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Kontraktlogistik und Logistikdienstleistungen. Bedeutung für moderne Unternehmensstrategien

Titel: Kontraktlogistik und Logistikdienstleistungen. Bedeutung für moderne Unternehmensstrategien

Hausarbeit , 2017 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marcel Steininger (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Aufgabenstellung des vorliegenden Assignments ist die Untersuchung und Diskussion der Bedeutung der Kontraktlogistik als Logistikdienstleistung. Die Untersuchung und Diskussion wird vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Erweiterung des Aufgabenspektrums der Kontraktlogistik zur Konfiguration und Koordination von betrieblichen Wertschöpfungsketten durchgeführt. Außerdem erfolgt die Erläuterung der auf dem Markt vorhandenen Typen von Logistikdienstleistern. Ferner erfolgt die Untersuchung und Diskussion der typischen Merkmale, der Geschäftsbereiche und möglicher Problembereiche dieser Dienstleistungskategorie. Für die Unternehmen, die im Zuge der Globalisierung einem wachsendem Wettbewerbsdruck unterworfen sind, kann es nicht von Erfolg sein, diesem mit vorhandenen unproduktiven Unternehmensprozessen und aufgeblähten Managementstrukturen entgegenzutreten. Aus diesem Grund ist seit der letzten Jahrtausendwende ein Trend hin zur Fokussierung auf die eigentlichen Unternehmenskompetenzen hin zu beobachten. Die Prozesse und Geschäftsbereiche, die nicht zu den eigentlichen Kernkompetenzen der Unternehmen gehören, werden hierbei ausgelagert. Zu einem von der Auslagerung betroffenen Geschäftsbereich gehört vor allem die Logistik, deren Prozesse immer häufiger an Logistikdienstleister mit Kernkompetenzen in diesem Bereich vergeben werden. Aufgrund der geschilderten Entwicklung hat die Branche der Logistikdienstleister seit der Jahrtausendwende einen rasanten Aufschwung erfahren. Aktuellen Prognosen zufolge liegt das durch die Logistikdienstleister in Deutschland generierte Geschäftsvolumen inzwischen über 100 Milliarden Euro

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Aktuelle Situation

2. Aufgabenstellung und Ziele des Assignment

II. Grundlagen und Definitionen

3. Begriff der Logistik

4. Definition der Logistikdienstleister

1) Klassifikation von Logistikdienstleistern

III. Merkmale und Marktposition der Kontraktlogistik-Dienstleister

5. Merkmale und Abgrenzung der Kontraktlogistik

6. Chancen und Risiken beim Outsourcing mittels Kontraktlogistik-Dienstleistern

2) Chancen

3) Risiken

4) Bewertung der Chancen und Risiken

7. Marktposition und Marktpotential der Kontraktlogistik in Deutschland

IV. Geschäftsmodelle der Kontraktlogistik

5) Industrielle Kontraktlogistik

6) Konsumgüterdistribution und -kontraktlogistik

V. Abschluss des Assignment

8. Zusammenfassung und Ausblick

9. Kritische Betrachtung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Kontraktlogistik als strategisches Instrument in modernen Wertschöpfungsketten. Das primäre Ziel ist es, die Rolle von Logistikdienstleistern zu analysieren, deren Chancen und Risiken beim Outsourcing zu bewerten und einen Überblick über die aktuellen Marktsegmente in Deutschland zu geben.

  • Klassifikation und Rollenverständnis von Logistikdienstleistern (1PL bis 4PL).
  • Analyse der strategischen Chancen und Risiken durch das Outsourcing logistischer Kernprozesse.
  • Marktstruktur und wirtschaftliche Bedeutung der Kontraktlogistik in Deutschland.
  • Unterscheidung und Besonderheiten der industriellen Kontraktlogistik und der Konsumgüterdistribution.
  • Einfluss der Fokussierung auf Kernkompetenzen auf das Logistik-Geschäftsvolumen.

Auszug aus dem Buch

Die Klassifikation von Logistikdienstleistern

Grundsätzlich lassen sich Logistikdienstleister anhand des Besitzes von Betriebsmitteln, wie z.B. LKW oder Lagerhallen zur Leistungserbringung unterscheiden. Besitzen die Logistikdienstleister eigene Betriebsmittel, wird von „assed-based“-, andernfalls von „non-assed-based“-Logistikdienstleistern gesprochen. Entsprechend des angelsächsischen Sprachgebrauchs werden Logistikdienstleister als „Service Provider“ bezeichnet und anhand ihrer Bereiche „Party Logistics“ klassifiziert. Zusammengesetzt ergibt sich die angelsächsische Bezeichnung „Party Logistics Service Provider (PL)“ für einen Logistikdienstleister.

