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Das statistische und grafische Arbeitsmaterial im Geschichtsunterricht

Title: Das statistische und grafische Arbeitsmaterial im Geschichtsunterricht

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Bianca Müller (Author)

Didactics - History
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Verwendung von statistischen und grafischen Materialien im Geschichtsunterricht. Im Kontext werden die einzelnen Materialien vorab kurz vorgestellt. In einem zweiten Schritt wenden wir uns einer tieferen Analyse und Detailfragen der einzelnen Elemente zu. Dabei sollen sowohl die Vor- als auch Nachteile der verwendbaren Materialien diskutiert werden. Ziel der Diskussion soll es sein, die Materialien im Vergleich auf Effektivität, Plausibilität und Transparenz zu prüfen und zu bewerten. In einem abschließenden Fazit sollen dann die einzelnen Arbeitsmaterialien nach Bewertung und Bedeutung für den Gebrauch im Geschichtsunterricht ergebnisorientiert kategorisiert werden. Vor der inhaltlich materiellen Beantwortung der Frage, welche Lehrmittel und Lernmaterialien im Geschichtsunterricht eingesetzt werden können, ist die grundsätzlich abstrakte Frage zu klären, was Medien sind und welche Aufgaben sie im speziellen Fall des Unterrichts als einem der vielfältigem Anwendungsbereiche haben.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Einführung

2. Das statistische und grafische Arbeitsmaterial

2.1 Die Zeitleiste

2.2 Statistiken

2.3 Diagramme

2.4 Karten

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktische und methodische Einsetzbarkeit verschiedener statistischer und grafischer Arbeitsmaterialien im Geschichtsunterricht, um deren Effektivität und Eignung für unterschiedliche Stufen des Geschichtsbewusstseins zu evaluieren.

  • Grundlagen des Medienbegriffs im historischen Kontext
  • Analyse von Zeitleisten als Instrument zur zeitlichen Orientierung
  • Bedeutung und Herausforderungen bei der Nutzung von Statistiken
  • Diagramme als komprimierte Darstellungsformen und deren Interpretation
  • Karten als Mittel zur Veranschaulichung raum-zeitlicher Zusammenhänge

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Zeitleiste

Ein wichtiges Veranschaulichungsmaterial im Geschichtsunterricht ist die Zeitleiste als Darstellungsmittel des konstitutiven Faktors Zeit. Die Zeitleiste ist eine räumlich anschauliche Umsetzung des abstrakten historischen Zeitverlaufs.

Im heutigen Geschichtsunterricht wird die Zeitleiste jedoch relativ selten eingesetzt. Unter didaktischen Gesichtspunkten ist eine der plausibelsten Begründungen die Abkehr von der Ereignisgeschichte. Aufgrund der thematischen Schwerpunktbildung im Geschichtsunterricht der heutigen Zeit wird eine Art „Inselbildung“ betrieben.

Zur Vermittlung und Förderung eines orientierenden chronologischen Überblicks, erscheint die Zeitleiste als Hilfsmittel jedoch umso wichtiger. Zeitleistenarbeit kann dazu beitragen, Schülerinnen und Schülern ein elementares Bewusstsein von langfristigen historischen Zeitabläufen und Zeitverhältnissen zu vermitteln, sie in Stand setzen, geschichtliche Vorgänge in einem zeitlichen Kontinuum zu verorten und auf Dauer ein allgemeines chronologisches Orientierungswissen zu gewinnen. Gerade im Anfangsstadium des schulischen Geschichtsunterrichts können Schülerinnen und Schüler nur vage Zeitvorstellungen besitzen und ihrer Geschichtsbewusstseinsstufe nach die komplexen zeitlichen Vorgänge selbst nicht ein- und zuordnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Einführung: Dieses Kapitel stellt die Zielsetzung der Arbeit vor, die darin besteht, statistische und grafische Materialien hinsichtlich ihrer Effektivität und Bedeutung für den Geschichtsunterricht zu bewerten.

2. Das statistische und grafische Arbeitsmaterial: Hier werden die objekthaften Medien analysiert, wobei insbesondere der methodische Wert der einzelnen Formate für den Unterricht beleuchtet wird.

