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Die Arbeit mit dem Wochenplan

Voraussetzungen für den Lehrer

Titel: Die Arbeit mit dem Wochenplan

Hausarbeit , 2003 , 14 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Martina Szonn (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Laufe meines Studiums und meiner geleisteten Praktika habe ich mehrfach die
Erfahrungen des „offenen Unterrichts“ machen können. Zu Beginn meiner eigenen
Grundschulzeit wurde hauptsächlich frontal unterrichtet. Erst in der Orientierungsstufe
wurde ich das erste Mal mit Wochenplanarbeit konfrontiert.
Die Kinder können mit dieser Lernform ihre Selbstständigkeit und Teamfähigkeit fördern
sowie neue Arbeitstechniken kennen lernen und erfahren auf welche verschiedene Art und
Weisen neue Dinge gelernt werden können.
In meiner folgenden Hausarbeit werde ich die Arbeit mit dem Wochenplan näher erörtern
sowie die Voraussetzungen, die der Lehrer für diese Arbeiten schaffen muss.
Des Weiteren werde ich die Vor- und Nachteile erläutern und ein Beispiel geben, wie die
Arbeit mit einem Wochenplan aussehen kann. Aus dem Marburger Grundschulprojekt, unter der Leitung von Wolfgang Klafi, ist in den
Jahren 1971 bis 1979 die Wochenplanarbeit entstanden. Mit der Hilfe von 16
Grundschullehrerinnen sollte das Projekt einen Beitrag zur Reform der staatlichen
Regelschule leisten. Das Wochenplan-Projekt soll dem Lehrer in der heutigen Schule ein
pragmatisches und flexibel variierbares Hilfsmittel sein, um erste praktische Schritte in
diese Richtung zu leisten.
Die Begriffe Selbstständigkeit, Selbststeuerung, innere Differenzierung etc. sind nicht erst
in den letzten Jahren aufgetaucht, sondern bereits in der Zeit der Reformpädagogik in den
20er Jahren.
Der Reformpädagoge Peter Petersen hat versucht, mit seinem damals entwickelten Jena-
Plan die Reformversuche umzusetzen. Während der Umsetzung hat Peter Petersen eine
ähnliche Methodik verwendet, wie es heute der Wochenplan ist. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung in die Geschichte der Schulpädagogik und die Entstehung des Wochenplans

3. Was ist ein Wochenplan?

3. 1 Verschiedene Formen der Wochenplanarbeit

3. 2. Der einfache Klassenlernplan

3. 3. Der differenzierte Wochenplan

3. 4. Der individuelle Wochenplan

4. Schritte zum Gelingen der Wochenplanarbeit

5. Der Aufbau eines Wochenplans

6. Vorteile und Nachteile eines Wochenplans

6. 1. Vorteile und Ziele

6. 2 Nachteile und Einwände

7. Wochenplan schon in der 1. Klasse?

8. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Bedeutung und praktische Umsetzung von Wochenplanarbeit im Grundschulunterricht. Das Ziel besteht darin, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung zu erörtern, das methodische Konzept zu analysieren sowie die Vor- und Nachteile dieser Unterrichtsform kritisch gegenüberzustellen.

  • Historische Wurzeln und reformpädagogische Impulse des Wochenplans.
  • Unterschiedliche Formen der Wochenplanarbeit (einfacher, differenzierter und individueller Plan).
  • Methodische Schritte zur Einführung und organisatorische Gestaltung im Klassenraum.
  • Entwicklung von Zeitmanagement und Eigenverantwortung bei Schülern.
  • Möglichkeiten und Grenzen der Integration in der ersten Klasse.

Auszug aus dem Buch

3. Was ist ein Wochenplan?

Der Wochenplanunterricht ist ein Konzept zur Unterrichtsorganisation. Das selbstständige und aktive Lernen soll ins Zentrum des Unterrichts gerückt werden. Durch Selbststeuerung können die Kinder weitgehend flexibel arbeiten. Der Wochenplan enthält einen Zeitrahmen, in dem die Aufgaben zu erledigen sind und umschreibt die zu erledigenden Arbeiten. In den dafür vorgesehenen Stunden arbeiten die Kinder an diesem Plan selbstständig, alleine oder in der Gruppe. Gegenseitige Hilfe können die Kinder bei der Erledigung ihrer Aufgaben in Anspruch nehmen. Nach Fertigstellung ihrer Arbeiten kontrollieren die Schüler/innen diese selbst und tragen sie auf dem Plan als erledigt ein.

