandten Spendern und bei HLA-Mismatch eingesetzt (Schulze, 2016).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Stammzelltransplantation und die mit ihr verbundenen medizinischen Herausforderungen, wie die GvHD.

2 Allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation: Dieses Kapitel erläutert den kurativen Therapieansatz und die Bedeutung der HLA-Kompatibilität bei der Spendersuche.

2.1 Schwerwiegendste Komplikation: Graft-versus-Host-Disease: Hier werden die Symptomatik, die pathophysiologischen Formen der GvHD sowie relevante Risikofaktoren systematisch dargestellt.

3 Antithymozytenglobulin: Das Kapitel führt in die biologischen Grundlagen, die Herstellung und die immunsuppressiven Eigenschaften von ATG ein.

3.1 Kaninchen vs. Pferd – Die Arten des ATG: Gegenüberstellung der historischen und aktuellen Verwendung von ATG-Präparaten verschiedener Tierspezies.

3.2 Anwendungsgebiete: Fokus auf den Einsatz von ATG in der Transplantationsmedizin und bei aplastischer Anämie.

3.3 Wirkungsweise und Nebenwirkungen: Detaillierte Betrachtung des Wirkmechanismus (T-Zell-Depletion) sowie potenzieller Nebenwirkungen durch Immunsuppression.

4 Konditionierung vor alloHSZT: Dieses Kapitel definiert die Ziele der Konditionierungstherapie und stellt myeloablative sowie nicht-myeloablative Protokolle vor.

4.1 Stellenwert des ATG im Konditionierungsschema: Analyse der klinischen Bedeutung von ATG zur Reduktion von GvHD und dem Einfluss auf das langfristige Überleben.

5 Prophylaxe der GvHD nach der Stammzelltransplantation: Darstellung der medikamentösen Standardtherapie nach der Transplantation.

5.1 Prophylaxen im Vergleich: Detaillierte Betrachtung der Einzelsubstanzen wie Cyclosporin A, Methotrexat und Mycophenolat-Mofetil sowie deren Wirkweise.

5.2 Therapieerfolg und Toxizität: Reflexion über die Balance zwischen therapeutischem Nutzen durch Immunsuppression und toxischen Nebenwirkungen.

6 Diskussion: Zusammenführung der Studienergebnisse und kritische Würdigung des Einsatzes von ATG im klinischen Alltag.

7 Fazit: Abschließende Bewertung des Stellenwerts von ATG als unverzichtbarer Bestandteil der modernen GvHD-Prophylaxe.

Schlüsselwörter

Stammzelltransplantation, GvHD, Antithymozytenglobulin, ATG, Immunsuppression, Konditionierungstherapie, T-Zell-Depletion, Transplantation, Graft-versus-Host-Disease, HLA-Mismatch, Myeloablation, Transplantatabstoßung, Nebenwirkungen, Therapiemanagement, Überlebensrate

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit und dem Stellenwert von Antithymozytenglobulin (ATG) als präventive Maßnahme bei der allogenen Stammzelltransplantation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Pathophysiologie der GvHD, die Wirkmechanismen von ATG, die verschiedenen Konditionierungsverfahren und die begleitende medikamentöse Prophylaxe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, inwiefern der Einsatz von ATG das Risiko einer GvHD senken und das klinische Ergebnis für Patienten verbessern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse und Auswertung klinischer Studien zur Evaluation der derzeitigen Therapiestandards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der Stammzelltransplantation, die detaillierte Beschreibung der ATG-Eigenschaften sowie eine Analyse der Konditionierungs- und Prophylaxeschemata.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie GvHD, ATG, Immunsuppression, Konditionierung und Stammzelltransplantation charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Wirkung von ATG je nach Tierspezies?

Die Arbeit zeigt, dass die Wahl zwischen Kaninchen-ATG (rATG) und Pferde-ATG (hATG) historische Unterschiede in der Verfügbarkeit aufweist, wobei heute überwiegend das rATG eingesetzt wird.

Welchen Einfluss hat ATG auf die Graft-versus-Host-Disease laut den untersuchten Studien?

Studien, wie die von Bonifazi et al., belegen, dass die Ergänzung der Konditionierung um ATG das Risiko einer GvHD signifikant reduziert und das transplantationsfreie Überleben verbessern kann.

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Details

Titel
Wirkungsweise des Anti-Thymozyten-Globulins vor allogener Stammzelltransplantation zur Vermeidung einer GvHD
Hochschule
Hochschule Fresenius Frankfurt
Note
1,7
Autor
Alina Kartuz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1487802
ISBN (PDF)
9783389047521
ISBN (Buch)
9783389047538
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wirkungsweise anti-thymozyten-globulins stammzelltransplantation vermeidung gvhd
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alina Kartuz (Autor:in), 2022, Wirkungsweise des Anti-Thymozyten-Globulins vor allogener Stammzelltransplantation zur Vermeidung einer GvHD, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1487802
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Leseprobe aus  21  Seiten
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