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Textbegriffe in der Textlinguistik im Vergleich

Título: Textbegriffe in der Textlinguistik im Vergleich

Trabajo , 2019 , 18 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Enes Bag (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Was genau ist unter dem Begriff „Text“ zu verstehen? Welche Definition und Konzepte liegen diesem Begriff zugrunde?
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, was unter dem Terminus „Text“ verstanden wird, und untersucht diese Thematik aus einer textlinguistischen Perspektive. Diese Frage ist jedoch nicht leicht zu beantworten, da die Germanistik sich diesem Problem lange Zeit nicht ausreichend gewidmet hat. Erst seit einigen Jahrzehnten nehmen Linguisten die Definition des Begriffs „Text“ systematisch in den Blick. Seit den 1960er Jahren beschäftigt sich die junge Textlinguistik intensiv mit der Definition dieses Begriffs. Trotz dieser Bemühungen konnte bis heute keine universell akzeptierte Definition des Begriffs „Text“ formuliert werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass keine Definitionen existieren. Vielmehr gibt es eine Vielzahl von Definitionen sowohl innerhalb der Textlinguistik als auch in anderen Wissenschaftsdisziplinen. Das zentrale Anliegen dieser Arbeit besteht darin, diese unterschiedlichen textlinguistischen Definitionen vergleichend darzustellen, um die bestehenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.

Um die Struktur dieser Arbeit zu verdeutlichen, wird nach den einleitenden Ausführungen zunächst die etymologische Herkunft des Begriffs „Text“ sowie dessen alltagssprachliche Definition behandelt. Diese grundlegenden Informationen sind essenziell, um die Unterschiede zwischen dem im Alltag verwendeten Begriff und den textlinguistischen Definitionen klar zu erkennen. Im Anschluss werden fünf verschiedene Definitionen des Begriffs „Text“ vorgestellt, die von den Linguisten Brinker (Abschnitt 3.1), Linke/Nussbaumer/Portmann (Abschnitt 3.2), Heinemann/Heinemann (Abschnitt 3.3), Adamzik (Abschnitt 3.4) und Schwaz-Friesel/Consten (Abschnitt 3.5) entwickelt wurden. Der Schwerpunkt der folgenden Abschnitte liegt auf dem Vergleich dieser Definitionen, wobei drei wesentliche Aspekte untersucht werden. Zunächst werden die Merkmale der Textualität (Abschnitt 4.1) betrachtet. Im weiteren Verlauf werden die Kriterien analysiert, nach denen Textlinguisten auch Bilder (Abschnitt 4.2) und Gespräche (Abschnitt 4.3) als Texte betrachten. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Prototypischer Textbegriff

3. Textbegriffe in der Textlinguistik

3.1. Klaus Brinker

3.2. Angelika Linke, Markus Nussbaumer und Paul R. Portmann

3.3. Margot Heinemann und Wolfgang Heinemann

3.4. Kirsten Adamzik

3.5. Manfred Consten und Monika Schwarz-Friesel

4. Textbegriffe im Vergleich

4.1. Textualität

4.2. Gehört das Bild zum Text?

4.3. Sind Gespräche Texte?

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Untersuchung des Begriffs „Text“ innerhalb der Textlinguistik. Ziel ist es, verschiedene linguistische Definitionen vergleichend gegenüberzustellen, um bestehende Gemeinsamkeiten sowie konzeptionelle Unterschiede im Verständnis dieses zentralen Fachbegriffs herauszuarbeiten.

  • Historische und etymologische Herleitung des Textbegriffs
  • Analyse und Vergleich führender textlinguistischer Definitionen
  • Untersuchung zentraler Kriterien der Textualität
  • Beurteilung der Einordnung von Bildern und Gesprächen als Texte

Auszug aus dem Buch

3.1 Klaus Brinker

Die erste von insgesamt fünf Definitionen des Begriffs „Text“ stammt von Klaus Brinker. Kurz gefasst definiert Brinker den Terminus als „eine begrenzte Folge von sprachlichen Zeichen, die in sich kohärent ist und die als Ganzbare eine erkennbare kommunikative Funktion signalisiert“ (Brinker 2005: 17). Eine detaillierter Auseinandersetzung mit Brinkers Aufsatz zeigt, dass diese Definition den Text nicht nur als sprachliche Einheit, sondern auch als kommunikative Einheit beschreibt (Brinker 2005: 17). Darüber hinaus umfasst die Textlinguistik nicht nur schriftliche Sprachgebilde, sondern auch mündliche monologische Äußerungen. Dies liegt daran, dass „die vorliegende Definition sich nur auf einzelne Sprecher beziehungsweise Schreiber bezieht und daher nicht dialogische Sprachgebilde analysieren kann“ (Brinker 2005: 19). Folglich konzentriert sich die linguistische Textanalyse hauptsächlich auf monologische Texte, also auf Äußerungen von Schreibern oder Sprechern, und weniger auf dialogische Sprachformen wie Gespräche (Brinker 2005: 19f.). In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, was genau einen Text zu einem Text macht, wie die Grenzen definiert sind und welche Struktur ein Text aufweist.

