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Das Phänomen "Regretting Motherhood"

Title: Das Phänomen "Regretting Motherhood"

Term Paper , 2024 , 10 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Cindy Nafziger (Author)

Health - Health Sciences
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In der heutigen Gesellschaft ist es tief verankert, dass der Großteil der Frauen einmal Mutter sein wird. Dies wird von Frauen erwartet. Vor allem von Frauen, die schon verheiratet sind, gilt Kinder zu gebären als der nächste logische Schritt. Jeder liebt Kinder. Mutterschaft ist naturgegeben, sonst wären Frauen doch gar nicht in der Lage ein Kind auszutragen, es zu gebären und zu stillen. Frauen sind Mütter in sich und werden erst vollkommen erfüllt, wenn sie diese Berufung ausleben können. Somit ist Mutterschaft der „absolute Höhepunkt aller menschlichenBeziehungen“. Doch was, wenn es nicht so ist? Wenn es tatsächlich Mütter gibt, die es bereuen, Mutter geworden zu sein. Mit diesem Konzept setzt sich das Phänomen „Regretting Motherhood“ auseinander.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hintergrund

2.1 Definition

2.2 Beschreibung des Phänomens

3 Versorgung der Frauen im Hinblick auf „Regretting Motherhood“

4 Tätigkeit als Hebamme im Kontext des Phänomens

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Phänomen „Regretting Motherhood“ auseinander, um das gesellschaftliche Tabu aufzubrechen und Handlungsoptionen für die hebammenschaftliche Betreuung zu identifizieren, die betroffene Mütter wertfrei unterstützen.

  • Definition und wissenschaftliche Einordnung des Begriffs Regretting Motherhood
  • Analyse der Beweggründe und des gesellschaftlichen Drucks auf Mütter
  • Psychologische Aspekte der Reue im Kontext der Mutterschaft
  • Konkrete Ansätze für die hebammenspezifische Versorgungsplanung
  • Bedeutung von Selbstreflexion in der fachlichen Begleitung durch Hebammen

Auszug aus dem Buch

2.2 Beschreibung des Phänomens

Donath (2016) unterscheidet in ihrem Buch „Regretting Motherhood: Wenn Mütter bereuen“, das Gefühl der Ambivalenz von der Reue und distanziert sich klar von der Ambivalenz. So erklärt sie, dass es Mütter gibt, die „ambivalente Gefühle empfinden, es aber gleichwohl nicht bereuen, Mütter geworden zu sein. Und es gibt Mütter, die es bereuen Mütter geworden zu sein, aber der Mutterschaft nicht mit ambivalenten Gefühlen gegenüberstehen.“ (S. 15). Mütter, die bereuen, sind dementsprechend Mütter die, wenn sie zurückgehen könnten und die Entscheidung über Kinder noch einmal treffen müssten, sich anders entscheiden würden (Donath, 2016).

Die Reue, Mutter geworden zu sein, ist ein Gefühl, das entstehen kann, wenn sich herausstellt, dass die Erwartungen, die man gegenüber der Mutterschaft hat, nicht erfüllt werden können. Somit wird die Erfahrung der Mutterschaft, als etwas bewertet, was die Opfer, die getätigt werden müssen, nicht wert ist. Was diese Opfer genau sind, wird zu einem späteren Zeitpunkt erklärt. Während verschiedenen Interviews mit Frauen in Schweden, erklärten alle Frauen unabhängig voneinander, dass sie es von Anfang an bereuten, Mutter zu werden und dass sie sich gegen ihren inneren Wunsch dafür entschieden hatten (Bodin, 2023a).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die gesellschaftliche Erwartungshaltung an Mutterschaft ein und stellt das Phänomen „Regretting Motherhood“ als tabuisiertes, aber untersuchungswürdiges Thema dar.

2 Hintergrund: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Regretting Motherhood“ theoretisch und beleuchtet die verschiedenen Ursachen und emotionalen Zustände, die dazu führen, dass Mütter ihre Entscheidung zur Mutterschaft revidieren würden.

3 Versorgung der Frauen im Hinblick auf „Regretting Motherhood“: Es werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie Hebammen in der Schwangerschafts- und Wochenbettbetreuung auf die Bedürfnisse bereuender Mütter eingehen können.

4 Tätigkeit als Hebamme im Kontext des Phänomens: Der abschließende Teil betont die Notwendigkeit der Selbstreflexion bei Hebammen, um negative Glaubenssätze abzubauen und auch Mütter, die nicht dem idealisierten Bild entsprechen, professionell zu begleiten.

Schlüsselwörter

Regretting Motherhood, Mutterschaft, Reue, Frauengesundheit, Hebammenbetreuung, Lebensverlauf, gesellschaftlicher Druck, Geburtsvorbereitung, psychische Belastung, Tabuisierung, Mutterrolle, Elternschaft, Selbstreflexion, psychosoziale Unterstützung, Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert das Phänomen „Regretting Motherhood“, bei dem Mütter ihre Entscheidung, Kinder bekommen zu haben, bereuen, und untersucht die Rolle der Hebamme dabei.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Begriffs, den Beweggründen für die Reue, dem gesellschaftlichen Druck sowie der Gestaltung einer angemessenen Unterstützung durch Hebammen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für betroffene Frauen zu entwickeln, um ihnen eine wertfreie und professionelle Unterstützung innerhalb der hebammenschaftlichen Betreuung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller soziologischer und hebammenwissenschaftlicher Studien Erkenntnisse zusammenfasst und für die Praxis adaptiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Phänomens sowie einen praktischen Teil, der aufzeigt, wie Hebammen in der Vor- und Nachsorge intervenieren können.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Regretting Motherhood, professionelle Hebammenbetreuung, gesellschaftliche Erwartungshaltungen sowie der reflektierte Umgang mit Mutterschaft.

Warum ist das Thema gerade für Hebammen besonders relevant?

Hebammen begegnen in ihrem Alltag oft idealisierten Erwartungen an Mutterrollen; ein bewusster Umgang mit dem Thema „Regretting Motherhood“ beugt Vorurteilen vor.

Inwieweit spielt der gesellschaftliche Druck bei der Entscheidung zur Mutterschaft eine Rolle?

Die Arbeit zeigt auf, dass viele Frauen sich aus Konventionen oder dem Wunsch, Erwartungen von Partner oder Umfeld zu erfüllen, gegen ihren inneren Wunsch für Kinder entscheiden.

Ist „Regretting Motherhood“ mit einer Postpartalen Depression gleichzusetzen?

Nein, die Autorin arbeitet heraus, dass Reue ein spezifisches Phänomen ist, das zwar mit Lebensbelastungen assoziiert sein kann, aber nicht automatisch als medizinische pathologische Diagnose verstanden werden darf.

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Details

Title
Das Phänomen "Regretting Motherhood"
Grade
2,7
Author
Cindy Nafziger (Author)
Publication Year
2024
Pages
10
Catalog Number
V1514595
ISBN (PDF)
9783389087244
Language
German
Tags
phänomen regretting motherhood
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cindy Nafziger (Author), 2024, Das Phänomen "Regretting Motherhood", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1514595
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