Identität und Internet

Die Konzeption des Selbst bei George H. Mead und seine Anwendungsmöglichkeiten auf die neuen Medien


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

27 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung des Selbst bei George H. Mead
2.1 Exkurs: Analogien zu Begrifflichkeiten von Pierre Bourdieu und Sigmund Freud
2.2 Die Erfahrung des Selbst im gesellschaftlichen Kontext
2.3 Die Verwirklichung der Identität

3. Axel Honneth: Kampf um Anerkennung

4. Jürgen Habermas: Individuierung durch Vergesellschaftung

5. Fazit unter Einbeziehung des Textes: „New Media & Society“ von Laura Robinson

6. Literaturverzeichnis

7. Anhang

1. Einleitung

In dem Seminar: „Identität, Anerkennung und neue Medien“ von Dr. Jörn Lamla wurden verschiedene soziologische Ansätze zum Verhältnis von Identität und Aner­kennung vermittelt und versucht auf das Internet anzuwenden. Grundlage dieser Hausarbeit ist das von George Herbert Mead entwickelte Konzept des Selbst. Mead war ein berühmter Vertreter der so genannten „Chicago-School“, wo er von 1894 bis zu seinem Tod 1931 lehrte. Das Buch „Mind, Self and Society. From the standpoint of a social behaviorist“ ist eine posthum veröffentlichte Zusammenfassung seiner sozialpsychologischen Vorlesungen an der Universität Chicago. Sein Schüler Char­les W. Morris veröffentlichte 1934 erstmals Mitschriften aus der Vorlesung. 1968 wurde das Werk „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehavio­rismus“ in der Übersetzung von Ulf Pacher erstmals in Deutschland veröffentlicht. Diese Ausgabe bildet die Basis für die Einführung der Meadschen „Identitätstheorie“ in der vorliegenden Hausarbeit. Strittig an der deutschen Übersetzung ist, dass der Begriff „Self“ mit „Identität“ gleichgesetzt wird (vgl. Jungwirth 2007: S. 90 u.). Auch die Übersetzung der Begriffe „I“ und „Me“ in „Ich“ und „ICH“ scheint unglücklich. Um solch ungenauen Begrifflichleiten zu vermeiden, werde ich in der vorliegenden Hausarbeit den Begriff „Selbst“ statt Identität verwenden und für „I“ und „Me“, den englischen Terminus beibehalten. Die Hausarbeit wird in einem ersten Schritt die Konzeption des Selbst von George H. Mead erläutern. In diesem Teil werden wir sehen, dass für Mead individuelles Verhalten und menschliches Bewusstsein nur im sozialen Kontext verstanden werden können. Die gesellschaftlichen Vorraussetzungen, unter denen sich das Selbst entwickelt, sind heute nicht mehr dieselben wie vor knapp 80 Jahren. Der soziale Kontext in dem sich eine Identität ausbildet, hat sich durch fortschreitende gesellschaftliche Differenzierung, mit der Folge einer immer stärker werdenden Individualisierung, zumindest in den westli­chen Gesellschaften, grundlegend verändert. Durch einen rasanten technischen Fortschritt entstehen neue Wege mit Identität umzugehen. Verschiedene Formen der „neuen Medien“ wie „Chat rooms“, Computerspiele, Homepages, soziale Netz­werke und sogar „Real-Life-Simulationen“ im Internet bieten völlig neue Möglichkei­ten sich darzustellen und Anerkennung in einer Art Parallelgesellschaft zu finden. Mit Anerkennung und Vergesellschaftung bei Mead beschäftigt sich auch die Se­kundärliteratur von Axel Honneth und Jürgen Habermas.

Synchron zur Einführung der meadschen Konzeption des Selbst wird von mir, im Folgenden kursiv eingefügt, ein zweiter Text implementiert. Dieser soll einen Aus­blick auf die Entwicklungen und Möglichkeiten der neuen Mediengesellschaft liefern. Auf die beschriebenen Entwicklungen werde ich dann das Identitätskonzept Meads anwenden. Diese Ausführungen sind bewusst positiv gehalten, um die Anwen­dungsmöglichkeiten der meadschen Theorie voll auszuschöpfen und einen Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen der neuen Medien zu skizzieren. In einem letzten Schritt wird dann ein Fazit unter Einbeziehung des Textes „New Media & Society“ von Laura Robinson gezogen werden. Hier wird man sehen, ob die idealisierten Darstellungen des implementierten Kursivtextes realistisch sind, oder ob sich die Identitätsentwicklung im 21. Jahrhundert in einem klassischen Sinne vollzieht.

2. Die Entwicklung des Selbst bei George H. Mead

Für die Entwicklung eines Selbst ist das Moment der Entwicklung auf individueller wie auf gesellschaftlicher Ebene von Bedeutung. Mit der Theorie über die Entwick­lung zum reflektiv intelligenten Menschen, den die Fähigkeit zur Geistigkeit vom Tier unterscheidet, stellt Mead, eingebunden in den größeren Rahmen des „Symboli­schen Interaktionismus“, die Entwicklung des „Self“ anhand von zwei Phasen dar (vgl. Jungwirth 2007: S.123 u. ff). Am Beispiel kindlichen Spielens, werden Entwick­lungen bezüglich des Grades und der Form der Organisation von Regeln unter­schieden. Zu Beginn seiner Entwicklung übernimmt das Kind in einem spielerischen Kontext (Play) die Rollen der Personen, die es umgeben und kontrollieren. So er­wirbt es einerseits die Fähigkeit, sich selbst zum Objekt zu machen, also ein Be­wusstsein seines eigenen Selbst zu bekommen und andererseits lernt es die Aspek­te anderer Identitäten zu internalisieren (vgl. Mead 1968: S. 195 u.). Dadurch erlangt das Kind die Fähigkeit zur Verhaltensantizipation und Rollenübernahme. In der nächsten Phase muss das Kind diese Fähigkeiten weiterentwickeln, um im „Game“ die Haltungen einer ganzen Gruppe zu kennen und zu übernehmen. Jeder Einzelne muss in einem organisierten Wettkampf (Game) die Regeln, Handlungen und Ziele aller involvierten Akteure verstehen, um ein gemeinsames Ziel verfolgen zu können. So tritt an die Stelle eines spezifischen Individuums das „generalized Other“. Der „generalisierte Andere“ steht für die organisierte Haltung einer gesellschaftlichen Teilgruppe und vermittelt deren Regeln und Normen. Die Persönlichkeit eines Men­schen wird durch diese Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft geprägt. „Er nimmt die Sprache als Medium mit dessen Hilfe er seine Persönlichkeit entwickelt, und kommt dann dadurch, dass er die verschiedenen Rollen der anderen Mitglieder einnimmt, zur Haltung der Mitglieder dieser Gemeinschaft. Das macht in gewissem Sinn die Struktur der menschlichen Persönlichkeit aus“ (Mead 1968: S. 205 o.). Auf diese Weise ist das Individuum gesellschaftlich integriert und der sozialen Kontrolle un­terworfen. Mit dem „generalisierten Anderen“ wird die gesellschaftliche Instanz ein­geführt, deren Auftreten im Individuum die Konstitution des Selbst bedingt. Das Selbst teilt sich dabei in „I“ und „Me“. Die Organisation sozialer Objekte in der sub­jektiven Erfahrung des „Me“ ermöglicht die Entwicklung jenes Teils des Selbst, das sich zum Objekt nimmt. Demgegenüber bezeichnet „I“ das Selbst des handelnden Individuums. Während das „Me“ die organisierte Gruppe von Haltungen anderer, die man selbst übernimmt, darstellt, ist das „I“ die Reaktion des Organismus auf die Haltungen anderer, einschließlich des „Me“. Das Selbst ist demnach eine „Interakti­on“ zwischen „Me“ und „I“. Das „Me“ steht für die Übernahme gesellschaftlicher Ordnung ins Bewusstsein. Die damit verbundene Möglichkeit auf diese einzuwirken, wird wiederum dem „I“ zugeschrieben (vgl. Jungwirth 2007: S. 118 ff.).

