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Implementierung von Case Management im Pflegesektor zur Reduzierung der Krankenhausverweildauer

Am Beispiel der Erkrankung Herzinsuffizienz

Title: Implementierung von Case Management im Pflegesektor zur Reduzierung der Krankenhausverweildauer

Project Report , 2008 , 41 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Marion Blum (Author)

Health - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Seit der Einführung diverser Gesundheitsstruktur- und Gesundheitsänderungsgesetze wurden bisher in der Gesellschaft diverse Wege und Möglichkeiten diskutiert, wie das gesamte Gesundheitssystem effizienter gestaltet werden könnte. Die Verantwortlichen der Politik, Krankenversicherung, Bürgern, Unternehmen und Betreibern bzw. Trägern von Kliniken verstehen darunter einerseits eine stete Qualitätsverbesserung in der Patientenversorgung, die andererseits eine Kostenreduzierung ermöglichen sollen. Die anhaltend demografische Entwicklung der Bevölkerung und eine darauffolgende Erhöhung des Altersdurchschnittes in Deutschland zeigen deutlich, dass in den folgenden Jahren die Zahl der Pflegebedürftigen, chronisch und akut Erkrankten sowie multimorbide Patienten stark zunehmen werden. Am Beispiel der Erkrankung Herzinsuffizienz ohne große Nebenkomplikationen soll im Projektmanagement aufgezeigt werden, wie es durch eine bessere Vernetzung der Leistungen im Zusammenhang mit der Einführung von Case Management in der Pflege gelingt, die relative mittlere Verweildauer des Patienten im Krankenhaus zu senken. Dabei soll ein „Drehtüreffekt“ verhindert werden und der Patient zufrieden mit seiner Versorgung sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. PROBLEMBETRACHTUNG

1.1 AKTUELLE ANFORDERUNGEN AN DIE KLINIKLANDSCHAFT

1.1.1 DRG – Vergütungssystem

1.1.2 Verweildauer

1.1.3 Integrierte Versorgung

1.1.4 Begriffserklärung Herzinsuffizienz

1.1.5 Weitere Anforderungen

1.2 ANFORDERUNGEN IM PFLEGEMANAGEMENT

2. THEMA UND ZIELSETZUNG DES PROJEKTS

2.1 CASE – MANAGEMENTMODUL ZU QUALIFIZIERTEN VERWEILDAUERVERKÜRZUNG

3. GESUNDHEITSPOLITISCHE RELEVANZ DES PROJEKTES

3.1 ÖKONOMISCHE RELEVANZ DES PROJEKTES

4. STAND DER FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG IN DER PRAXIS

4.1 RECHTLICHE GRUNDLAGEN

4.2 SPEZIFISCHE CASE – MANAGEMENT - FORSCHUNGEN

4.3 DATENLAGE UND CASE - MANAGEMENTENTWICKLUNGEN IN DER PRAXIS

5. EINSCHÄTZUNG DER REALISIERBARKEIT UND STRATEGIEN ZUR AKZEPTANZSICHERUNG

5.1 PATIENTENEBENE

6. PROJEKTZIELE

6.1 VORGEHENSWEISE

6.2 INSTRUMENTE

6.3 ORGANISATION

6.4 PERSONELLE ASPEKTE

7. DURCHFÜHRUNG DES PROJEKTES

7.1 PROJEKTORGANISATION

7.2 PROJEKTPHASEN

7.2.1 Definitionsphase

7.2.2 Planungsphase

7.3 STEUERUNGSGRUPPE

7.4 PROJEKTGRUPPE

7.5 DURCHFÜHRUNGSPHASE

7.6 ARBEITSPAKETE UND ZUSTÄNDIGKEITEN

7.6.1 Krankenschwestern/ Ärzte/ Sozialer Dienst

7.6.2 Controlling

7.6.3 Verwaltung/ Sekretärin

7.6.4 Case Manager

7.6.5 Projektleiter

7.7 KONTROLLE UND PROJEKTABSCHLUSS

8. FINANZ- UND ZEITPLANUNG

8.1 PROJEKTABLAUFPLAN

8.2 FINANZPLANUNG

9. ERWARTBARE ERGEBNISSE

9.1 KLINIKINTERNE AUSWIRKUNGEN

9.2 EXTERNE AUSWIRKUNGEN

9.3 LEITUNG, KOMPETENZEN UND AUFGABEN DES PFLEGEMANAGEMENTS

9.4 THERAPIEPLANUNG DES HERZINSUFFIZIENZPATIENTEN

9.5 ÜBERTRAGBARKEIT DES PROJEKTES

10. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Optimierung der stationären Verweildauer durch die Einführung von Case Management in der Pflege, exemplarisch dargestellt am Patientenbild der Herzinsuffizienz. Die Forschungsfrage untersucht, wie durch eine verbesserte Vernetzung und Koordination der Leistungsprozesse eine Reduzierung der durchschnittlichen Verweildauer erreicht und gleichzeitig die Versorgungsqualität sowie die Patientenzufriedenheit gesteigert werden kann, um den ökonomischen Anforderungen des G-DRG-Systems gerecht zu werden.

  • Implementierung von Case Management im Pflegesektor
  • Reduzierung der Krankenhausverweildauer bei Herzinsuffizienz
  • Optimierung von Schnittstellen und Behandlungspfaden
  • Strategien zur Akzeptanzsicherung und Prozesssteuerung
  • Ökonomische Relevanz und Prozessorientierung im Krankenhaus

Auszug aus dem Buch

1.1 Aktuelle Anforderungen an die Kliniklandschaft

Um Case Management grundsätzlich einführen zu können, sollte sich der Krankenhausträger im Klaren sein, welche Probleme dieser mit Hilfe von Case Management lösen möchte und warum Case Management das dazu passende Modell sein könnte. Die zu bearbeitende Problemstellung muss exakt analysiert und einen Bezug zum Case Management herstellbar sein. Es Bedarf dazu einer klaren Indikation zum Case Management. (Vgl. Wendt, Löcherbach 2006, S. 140) Zum Case Management bedarf es, wenn bisher nichts klargestellt worden ist, ein großer Abstimmungsbedarf herrscht und mehrere Fachbereiche des Krankenhauses miteinander kooperieren müssen. Bevor Case Management im Krankenhausbereich eingeführt werden kann, muss zuvor eine Case Management tragende Struktur auf Systemebene entwickelt und eingeführt worden sein. Sie umfasst hier sämtliche Einzelverfahren und Steuerungsleistungen, die innerhalb des Krankenhausnetzwerkes aufeinander abgestimmt sein müssen. Es nimmt dabei Einfluss auf planerische und sozialpolitische Prozesse. Für alle Akteure sollte ein gemeinsames, jedem bekanntes Ziel formuliert werden. Jede Hierarchieebene muss zudem in das Netzwerk gezielt eingebunden sein, wenn die Umsetzung von Case Management funktionieren soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. PROBLEMBETRACHTUNG: Analysiert den strukturellen Wandel im Gesundheitswesen und die Herausforderungen durch das DRG-System, welche eine optimierte Patientenführung bei chronischen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz erforderlich machen.

2. THEMA UND ZIELSETZUNG DES PROJEKTS: Definiert die Ziele des Case Managements, insbesondere die Verweildauerverkürzung und die verbesserte Koordination der Versorgungsprozesse für den einzelnen Patienten.

3. GESUNDHEITSPOLITISCHE RELEVANZ DES PROJEKTES: Erläutert den ökonomischen Druck auf Kliniken und die Bedeutung von prozessorientierten Managementkonzepten zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.

4. STAND DER FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG IN DER PRAXIS: Gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und den aktuellen Stand der Case Management-Forschung in Deutschland.

5. EINSCHÄTZUNG DER REALISIERBARKEIT UND STRATEGIEN ZUR AKZEPTANZSICHERUNG: Diskutiert die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung, einschließlich der Organisationsform und der Einbindung des Pflegepersonals.

6. PROJEKTZIELE: Detailliert die messbaren Ziele des Projekts, wie die Senkung der Verweildauer, und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die benötigten Instrumente.

7. DURCHFÜHRUNG DES PROJEKTES: Beschreibt die konkrete Projektorganisation, die Phasenplanung und die Zuordnung von Arbeitspaketen an die beteiligten Akteure.

8. FINANZ- UND ZEITPLANUNG: Umreißt den zeitlichen Rahmen von sieben Monaten und die Kalkulation der voraussichtlichen Projektkosten.

9. ERWARTBARE ERGEBNISSE: Prognostiziert die Auswirkungen auf klinikinterne Prozesse, das Pflegemanagement und die Therapiequalität für Herzinsuffizienzpatienten.

10. SCHLUSSBETRACHTUNG: Fasst zusammen, dass Case Management eine essenzielle Methode zur Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung im Krankenhaus darstellt, sofern es strategisch fundiert implementiert wird.

Schlüsselwörter

Case Management, Krankenhausmanagement, Herzinsuffizienz, Verweildauerverkürzung, G-DRG, Patientenversorgung, Prozessorientierung, Pflegemanagement, Gesundheitsökonomie, Integrierte Versorgung, Qualitätsmanagement, Schnittstellenmanagement, Projektmanagement, Fallmanagement, Krankenhausorganisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung von Case Management in der stationären Pflege, um die Verweildauer von Patienten – speziell mit der Diagnose Herzinsuffizienz – unter Berücksichtigung ökonomischer und qualitativer Aspekte zu reduzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das DRG-Fallpauschalensystem, die prozessorientierte Krankenhausorganisation, das Entlassungsmanagement sowie die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen für Case Management in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Optimierung der Behandlungsabläufe zur Senkung der mittleren Verweildauer von 9,6 Tagen auf mindestens 8 Tage innerhalb eines Zeitraums von sieben Monaten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Ansätze der Projektorganisation und des Prozessmanagements, basierend auf einer IST-Analyse der Klinikstrukturen sowie der Anwendung definierter Instrumente wie dem Kölner Assessment Instrument (KAI).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine problemorientierte Analyse, die Darstellung der Projektziele und -instrumente sowie eine detaillierte Ausarbeitung der Projektphasen inklusive Kosten- und Zeitplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Case Management, Herzinsuffizienz, Verweildauerverkürzung, G-DRG, Prozessoptimierung und Patientenzufriedenheit.

Warum ist gerade Herzinsuffizienz ein geeignetes Beispiel für das Projekt?

Die Erkrankung ist durch einen hohen Grad an Multimorbidität und eine historisch hohe Verweildauer gekennzeichnet, was sie zu einem idealen Anwendungsfall für ein effizienteres, fallorientiertes Management macht.

Welche Rolle spielt der Case Manager in diesem Modell?

Der Case Manager agiert als Vermittler zwischen den verschiedenen Berufsgruppen und Fachbereichen, koordiniert den gesamten Behandlungspfad des Patienten und fungiert als zentraler Ansprechpartner.

Wie soll die Akzeptanz des neuen Modells gesichert werden?

Die Akzeptanz soll durch eine breite Beteiligung der Berufsgruppen an der Steuerungsgruppe, regelmäßige Informationsveranstaltungen und eine transparente Dokumentation des Projekterfolgs erreicht werden.

Welche organisatorischen Veränderungen sind durch Case Management zu erwarten?

Es ist ein Umbau von einer berufs- hin zu einer Prozessorientierung erforderlich, bei dem Abteilungsgrenzen zugunsten eines ganzheitlichen Fallmanagements aufgebrochen werden.

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Details

Title
Implementierung von Case Management im Pflegesektor zur Reduzierung der Krankenhausverweildauer
Subtitle
Am Beispiel der Erkrankung Herzinsuffizienz
College
Bielefeld University  (Fakultät für Gesundheitswissenschaften)
Course
Masterstudiengang "Master of Health Administration"
Grade
2,3
Author
Marion Blum (Author)
Publication Year
2008
Pages
41
Catalog Number
V149808
ISBN (eBook)
9783640611881
ISBN (Book)
9783640612123
Language
German
Tags
Implementierung Case Management Pflegesektor Reduzierung Krankenhausverweildauer Beispiel Erkrankung Herzinsuffizienz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marion Blum (Author), 2008, Implementierung von Case Management im Pflegesektor zur Reduzierung der Krankenhausverweildauer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149808
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