Die Erbauungsliteratur bediente sich hauptsächlich der Textsorten
Andacht, Gebet und Predigt und fand ihre größte Verbreitung im
ausgehenden 16. bzw. 17. Jahrhundert. Die Werke Christian Scrivers waren viel gelesen und trugen maßgeblich zur Bereicherung des literarischen Erbauungsschatzes des Protestantismus bei.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Erbauungsliteratur
- Historischer Hintergrund
- Begriffsbestimmung
- Textsorten
- Vertreter
- Christian Scriver
- Biographie
- Literarisches Werk
- ,,Gottholds zufällige Andachten"
- Formale Grundlagen und Entstehung
- Das Konzept der „zufälligen Andacht"
- Exemplarische Textanalyse
- Schluss: Zum Verfall geistlicher Allegorese
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Gelegenheitsmeditation als Gestaltungsprinzip in Christian Scrivers „Gottholds zufällige Andachten". Sie analysiert die Entstehung und Entwicklung der Erbauungsliteratur im 17. Jahrhundert, insbesondere die Werke Christian Scrivers, und untersucht die Rolle der Gelegenheitsmeditation in diesem Kontext. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung der Erbauungsliteratur für die religiöse Praxis und die Entwicklung des Protestantismus in der frühen Neuzeit.
- Die Erbauungsliteratur im 17. Jahrhundert
- Das Werk Christian Scrivers
- Die Gelegenheitsmeditation als Gestaltungsprinzip
- Die Bedeutung der Erbauungsliteratur für die religiöse Praxis
- Der Einfluss der Erbauungsliteratur auf die Entwicklung des Protestantismus
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Gelegenheitsmeditation als Gestaltungsprinzip in Christian Scrivers „Gottholds zufällige Andachten" ein. Sie stellt den historischen Kontext der Erbauungsliteratur im 17. Jahrhundert dar und beleuchtet die Bedeutung des Werkes Christian Scrivers für die Entwicklung des Protestantismus.
Das zweite Kapitel widmet sich der Erbauungsliteratur. Es beleuchtet den historischen Hintergrund, die Begriffsbestimmung, die typischen Textsorten und die wichtigsten Vertreter der Erbauungsliteratur im 17. Jahrhundert.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Biographie und dem literarischen Werk Christian Scrivers. Es beleuchtet die wichtigsten Stationen seines Lebens und die Entstehung seiner Werke, insbesondere der „Gottholds zufälligen Andachten".
Das vierte Kapitel behandelt die Gelegenheitsmeditation in „Gottholds zufälligen Andachten". Es analysiert die formalen Grundlagen und die Entstehung des Werkes sowie das Konzept der „zufälligen Andacht" als Gestaltungsprinzip.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Gelegenheitsmeditation, die Erbauungsliteratur, Christian Scriver, „Gottholds zufällige Andachten", Protestantismus, 17. Jahrhundert, geistliche Allegorese, Andacht, Gebet, Predigt, religiöse Praxis, Literaturgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Christian Scriver?
Ein bedeutender Vertreter der lutherischen Erbauungsliteratur des 17. Jahrhunderts, dessen Werke maßgeblich zur religiösen Praxis des Protestantismus beitrugen.
Was ist eine "Gelegenheitsmeditation"?
Ein Gestaltungsprinzip, bei dem alltägliche Zufälle oder Beobachtungen als Anlass für geistliche Betrachtungen und allegorische Deutungen genutzt werden.
Worum geht es in "Gottholds zufällige Andachten"?
Das Werk nutzt die Figur Gotthold, um durch Beobachtungen in der Natur oder im Alltag religiöse Lehren und moralische Unterweisungen zu vermitteln.
Was ist Erbauungsliteratur?
Eine Literaturgattung, die primär der geistlichen Stärkung und moralischen Belehrung der Gläubigen dient, oft in Form von Gebeten, Andachten und Predigten.
Was bedeutet "geistliche Allegorese"?
Es ist die Deutung weltlicher Dinge als Symbole für geistliche Wahrheiten, ein zentrales Element in Scrivers Andachten.
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- Ron Klug (Author), 2006, Die Gelegenheitsmeditation als Gestaltungsprinzip in Christian Scrivers „Gottholds zufällige Andachten“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152546