Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulpädagogik

Literarisches Lernen mit Bilderbüchern in der Grundschule. Eine Analyse des Bilderbuchs "Der Hund, den Nino nicht hatte" von Edward van de Vendel

Titel: Literarisches Lernen mit Bilderbüchern in der Grundschule. Eine Analyse des Bilderbuchs "Der Hund, den Nino nicht hatte" von Edward van de Vendel

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei den meisten Kindern erfolgt der erste Kontakt zu Büchern durch Bilderbücher. Kinder finden diese durch das Zusammenspiel von Bild und Text sehr spannend und ihre Vorstellungen und Fantasien können auf verschiedenen Ebenen angeregt werden. Folglich spielen Bilderbücher eine wichtige Rolle für die pädagogische Arbeit in Schule und Kindergarten, da durch sie die einzelnen Entwicklungsbereiche des literarischen Lernens gefördert werden können. Das literarische Lernen, also die Lernprozesse, die neben dem Erwerb der Lesekompetenz notwendig sind für die Beschäftigung mit Literatur, bezeichnet man in der Deutschdidaktik wiederum als Zielstellung des Literaturunterrichts. Um den Zusammenhang zwischen literarischem Lernen im Unterricht der Grundschule und dem Medium Bilderbuch genauer zu betrachten, widme ich mich in dieser Hausarbeit konkret der Fragestellung: „Wie kann das literarische Lernen der Schüler*innen in der Grundschule durch Kinderliteratur in Form von Bilderbüchern bereichert und eventuell gefördert werden?“

Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem ausgewählten Bilderbuch: "Der Hund, den Nino nicht hatte" von Edward van de Vendel. Als erstes wird eine inhaltliche Einführung in die Geschichte von Nino gegeben und in einem zweiten Schritt wird das Bilderbuch mithilfe der Bilderbuchanalyse nach Michael Staiger genauer analysiert. Um einen Bezug zum literarischen Lernen herzustellen, wird im Anschluss daran untersucht, inwiefern sich das Bilderbuch zur Förderung des literarischen Lernens in der Grundschule eignet und welche Aspekte nach Spinner sich mit der Geschichte besonders fördern lassen. Im Fazit werden die gewonnenen Erkenntnisse noch einmal zusammengefasst und die vorausgestellte Frage, ob und in welcher Form sich literarisches Lernen der Schüler*innen in der Grundschule durch Bilderbücher fördern lässt, beantwortet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Literarisches Lernen

2.1 Entwicklung des literarischen Lernens

2.2 Definition des literarischen Lernens

2.3 Fördermöglichkeiten

3. Bilderbücher

3.1 Begriffsdefinition

3.2 Das Bilderbuch im Lehrplan der Grundschule

4. Das Bilderbuch Der Hund, den Nino nicht hatte von Edward van de Vendel im Unterricht

4.1 Inhalt

4.2 Bilderbuchanalyse nach Michael Staiger

4.3 Eignung des Bilderbuchs zur Förderung des literarischen Lernens in der Grundschule

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Bilderbüchern als Medium zur Förderung des literarischen Lernens im Grundschulunterricht. Im Zentrum der Forschungsfrage steht die Analyse, wie Kinderliteratur gezielt eingesetzt werden kann, um grundlegende Kompetenzen des literarischen Verstehens und der subjektiven Involviertheit bei Schülerinnen und Schülern zu bereichern.

  • Theoretische Fundierung des literarischen Lernens nach Kaspar H. Spinner
  • Definition und didaktische Einordnung des Mediums Bilderbuch
  • Analyse des Bilderbuchs "Der Hund, den Nino nicht hatte" basierend auf dem Modell von Michael Staiger
  • Verknüpfung von Bilderbuchthemen mit den Kompetenzbereichen des Grundschullehrplans
  • Praktische Aspekte zur Lesemotivation und Literaturdidaktik

Auszug aus dem Buch

4.2 Bilderbuchanalyse nach Michael Staiger

Narrative Dimension: Edward van de Vendel behandelt in seinem Bilderbuch vor allem die Kraft der kindlichen Fantasie, aber auch Themen wie Wünsche, Träume, Hoffnungen, Probleme und Ängste. Es geht um das Bedürfnis nach Nähe, Zuwendung und ersehnter Liebe, das von der Familie nicht erfüllt wird. Um dennoch einen Vertrauten zu haben, stellt sich Nino einen Fantasiehund vor. Besonders auf emotionaler Ebene scheint der Hund die Gefühle des Jungen nachvollziehen zu können und eine Bezugsperson darzustellen. Er tröstet Nino und ist ihm ein treuer Begleiter. Nachdem Nino einen lebendigen Hund geschenkt bekommt, tritt jedoch eine neue Situation ein und der Fantasiehund verschwindet. Der echte Hund kann diesen jedoch nicht ersetzen, da er im Gegensatz zu dem Hund, den Nino nicht hatte, nicht über menschliche Eigenschaften verfügt.

