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Empirische Untersuchung des Montagseffekts am Beispiel des MDAX

Titel: Empirische Untersuchung des Montagseffekts am Beispiel des MDAX

Wissenschaftliche Studie , 2023 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht den Montagseffekt am deutschen Aktienmarkt, speziell anhand des MDAX, um potenzielle Zusammenhänge zwischen den Wochentagen und den Renditen zu identifizieren. Kalenderanomalien, wie der Montagseffekt, gehören zu den Phänomenen des Behavioral Finance und beschreiben Abweichungen von theoretisch erwarteten Renditemustern. Der Fokus liegt auf der Analyse risikoadjustierter Renditen, die sich nicht durch klassische Modelle wie das CAPM erklären lassen. Während internationale Studien oft den S&P500 untersuchen, ist die Forschung am deutschen Aktienmarkt, insbesondere zum MDAX, vergleichsweise selten. Mit deskriptiver Statistik und empirischen Analysen wird geprüft, ob bestimmte Wochentage signifikante Renditeabweichungen zeigen und inwiefern dies für Arbitragemöglichkeiten genutzt werden könnte. Ziel ist es, die Bedeutung des MDAX für den deutschen Kapitalmarkt im Kontext von Kapitalmarktanomalien hervorzuheben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Arbeit

2 Heranführung an die Untersuchung

2.1 Theoretische Grundlagen

2.2 Stand der bisherigen Forschung

2.3. Forschungshypothesen

3 Empirische Untersuchung

3.1 Methodik

3.2 Datenerhebung und Datenaufbereitung

3.3 Deskriptive Datenanalyse

3.4 Regressionsdiagnostik

3.4.1 Fehlspezifikation

3.4.2 Erwartungswert der Residuen

3.4.3 Exogenität der erklärenden Variablen

3.4.4 Homoskedastizität

3.4.5 Autokorrelation

3.4.6 Multikollinearität

3.4.7 Normalverteilung der Residuen

4 Ergebnis der Studie

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit identifiziert potenzielle Zusammenhänge zwischen den Aktienrenditen des MDAX und den einzelnen Wochentagen, um die Existenz oder Kontinuität von Kalenderanomalien wie dem Montagseffekt zu überprüfen.

  • Analyse von Kapitalmarktanomalien im Kontext der Behavioral Finance
  • Untersuchung der Renditeentwicklung des MDAX über einen Zeitraum von 27 Jahren
  • Anwendung multipler linearer Regressionsmodelle zur statistischen Auswertung
  • Vergleichende Analyse verschiedener Zeitintervalle zur Identifikation zeitlich begrenzter Trends

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Kapitalmarktanomalien sind ein Phänomen aus dem Bereich des Behavioral Finance. Dabei beschreiben Kalenderanomalien risikoadjustierte Renditen von Aktien und anderen Assets, die innerhalb kalendarischer Muster höher ausfallen als bei rationalem Verhalten der Marktteilnehmer zu erwarten wäre. Die Renditemuster lassen sich nicht mit den klassischen theoretischen Ansätzen, wie beispielsweise dem CAPM, erklären. Bei Kalenderanomalien werden zu bestimmten Kalendertagen oder Monaten deutlich höhere oder niedrigere Renditen erzielt. Die bekanntesten Kalenderanomalien sind der Januar-Effekt, der Wochenend- oder Montagseffekt und der Feiertagseffekt. Diese beobachteten Anomalien können Gelegenheit für Arbitrage-Geschäfte bieten, was eines der Gründe für die fortlaufenden Untersuchungen der Finanzmärkte auf die Existenz und Kontinuität von Kalenderanomalien darstellt.

Im Fokus der Untersuchungen steht bislang mit dem S&P500 insbesondere der amerikanische Aktienmarkt. Die Untersuchung des deutschen Aktienmarktes spielt dabei auf globaler Ebene trotz der Relevanz für die europäische Volkswirtschaft bislang eine eher untergeordnete Rolle. Bei Untersuchungen des deutschen Aktienmarktes steht insbesondere der DAX, der die Wertentwicklung der, gemessen an der Marktkapitalisierung und Umsatzstärke 40 größten deutschen Aktien abbildet, im Fokus. Der MDAX bildet seit 1996 die Wertentwicklung der 60, beziehungsweise seit dem Jahr 2021 50, größten Unternehmen, die auf die DAX-Werte folgen, ab. Der MDAX stellt somit einen wichtigen Bestandteil des deutschen Kapitalmarkts dar und wurde aus diesem Grund als Untersuchungsobjekt für die vorliegende Arbeit gewählt. Das Ziel der Untersuchung liegt in der Identifikation potenzieller Zusammenhänge zwischen der Aktienrendite des MDAX und den Wochentagen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zur Identifikation von Zusammenhängen zwischen MDAX-Renditen und Wochentagen sowie Begründung der Wahl des Untersuchungsobjekts.