• First Party Logistics Service Provider (1PL) Hierbei handelt es sich um Unternehmen die die klassischen Logistikleistungen mittels eigener Betriebsmittel auf regionaler Ebene selbst erbringen. Der Leistungsumfang ist auf Einzelleistungen beschränkt.

• Second Party Logistics Service Provider (2PL) Hiermit sind die klassischen Speditionen gemeint, welche die klassischen Logistikleistungen auf nationaler Ebene für die auslagernden Unternehmen übernehmen. Der Leistungsumfang umfasst miteinander kombinierte Einzel sowie Zusatzleistungen.

• Third Party Logistics Service Provider (3PL) Als 3PL werden die Kontraktlogistik-Dienstleister bezeichnet. Diese bieten individuelle und weltweite auf die Bedürfnisse und die Wertschöpfungskette des auslagernden Unternehmens angepasste Dienstleistungen.

• Fourth Logistics Service Provider (4PL) 4PL übernehmen für die auslagernden Unternehmen die Planung, Steuerung und Koordination der gesamten Logistikleistungen, verfügen dazu aber über keine eigenen Betriebsmittel. Zur Leistungserbringung beauftragen sie deshalb dritte Dienstleister.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Trend zur Fokussierung auf Kernkompetenzen durch Globalisierung und den rasanten Aufstieg der Logistikdienstleister.

II. Grundlagen und Definitionen: Dieses Kapitel definiert Logistik als Schlüsselfunktion und klassifiziert Logistikdienstleister anhand von Modellen wie 1PL bis 4PL.

III. Merkmale und Marktposition der Kontraktlogistik-Dienstleister: Hier werden die spezifischen Merkmale der Kontraktlogistik, deren Chancen und Risiken beim Outsourcing sowie die Marktposition in Deutschland analysiert.

IV. Geschäftsmodelle der Kontraktlogistik: Es erfolgt eine detaillierte Betrachtung der industriellen Kontraktlogistik und der Konsumgüterdistribution hinsichtlich ihres Leistungsspektrums.

V. Abschluss des Assignment: Der Abschluss fasst die Ergebnisse zusammen, gibt einen Ausblick auf künftige Marktentwicklungen und reflektiert die Untersuchung kritisch.

Schlüsselwörter

Kontraktlogistik, Logistikdienstleister, Outsourcing, Supply Chain Management, Kernkompetenz, 1PL, 2PL, 3PL, 4PL, Industrielle Kontraktlogistik, Konsumgüterdistribution, Wertschöpfungskette, Marktpotential, B2B, Logistikprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Das Assignment behandelt die Rolle und Bedeutung der Kontraktlogistik innerhalb der modernen Unternehmenslogistik und beleuchtet deren Stellenwert bei der Auslagerung von Prozessen.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Zu den Schwerpunkten gehören die Definition von Logistikdienstleistern, die Abgrenzung der Kontraktlogistik, eine Chancen-Risiko-Bewertung beim Outsourcing sowie die Darstellung der Marktsegmente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Relevanz der Kontraktlogistik als Logistikdienstleistung zu diskutieren und die Konsequenzen für Unternehmen bei der Konfiguration ihrer Wertschöpfungsketten aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Auswertung von Studien und Statistiken, um den aktuellen Stand der Logistikbranche in Deutschland darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Klassifizierung von Dienstleistern, die Merkmale der Kontraktlogistik sowie die detaillierte Darstellung zu industrieller Kontraktlogistik und Konsumgüterdistribution.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Kontraktlogistik, Outsourcing, Kernkompetenzmanagement und Marktsegmente der Logistik aus.

Welche Rolle spielt die „Speditionspyramide“?

Sie dient als visuelles Hilfsmittel zur Klassifizierung der verschiedenen Logistikdienstleister, wobei Systemanbieter aufgrund ihrer Mehrwertleistungen an der Spitze positioniert sind.

Warum wird die industrielle Kontraktlogistik kritisch aus Arbeitnehmersicht betrachtet?

Der Text weist darauf hin, dass sie als Instrument zur Lohnkostensenkung eingesetzt werden kann, was zu Spannungen bezüglich des betrieblichen Lohngefüges bei verlagerten Prozessen führen kann.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kontraktlogistik und Logistikdienstleistungen. Bedeutung für moderne Unternehmensstrategien
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart  (Wirtschaft & Management)
Veranstaltung
LPM61
Note
1,0
Autor
Marcel Steininger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V1495509
ISBN (PDF)
9783389056370
ISBN (Buch)
9783389056387
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Supply Chain Management Kontraktlogistik Logistik Unternehmenslogistik SCM
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcel Steininger (Autor:in), 2017, Kontraktlogistik und Logistikdienstleistungen. Bedeutung für moderne Unternehmensstrategien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1495509
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Leseprobe aus  17  Seiten
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