Menschen vergleichen sich mit anderen und leiden am Erfolg anderer. So zeigt eine repräsentative Studie der GFK im Auftrag der „Apotheken Umschau“ (vgl. Presse Portal, 2006), dass bei 69,2 % der Deutschen Neid aufkommt und sich überwiegend gegen Bekannte und Freunde richtet. Im Alltagsleben begegnen einem Beispiele für Neid: Kleinkinder haben einen ausgeprägten Neid auf neugeborene Geschwister, welche mehr Aufmerksamkeit von ihren Eltern bekommen.
„Envy is experienced when people compare themselves to other individuals and begrudge them their superior achievements, possessions, personality traits, or what else happens to be of value at the time of the comparison. “ (Levinson et al 1999, S. 246). Oder etwas geflügelter ausgedrückt: “Neid ist ebenso wie Eifersucht eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was leiden schafft” (Kutter 1998, S. 67)
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Theoretische Grundlagen
- 2.1 Experimentdesign
- 2.2 Spielidee...
- 3. Experiment
- 3.1 ...
- 3.2 ...
- 4. Ergebnisse
- 5. Diskussion
- 6. Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und inwiefern Neid einen Einfluss auf Risikoentscheidungen hat. Das Experiment zeigt, dass die Bereitschaft Risiken einzugehen mit einem Erfolg der Referenzperson steigt.
- Die Auswirkungen von Neid auf wirtschaftliche Entscheidungen.
- Die Rolle von Risikoaversion in Entscheidungsprozessen.
- Das Verhalten von Individuen im Vergleich zu Referenzpersonen.
- Die Untersuchung von Neid in einem experimentellen Kontext.
- Die Verbindung von Neid und Risikobereitschaft in Investitionsentscheidungen.
Zusammenfassung der Kapitel
- 1. Einleitung: Die Einleitung führt das Thema Neid und seine Auswirkungen auf Risikoentscheidungen ein. Sie beleuchtet die Relevanz des Themas anhand von Beispielen aus dem Alltag und wissenschaftlichen Studien.
- 2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, die für die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Neid und Risikoentscheidungen relevant sind. Es wird das Experimentdesign und die Spielidee vorgestellt.
- 3. Experiment: Hier wird das durchgeführte Experiment detailliert beschrieben. Es werden die Methoden und die Durchführung des Experiments erläutert.
- 4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse des Experiments vorgestellt und analysiert.
- 5. Diskussion: Die Diskussion beleuchtet die Ergebnisse im Kontext der theoretischen Grundlagen und wissenschaftlichen Literatur. Sie betrachtet die Limitationen des Experiments und gibt Hinweise auf weitere Forschungsansätze.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert sich auf die Schlüsselwörter Neid, Risikoentscheidungen, Investitionsentscheidungen, Referenzpersonen, Experiment, Wirtschaftswissenschaften und Verhaltensökonomie.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird Neid im wissenschaftlichen Kontext definiert?
Neid entsteht, wenn Menschen sich mit anderen vergleichen und deren überlegene Leistungen, Besitztümer oder Eigenschaften missgönnen.
Welchen Einfluss hat Neid auf die Risikobereitschaft?
Das Experiment der Arbeit zeigt, dass die Bereitschaft, Risiken einzugehen, steigt, wenn die relevante Referenzperson (Vergleichsperson) Erfolg hat.
Gegen wen richtet sich Neid am häufigsten?
Laut einer GFK-Studie richtet sich Neid bei fast 70 % der Deutschen überwiegend gegen Bekannte und Freunde.
Was ist das Ziel des in der Arbeit beschriebenen Experiments?
Es soll untersucht werden, ob Neid ökonomische Entscheidungen, insbesondere Investitionsentscheidungen unter Risiko, beeinflusst.
Was bedeutet „Risikoaversion“ in diesem Zusammenhang?
Risikoaversion beschreibt die Tendenz von Individuen, sicherere Optionen gegenüber riskanten Wetten mit potenziell höherem Gewinn zu bevorzugen. Neid kann diese Aversion verringern.
Welche Rolle spielt die Verhaltensökonomie für dieses Thema?
Die Verhaltensökonomie untersucht, wie psychologische Faktoren wie Emotionen (Neid, Angst) reale wirtschaftliche Entscheidungen von Menschen abseits des Modells des rationalen „Homo Oeconomicus“ beeinflussen.
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- Andreas Schmid (Author), 2009, Risikoentscheidungen und Neid, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152906