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Biologie in der Sekundarstufe II: Ökologie - Die Untersuchung von inter- und intraspezifischen Wechselbeziehungen in Populationen

Title: Biologie in der Sekundarstufe II: Ökologie - Die Untersuchung von inter- und intraspezifischen Wechselbeziehungen in Populationen

Lesson Plan , 2010 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Mirko Krotzky (Author)

Biology - Ecology
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Unterrichtsentwurf für die Unterrichtspraktische Prüfung in der Sekundarstufe II (Grundkurs 12) im Fach Biologie für den Erwerb des 2. Staatsexamens für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen.

Der Entwurf beinhaltet die folgenden Punkte: Thema der Unterrichtsreihe, Sachanalyse und Einordnung der Stunde in die Unterrichtsreihe, Thema der Unterrichtsstunde, Ziele der Unterrichtsstunde, Kompetenzbezüge der Lernziele, Bedinungsanalyse, Hausaufgaben, geplanter Unterrichtsverlauf, Didaktisch-methodische Begründungen, geplante Tafelbilder und Materialien sowie Quellenangaben und Versicherung.

Das zugrundeliegende Reihenthema "Biotische Faktoren" umfasst die vielfältigen Beziehungen, welche Lebewesen mit anderen Lebewesen eingehen. Die Schülerinnen und Schüler (nachstehend "SuS") haben sich bereits mit intra- und interspezifischen Beziehungen, mit Konkurrenz und verschiedenen symbiontischen Lebensweisen befasst.

Die ökologische Bedeutung des Parasitismus wird schnell offensichtlich, wenn man berücksichtigt, "dass mehr als 50% aller Lebewesen parasitär sind oder zumindest eine parasitische Phase in ihrem Leben haben." In der Auseinandersetzung mit dem einzelligen Endoparasiten Plasmodium, welcher die gefährliche Infektionskrankheit "Malaria" beim Menschen verursacht, sollen sich die SuS in der aktuellen Stunde dieser Bedeutung bewusst werden und erkennen, dass auch der Mensch von der Gefahr des Parasitenbefalls nicht ausgenommen ist.

Malaria gehört weltweit zu den wichtigsten vektorbedingten Krankheiten. Im Jahre 2001 lebten in 101 Staaten und Territorien 2,4 Milliarden Menschen oder 40% der Weltbevölkerung in malaria-gefährdeten Gebieten, 400-500 Millionen werden jährlich neu infiziert und über eine Million Menschen, meistens Kinder unter fünf Jahre, sterben jedes Jahr an einer Malaria-Infektion, weshalb die exemplarische unterrichtliche Behandlung dieser Thematik aktueller denn je erscheint.

Die SuS lernen zunächst den komplizierten Lebenszyklus des Malariaerregers Plasmodium kennen und erfassen, dass dieser für die sichere Fortpflanzung und das Auffinden eines Wirts sinnvoll ist. Durch das ausgewählte Beispiel wird deutlich, wie wichtig das Funktionieren interspezifischer Beziehungen für die Verbreitung und Erhaltung einer Art ist. Nach Erarbeitung dieser essentiellen Grundlagen sollen die SuS Möglichkeiten erfolgreicher Bekämpfungs- und Vorbeugungsmaßnahmen in Bezug auf die Malaria überlegen und diese erörtern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis der Unterrichtseinheit

1. Thema der Unterrichtsreihe

2. Sachanalyse und Einordnung der Stunde in die Unterrichtsreihe

3. Thema der Unterrichtsstunde

4. Ziele der Unterrichtsstunde

5. Kompetenzbezüge der Lernziele

6. Bedingungsanalyse

7. Hausaufgabe

7.a) Hausaufgaben zur Stunde

7.b) Hausaufgaben zur nächsten Stunde

8. Geplanter Unterrichtsverlauf (60 Minuten)

9. Didaktisch-methodische Begründungen

10. Geplante „Tafelbilder“ und Materialien

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Schülern der gymnasialen Oberstufe die Infektionskrankheit Malaria als aktuelles ökologisches und medizinisches Problem näherzubringen, indem sie den Lebenszyklus des Erregers Plasmodium erschließen und darauf aufbauend rationale Behandlungs- und Schutzmaßnahmen ableiten.

  • Analyse ökologischer Wechselbeziehungen (Parasitismus)
  • Verständnis komplexer Lebenszyklen von Endoparasiten
  • Entwicklung von Problemstellungen durch Expertenhearing
  • Verknüpfung von biologischem Fachwissen mit Präventionsmaßnahmen
  • Förderung der Urteilskompetenz im Bereich globaler Infektionskrankheiten

Auszug aus dem Buch

2. Sachanalyse und Einordnung der Stunde in die Unterrichtsreihe

Die vorliegende Reihenplanung basiert auf den Richtlinien für die Sekundarstufe II – Gymnasium/Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen; dort heißt es: „Leitgedanke des Bereiches I [des Inhaltsfeldes ‚Ökologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung‘] ist, dass Leben nicht ausschließlich auf der Ebene isolierter Einzellebewesen betrachtet werden darf, sondern erst in komplexen Beziehungsgefügen auf den Organisationsebenen von Populationen und Ökosystemen erfassbar ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen an konkreten Fallbeispielen die vielfältigen Abhängigkeiten von Organismen und Populationen von belebter und unbelebter Umwelt erkennen.“

Das zugrundeliegende Reihenthema „Biotische Faktoren“ umfasst die vielfältigen Beziehungen, welche Lebewesen mit anderen Lebewesen eingehen. Die Schülerinnen und Schüler (nachstehend „SuS“) haben sich bereits mit intra- und interspezifischen Beziehungen, mit Konkurrenz und verschiedenen symbiontischen Lebensweisen befasst. In der Vorstunde wurden die verschiedenen Formen des Parasitismus erarbeitet und am Beispiel des Kleinen Leberegels die Merkmale und der Lebenszyklus eines Endoparasiten besprochen.

Die ökologische Bedeutung des Parasitismus wird schnell offensichtlich, wenn man berücksichtigt, „dass mehr als 50% aller Lebewesen parasitär sind oder zumindest eine parasitische Phase in ihrem Leben haben.“ In der Auseinandersetzung mit dem einzelligen Endoparasiten Plasmodium, welcher die gefährliche Infektionskrankheit „Malaria“ beim Menschen verursacht, sollen sich die SuS in der aktuellen Stunde dieser Bedeutung bewusst werden und erkennen, dass auch der Mensch von der Gefahr des Parasitenbefalls nicht ausgenommen ist. Plasmodien werden durch die Stechmücken-Gattung Anopheles übertragen, indem sie während der Blutmahlzeit durch den Speichel der Mücke in den menschlichen Organismus gelangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Thema der Unterrichtsreihe: Einführung in das Thema der inter- und intraspezifischen Wechselbeziehungen in Populationen.

2. Sachanalyse und Einordnung der Stunde in die Unterrichtsreihe: Wissenschaftliche Einbettung der Malaria-Thematik in den Lehrplan und Darstellung des ökologischen Kontextes.

3. Thema der Unterrichtsstunde: Spezifizierung des Stundenthemas auf die Schutz- und Behandlungsaspekte bei Malaria.

4. Ziele der Unterrichtsstunde: Definition der fachlichen Lernziele bezüglich des Lebenszyklus und der Therapieentwicklung.

5. Kompetenzbezüge der Lernziele: Aufzählung der durch die Einheit geförderten fachspezifischen Kompetenzen.

6. Bedingungsanalyse: Beschreibung der Lerngruppe und der methodischen Rahmenbedingungen.

7. Hausaufgabe: Detaillierung der vorbereitenden und nachbereitenden Aufgaben für die Schüler.

8. Geplanter Unterrichtsverlauf (60 Minuten): Übersicht über die zeitliche und methodische Struktur der Stunde.

9. Didaktisch-methodische Begründungen: Erläuterung der Auswahl der Methoden, insbesondere des Expertenhearings.

10. Geplante „Tafelbilder“ und Materialien: Übersicht der geplanten Anschriebe und visuell unterstützenden Materialien.

Schlüsselwörter

Malaria, Plasmodium, Anopheles, Endoparasiten, Ökologie, Infektionskrankheit, Lebenszyklus, Unterrichtsentwurf, Biologieunterricht, Sekundarstufe II, Parasitismus, Wechselbeziehungen, Therapie, Prävention, Expertenhearing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Der Entwurf beschreibt eine Unterrichtsstunde für den Biologie-Leistungskurs in der gymnasialen Oberstufe, in der die Infektionskrankheit Malaria anhand ökologischer Prinzipien analysiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Einheit?

Im Fokus stehen parasitäre Lebenszyklen, ökologische Wechselbeziehungen und die medizinische sowie präventive Auseinandersetzung mit globalen Infektionskrankheiten.

Welches ist das primäre Ziel der Stunde?

Die Schüler sollen Malaria als aktuelle Gefahr einstufen, den Lebenszyklus des Erregers Plasmodium verstehen und auf dieser Basis Behandlungsmaßnahmen ableiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Stunde nutzt einen forschend-entwickelnden Ansatz mit kooperativen Lernformen wie dem "Think-Pair-Share"-Prinzip und einem konfrontativen Expertenhearing.

Was wird im Hauptteil der Stunde behandelt?

Die Schüler erarbeiten in Partnerarbeit den Lebenszyklus von Plasmodium und entwickeln basierend auf dem Wissen über den Erreger geeignete Therapiestrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Malaria, Parasitismus, Plasmodium, Anopheles, Infektionsprävention und ökologische Nische.

Welche Rolle nimmt der eingeladene Experte ein?

Der Experte dient als authentische Quelle für den Krankheitsverlauf und die durchgeführte Therapie, um die Relevanz des Themas für die Schüler zu verlebendigen.

Warum wird im Unterricht auf die Malaria-Differenzierung verzichtet?

Aus Gründen der didaktischen Reduktion wird verallgemeinernd von "Plasmodium" gesprochen, um die Schüler nicht mit zu komplexen medizinischen Details zu überfordern.

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Details

Title
Biologie in der Sekundarstufe II: Ökologie - Die Untersuchung von inter- und intraspezifischen Wechselbeziehungen in Populationen
College
Study seminar for teaching professions at schools Arnsberg
Course
Unterrichtspraktische Prüfung
Grade
1,7
Author
Mirko Krotzky (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V150911
ISBN (eBook)
9783640738908
ISBN (Book)
9783640739028
Language
German
Tags
Biologie Sekundarstufe Untersuchung Wechselbeziehungen Populationen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mirko Krotzky (Author), 2010, Biologie in der Sekundarstufe II: Ökologie - Die Untersuchung von inter- und intraspezifischen Wechselbeziehungen in Populationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150911
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