Auch diese Fragen versucht Brinker in seinem Aufsatz zu klären. Er betrachtet Sätze als die wichtigsten Struktureinheiten eines Textes. Daher können auch kleinere sprachliche Gebilde wie Ein-Satz- oder Ein-Wort-Äußerungen unter bestimmten situativen Bedingungen als Text im kommunikativen Sinne fungieren (Brinker 2005: 18). Zudem betont Brinker, dass die kommunikative Funktion das zentrale Kriterium für Textualität darstellt; Textualität tritt demnach erst ein, wenn dieses Kriterium erfüllt ist (Brinker 2005: 18/19).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Textbegriffs ein und definiert das Ziel der Arbeit, verschiedene linguistische Perspektiven auf das Phänomen „Text“ vergleichend darzustellen.

2. Prototypischer Textbegriff: Dieses Kapitel erläutert die etymologische Herkunft sowie das alltagssprachliche Verständnis von Texten anhand von anschaulichen Beispielen.

3. Textbegriffe in der Textlinguistik: Hier werden fünf verschiedene wissenschaftliche Definitionen bedeutender Linguisten detailliert vorgestellt und analysiert.

4. Textbegriffe im Vergleich: In diesem Teil werden die zuvor vorgestellten Ansätze anhand von Kriterien wie Textualität, Bildlichkeit und Mündlichkeit/Gesprächsförmigkeit vergleichend diskutiert.

5. Fazit: Das Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Vielfalt der Ansätze sowie die zentrale Rolle der kommunikativen Funktion.

Schlüsselwörter

Textlinguistik, Textbegriff, Textualität, Kohärenz, kommunikative Funktion, Sprachwissenschaft, linguistische Definition, Diskursivität, Intentionalität, Textgrenzen, schriftliche Texte, mündliche Textformen, Sprachgebilde, linguistische Analyse, Bedeutung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition des Begriffs „Text“ und untersucht diesen aus einer textlinguistischen Perspektive.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der etymologischen Herleitung, der Vorstellung verschiedener Wissenschaftler-Positionen und dem Vergleich textlinguistischer Kriterien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vielfalt der existierenden Textdefinitionen aufzuzeigen, Gemeinsamkeiten zu identifizieren und Unterschiede in der wissenschaftlichen Herangehensweise darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit verfolgt eine komparative Methode, bei der verschiedene textlinguistische Definitionen systematisch gegenübergestellt und analysiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Definitionen von Brinker, Linke/Nussbaumer/Portmann, Heinemann/Heinemann, Adamzik sowie Consten und Schwarz-Friesel einzeln analysiert und anschließend kritisch verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Textlinguistik, Textualität, kommunikative Funktion, Kohärenz, Intentionalität und wissenschaftliche Textdefinition.

Wie bewerten die Linguisten die Einordnung von Bildern als Texte?

Die Mehrheit der untersuchten Linguisten stuft Bilder nicht als Texte ein, wenngleich einige Forscher unter Berücksichtigung von Kriterien wie Informativität und Intentionalität Ausnahmen zulassen.

Werden Gespräche in der Arbeit als Texte klassifiziert?

Die Auffassungen hierzu sind geteilt: Während einige Forscher monologische Äußerungen priorisieren, betrachten andere, flexiblere Ansätze auch gezielte sprachliche Interaktionen als Texte.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Textbegriffe in der Textlinguistik im Vergleich
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Germanistisches Institut • Fakultät für Philologie)
Curso
Texte und Textverstehen
Calificación
2
Autor
Enes Bag (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
18
No. de catálogo
V1505811
ISBN (PDF)
9783389069325
ISBN (Libro)
9783389069332
Idioma
Alemán
Etiqueta
Textbegriffe Textlinguistik Textualität Text und Bild
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Enes Bag (Autor), 2019, Textbegriffe in der Textlinguistik im Vergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1505811
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