2.1 Exkurs: Analogien zu Begrifflichkeiten bei Pierre Bourdieu und Sigmund Freud

Es kann interessant sein, die Definition von „Me“ und „I“ auf die von Pierre Bourdieu geprägten Begriffen „Feld“ und „Habitus“ anzuwenden. So stellt ein „Feld“ die ver­schiedenen möglichen gesellschaftlichen Ordnungen dar und der „Habitus“ fungiert als ein Pool möglicher Handlungsweisen, um in einem konkreten „Feld“ zu handeln. Je besser die äußeren Strukturen verinnerlicht wurden, desto adäquater kann auf die Anforderungen des „Feldes“ reagiert werden. Das „Me“ wäre in dem Fall das verinnerlichte Feld, in dem ein Mensch aufgewachsen ist, und das „I“ entspräche dem „Habitus“, mit der Möglichkeit auf die gegeben Umstände zu reagieren. Häufiger noch wird das „Drei-Instanzen-Modell“ von Sigmund Freud auf die zwei Phasen des Selbst, in Form von „Me“ und „I“, angewandt. Die Lebenszeiten von George H. Mead (1863 - 1931) und Sigmund Freud (1856-1939) sind fast de­ckungsgleich. Beide waren bedeutende Vertreter der Psychologie ihrer Zeit, vertra­ten aber dennoch sehr verschiedene Ansätze. Mead bezeichnete sich selbst als Sozialbehaviorist und war Schüler des, als Begründer der Psychologie als Wissen­schaft berühmten, Wilhelm Wundt (1882-1920). Wundt wandte experimentelle und statistische Methoden an, um zu einer an die Naturwissenschaften grenzenden Exaktheit zu gelangen. Mead als Sozialbehaviorist versuchte ausschließlich das Verhalten anderer als Erkenntnisquelle zu nutzen. Freud als Begründer der Psycho­analyse nutzte demgegenüber Methoden wie Introspektion, Einzelfallanalysen und persönliche Erfahrungen, um zu seiner allgemeinen Theorie zu gelangen (vgl. Ulich & Bösel 2005: S.78 ff.). Nichtsdestotrotz überschneiden sich die beiden Modelle von Mead und Freud erheblich. Die Psyche des Menschen setzt sich für Freud aus den drei Instanzen „Ich“, „Es“ und „Über-Ich“ zusammen. Das „Es“ existiert in Form rei­ner Triebimpulse und Wünsche. Es stellt die eigentlich psychische Realität dar und muss seine Wünsche gegen das „Über-Ich“ durchsetzen. Das „Über-Ich“ entsteht aus der Begegnung des Kindes mit den Normen seiner Gesellschaft in Gestalt der Wünsche und Forderungen seiner Eltern. Das „Ich“ fungiert als eine Art Vermittler zwischen den beiden konkurrierenden Instanzen (vgl. Ulich & Bösel 2005: S.103 m.). Das „I“ könnte also mit der Struktur des „Es“ und das „Me“ mit der des „Über- Ich“ verglichen werden. Die Vermittlerrolle des „Ich“ besteht bei Mead in einem ständigen Interaktion zwischen „I“ und „Me“. Die Entwicklung des Selbst kann nach Mead kein abgeschlossener Vorgang sein. Es liegt ein Wechselspiel aus Vergesell­schaftung und Individualisierung vor, aus dem im Sozialisationsprozess das Selbst hervorgeht

2.2 Die Erfahrung des Selbst im gesellschaftlichen Kontext

Das Selbst kann sich in der Selbstbehauptung oder im Eintreten für die Sache der Gemeinschaft ausdrücken. Durch die Wechselwirkung zwischen „I“ und „Me“ ent­steht die Möglichkeit, die Haltung der Gesellschaft zu übernehmen und sein eigenes Verhalten in das der Gesellschaft zu integrieren. „Die sich aus dieser Hereinnahme (...) in das Verhalten der Einzelnen ergebende Veränderung findet in der Erfahrung aller Individuen statt, die diese Gesellschaft bilden“ (Mead 1968: S. 236 o.). Am Bei­spiel der Mode erläutert Mead diesen Vorgang. Nehmen wir die Haltung einer Per­son gegenüber einer neuen Mode. Zuerst lehnt sie diesen neuen Trend wahrschein­lich ab, findet ihn gar komisch oder lächerlich. Im Laufe der Zeit scheint dieser neue Trend jedoch plötzlich gar nicht mehr so schlecht und je mehr Menschen diesem modischen Trend folgen, desto eher integriert man ihn in seinen eigenen Stil (vgl. Mead 1968: S. 236 m.). Der Prozess dieses Sinneswandels erfolgt, ohne dass man seiner gewahr wird. Wir werden uns dieses Prozesses erst bewusst, wenn wir definitiv die Haltung der Anderen übernehmen. Selbst wenn wir uns ausdrücklich dage­gen entscheiden, einer gewissen Mode zu folgen, nehmen wir die Haltung der An­deren gegenüber uns selbst in das eigene Verhalten hinein. Nur indem der Einzelne die Haltung der Anderen einnimmt, ist er fähig, sich selbst als Identität zu verwirkli­chen. Die Erfahrung einer Identität nur aus sich selbst heraus wäre nicht möglich. Erst wenn die Reaktion des Anderen zum entscheidenden Aspekt in der Erfahrung oder im Verhalten des Einzelnen wird, erscheint der Einzelne in seiner Erfahrung als Identität (vgl. Mead 1968: S.237).

Dieser Ansatz stellt eine gute Erklärung für die steigende Akzeptanz und Suchtge­fahr von virtuellen Realitäten, wie beispielsweise der Online-3D-Infrastruktur „Se­cond Life“, dar. In diesen virtuellen Welten existieren durch die Verbindung mit dem „World Wide Web“ bereits viele „andere“ Personen. Die Zahl der registrierten Benut­zer weltweit wird von Wikipedia mit 11 Millionen angegeben[1]. Die Logik dieser „Spiele“ impliziert eine Negation der realen Welt, während man „online“ ist. Die vir­tuelle Realität wird als „echt“ akzeptiert, denn ohne diese Überzeugung würde kein Spielspaß entstehen. Im Grunde genommen lässt sich auch nicht beweisen, dass diese „Cyberspace-Fiktionen“ nicht real sind, denn ihre User reagieren mit messba­ren körperlichen Reaktionen, wie erhöhtem Puls, Angstschweiß oder Freude in Form eines erhöhten Dopamin Ausschusses auf die Vorgänge im „Spiel“. Hier greift auch das bekannte „Thomas-Theorem“ eines anderen berühmten Vertreters der „Chicago-School“. William I. Thomas (1863-1947) prägte den Satz: „Wenn Men­schen Situationen als real definieren, so sind diese auch in ihren Konsequenzen real“. Je länger man sich in diesen virtuellen Realitäten bewegt, desto realer und wichtiger wird diese Welt für die involvierten Individuen. Man ist nur noch von den Menschen umgeben, die sich in der virtuellen Realität aufhalten und integriert deren Verhaltensweisen und Haltungen in sein eigenes Bewusstsein. Die eigene Identität definiert sich primär durch die Erfahrungen im „Spiel“ und verliert sich in einer paral­lelen Realität. Ihren Ursprung fanden diese virtuellen Realitäten in den ersten „Arcade-Computer-Spielen“ Anfang der 1980er. Die heutige Generation der Compu­terspiele übersteigt den Rahmen eines einfachen Spiels in Form, Gestaltung und Nutzungsmöglichkeit. Ebenfalls interessant ist die Entsprechung zum identitätsbil­denden Spiel (Play und Game), welches Mead als eine Vorraussetzung für die So­zialisation eines Kindes beschreibt. So könnte man die neue Generation der Spiele im Internet als Sozialisationsprozess für eine spätere allumfassende virtuelle Reali­tät erahnen; eine virtuelle „Second Earth“. Doch dazu später mehr. Was hier wie Science-Fiction anmutet, ist in Anbetracht der technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten 100 Jahre nicht unrealistisch. Doch verfolgen wir nun erstmal George Herbert Meads Konzept des Selbst weiter.