Der Wochenplan besteht gewissermaßen aus einer Zusammenfassung und Ausweitung der sonst über die Woche verstreuten Kurzphasen von Stillarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit.

Als Zielsetzung der Wochenplanarbeit kann man festlegen, dass die Kinder einen umfangreichen Arbeitsauftrag in eigener Regie bearbeiten. Die Arbeit soll sich der Schüler dabei selbst einteilen. Langfristig gesehen, sollen die Kinder angeregt werden, sich an der Gestaltung des Unterrichts und dessen Inhalte zu beteiligen. Bestimmte Wochenplanformen können sogar schon im ersten Schuljahr eingeführt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Erfahrungen mit dem offenen Unterricht und erläutert die Zielsetzung ihrer Untersuchung der Wochenplanarbeit.

2. Einführung in die Geschichte der Schulpädagogik und die Entstehung des Wochenplans: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Wochenplanarbeit, insbesondere ausgehend vom Marburger Grundschulprojekt, nach.

3. Was ist ein Wochenplan?: Hier wird der Wochenplan als zentrales Konzept zur Unterrichtsorganisation definiert und in seinen verschiedenen Ausprägungsformen beschrieben.

4. Schritte zum Gelingen der Wochenplanarbeit: Es werden die praktischen Anforderungen an die Lehrperson erläutert, wie etwa Zeitplanung und die Gestaltung einer vorbereiteten Umgebung.

5. Der Aufbau eines Wochenplans: Dieses Kapitel detailliert den formalen Aufbau des Planungsblattes, einschließlich der Kategorien für Pflicht-, Wahl- und Zusatzaufgaben.

6. Vorteile und Nachteile eines Wochenplans: Eine kritische Auseinandersetzung mit den pädagogischen Vorzügen sowie den potenziellen Risiken, wie etwa dem Abschreiben von Mitschülern.

7. Wochenplan schon in der 1. Klasse?: Die Untersuchung thematisiert die Möglichkeiten und Herausforderungen einer frühen Einführung der Wochenplanmethode bereits ab dem ersten Schuljahr.

8. Schlussbemerkung: Ein zusammenfassendes Fazit über den Stellenwert des Wochenplans als Alternative zum herkömmlichen Unterricht.

Schlüsselwörter

Wochenplan, offener Unterricht, Grundschule, Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Unterrichtsorganisation, Reformpädagogik, Zeitmanagement, Schülerzentrierung, Lernprozess, Differenzierung, Sozialformen, Klassenlernplan, Lernzielkontrolle, Erstunterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterrichtsform des Wochenplans in der Grundschule als Instrument zur Förderung selbstständigen Lernens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die historische Herleitung, die methodische Einordnung, die praktische Strukturierung von Arbeitsplänen sowie eine Bewertung der pädagogischen Vor- und Nachteile.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften einen Überblick über die Voraussetzungen und den erfolgreichen Einsatz von Wochenplanarbeit zu geben, um Schüler zu eigenverantwortlichem Handeln zu befähigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Aufarbeitung didaktischer Konzepte zum Thema Wochenplan- und Freiarbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Wochenplänen, die Beschreibung verschiedener Formen, die notwendigen Einführungsschritte sowie die Vor- und Nachteile dieses Konzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wochenplan, Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Unterrichtsorganisation, Differenzierung und Grundschule.

Ist ein Wochenplan auch für Kinder in der ersten Klasse geeignet?

Ja, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass mit einer entsprechenden Vorbereitung und durch die Verwendung von Symbolen eine Einführung bereits ab der ersten Klasse möglich und sinnvoll ist.

Warum spielt der "eigene Plan" eine so große Rolle für die Kinder?

Im Gegensatz zu einem öffentlichen Plan reduziert ein individueller Plan den Leistungsdruck und den Wettbewerb unter den Schülern, wodurch sie sich stärker mit ihrer Arbeit identifizieren können.

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Details

Titel
Die Arbeit mit dem Wochenplan
Untertitel
Voraussetzungen für den Lehrer
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Unterrichtsmethoden
Note
sehr gut
Autor
Martina Szonn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
14
Katalognummer
V15250
ISBN (eBook)
9783638204194
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wochenplan Unterrichtsmethoden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martina Szonn (Autor:in), 2003, Die Arbeit mit dem Wochenplan, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15250
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Leseprobe aus  14  Seiten
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