Das Thema dieser Ausarbeitung ist die Überprüfung der These, dass in der aktuellen Ausgabe des „Manager Magazin“ Heft 4/2013 hauptsächlich Werbung für die Zielgruppe Männer abgebildet sein wird.
Dafür werde ich die Werbeanzeigen dieses Magazins genauer analysieren und überprüfen wie Männer und Frauen dort dargestellt werden. Dabei werde ich darauf eingehen ob Frauen oder Männer in gewissen Rollenklischees dargestellt werden beziehungsweise ob die beiden Geschlechter auf unterschiedliche Weise präsentiert werden. Außerdem werde ich untersuchen wie Männer und Frauen innerhalb einer Werbung gemeinsam dargestellt werden und ob durch die Darstellung überwiegend Männer angesprochen werden sollen oder auch Frauen. Ebenso werde ich die Werbetexte und die Machart der Werbung genauer untersuchen. Ziel, ist es mittels der Analyse der Werbungen herauszufinden, ob sich das „Manager Magazin“ hauptsächlich als Zielgruppe an den Männern orientiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was zeichnet Werbung aus ?
3. Analyse der Werbungen des „Manager Magazin“
4. Fazit
5. Bibliographische Angaben
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die These, dass sich die Werbung im „Manager Magazin“ (Heft 4/2013) primär an eine männliche Zielgruppe richtet. Durch eine gezielte Inhalts- und Bildanalyse von Werbeanzeigen sowie der Titelseite wird überprüft, ob geschlechtsspezifische Rollenklischees und Inszenierungen dazu dienen, Männer als Kernzielgruppe anzusprechen und Frauen in untergeordneten Rollen darzustellen.
- Analyse der geschlechtsspezifischen Ansprache in Printmedien
- Untersuchung von Rollenklischees in Werbebildern
- Methodische Auswertung von Werbebotschaften und Körperhaltungen
- Beurteilung der Wirkung von Werbeanzeigen auf die Zielgruppenidentifikation
- Überprüfung der Repräsentationsverhältnisse von Frauen und Männern
Auszug aus dem Buch
Analyse der Werbungen des „Manager Magazins“
Wie in der Einleitung bereits angekündigt, werde ich nun im Folgenden die Werbeanzeigen in der aktuellen Ausgabe des „Manager Magazin“, nämlich dem Heft 4/2013, analysieren. Leitend für meine Analyse ist die These, dass im „Manager Magazin“ hauptsächlich Werbung für die Zielgruppe Männer abgebildet ist.
Zunächst habe ich eine kurze Übersicht in tabellarischer Form der im „Manager Magazin“ vorhandenen Werbung erstellt. Insgesamt sind 31 Werbungen für unterschiedlicher Produkte im Manager Magazin abgebildet. Da es nicht übersichtlich wäre, diese alle aufzuzählen, habe ich die Werbungen anhand einer Tabelle sortiert. Die Tabelle gliedert sich in drei Spalten. In der ersten Spalte befindet sich das Produkt, um welches es sich bei der Werbung handelt. Anhand der zweiten Spalte ist erkenntlich, ob dieses Produkt mithilfe der Abbildung von Männern und/oder Frauen beworben wird. Ist bei der Werbung des beworbenen Produkts weder ein Mann noch eine Frau abgebildet, habe ich dies als neutral bezeichnet. Diese zweite Spalte sagt jedoch nichts über die Zielgruppe oder Gender bezogene Darstellung von Männern und Frauen aus, sondern erteilt lediglich Auskunft darüber, ob bei der entsprechenden Werbung Männer oder Frauen abgebildet sind. In der dritten Spalte der Tabelle ist ablesbar, wie oft eine Werbung für ein Produkt im „Manager Magazin“ abgebildet wurde. Im dem Fall, dass ein Produkt mehrfach im „Manager Magazin“ beworben wurde, handelt es sich um unterschiedliche Werbungen, welche lediglich dasselbe Produkt bewerben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und die zugrunde liegende These vor, dass das Manager Magazin aufgrund der gesellschaftlichen Führungspositionen primär Werbung für Männer schaltet.
2. Was zeichnet Werbung aus ?: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Merkmale, Ziele und den sozialisierenden Charakter von Werbung sowie deren manipulative Wirkung durch Idealbilder.
3. Analyse der Werbungen des „Manager Magazin“: Hier erfolgt die detaillierte empirische Untersuchung spezifischer Anzeigen und des Titelblatts des Magazins unter Berücksichtigung von Bildsprache und Inhalt.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Werbeanalyse zusammen und bestätigt, dass die Mehrzahl der untersuchten Anzeigen gezielt männliche Identifikationsmerkmale nutzt.
5. Bibliographische Angaben: Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Quellen für diese Ausarbeitung.
Schlüsselwörter
Werbeanalyse, Manager Magazin, Zielgruppenwerbung, Geschlechterrollen, Rollenklischees, Gender Marketing, Sozialisation, Führungskräfte, Werbebilder, Bildsprache, geschlechtsspezifische Darstellung, Unternehmenskommunikation, Konsumentenverhalten, Identifikation, geschlechtsspezifische Ansprache.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, ob die Werbeanzeigen im „Manager Magazin“ (Heft 4/2013) geschlechtsspezifische Muster aufweisen, die explizit auf eine männliche Leserschaft ausgerichtet sind.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Themen sind die Werbewirkung, die soziologische Rolle von Werbung sowie die geschlechtsspezifische Darstellung von Frauen und Männern in Wirtschaftskontexten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die These zu bestätigen oder zu widerlegen, dass das Magazin durch eine gezielte Bildsprache und inhaltliche Ausrichtung fast ausschließlich Männer als Zielgruppe anspricht.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird eine qualitative Werbeanalyse durchgeführt, bei der neben der Titelseite drei ausgewählte Werbeanzeigen anhand von visuellen und inhaltlichen Kriterien untersucht wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über die Funktion von Werbung und eine praktische Analyse spezifischer Beispiele aus dem Magazin, inklusive der Interpretation von Körpersprache und Rollenverteilung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Begriffe wie Werbeanalyse, Geschlechterrollen, Zielgruppenansprache und strategische Bildgestaltung.
Wie werden Frauen in den analysierten Werbeanzeigen in der Regel dargestellt?
Häufig erscheinen Frauen in beigestellten oder untergeordneten Rollen, etwa als Beraterinnen oder Begleiterinnen, während Männer als dominierende, aktive Unternehmer inszeniert werden.
Welche Rolle spielt die Titelseite für die Zielgruppenansprache?
Die Titelseite des untersuchten Hefts greift laut Analyse auf ein puristisches Design zurück, das durch die Farbwahl (Schwarz, Weiß, Rot) und bestimmte Titelthemen subtil Männer als Hauptzielgruppe anspricht.
- Arbeit zitieren
- Eva Langguth (Autor:in), 2013, Analyse der Werbeanzeigen des "Manager Magazin", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1516192