2.1 Die Zeitleiste: Dieses Kapitel erörtert die Funktion der Zeitleiste als Werkzeug zur Visualisierung abstrakter Zeitverläufe und diskutiert ihre didaktische Relevanz trotz ihres derzeit geringen Einsatzes im Unterricht.

2.2 Statistiken: Der Abschnitt behandelt die Bedeutung von Zahlen und empirischen Daten als prägnante Informationsquelle im Geschichtsunterricht und erörtert die Anforderungen an die Schüler bei deren Interpretation.

2.3 Diagramme: Hier wird der Prozess der schematisierten Visualisierung von Zahlen erläutert und auf die Stärken sowie Manipulationsgefahren durch Komprimierung von Informationen eingegangen.

2.4 Karten: Dieses Kapitel fokussiert auf die Rolle von Karten bei der Veranschaulichung räumlicher Bedingungen historisch-politischer Ereignisse und die Notwendigkeit von Kartenkompetenz.

3. Fazit: Das abschließende Kapitel synthetisiert die Ergebnisse und stellt fest, dass die methodische Wahl des Mediums stets auf die spezifische Geschichtsbewusstseinsstufe der Lernenden abgestimmt sein muss.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Zeitleiste, Statistik, Diagramm, Karteninterpretation, Geschichtsbewusstsein, Medienerziehung, didaktische Methoden, Zeitverlauf, Quellenarbeit, Objekthafte Medien, Raumverständnis, Mathematisches Verständnis, Lernprozesse, Historisches Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung und methodischen Bewertung von statistischen und grafischen Materialien wie Zeitleisten, Statistiken, Diagrammen und Karten im Geschichtsunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Didaktik des historischen Lernens, der Umgang mit objekthaften Medien, die Förderung von chronologischem Orientierungswissen sowie die Bedeutung von Abstraktionsfähigkeit im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, verschiedene Unterrichtsmaterialien auf ihre Effektivität und Eignung zu prüfen, um sie basierend auf der Geschichtsbewusstseinsstufe der Lernenden für den Unterricht zu kategorisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fachdidaktische Analyse, bei der existierende Theorien und Ansätze zur Mediennutzung im Geschichtsunterricht zusammengeführt und in Bezug auf die Anwendbarkeit bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit den vier Medientypen (Zeitleiste, Statistik, Diagramm, Karten), deren spezifischen Vor- und Nachteilen sowie den Anforderungen an die Lernenden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Geschichtsunterricht, Medienerziehung, Abstraktionsfähigkeit, Geschichtsbewusstsein und methodische Medienwahl.

Warum wird die Zeitleiste besonders für das Anfangsstadium empfohlen?

Die Zeitleiste hilft dabei, den abstrakten Faktor Zeit durch Transformation in ein räumliches Nebeneinander greifbar zu machen, was Schülern mit noch vagen Zeitvorstellungen eine erste Orientierung bietet.

Welche Rolle spielt die „Kartenkompetenz“?

Die Kartenkompetenz ist essentiell, da sie neben dem rein räumlichen Verständnis auch die Analysefähigkeit voraussetzt, um die Botschaft einer Karte, die als Geschichtsquelle dient, korrekt zu interpretieren.

Warum wird vor einer Überladung der Materialien gewarnt?

Eine zu hohe Informationsdichte in Diagrammen oder Zeitleisten kann die Übersichtlichkeit beeinträchtigen und Schüler kognitiv überfordern, wodurch der eigentliche Lerneffekt gemindert wird.

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Details

Title
Das statistische und grafische Arbeitsmaterial im Geschichtsunterricht
College
University of Wuppertal
Course
Didaktik und Methodik des Geschichtsunterrichts in der Sek I und II
Grade
2,0
Author
Bianca Müller (Author)
Publication Year
2006
Pages
19
Catalog Number
V149348
ISBN (eBook)
9783640600670
ISBN (Book)
9783640600861
Language
German
Tags
Arbeitsmaterial Geschichtsunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bianca Müller (Author), 2006, Das statistische und grafische Arbeitsmaterial im Geschichtsunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149348
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