2 Heranführung an die Untersuchung: Darlegung der theoretischen Grundlagen zu Kapitalmarktanomalien und Erläuterung des aktuellen Forschungsstandes zur Entwicklung dieser Effekte.

3 Empirische Untersuchung: Detaillierte Beschreibung der gewählten Methodik, der Datenerhebung, Datenaufbereitung sowie der durchgeführten Regressionsdiagnostik zur Validierung des Modells.

4 Ergebnis der Studie: Präsentation und statistische Interpretation der Modellergebnisse über den gesamten Betrachtungszeitraum sowie für unterteilte Zeitintervalle.

5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse, Diskussion der Grenzen der Untersuchung und Aufzeigen von Ansätzen für zukünftige wissenschaftliche Arbeiten.

Schlüsselwörter

Behavioral Finance, Kapitalmarktanomalien, Montagseffekt, MDAX, Aktienrendite, Regressionsanalyse, Finanzmärkte, Kalenderanomalie, Datenerhebung, Statistik, Renditemuster, Marktteilnehmer, Arbitrage, Börse, Zeitreihenanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob es systematische Zusammenhänge zwischen den Renditen des deutschen Aktienindex MDAX und den einzelnen Wochentagen gibt, um mögliche Kalenderanomalien zu identifizieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die wesentlichen Themenfelder sind die Behavioral Finance, die Analyse von Kapitalmarktanomalien (insbesondere des Montagseffekts) und die statistische Überprüfung der Effizienz des deutschen Aktienmarktes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, ob Wochentage einen signifikanten Einfluss auf die Aktienrenditen des MDAX haben, um zu prüfen, ob der Montagseffekt auch für diesen Index nachweisbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt ein multiples lineares Regressionsmodell, das mittels der Statistik-Software R umgesetzt wurde, um Zusammenhänge innerhalb eines massiven Datensatzes zu quantifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung und den Forschungsstand als auch die komplette empirische Durchführung, inklusive Datenbereinigung, deskriptiver Analysen und einer umfassenden Regressionsdiagnostik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Behavioral Finance, Kapitalmarktanomalien, MDAX, Montagseffekt, Aktienrendite, Zeitreihenanalyse und statistische Regressionsmodelle.

Warum wurde gerade der MDAX als Untersuchungsobjekt gewählt?

Der MDAX wurde gewählt, da bisherige Studien sich primär auf den amerikanischen Aktienmarkt oder den deutschen Leitindex DAX konzentrieren, während Mid-Cap-Werte in diesem Kontext weniger erforscht sind.

Welches Ergebnis lieferte die Analyse für den Wochentag Freitag?

Es konnte ein statistisch signifikanter positiver Zusammenhang zwischen dem Wochentag Freitag und der Rendite des MDAX nachgewiesen werden, was für die anderen Wochentage nicht galt.

Welchen Einfluss hatten exogene Schocks auf die Ergebnisse?

Große Krisen wie die Weltwirtschaftskrise 2008 und die Corona-Pandemie 2020 hatten nachweisbare Auswirkungen auf die Finanzmärkte und beeinflussten entsprechend die untersuchten Renditemuster im Zeitverlauf.

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Details

Titel
Empirische Untersuchung des Montagseffekts am Beispiel des MDAX
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
22
Katalognummer
V1519337
ISBN (PDF)
9783389090824
ISBN (Buch)
9783389090831
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Montagseffekt MDAX Regression Statistik Montagseffekt MDAX Kapitalmarktanomalien Deutschland Behavioral Finance Kalenderanomalien Aktienrenditen und Wochentage Empirische Analyse MDAX
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Empirische Untersuchung des Montagseffekts am Beispiel des MDAX, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1519337
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Leseprobe aus  22  Seiten
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