Es ist heute von großer Bedeutung, Mitarbeiter für ihre Arbeit zu begeistern. Der Eigenanteil von Mitarbeitern an der Arbeit hat sich erhöht. Extrinsische Belohnungen sind nicht überflüssig geworden, aber der aktive Anspruch hängt mehr von den intrinsischen Belohnungen ab. Die Freude über Gehaltserhöhungen in Verbindung mit dem Wissen warum man einer Arbeit nach geht, das diese Arbeit erfolgreich ist und das sie in einem positivem Umfeld stattfindet, verleiht der Arbeit einen befriedigenden Charakter. Das heißt, dass die materielle Entlohnung nicht dem Ziel vor Augen und der Leistung höhergestellt ist. Die Umkehrung dessen scheint wahrscheinlicher. Belegbar ist dies mit denjenigen Menschen, die ehrenamtlich arbeiten aus einer Motivation heraus, welche keine materiellen Belohnungen nach sich zieht. Sondern aus dem Gefühl heraus, dass ihre Arbeit sinnvoll und wichtig ist. Im wesentlichen geht es also bei der intrinsischen Motivation um Leidenschaft, Einsatz und einem positiven Gefühl für die Arbeit. Das Modell von Kenneth W. Thomas stellt eine Art Baukasten zur Verfügung für die intrinsischen Belohnungen und ihre Elemente.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Motivation
- Begriff
- Motivationsmotive
- Aufgabe der Führung
- Extrinsische und intrinsische Motivation
- Extrinsisch
- Intrinsisch
- Extrinsische Motivation genügt nicht
- Modelle intrinsischer Motivation
- Intrinsische Belohnungen
- Intrinsische Belohnungen und Selbstmanagement
- Das Gefühl, selbst entscheiden zu können
- Das Gefühl, sinnvoller Arbeit
- Das Gefühl von Kompetenz
- Das Gefühl von Fortschritt
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema intrinsische Motivation und den damit verbundenen intrinsischen Belohnungen. Sie analysiert verschiedene Erklärungsansätze von Motivation und untersucht die Rolle der intrinsischen Motivation im Kontext von Arbeitsumfeldern und Führungskräften. Der Fokus liegt auf der Frage, wie intrinsische Belohnungen Mitarbeiter motivieren und welche Bedeutung sie im Kontext von Selbstmanagement und Arbeitszufriedenheit spielen.
- Motivation als komplexer und vieldeutiger Begriff
- Intrinsische Motivation und ihre Bedeutung für die Arbeitswelt
- Die Rolle von Führungskräften bei der Förderung intrinsischer Motivation
- Intrinsische Belohnungen als Motor für Selbstmanagement und Arbeitszufriedenheit
- Verschiedene Modelle und Ansätze zur Erklärung intrinsischer Motivation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema der Hausarbeit vor und führt in die Thematik der Motivation ein. Im zweiten Kapitel wird der Begriff der Motivation definiert und verschiedene Motivationsmodelle vorgestellt. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Aufgabe der Führung im Kontext von Motivation. Das vierte Kapitel befasst sich mit extrinsischer und intrinsischer Motivation und beleuchtet die Unterschiede und Zusammenhänge beider Motivationstypen. Das fünfte Kapitel widmet sich dem Thema intrinsische Belohnungen und deren Bedeutung für Selbstmanagement und Arbeitszufriedenheit. Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Hausarbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Intrinsische Motivation, intrinsische Belohnungen, Selbstmanagement, Arbeitszufriedenheit, Führung, Motivationsmodelle, Bedürfnispyramide, Kenneth W. Thomas.
Häufig gestellte Fragen zur intrinsischen Motivation
Was ist der Unterschied zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation?
Extrinsische Motivation kommt von außen (z.B. Gehalt, Lob), während intrinsische Motivation aus der Freude an der Tätigkeit selbst und dem Gefühl von Sinnhaftigkeit entsteht.
Welche Rolle spielen intrinsische Belohnungen im Personalmanagement?
Sie sind heute entscheidend, um Mitarbeiter langfristig zu binden und zu begeistern, da rein materielle Anreize oft nur kurzfristig wirken.
Was sind die vier Elemente intrinsischer Belohnung nach Kenneth W. Thomas?
Diese sind: das Gefühl, selbst entscheiden zu können (Autonomie), das Gefühl von Sinnhaftigkeit, das Gefühl von Kompetenz und das Gefühl von Fortschritt.
Warum arbeiten Menschen ehrenamtlich?
Ehrenamtliches Engagement ist ein klassisches Beispiel für rein intrinsische Motivation: Menschen investieren Zeit, weil sie ihre Arbeit als sinnvoll und wichtig empfinden.
Wie können Führungskräfte die intrinsische Motivation fördern?
Indem sie Handlungsspielräume schaffen, Feedback geben, die Bedeutung der Arbeit erklären und ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeiter ihre Kompetenzen erweitern können.
Was ist die Bedürfnispyramide nach Maslow?
Ein Modell, das menschliche Bedürfnisse hierarchisch ordnet, wobei Selbstverwirklichung an der Spitze steht und eng mit intrinsischer Motivation verknüpft ist.
- Citar trabajo
- Lars Petersohn (Autor), 2005, Intrinsische Belohnungen - Motivation im Personalmanagement, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150370