„Man wendet sich von starren Konventionen ab, die für eine Gemeinschaft, in der die Rechte durch die Öffentlichkeit anerkannt werden sollen, keinen Sinn mehr ha­ben, und appelliert an andere unter der Annahme, daß es eine Gruppe organisierter anderer gibt, die auf den eigenen Appell reagieren - sogar wenn diese an die Nach­kommen gerichtet sein sollte. Hier haben wir die Haltung des „Ich“ (I) in Gegensatz zu der des „ICH“ (Me)“ (Mead 1968: S. 243 m.). Das „Me“ ist wesentlich das Mitglied der gesellschaftlichen Gruppe. Seine Werte sind die Werte der Gesellschaft. In ge­wissem Sinne gehen diese Werte allen anderen vor. Das Selbst reagiert ständig auf die gesellschaftlichen Haltungen und ändert in diesem kooperativen Prozess eben jene Gemeinschaft durch Verwerfung, Modifikation oder Annahme (vgl. Mead 1968: S. 258 m.). Die Reaktion des „I“ ist ein Prozess, der sowohl eine Verschlechterung, als auch eine Verbesserung des gesellschaftlichen Zustandes mit sich bringen kann. Diese Veränderungen können bescheiden und trivial sein, aber auch bedeu­tend und einschneidend. Mit einem überstarken „Me“, welches keine Änderung der intrinsischen gesellschaftlichen Haltungen zulässt, sind keine einschneidenden Ver­änderungen zu erwarten. Die kreativen Elemente im „I“ müssen sich durchsetzen. Die Reaktion des „I“ impliziert also eine Anpassung, die sich nicht nur auf das Selbst, sondern auch auf die gesellschaftliche Umwelt auswirkt. Die These der An­passung impliziert eine Auffassung der Evolution, wonach der Einzelne seine eigene Umwelt genauso beeinflusst, wie er von ihr beeinflusst wird. Der Einzelne reagiert also nicht passiv auf seine Umwelt, sondern der Organismus wählt die Sinnesreize aus, auf die er reagieren kann und schafft sich so seine Umwelt im Hinblick auf Mit­tel und Zweck (vgl. Mead 1968: S. 259).

In diesem Fall lässt sich eine Entwicklung in den neuen Medien auf die Überlegun­gen Meads hinsichtlich der gegenseitigen Beeinflussung von Individuum und Um­welt anwenden. Funktionierte das Internet bis zum Ende des 20. Jahrhunderts noch „eingleisig“, das heißt die dargebotenen Inhalte konnten lediglich passiv rezipiert werden, so kann heute jeder einzelne, unabhängig von seinem technischen Kenntnisstand, aktiv an der Gestaltung des Internets mitwirken.

[...]


[1] Für Mitgliederzahlen und andere Statistiken die das Internet betreffen, benutze ich jetzt und im Folgen­den die Angaben der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Diese sind natürlich beeinflussbar und mit Vor­sicht zu betrachten. Dennoch gibt es für aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich keine bessere Quelle.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Identität und Internet
Untertitel
Die Konzeption des Selbst bei George H. Mead und seine Anwendungsmöglichkeiten auf die neuen Medien
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Veranstaltung
Identität, Anerkennung und Neue Medien
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
27
Katalognummer
V150602
ISBN (eBook)
9783640620579
ISBN (Buch)
9783640620838
Dateigröße
1057 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Neue Medien, Internet, Identität, Sozialpsychologie, Sozialwissenschaft, Soziologie, Habermas, Mead, Honneth, Anerkennung, Second Life, StudiVZ, Facebook, Psychologie, Identitätsforschung, Netz, Web, Identity
Arbeit zitieren
Nemo Tronnier (Autor), 2008, Identität und Internet, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150602

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