Dies führt dazu, dass das Verhältnis zwischen beiden zunächst sehr distanziert ist und Nino sich mit der veränderten Situation erst arrangieren muss. Letztendlich reicht der reale Hund aber nicht aus und der Junge schafft sich einen ganzen Fantasiezoo, um mit seiner Einsamkeit zurechtzukommen. Der Protagonist der Geschichte ist Nino. Neben Figuren wie die Mutter, der Vater und die Ur-Oma tauchen nur selten in der Erzählung auf, da ein schlechtes und wenig-vertrautes Verhältnis zwischen den Figuren herrscht. Durch die menschlichen Eigenschaften und die realen Handlungen der Fantasietiere entsteht der fantastische Charakter der Geschichte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Bilderbüchern als ersten Medienkontakt dar und leitet zur Forschungsfrage über, wie diese das literarische Lernen gezielt fördern können.

2. Literarisches Lernen: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung der Literaturdidaktik und definiert den Begriff des literarischen Lernens anhand der elf Aspekte von Kaspar H. Spinner sowie möglicher Förderansätze im Unterricht.

3. Bilderbücher: Der Abschnitt bietet eine Begriffsbestimmung des Bilderbuchs als komplexes ästhetisches Gesamtwerk und untersucht dessen Verankerung in den Kompetenzbereichen des aktuellen Grundschullehrplans.

4. Das Bilderbuch Der Hund, den Nino nicht hatte von Edward van de Vendel im Unterricht: Dieses Kapitel führt in die Handlung ein, analysiert das Werk mithilfe des fünfdimensionalen Modells von Michael Staiger und bewertet die Eignung des Buches für den Einsatz im Grundschulunterricht.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und bestätigt, dass Bilderbücher durch die Vielschichtigkeit des Mediums hervorragend geeignet sind, um literarische Kompetenzen bei Grundschulkindern zu fördern.

Schlüsselwörter

Literarisches Lernen, Bilderbuch, Grundschule, Kaspar H. Spinner, Michael Staiger, Lesekompetenz, Fiktionalität, Literaturdidaktik, Leseförderung, Narration, Bild-Text-Verknüpfung, Kindheit, Unterrichtsgestaltung, Mehrdeutigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit hauptsächlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem literarischen Lernen in der Grundschule und dem Einsatz des Mediums Bilderbuch.

Welche zentralen Themenbereiche werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des literarischen Lernens, die didaktische Definition von Bilderbüchern sowie deren spezifische Anwendung im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Die Arbeit möchte aufzeigen, wie Bilderbücher als Werkzeug dienen können, um gezielt Kompetenzen wie Einfühlungsvermögen, den Umgang mit Fiktionalität und das Verstehen narrativer Strukturen bei Grundschulkindern zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Das ausgewählte Bilderbuch "Der Hund, den Nino nicht hatte" wird mithilfe der fünfdimensionalen Bilderbuchanalyse nach Michael Staiger untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das "Literarische Lernen", eine Definition von Bilderbüchern und eine ausführliche inhaltliche sowie analytische Fallstudie des Werkes von Edward van de Vendel.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Literarisches Lernen, die elf Aspekte nach Spinner, Bilderbuchtypologie sowie die Förderung der Lesemotivation und literarischen Kompetenz.

Warum spielt das Bilderbuch "Der Hund, den Nino nicht hatte" eine zentrale Rolle?

Es dient als konkretes Praxisbeispiel, um die theoretischen Aspekte des literarischen Lernens auf ihre Anwendbarkeit und ihren Nutzen im schulischen Kontext zu prüfen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Lehrpläne?

Zwar wird das Bilderbuch im Lehrplan von Nordrhein-Westfalen nicht explizit benannt, jedoch bietet es vielfältige Anknüpfungspunkte an die vorgeschriebenen Kompetenzbereiche wie Sprechen, Zuhören und Schreiben.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Literarisches Lernen mit Bilderbüchern in der Grundschule. Eine Analyse des Bilderbuchs "Der Hund, den Nino nicht hatte" von Edward van de Vendel
Hochschule
Universität Bielefeld
Veranstaltung
literaturdidaktik
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1519049
ISBN (eBook)
9783389094051
ISBN (Buch)
9783389094068
Sprache
Deutsch
Schlagworte
literaturdidaktik grundschule der hund den nino nicht hatte bilderbücher literarisches lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Literarisches Lernen mit Bilderbüchern in der Grundschule. Eine Analyse des Bilderbuchs "Der Hund, den Nino nicht hatte" von Edward van de Vendel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1519049
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  17  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum